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Ibbenbüren mit Christuskirche und Mauritiuskirche - Foto: Klaus Dreverhoff
Stadtmuseum Ibbenbüren - Startseite
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Sie sind hier: Stadtgeschichte > Aufsätze zur Geschichte Ibbenbürens > Als die Eisenbahn nach Ibbenbüren kam


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Stadtmuseum Ibbenbüren


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spacer Als die Eisenbahn nach Ibbenbüren kam - Von Matthias Franke 

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Bf Ibbenbüren-Esch
Bf Ibbenbüren-Aasee
Zechenbahn der Preussag
Teutoburger Wald Eisenbahn

 


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Bahngeschichte

Die Vorläufer der Eisenbahn sind in Deutschland ebenso wie in England vor allem im Bergbau zu finden. Unter Tage liefen die bei der Förderung benutzten Loren anfangs auf Holzschienen und wurden entweder durch einen Spurnagel zwischen den Schienen oder durch Spurkränze an den Rädern geführt.

Wesentliche Anstöße für die Eisenbahn in Deutschland gaben die Entwicklung der ersten betriebstauglichen Lokomotiven in England (Trevithick 1804, Blenkinsop 1812) und die Eröffnung einer ersten öffentlichen Bahn, der Stockton and Darlington Railway 1825.

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Die Geburtsstunde des deutschen Eisenbahnwesens schlug 1834, als Ludwig I., König von Bayern, die Genehmigung für den Bau und Betrieb einer Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth erteilte. Danach machte der Bau von Eisenbahnen schnelle Fortschritte. Auch die übrigen deutschen Staaten, vor allem Preußen, legten Bahnen an und bauten ihr Netz aus.

Karte-Auflösung (2000 × 1621 Pixel, Dateigröße: 1,8 MB, MIME-Typ: image/jpeg)
Version in höherer Auflösung (4.646 × 3.766 Pixel, 17,31 MB, bei Wikipedia

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Bahnkarte Deutschland 1849
spacer(Bahnkarte Deutschland 1849 - Karten- und Luftbildstelle der DB Mainz)


spacer Ibbenbürener Bahngeschichte

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Am 07.12.1835 nahm die erste deutsche Eisenbahn mit Dampfbetrieb von Nürnberg nach Fürth ihren Betrieb auf. Auch in Ibbenbüren regte sich Interesse an einer Eisenbahn. Man nahm an, das Ibbenbüren wohl keine Dampfeisenbahn bekommen würde, und plante schon vor 1847 eine Pferdebahn. Sie sollte Güter und Personen von Ibbenbüren nach Rheine befördern.
Das mit viel Eifer verfolgte Projekt verschwand in der Schublade, als die Absicht des preußischen Staates bekannt wurde, eine Eisenbahn von Osnabrück in Richtung auf die niederländische Grenze zu bauen. Sie sollte nördlich der "Ibbenbürener Kohleberge" vorbeiführen: Das mußte verhindert werden. Nach langen Verhandlungen, an denen der Ibbenbürener Bürgermeister Ohm ( 1834 bis 1871) und Bergrat Buff führend beteiligt waren, gelang es, die geplante Trassenführung zu ändern. Die Ibbenbürener atmeten erleichtert auf, als am 13.03.1852 der Königliche Staatsminister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten, von der Heydt, Berlin, dem Amt Ibbenbüren mitteilte, dass die Eisenbahn von Osnabrück nach Rheine "südlich der Kohlenberge von Ibbenbüren" geleitet werden sollte.

Den Startschuss für den Bahnbau gab König Friedrich Wilhelm IV. ,mit "allerhöchstem Erlaß": Infolge des mit der Königlich Hannoverschen Regierung unterm 03.03.1846 und 27.01.1852 abgeschlossenen Staatsvertrag will ich hiermit genehmigen, daß der Bau der Eisenbahn von Münster über Rheine bis zur Hannoverschen Landesgrenze sowie von Rheine nach Osnabrück, nunmehr begonnen und die Ausführung des Baues sowie die Leitung des Betriebes der Bahnen der Direktion der Westfälischen Eisenbahnen übertragen werden. (*2)



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Die Bahnstrecke Löhne–Rheine ist Teil der „Hannoverschen Westbahn“- KBS* 375 (179,9 km)

1846 konnte ein Staatsvertrag zwischen Preußen und Hannover abgeschlossen und endlich mit der Planung von Eisenbahnlinien begonnen werden. Der erste Bauabschnitt, die Westbahn, verband die Städte Löhne, Bünde, Osnabrück, Ibbenbüren und Rheine, vereinte sich dort mit der preußischen Staatsbahn (Westfälische Eisenbahn) und schuf mit dem Anschluss nach Emden 1856 die direkte Eisenbahnverbindung zur Nordsee.



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Die Strecke Rheine - Osnabrück baute die Westfälische Eisenbahngesellschaft Münster - Paderborn. In Auftrag gegeben und finanziert hatte sie das Land Preußen. Nach Fertigstellung wurde die Bahnstrecke an das Land Hannover verpachtet, das sie der Eisenbahndirektion in der Landeshauptstadt unterstellte.

Drei Tage nach der offiziellen Eröffnung der Strecke gab die Königliche Hannoversche Eisenbahndirektion den ersten Fahrplan für die Westbahn heraus. Dreimal pro Tag war es nun möglich, vom Dollard in die Hauptstadt (Hannover) des Königreiches zu fahren. Am 19. und 20.06.1856 wurde die gesamte Strecke von Hannover bis Emden feierlich in Betrieb genommen.

Das Fest-Diner zur Eröffnung der Königlich-Hannoverschen Westbahn am 20. Juni 1856 >

Das Fest-Diner  zur Eröffnung der Königlich-Hannoverschen Westbahn am 20. Juni 1856

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Die Hannoversche Westbahn zweigt am Bahnhof Löhne von der Bahnstrecke Minden–Hamm ab und verläuft am Südhang des Wiehengebirges über Bünde und Melle nach Osnabrück. Da das nächste Teilstück von Osnabrück über Ibbenbüren nach Rheine auf westfälischem Gebiet liegt, wurde es vom preußischen Staat gebaut und danach an die Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen verpachtet. Von Rheine aus folgt die Strecke dann der Ems in nördlicher Richtung und verläuft über Salzbergen, Lingen (Ems), Meppen und Papenburg nach Emden.



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Bahnübergang Osnabrücker Straße - Um 1905
 

KBS* 375 - Daten der Strecke: (179,9 km)
Löhne - Rheine Streckenverlauf und Betriebsstellen: 85,2 Löhne (Westfalen) 90,2 Kirchlengern 95,2 Bünde (Westfalen) 98,2 Awanst Bünde Stadt 103,9 Bruchmühlen 111,2 Melle 113,3 Anschluss Melle Euer Heide 116,7 Westerhausen 122,3 Wissingen Lüstringen Osnabrück Hbf 133,7 Osnabrück Hasetor 137,4 Osnabrück Eversburg 142,9 Lotte 148,1 Velpe 154,1 Laggenbeck 158,5 Ibbenbüren 163,7 Esch (Westfalen) 168,1 Hörstel 178,0 Emsbrücke 179,8 Rheine

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Bahnübergang Osnabrücker Straße - Um 1905
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* Kursbuchstrecke


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Für die Entwicklung des Eisenbahnwesens einer Stadt ist die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes sowie seine verkehrsgeographische Lage ausschlaggebend. Als die ersten Eisenbahnen in Deutschland gebaut wurden, sollten sie zunächst vor allem der Personenbeförderung dienen. Mit der starken wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts einsetzte, wurden sie aber in steigendem Maße auch dem Güteraustausch nutzbar gemacht.

 
Bahnhofsvorplatz um 1910
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Bahnhofsvorplatz um 1910

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So entstanden allmählich die wichtigsten Linien, die als Anfänge unseres heutigen modernen Eisenbahnnetzes zu betrachten sind, zwischen bedeutenden Handelsplätzen und Orten, die auch mit der Binnen- und Seeschifffahrt in Verbindung standen. Auf diese Weise wurden die Schienenverbindungen nach Mitteldeutschland und dem Osten, zunächst mit Dresden und Berlin, hergestellt. Es verdankt auch die heutige von Holland über Rheine-Osnabrück-Löhne nach Berlin und Leipzig führende Eisenbahnlinie, an welcher der Bahnhof Ibbenbüren liegt, den dargelegten Verhältnissen ihren Ursprung. (*1)


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Die Strecke Löhne-Rheine ist damals in zwei Abschnitten in Betrieb genommen worden: zunächst die von dem ehemaligen Königreich Hannover erbaute Teilstrecke Löhne-Osnabrück am 21. November 1855, dann die von der Westfälischen Eisenbahn auf Kosten des preußischen Staates errichtete Strecke Rheine-Osnabrück am 23. Juni 1856. Bei der Festlegung der Strecke im Jahr 1850 setzte sich Preußen mit der Streckenführung Osnabrück - Rheine über Hörstel und Ibbenbüren durch. Die 47,34 km lange Strecke wurde am 23.06.1856 eröffnet. Durch die Ereignisse von 1866 (Preußen übernimmt am 15.12.1866 die Hannoversche Staatsbahn und die kurhessischen Bahnen) ist die Gesamtstrecke Rheine-Löhne an Preußen gekommen und zuerst bei der Königl. Eisenbahndirektion Hannover belassen worden. Seit dem 1. April 1899 untersteht diese Bahnlinie der Eisenbahndirektion Münster.

 (*1)

spacer Fotos/Ansichtskarten Sammlung Suer
Karte Fest-Diner aus - IVZ-Heimat-Zeitung Nr. 12 - 21.06.1985 (Von Bernhard Holwitt)


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spacer Bahnhof Ibbenbüren - 1856 - 2009

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Bf Ibbenbüren (Bf Ibbenbüren Ost/TWE) - Bf Ibbenbüren-Laggenbeck - Bf Ibbenbüren-Esch - Bf Ibbenbüren Aasee


 Der Bahnhof Ibbenbüren gehörte in den letzten 153 Jahren zu folgenden Bahnverwaltungen:
Königlich Hannoversche Staatseisenbahn 1843-1866 Preußische Staatseisenbahn 1866-1920 Deutsche Reichsbahn 1920-1945 Deutsche Bundesbahn 1949-1994 und der Deutsche Bahn AG seit 1994


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Kursbuch der Deutschen Reichs-Postverwaltung - Juli 1880
Die Länderbahnzeit 1835-1920


Kursbuch der Deutschen Reichs-Postverwaltung - Juli 1880
Enthaltend:
die Eisenbahn-, Post- und Dampfschiff-Verbindungen in Deutschland und Österreich-Ungarn
(Ibbenbüren - Kursbuchstrecke 375)


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"Bahnhofswache"
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Bei der Eröffnung 1856 der zunächst eingleisig angelegten Bahnstrecke Osnabrück-Rheine umfaßte der Bahnhof Ibbenbüren 5 Gleise mit Empfangsgebäude, Güterschuppen, Rampe, Ladestraße und Wasserstation. Am nördlichsten Gleis lag die Kohlenverladestelle des Bergfiskus. Ein weiteres Gleis führte bis zur Schreinerei Hachmann an der Bockradener Straße. Bis zum Jahre 1886 wurden nämlich die Ladegleise zweimal erweitert. 1891 errichtete die Bergbehörde eine Kohlenwäsche mit Brikettfabrik hart an der nördlichen Gleisanlage.

 
"Bahnhofswache" 1906
  

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An Hochbauten sind im Bahnhofsbereich zu nennen: ein Empfangsgebäude mit Nebengebäude, ein Güterschuppen, eine Wasserstation mit Büroanbau, drei Aufenthaltsgebäude, ein Lagerschuppen, zwei Dienstgebäude für je zwei Familien und ein Einfamilienhaus mit Nebengebäude. An selbständigen Bahndienststellen hat die Stadt Ibbenbüren neben dem eigentlichen Bahnhof eine Bahnmeisterei aufzuweisen. Die Gleisanlagen des Bahnhofs haben eine Gesamtlänge von rund 13,5 km; zu ihnen gehören 3 Stellwerke, 8 Signale, 38 fernbediente und 16 Hand-Weichen. Die vorhandenen 2 Bahnsteige haben eine Länge von 230 bzw. 175 m und eine Fläche von 1530 qm, davon sind 90 qm überdacht. (*1)


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Bahnhofsvorplatz - Bf Ibbenbüren um 1910
Bahnhof Ibbenbüren um 1885
Bahnhofsvorplatz - Bf Ibbenbüren um 1900
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Bahnhofsvorplatz - Bf Ibbenbüren um 1910
Bahnhof Ibbenbüren um 1885
Bahnhofsvorplatz Ibbenbüren um 1900
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Königlicher "Besuch" im Bahnhof Ibbenbüren - 18. Mai 1857

Als König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen am 18. Mai 1857 im Bahnhof lbbenbüren seinen Hofzug bestieg, war dies einer der Höhepunkte in der Chronik der Eisenbahnstrecke Osnabrück-Rheine. König Friedrich Wilhelm IV. kam von einer Feier (150jährige Zugehörigkeit der Grafschaft Tecklenburg zu Preußen) aus Tecklenburg nach Ibbenbüren, um seinen hier bereitstehenden Hofzug für den Heimweg nach Berlin zu besteigen.

Verleger Bernhard Scholten schrieb dazu ...
Gegen fünf Uhr abends fuhr dann der König, begleitet von den brausenden Hochrufen der Tecklenburger, nach Ibbenbüren, wo er am Staatsbahnhof von den Behörden der Stadt, der Kirche, des Bergwerks und den Veteranen der Befreiungskriege empfangen wurde. In einer alten Chronik erfahren wir Genaueres über diesen Empfang.
Es heißt da u. a.:
"Eine in der Eile zusammengestellte festlich gekleidete Reiterschar hatte sich an der Grenze aufgestellt. Gegen fünf Uhr nahte der König. Er fuhr in einem sechsspännigen Wagen in Begleitung seines Flügeladjutanten und war im einfachen Reiseanzug. Er wurde von den Behörden usw. empfangen und begab sich zum Bahnhofsgebäude, wo vierundzwanzig weiß gekleidete Ehrenjungfrauen den König begrüßten. Die Tochter des Bürgermeisters von Ibbenbüren, Wilhemine Ohm, trug das Festgedicht vor. Friedrich Wilhelm IV. dankte sichtlich gerührt allen Anwesenden. Sodann begab sich der König auf blumenbestreutem Pfade zum Bahnhofssaale, wo noch einige Vorstellungen stattfanden. Nach kurzem Verweilen bestieg der König den bereitstehenden Hofzug und verließ nach herzlicher Verabschiedung, noch lange von Jubelrufen begleitet, die Stadt Ibbenbüren. Auf der Rückreise hielt er noch einmal bei der Station Velpe auf tecklenburgischer Erde".....

Quelle: Die Kaiserfeier in Tecklenburg. Verlag Bernhard Scholten. Ibbenbüren 1907
* König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen - 15. Oktober 1795 in Berlin; † 2. Januar 1861 in Potsdam - Wikipedia >>>



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Ab 1875 hielten die ersten Schnellzüge im Bahnhof lbbenbüren. Der Abgeordnete Heinrich Wattendorff* aus Ibbenbüren konnte so schneller nach Berlin gelangen. An zusätzlicher Bedeutung gewannen lbbenbüren und die Westbahn 1903: Es wurde eine direkte Verbindung von Berlin nach Holland und per Fähre weiter bis nach London eingerichtet.


+ Heinrich Wattendorff - Kaufmann in Ibbenbüren - 03.04.1845 - 14.02.1909
* Mitglied des Reichstags und des Preußischen Abgeordnetenhauses bis 1909:

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Heinrich Wattendorff - Kaufmann in Ibbenbüren



spacerWinterfahrplan 1880 - Rheine-Osnabrück-Löhne - Löhne-Osnabrück-Rheine

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Winterfahrplan 1880 - Rheine-Osnabrück-Löhne - Löhne-Osnabrück-Rheine
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Winterfahrplan von 1880
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1880 verzeichnet der Winterfahrplan fünf Zugpaare auf der Strecke Rheine - Osnabrück für den Personenverkehr.
Der erste 6.37 Uhr ab Ibbenbüren in Richtung Osnabrück, der letzte 0.20 Uhr aus Rheine kommend. (*2)


spacer Winterfahrplan 1880 aus IVZ-Heimat-Zeitung Nr. 12 - 21.06.1985 (Bernhard Holwitt)
IVZ Archiv - Heimat-Zeitung Nr. 12 vom 21.06.1985 - http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=22384&pageno=25


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Aufbereitung mit Brikettfabrik (links) an der nördlichen Gleisanlage des Bahnhofs Ibbenbüren - 1900
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- Aufbereitung mit Brikettfabrik (links) an der nördlichen Gleisanlage des Bahnhofs Ibbenbüren - 1900
(Zwischen Bahn und Laggenbecker Straße (*Peckingstraße)


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1893 wurde auf einem Eisenbahn-Grundstück am Ibbenbürener Bahnhof mit den Bauarbeiten zur Errichtung einer Aufbereitung und Brikettfabrik begonnen. Am 19. Juli 1894 kam es im Ostfeld im Flöz Glücksburg zu einem katastrophalen Wasserdurchbruch. Die Arbeiten (im Bf Ibbenbüren) waren durch die *Sümpfung des von Oeynhausen-Schachtfeldes von 1894 bis 1898 unterbrochen. Nach jahrelangem, schweren Kampf mit den riesigen Wassermassen konnte die Sümpfung glücklich vollendet und im Oktober 1898 die Förderung wieder aufgenommen werden.

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Kohlenladestelle und Brikettfabrik


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Fahrplan 1906

Die bereits vor dem Sümpfung der Grube begonnene Aufbereitung am Bahnhof Ibbenbüren, die aus Separation, Kohlenwäsche und Brikettfabrik mit zwei Pressen bestand, wurde nun fertiggestellt und im Oktober 1899 in Betrieb gesetzt. Rund 30 Jahre war die Aufbereitungsanlage in Betrieb und nun stark reparaturbedürftig. Eine Renovierung und Erweiterung im Bahnhofsbereich war aus räumlichen Gründen nicht möglich.

Im Jahre 1902 wurden die Aufstellgleise für die leeren Kohlenwagen der Zeche am Nordende des Bahnhofes ausgebaut. 1907 erfolgte die Erweiterung des Empfangsgebäudes und 1910 die des Güterschuppens. Im gleichen Jahre wurde auch mit dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Rheine-Osnabrück begonnen. (*1)

< < < Fahrplan 1. Mai 1906 >>> Quelle Fahrplan: IVZ vom 08.05.1906 - IVZ Archiv



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1908 beginnen die von vielen Reisenden gewünschten Erweiterungen des Bahnhofgebäudes. Die Vorhalle bekommt einen Anbau, die Wartesäle I. und II. Klasse werden vereint, die der III. und IV. Klasse durch einen Anbau auf doppelte Größe gebracht. Der Bahnhof wurde nun auch an das Ibbenbürener Gasnetz angeschlossen, (Gasbeleuchtung) nachdem die Stadt Ibbenbüren schon 1900 angeschlossen worden war. (*2)


spacer*Peckingstraße - "Anfäglich war die Brikettfabrik bei den Arbeitern wenig belieb. Schuld daran war in erster Linie das Pech ... Die
Bergleute gaben ihr die Namen "Pecking oder Peckhütte" - und der vorbeiführenden Straße den Namen "Peckingstraße".
*Sümpfung//Sümpfen Wasser aus einer Grube pumpen oder schöpfen - Absenkung des Grundwasserspiegels

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Fotos/Ansichtskarten - Sammlung Suer
 


spacer Link zum Thema ::
Beilage zur IVZ - Heimat und Leben - Nr. 21 vom Dienstag, den 11. November 1930 - 5. Jahrg.
Entwicklung des Ibbenbürener Bahnhofes. Von
August Brunne
http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=8097&pageno=7

Aufsatz als Word.doc > Die Entwicklung des Ibbenbürener Bahnhofs - (51 kb)


spacer Zu jener Zeit in Ibbenbüren . . .

spacerWährungen und Münzen im Königreich Preußen . . . Provinz Westfalen . . . Ibbenbüren
1868 - 1875 - 1 Taler = 30 Silbergroschen = 360 Pfennige - ab 1875 - 1 Mark = 100 Pfennig
 



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Bahnhof Ibbenbüren - Die Reichsbahnzeit 1920–1949:

Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg gehen 1920 die acht deutschen Länderbahnen (Preußen, Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden, Hessen, Mecklenburg - Schwerin, Oldenburg) in den Besitz des Reiches über, hieraus entsteht die Deutsche Reichsbahn.

Deutsche Reichsbahn Gesellschaft - Logo

spacerDeutsches Kursbuch - Jahresfahrplan 1944/45 - Teil 2 (KBS 180 - 224)
222 (Berlin - Hannover Leipzig - Halle ) Löhne (Westfalen) Osnabrück - Ibbenbüren - Rheine - Oldenzaal (NL)
Gültig vom 3. Juli 1944 an bis auf weiteres. (Kursbuch-Karte Hannover, Westfalen u. Oldenburg 1944)

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Deutsches Kursbuch
spacer222 (Berlin - Hannover Leipzig - Halle ) Löhne (Westfalen) Osnabrück - Ibbenbüren - Rheine - Oldenzaal
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Deutsches Kursbuch
 Kursbuchseite (Berlin - Hannover Leipzig - Halle ) Löhne - Osnabrück - Ibbenbüren - Rheine - Oldenzaal (NL)

spacer© Deutsches Kursbuch/Jahresfahrplan 1944/45 - Kursbuch-Seite/Kursbuch-Karte von Peter Köker
http://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Kursbuchtitel.html .
Streckenkarte der Reichsbahndirektion Münster. Link > Grafik

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1926 Deutsche Reichsbahn Fahrpreise - Gewöhnlicher Fahrpreis
Die Fahrpreise sind nach Kilometern berechnet. Im Gebiet der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft kostet 1 km in
Eil- und Personenzügen in 1. Klasse 11,6 Pf., in 2. Klasse 5,8 Pf., in 3. Klasse 4,0 Pf. und in 4. Klasse 3,3 Pf.



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DRG - Schnellzug
 
DRG - Schnellzug (Grafik/Autor: Frank Hempel, Daniel Hentschel)


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Gleisanlage zwischen Bahnübergang Osnabrücker Straße und Bahnübergang Nordstraße. 1923

Da in der Nachkriegszeit der Kohlenversand infolge der Blüte der Privatgruben, sog. "Pütz" erheblich anstieg, wurden in den Jahren 1922 bis 1925 die Ladeanlagen erweitert und zwei neue Überholungsgleise angelegt. Gleichzeitig erhielt die "Nike" eine ausgedehnte Anschlussgleisanlage.

<<< Gleisanlage zwischen Bahnübergang Osnabrücker Straße und Bahnübergang
Bockradener Straße. 1923



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Durch die neue Zechenbahn (1927) erhielt der von Oeynhausen-Schacht Anschluss an die Reichsbahn in Esch. Jetzt konnte man die Anlage (Aufbereitung/Brikettfabrik) zum von-Oeynhausen-Schacht verlegen, wo in räumlicher Hinsicht einer Erweiterung nichts im Wege stand. Nachdem die neue Brikettfabrik am 2. August 1929 auf dem von-Oeynhausen-Schacht in Betrieb kam, wurde die alte Anlage am Bahnhof Ibbenbüren stillgelegt.(11. August 1929)



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Einfahrt des Zuges aus Berlin. mit Konrad Grebe - 05.05.1943
Warten auf Konrad Grebe.BDM Mädchen auf dem Bahnsteig
Honoratioren der Stadt erwarten Konrad Grebe am Bahnsteig
 
Einfahrt des Zuges aus Berlin.
mit Konrad Grebe - 05.05.1943
Warten auf Konrad Grebe. BDM Mädchen
auf dem Bahnsteig - 05.05.1943
Die Honoratioren der Stadt erwarten
Konrad Grebe am Bahnsteig - 05.05.1943


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Konrad Grebe - Der Ibbenbürener Bergbau hat nicht nur eine viele hundert Jahre alte Tradition, ihm sind auch bahnbrechende Entwicklungen auf dem Sektor der Abbautechnik zu verdanken. So ging der damalige Maschinenfahrsteiger Konrad Grebe in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts als Erfinder des Kohlenhobels in die Bergbau-Geschichte ein. Am 1. Mai 1943 wurde er (in Berlin), gemäß den Gepflogenheiten im III. Reich, in Würdigung seiner hervorragenden Erfinderleistung zum „Pionier der Arbeit“ ernannt.(von Hans Röhrs)


spacerFotos: Sammlung Suer/Andres


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In dem Anton-Rosen-Buch "Ibbenbüren - Einst und Jetzt" wird auch die Zeit (1940 - 1945) der Fliegerangriffe auf Ibbenbüren und die Eisenbahn ausführlich beschrieben. Hier ein kleiner Auszug:(Nach dem Tagebuch des Krim.-Pol.-Obermeisters i. R. Matzner)

9. 2.1945 Tiefflieger beschießen im Laufe des Tages fahrende Personenzüge mit Bordwaffen. Es gibt viele Verletzte. Abends wirft ein Flieger zwei Bomben nahe der Reichsstraße hinter Schwabenbayer. Acht Personen wurden verletzt.

30. 3.1945 Karfreitag. Auf dem östlichen Teile des Güterbahnhofes Ibbenbüren stand ein Güterzug mit lauter Tankwagen voller Benzin. Die feindlichen Tiefflieger hatten den Zug entdeckt und griffen ihn mit Bordwaffen an. Vier Tankwagen wurden in Brand geschossen. Das brennende Benzin schosss in glühenden Strahlen aus den Einschusslöchern der Wagen heraus und setzte die Umgebung in Brand. Die entstandenen Qualmwolken verdeckten halb Ibbenbüren und waren meilenweit zu sehen. Die entstandene Hitze war so stark, das niemand in die Nähe des Brandes gelangen konnte. Mehrere Häuser, die in unmittelbarer Nähe der Bahngleise standen, gerieten in Brand. Feuerwehr und andere zu Hilfe eilenden Personen waren machtlos wegen der Hitze. Nach langen Bemühungen gelang es mit einer Lokomotive den brennenden Zug in Richtung Laggenbeck abzuschleppen.

Ibbenbüren. Einst und jetzt - Von Anton Rosen - Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 1952, Umfang: 535 S. : Ill., Kt.



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Im Mai 1945, nach Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden die Provinz Westfalen, die Regierungsbezirke Arnsberg, Minden und Münster Teil der britischen Besatzungszone. Die Verordnung Nr. 46 der Militärregierung vom 23. August 1946 "Betreffend die Auflösung der Provinzen des ehemaligen Landes Preußen in der Britischen Zone und ihre Neubildung als selbstständige Länder" bestimmt die Vereinigung Westfalens mit dem Nordteil der ehemaligen preußischen Rheinprovinz zum Land Nordrhein-Westfalen.
In der Zeit zwischen 1945 und 1949 übernehmen die Besatzungsmächte den Betrieb der Deutschen Reichsbahn in den jeweiligen Besatzungszonen. Eine einheitliche Deutsche Reichsbahn in ihrer bisherigen Form besteht nicht mehr.




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Ausfahrt eines Dampfzuges vorbei am Güterschuppen nach Osnabrück. Der Blick geht hier nach Weste. 1950er Jahre
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spacer Bahnhof Ibbenbüren - Die Bundesbahn (DB) Die 1950er - 1960er - 1970er Jahre spacer
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spacer Ausfahrt eines Dampfzuges vorbei am Güterschuppen nach Osnabrück. Der Blick geht hier nach Westen. 1950er Jahre: Dampflok P8?
spacer Foto. Sammlung Dreverhoff


 

Die wachsende Zuverlässigkeit, das umfassendere Fahrplanangebot und der steigende Komfort der Züge, aber auch der Mangel an Alternativen führen dazu, dass 1950 vergleichsweise sehr viel mehr Menschen die Bahn benutzen als vor dem Krieg. Insgesamt werden knapp 1,3 Mio. Personen befördert.



Sommerfahrplan der Bundesbahn - 1954
Sommerfahrplan der Bundesbahn - 1954
Osnabrück - Ibbenbüren - Rheine - Ibbenbüren - Osnabrück
Quelle: IVZ Archiv - Ausgabe vom 22.05.1954 - http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=13002&pageno=12



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Amtliches Kursbuch. Deutsche Bundesbahn - Sommer 1964
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Mit Gründung der Deutschen Bundesbahn in den drei westlichen Besatzungszonen bzw. der Bundesrepublik Deutschland ist die Bahn bis weit in die sechziger Jahre hinein das wichtigste Verkehrsmittel. In den 1960er Jahren werden der Bahnhofseingang und die Bahnhofsgaststätte des Ibbenbürener Bahnhofs modernisiert und somit dem gestiegenen Fahrgastaufkommen dieser Zeit angepasst.

< Amtliches Kursbuch. Deutsche Bundesbahn - Sommer 1964




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Bahnhofsvorplatz in Ibbenbüren - 1951
Ladenpassage am Bahnhof   Ibbenbüren um 1952
Bf Ibbenbüren - Bahnsteig - 1953
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Bahnhofsvorplatz in
Ibbenbüren -
1951
Ladenpassage am Bahnhof
Ibbenbüren um
1952
Bf Ibbenbüren - Bahnsteig und
Rückseite der Ladenpassage - 1953
 

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Güterbahnhof Ibbenbüren und  Stellwerk If -Laggenbecker Straße 1956
Bahnhof Ibbenbüren und Nikegelände
Bahnhof Ibbenbüren - Stellwerk Iw und   die Post an der Bahnhofstraße - 1956
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Güterbahnhof Ibbenbüren und
Stellwerk Jf -Laggenbecker Straße 1956
Bahnhof Ibbenbüren und
Nike-Gelände - Um 1952
Bahnhof Ibbenbüren - Stellwerk Jw und
die Post an der Bahnhofstraße - 1956 - *1
 

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Vergrößerung der Bahnhofshalle  im Bahnhof Ibbenbüren - 1953
Nach dem Umbau - Bahnhof mit  Gaststätte und Zeitungs-Kiosk - 1958
Nach dem Umbau - Bahnhof mit  Gaststätte und Zeitungs-Kiosk - 1958
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Vergrößerung der Bahnhofshalle
im Bahnhof Ibbenbüren - 1953
Nach dem Umbau - Bahnhof mit
Gaststätte und Zeitungs-Kiosk - 1958
Bahnhof mit Zeitungs-Kiosk
und Gaststätte - 1958
 

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Ladenpassage am Bahnhof
Bf Ibbenbüren - Bahnsteig  und Gleis 2 und 1 - 1976
Der neue Bahnhof ist im Bau,  und der "Alte" schaut zu. 1973
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Ladenpassage am Bahnhof
mit Taxistand - 1970
Bf Ibbenbüren - Bahnsteig
und
Gleis 2 und 1 - 1976
Der neue Bahnhof ist im Bau,
und der "Alte" schaut zu. 1973
 

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Bahnübergang Osnabrücker Straße
Bahnübergang Osnabrücker Straße
Stellwerk Ibbenbüren West am Bahnübergang Osnabrücker Straße -
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Bahnübergang Osnabrücker Straße
Warten am Bahnübergang ...
Bahnübergang Osnabrücker Straße
Bahnhofsplatz hieß die Straße am Bf.
Bahnübergang Osnabrücker Straße
und Stellwerk Ibbenbüren West - 1976
 

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Stellwerk Ibbenbüren If - am Güterbahnhof - 1978
Wasserkran im Bahnhof Ibbenbüren. Im Hintergrund das Kraftwerk Nike
Bahnübergang Osnabrücker Straße und Stellwerk Iw - 1956
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-Stellwerk Ibbenbüren Jf
am Güterbahnhof - 1978
Wasserkran im Bahnhof Ibbenbüren.
Im Hintergrund das Kraftwerk Nike - 1959
Bahnübergang Osnabrücker Straße
und Stellwerk Jw - 1956
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Brückenbau neben Bahnüberg. Nordstraße Nordstraße/Weststrasse (K 19). 1978/79
Bahnübergang Nordstraße  im Winter 1957
Bahnübergang Bockradener Straße
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Brückenbau neben Bahnüberg. Nordstr.
Nordstraße/Weststrasse (K 19). 1978/79
Am Bahnübergang Nordstraße
Blickrichtung Bahnhof (Osten) 1950er Jahre
Am Bahnübergang Bockradener Straße
Blickrichtung Bahnhof (Osten) 1950er Jahre
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spacer Fotos: Sammlung Dreverhoff - Sammlung Suer - *1 Historischer Verein Ibbenbüren e. V. - M.Franke


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Stellwerke - Bf Ibbenbüren - 1970

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Bahnübergang Alstedder Grenze.   Stellwerk Ibbenbüren Ost - 1984
Stellwerk Ibbenbüren If - am Güterbahnhof - 1978
Stellwerk Ibbenbüren West am Bahnübergang Osnabrücker Straße -
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Stellwerk Ibbenbüren Ost
Stw. Jo - Km 157,267

Am Bahnübergang Alstedder Grenze
Stellwerk Ibbenbüren - Fahrdienstleiter
Stw. Jf (Fahrdienstl) Km 158,3
Am Bahnübergang Laggenbecker Straße
Stellwerk Ibbenbüren West
Stw. Jw - Km 158,750

Am Bahnübergang Osnabrücker Straße
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spacer Fotos: Sammlung Dreverhoff - Sammlung Suer - *1 Historischer Verein Ibbenbüren e. V.


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spacer Bahnhof Ibbenbüren - Die 1980er Jahre

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Die preußische T14 (Baureihe 93) die im Güterbahnhof Ibbenbüren für den Rangierdienst eingesetzt war, wurde ab 1968 durch Diesellokomotiven der Baureihe V 60 ersetzt. Bis 1967 tat sie (Baureihe 93) vor allem im Übergabedienst nach Salzbergen vor Kesselwagenzügen und nach Esch/Ibbenbüren vor Kohlezügen weiter Dienst, bis diese Arbeit von den Loks der BR 41 übernommen wurde.

Die V200 Dieselloks (Stationiert im Bw Rheine) ersetzte schon ab dem Sommerfahrplan 1965 Dampfloks der Baureihe 03. Die Diesellok V200 (Reihe 220) wurde nun für fast alle Schnell- und Eilzüge auf der Ost-Weststrecke Bentheim - Hannover eingesetzt und war so fast täglich in Ibbenbüren zu sehen.

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Tenderlok der Baureihe 93 im  Güterbahnhof Ibbenbüren - 1966
Bahnhof Ibbenbüren - Freie Fahrt nach  Rheine - Bahnübergang Osnabr.  Straße
V200 (220) im Wasser. Am Stellwerk Jw  Bahnübergang Osnabrücker Str. - Um 1970
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Tenderlok der Baureihe 93 im
Güterbahnhof Ibbenbüren - 1966
Bahnhof Ibbenbüren - Freie Fahrt nach
Rheine - Bahnübergang Osnabrücker Str.
V200 (220) im Wasser. Am Stellwerk Jw
Bahnübergang Osnabrücker Str. - Um 1970
 


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Neuer Busbahnhof und alter   Bahnhof Ibbenbüren - 1978
Neuer Busbahnhof und alter Bahnhof Ibbenbüren - 1979
Triebwagen BR 624 am Gleis 1  im Bahnhof Ibbenbüren - 1983
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Neuer Busbahnhof und alter
Bahnhof Ibbenbüren - 1978
Neuer Busbahnhof und alter
Bahnhof Ibbenbüren - 1979
Triebwagen BR 624 am Gleis 1
im Bahnhof Ibbenbüren - 1983
 

spacer Fotos: M. Franke - Sammlung Suer - Sammlung Suer/Hoppe - Archiv IVZ


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Elektrifizierung/Güterverkehr
In den 1970er Jahren wurden fast alle Hauptstrecken der Bundesbahn (DB) elektrifiziert. Die Bahnstrecke Rheine - Ibbenbüren - Osnabrück ab dem 26. September 1974.
Der Güterverkehr bei der Bahn (Stückgüter) wurde in den 1970er Jahren fast ganz eingestellt, so auch in Ibbenbüren. Bundesbahndirektion Münster (aufgelöst am 31. Dezember 1974, an BDen Essen und Hannover)

Fahrkarten:

DB Fahrkarte (Edmondsonsche Fahrkarte) aus den 1970er Jahren.
Rückfahrkarte - Ibbenbüren - Hannover - Ibbenbüren. >>>>

Foto/Fahrkarte: M. Franke

DB Fahrkarte (Edmondsonsche Fahrkarte) aus den 1970 Jahren.



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spacer Gleisplan - Bf Ibbenbüren 1970 - KBS 375  

 Gütersloh - TWE spacer
Gleisplan Ibbenbüren Bf - 1970 - KBS 375
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< Osnabrück
 
Gleisplan Ibbenbüren Bf - Datierung: 1970 - KBS 375
Rheine >
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spacerGleisplan Ibbenbüren Bf © 2009 by Gleispläne-Archiv
Bf Ibbenbüren - Geokoordinaten - Breitengrad: 52.277309 Längengrad: 7.72096395


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spacer Bahnhof Ibbenbüren - Die 1980er Jahre
spacer Bau der Umfahrung/Bau der Unterführung 1983 - 1986


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Bau der Umfahrung
Bau der Umfahrung
Bau der Umfahrung
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Bau der Umfahrung - 1983
Bau der Umfahrung - 1983
Bau der Umfahrung - 1983
 

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Am Freitag, 2. September 1983 beginnen die Bauarbeiten für die neue B-219-Unterführung. Der schienengleiche Bahnübergang Osnabrücker Straße wird am 4.08.1983 für immer geschlossen. Die Umfahrung wird bis 1985 genutzt.



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Bau der Unterführung
Bau der Unterführung
Bau der Unterführung
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Bau der Unterführung - 1983
Bau der Unterführung - 1984
Bau der Unterführung - 1985
 

spacerFotos M. Franke

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Drei Brücken entstehen. Fußgängerbrücke, Eisenbahnbrücke und Straßenbrücke.(Laggenbecker Str.).
Die Bahnunterführung der B 219 wird am 17. Juli 1986 für den Straßenverkehr freigegeben.




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ET 005 und ET 003  der  Westfalen Bahn. 28.05.2013
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spacer Bahnhof Ibbenbüren - Die 1990er - 2000er Jahre - Deutsche Bundesbahn/Deutsche Bahn AG
spacer Der Bahnhof Ibbenbüren wird von der DB Station & Service in die Kategorie 5: "Nahverkehrssystemhalt" eingestuft.
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spacer Foto M. Franke - Bahnhof Ibbenbüren - ET 005 und ET 003 der Westfalen Bahn. 28.05.2013 - 15.31 Uhr.



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"Alte Post", Busbahnhof und  Bahnhof Ibbenbüren - 2009
 

Am 15.05.1980 wurde das neuerbaute Empfangsgebäude in Betrieb genommen. Es wurden ein Fußgängertunnel, ein 300 m langer Bahnsteig und Gleisanlagen von insgesamt 4.622 m Länge errichtet. 1980 erhielten die Bahnhöfe Ibbenbüren und Lengerich moderne Drucktastenstellwerke. Vom Drucktastenstellwerk des Bahnhofs Ibbenbüren können sämtliche Signale, Weichen und Schranken für den Gesamtbereich der Bahnhöfe Ibbenbüren und Laggenbeck beeinflusst werden. Mit der Inbetriebnahme des Drucktastenstellwerks am 08.12.1980 hatten die 1924 errichteten Stellwerke am Ibbenbürener Bahnhof ausgedient. (*2)

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"Alte Post", Busbahnhof und
Bahnhof Ibbenbüren - 2009
 
Fotos Bf Ibbenbüren 2009 - Brigitte Striehn - M. Franke


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Eingangsbereich des Bahnhofs  Ibbenbüren (Am Busbahnhof) - 2009
Ausfahrt Westfalenbahn ET 001  - Gleis 2 nach Rheine - Juli 2009
Westfalenbahn ET 014 auf Gleis 1 - Bf Ibbenbüren - Juli 2009
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Eingangsbereich des Bahnhofs
Ibbenbüren (Am Busbahnhof) - 2009
Ausfahrt Westfalenbahn ET 001
Gleis 2 nach Rheine - 2009 (Km 158,7)
Westfalenbahn ET 005 auf
Gleis 1 Bf Ibbenbüren - 2009
 


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Stellwerk Ibbenbüren If
Im Drucktastenstellwerk Ibbenbüren
Blick aus dem Stellwerk If
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Stellwerk Ibbenbüren If
Im Drucktastenstellwerk Ibbenbüren If
Blick aus dem Stellwerk If
 



spacer Bahnhof und Busbahnhof Ibbenbüren - 1979 spacer
Bahnhof und Busbahnhof Ibbenbüren - 2009
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Bahnhof und Busbahnhof Ibbenbüren - 1979
Foto: Sammlung Suer
 
Bahnhof und Busbahnhof Ibbenbüren 2009
Foto: Brigitte Striehn
 


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spacer Das Zugangebot - Es verkehren mehrere Nahverkehrslinien
auf der Strecke. (Löhne-Rheine)


Zweistündlich - Regional-Express RE 60
-Ems-Leine-Express“. (Rheine - Braunschweig Hbf) DB

Stündlich - Linie der Regionalbahn RB 61
-. (Wiehengebirgs-Bahn)
- Bad Bentheim - Bielefeld - Westfalenbahn

Elektronisches Kursbuch der Deutschen Bahn AG
- .http://kursbuch.bahn.de/hafas/kbview.exe

Fahrplan Zweckverband SPNV Münsterland
.- http://zvm.info/front_content.php

Web-Bahnhofstafeln der DB Station&Service AG >>>

Ankunft - Ibbenbüren

Ankunft Ibbenbüren

Abfahrt-Ibbenbüren
Abfahrt Ibbenbüren
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spacer Streckennummer im DB Kursbuch - 375 - (Kursbuch Band N - Nord)

Streckennummer 375: Laufweg - Bad Bentheim - Rheine - Osnabrück - Löhne - Minden
Streckennummer 375: Laufweg - Minden - Löhne - Osnabrück - Rheine - Bad Bentheim

Deutsche Bahn AG Webseite - Elektronisches Kursbuch
Zugradar - Verfolgen Sie die Züge der Deutschen Bahn in Echtzeit!
:: www.bahn.de/p/view/buchung/auskunft/zugradar.shtml
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Gleis zum Nikegelände:
 

Am Güterbahnhof - 2009
Der Güterbahnhof Ibbenbüren wurde am 2. Januar 2002 stillgelegt. Der Abbruch der Gleisanlagen des Güterbahnhofs erfolgt in den Jahren 2006 und 2007.
Der Gleisanschluss zum Nikegelände existiert noch (2009). Er führt an der alten Laderampe vorbei in Richtung "Am Winterhügel", dann über eine Weiche zurück Richtung Nikegelände/Laggenbecker Straße. Über eine kleine Brücke erreicht das Gleis das ehem. Nikegelände. Das Nike-Kraftwerk wird 1958 vom Netz getrennt. Der 100 Meter hohe Kamin wurde 1963 gesprengt

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1. Gleis zum Nikegelände: An der
alten Laderampe vorbei ...
 Siehe auch den Beitrag "100 Jahre Strom aus Ibbenbürener Kohle" von Karl-Heinz Mönninghoff

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Gleis zum Nikegelände:
Gleis zum Nikegelände:
Gleis zum Nikegelände:
 
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2. führt das Gleis bis zu
dem Abzweig (Weiche) ...
3. der dann über eine Brücke auf das
ehem. Nikegelände führt.
4. Das Gleis zum ehem. Nikegelände führt über die Laggenbecker Straße.
 
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Güterschuppen ohne Ladegleis
Die alte Laderampe am  Güterbahnhof Ibbenbüren - 2009
Links vom Hauptgleis war einmal. Ibbenbürens Güterbahnhof - 2009
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Güterhalle ohne Ladegleis
Bf Ibbenbüren - 2009
Die alte Laderampe am
Güterbahnhof Ibbenbüren - 2009
Links von den 3 Gleisen war die
Gleisanlage des Güterbahnhofs - 2009
 
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Das Stellwerk If gibt es nicht mehr. Bahnübergang am Güterb.- 2009
Altes TWE Gleis - Ehem. Ausfahrt - Bf. Ibbenbüren Ost - 2009
Altes TWE Gleis - Ehem. Einfahrt - Bf. Ibbenbüren Ost - 2009
 
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Das Stellwerk Jf gibt es nicht mehr.
am Bahnübergang Güterb. - 2009
Altes TWE Gleis - Ehem. Ausfahrt
Bf. Ibbenbüren Ost - 2009
Altes TWE Gleis - Ehem. Einfahrt
Bf. Ibbenbüren Ost - 2009
 

spacerFotos Bf Ibbenbüren 2009 - Brigitte Striehn - M. Franke


spacerDeutsche Bahn AG - Bahnhof Ibbenbüren
Anschrift:
Bahnhof Ibbenbüren
Wilhelmstr. 11
49477 Ibbenbüren

Internet:
Deutsche Bahn AG (DB) http://www.bahn.de/
Informationen zum Bahnhof Ibbenbüren
Bahnhof Ibbenbüren - http://www.bahnhof.de


DB AG



An der Wilhelmstraße liegt Ibbenbürens ehem. Post, der Bahnhof und der Busbahnhof. Aufn. April 2009

An der Wilhelmstraße liegt Ibbenbürens ehem. Post, der Bahnhof und der Busbahnhof.
Aufn. April 2009 - M. Franke


spacerBf Ibbenbüren - Geokoordinaten - Breitengrad: 52.277309 Längengrad: 7.72096395 



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spacer Der Bahnhof Laggenbeck: (Bf Ibbenbüren - Laggenbeck)

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1852 - 1856 Mit dem Bau der Eisenbahn beginnt der Aufschwung Laggenbecks. Die Eisenbahn Rheine - Löhne, die das Amt Ibbenbüren von Osten nach Westen durchschneidet, wird gebaut.
In Laggenbeck werden ungeheure Erdmassen ausgehoben und fortgeschafft, so dass ein 13 m tiefer Erdeinschnitt entsteht, über den eine von drei Bogen getragene Brücke aus Sandstein gelegt wird. Die Arbeiten werden teils von hiesigen Leuten, teils von fremden Arbeitern ausgeführt. Als die Bahn eröffnet wird, erhält Laggenbeck weder Personen- noch Güterbahnhof.

Laggenbecks schöne Sandstein  Bogenbrücke um 1920
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Laggenbecks schöne Sandstein
Bogenbrücke um 1920 - Ostseite
 

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1871 wird eine Pferdebahn auf Schienengleisen von der Zeche Perm bis zum Anschluß an die Staatsbahn in Laggenbeck gebaut.1881 wird in Laggenbeck ein Güterbahnhof eingerichtet. 1885 folgt der Personenbahnhof, der den Namen Laggenbeck erhält, obwohl er auf Alstedder Gebiet liegt. 1925 ließ die Gesellschaft Concordia große Betriebsanlagen und eine Seilbahn vom Werk zum Bahnhof Laggenbeck bauen, mit der die Kohlen zur Kippe am Bahnhof befördert wurden. Bei dieser Gelegenheit wurde auf Kosten des Werkes der westliche Teil des Bahneinschnittes erweitert, und die Bahnsteige wurden auf die Nord- und Südseite des Bahnhofs verteilt.

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Laggenbecks Sandstein Bogenbrücke  um 1920 - Westseite
Bahnhof Laggenbeck um 1912
Laggenbecks Sandstein Bogenbrücke   um 1920 - Westseite
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Laggenbecks Sandstein Bogenbrücke um 1920 - Westseite
Bahnhof Laggenbeck um 1912
Laggenbecks Sandstein Bogenbrücke
um 1920 - Westseite
 


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Bis zum Abbruch 1975 und Neubau war die alte steinerne Bogenbrücke der Mettinger Straße (L796) über den Bahndamm das Wahrzeichen von Laggenbeck.
In den 1990er Jahren wurde die Fahrkartenausgabe geschlossen und durch Fahrkartenautomaten ersetzt. Während der ehemalige Güterschuppen als Lagerhalle vermietet wird, verfällt das hübsche, denkmalgeschützte Empfangsgebäude zusehends, da keine Nachnutzung besteht.

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Empfangsgebäude Bf Laggenbeck
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spacerSiehe auch Wikipedia > Bahnhof Ibbenbüren-Laggenbeck 
Empfangsgebäude Bf Laggenbeck
2009 - Permer Straße 2
 


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Laggenbecks "neue" Brücke
Bahnhof Ibbenbüren/Laggenbeck
Bahnhof Ibbenbüren/Laggenbeck
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Laggenbecks "neue" Bahnbrücke
2009 - Ostseite
Bahnhof Ibbenbüren/Laggenbeck
2009 - Blick zur Straße "An der Bahn"
Bahnhof Ibbenbüren/Laggenbeck
2009 - Blick nach Ibbenbüren
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spacer Link zum Thema ::

Beilage zur IVZ - Heimat-Zeitung Nr. 12 vom 21.06.1985 - 100 Jahre Personenbahnhof Laggenbeck
http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=22384&pageno=25


spacer Fotos/Ansichtskarten Laggenbeck: Sammlung Georg Kipp - Sammlung Suer - Fotos Brigitte Striehn


spacerDeutsche Bahn AG - Bahnhof Laggenbeck
Anschrift:
Bahnhof Ibbenbüren-Laggenbeck
Permerstraße 2
49479 Ibbenbüren

Internet:
Deutsche Bahn AG (DB) http://www.bahn.de/
Informationen zum Bahnhof Laggenbeck
Bahnhof Ibbenbüren-Laggenbeck - http://www.bahnhof.de


DB AG

spacerBf Ibbenbüren-Laggenbeck - Geokoordinaten - Breitengrad: 52.26470697 Längengrad: 7.78128147 



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Der Bahnhof Esch: (Bf Ibbenbüren-Esch - Durchgangsbahnhof/Bahnhof von Püsselbüren)

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 Rechts das kleine Bahnhofsgebäude, links die Wirtschaft Apke-Kreuzmann.

In den Jahren 1888, 1889 setzten sich die Bürger aus Püsselbüren, unter anderem Bauer Gerhard Apke und Ziegeleibesitzer Brockmann vom Dickenberg dafür ein, dass ihre Bauernschaft einen Bahnhof bekommen sollte. Zu dieser Zeit lagen die nächsten Bahnhöfe in Hörstel und Ibbenbüren. Am 1. August 1889 um 11. Uhr hielt zum ersten mal ein Personenzug in Püsselbüren. Die ersten Fahrkarten wurden in der Wirtschaft Apke-Kreuzmann verkauft. Später wurde dann das erste Bahnhofsgebäude gebaut, ein roter Fachwerkbau. Das Gebäude stand zwischen dem heutigen Parkplatz Kreuzmann und dem Bahngleis 1.

Rechts das kleine Bahnhofsgebäude,
links die Wirtschaft Apke-Kreuzmann
Ansichtskarte - Sammlung Georg Kipp



Die Einrichtung des Bahnhofs Esch erfolgte in Etappen. Am 01.08.1889
wurde Esch als "Personenhaltepunkt" eröffnet. Ab dem 01.05.1894 gab
es die neugebaute "Personenhaltestation mit beschränktem Güterverkehr".


Ansichtskarte - Püsselbüren - Apke Kreuzmann - Bahnhof um 1900 > > >
AK Stadtmuseum
Ansichtskarte - Püsselbüren - Apke Kreuzmann - Bahnhof um 1900


Das Grundstück stiftete Bauer Apke, die Backsteine Ziegeleibesitzer Brockmann. Da aber die Haltestelle schon Püsselbüren hieß, wurde der Bahnhof auf Vorschlag des Bauern Apke nach Apken Esch "Esch" genannt. Die Bahndirektion Hannover verlangte 1894 die Bezeichnung "Esch (Westf.)", um eine Verwechslung mit der gleichnamigen Bahnstation der Prinz-Heinrich-Bahn in Luxemburg* zu vermeiden. Als dann die Haltestelle bei der Kohlenwäsche aufgehoben wurde, hat man versucht, den Bahnhof "Püsselbüren" zu nennen. Es ist dann wohl am Geld, welches die Bahn verlangte, gescheitert. Einen starken Güterzuwachs brachte die Eröffnung der Zechenbahn 1928 zum Oeyenhausenschacht auf dem Schafberg oberhalb Ibbenbürens. In den Jahren der Währungsreform war Esch immer der rentabelste Bahnhof im Direktionsbezirk.

* Die Stadt Esch (Esch-sur-Alzette) ist nach der Hauptstadt Luxemburg (Stadt) die zweitgrößte Stadt des Landes.
* Esch-sur-Alzette (lux.: Esch-Uelzecht; dt.: Esch an der Eltze) bei Wikipedia.
* Bahnhof Ibbenbüren-Esch (Westf.) bei Wikipedia



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In dem Anton-Rosen-Buch "Ibbenbüren - Einst und Jetzt" wird auch die Zeit (1940 - 1945) der Fliegerangriffe auf Ibbenbüren und die Eisenbahn ausführlich bechrieben. Hier ein kleiner Auszug:(Nach dem Tagebuch des Krim.-Pol.-Obermeisters i. R. Matzner)

1. 1.1945 Es trieben sich mehrere feindliche Tiefflieger in der Gegend umher und störten hauptsächlich den Eisenbahnverkehr. Auf dem Bahnhof Esch stand ein Güterzug mit gepressten Strohballen beladen. Dieser wurde mit Bordwaffen angegriffen und mehrere Wagen in Brand geschossen. In den Mittagsstunden erfolgte eine furchtbare Explosion. Mehrere Personen wurden getötet. Ein Teil des Güterzuges wurde total zerstört. Auch die Holzschuhfabrik Meyer, neben der der Zug stand, hatte großen Schaden erlitten. An der Stelle, wo die brennenden Güterwagen standen, war ein riesiger Sprengtrichter. Alle Häuser im Umkreis von 500 Meter waren zum Teil schwer, zum Teil leicht beschädigt. Man vermutet, daß der Zug unter den Strohballen zum Teil V-Geschosse oder Minen geladen hatte. Der entstandene Schaden war erheblich. Die Feuerwehr war an der Brandstelle. Am Abend dieses Neujahrstages stand der westliche Himmel Ibbenbürens voll von Leuchtbomben. Massenhaft flogen die feindlichen Bomber herum, und zwar ganz tief. Unsere Fliegerabwehr war machtlos und schwieg. Der große Massenangriff galt wieder dem Kanal bei Gravenhorst. Alles was inzwischen wieder aufgebaut war, wurde wieder zertrümmert. Allerschwerste Bomben kamen diesmal zur Anwendung. Eine ganze Reihe Bomben fiel bis in die Bauernschaft Schierloh. Fast zu gleicher Zeit wurde der Kanal bei Ladbergen angegriffen. In der Stadt Ibbenbüren zersprangen eine ganze Reihe großer Schaufensterscheiben.

Ibbenbüren. Einst und jetzt - Von Anton Rosen - Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 1952, Umfang: 535 S. : Ill., Kt.




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Eine 44er mit Güterzug. Ausfahrt  Esch in Richtung Ibbenbüren. 1963
Lok 3 der Zechenbahn drückt  einen Leerzug aus dem Bf Esch  in die Steigungsstrecke zum von Oeynhausen Schacht.
Gleisanlage im Bf Esch. Blick in Richtung Rheine
Altes Stellwerk Esch Ost
Eine 44er mit Güterzug. Ausfahrt
Esch in Richtung Ibbenbüren. 1963
Lok 3 drückt einen Leerzug aus
dem Bf Esch - 1960er Jahre
Gleisanlage im Bf Esch - Blick in
Richtung Rheine - 1970er Jahre
Altes Stellwerk
Esch Ost

spacerFotos Bf Esch: Josef Rötker


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Bahnhof Ibbenbüren-Esch - 2009
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In den dreißiger Jahren wurde das jetzige Bahnhofsgebäude errichtet. Dieses Gebäude steht seit 1995 auch schon wieder leer. Im Jahr 1964 brachte die Fertigstellung des Anschlussgleises vom Bahnhof Esch zum Hafen Ibbenbüren des Mittelland-Kanals und zur Elektro-Chemie, später in einem Gleisbogen auch zur Wibarco. 1972 wurde das D.R.-Stellwerk gebaut und das alte Stellwerk Esch-Ost abgebrochen. Ab 1974 ist nun auch die DB Bahnstrecke Rheine - Ibbenbüren - Osnabrück elektrifiziert.

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Bahnhof Ibbenbüren-Esch - 2009
Blick Richtung Ibbenbüren - Gleis 1
 
Foto Bahnhof Ibbenbüren-Esch 2009 - Brigitte Striehn
 

Die Kohlenwäsche der Preussag am Bahnhof Esch wurde 1980 abgebrochen. Der Güterbahnhof Esch ist heute (2009) der letzte verbliebene im Stadtgebiet der Stadt Ibbenbüren. Hier wird vor allem Kohle des Bergwerkes Ibbenbüren umgeschlagen.



spacerDeutsche Bahn AG - Bahnhof Esch
Anschrift:
Bahnhof Ibbenbüren-Esch
Zum Esch
49479 Ibbenbüren

Internet:

Deutsche Bahn AG (DB) http://www.bahn.de
Informationen zum Bahnhof Esch
Bahnhof Ibbenbüren-Esch - http://www.bahnhof.de


DB AG

spacerBf Ibbenbüren-Esch - Geokoordinaten - Breitengrad: 52.298542 Längengrad: 7.660902 


spacerQuellen:
Band 14 - UNSER KREIS 2001 - Jahrbuch für den Kreis Steinfurt.
Seite 264
Püsselbüren im Wandel der Zeit - 1150 - 2000 -
Franz-Josef Prein und Peter Rathert
Heimatzeitung des Tecklenburger Landes - Beilage der IVZ - Nr. 12 / 21. 6. 1985,
IVZ Archiv - Heimat-Zeitung Nr. 12 vom 21.06.1985 - http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=22384&pageno=25
Siehe auch Wikipedia >
Bahnhof Ibbenbüren-Esch - Gleisplan Bahnhof Esch von DB Netze
 
   



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spacer Der Bahnhof Ibbenbüren Aasee: Strecke der TWE - KBS* 12400 (* KBS - Kursbuchstrecke)

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Dampfzug-Sonderzug am  Aasee Bahnhof Ibbenbüren - 2008
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Kurz nach dem Abzweig der Teutoburger Wald-Eisenbahn von der DB Strecke
befindet sich der kleine Bahnhof Ibbenbüren-Aasee, der für Sonder- und
Dampflokfahrten genutzt wird.
(Parkplätze am Hof Bögel und Sportzentrum Ost - Brücke über die Ledder Straße)

-Dampflok-Sonderzug am Aasee Bahnhof Ibbenbüren - Foto Brigitte Striehn 2008


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Der Museumsverein „Eisenbahn-Tradition“ mit Sitz in Lengerich, fährt regelmäßig auf der TWE Strecke dampflokbespannte Sonderzüge.
Der gemeinnützige Förderverein "Eisenbahn-Tradition e.V." hat sich zum Ziel gesetzt, einen historischen Dampfzug im Stil der ersten Hälfte der 1950er Jahre zu erhalten und zu betreiben und auf Strecken des Tecklenburger-, Münster- und Osnabrücker Landes einzusetzen.

Dampfzug am Aasee Bahnhof
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Foto: Brigitte Striehn
- Dampfzug - Aasee Bahnhof - 2007

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Bf Ibbenbüren Aasee -  Dampfzug-Bahnhof - 2009
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Der Sonderzugverkehr soll dazu beitragen, die Teutoburger Wald-Eisenbahn auf der ansonsten nur noch Güterverkehr stattfindet, im Bewusstsein der Bevölkerung zu halten. Diese Bahn hat viele Jahre lang die wirtschaftliche Entwicklung der Region zwischen Ibbenbüren und Hövelhof nachhaltig gefördert.
Heute präsentiert sich die Teutoburger Wald-Eisenbahn als ein modernes Verkehrsunternehmen, und dennoch kommt die Tradition nicht zu kurz. Dafür sorgen die historischen Dampfzüge der Vereinigung Eisenbahn-Tradition e. V.

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Bf Ibbenbüren Aasee
Dampfzug-Bahnhof - 2009
 
Foto: Werner Suer

spacerBf Ibbenbüren-Aasee - Geokoordinaten - Breitengrad: 52.26601691 Längengrad: 7.73473978 


spacerEisenbahn-Tradition e.V. - http://www.eisenbahn-tradition.de/Start-Deutsch.htm
Teuto-Express - Fahrplan 2010 - http://www.eisenbahn-tradition.de/Downloads/ET-Programm-2010.pdf
Quelle: "Dampflokomotiven auf der Teutoburger Wald-Eisenbahn" von Josef Högemann
.Europäische Eisenbahntermine - http://www.eisenbahn-planer.de/



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spacer Die Zechenbahn der Preussag:
RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH, Osnabrücker Straße 112, 49477 Ibbenbüren


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Gleisanlage der Schachtanlage  v. Oeynhausen - Ostfeld

Einen wesentlichen Aufschwung nahm der Bergbau, als durch die Eröffnung der Eisenbahn Osnabrück - Rheine (1856) neue Absatzgebiete erschlossen waren. Mit der Betriebsvergrößerung entstanden neue Anlagen, insbesondere der Schacht Pommer-Esche (1856) - der erste Tiefbauschacht des Reviers - mit dem Püsselbürener Hauptförderstollen im Felde Glücksburg, und der Schacht von Oeynhausen (1860) nördlich Ibbenbürens mit dem Ibbenbürener Hauptförderstollen. Die Förderung durch den viel zu engen, 1300 m langen Ibbenbürener Förderstollen mit Verladung am Bahnhof Ibbenbüren ist aufgegeben worden.

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Gleisanlage der Schachtanlage
v. Oeynhausen - Ostfeld
spacerspacer

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Stattdessen wird die Kohle zur Oeynhausenanlage gehoben und dort aufbereitet und verladen. Die Verbindung mit der Reichsbahn ist hergestellt durch eine 5,2 km lange normalspurige Grubenanschlussbahn nach dem Güterbahnhof Esch. Der Bahnbau wurde kostspielig, weil lange, bis zu 20 m hohe Dämme und mehrere Brücken gebaut werden mussten. Die angeschütteten Erdmassen sind der großen Berghalde entnommen worden, die auf diese Weise fast ganz abgetragen wurde. Das dadurch freigelegte große Gelände ist hauptsächlich als Grubenbahnhof und Holzplatz hergerichtet worden.

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1928 rollten die ersten Kohlenzüge auf der neuen Grubenanschlussbahn zu Tal. Auf der zunächst 6 Kilometer langen Bahn zwischen der von Oeynhausen-Zeche und dem Bahnhof Ibbenbüren-Esch wurde eine Heißdampf-Tender-Lokomotive der Fa. Hanomag eingesetzt, ab 1936 auch eine schwere Tenderlok der Fa. Henschel in Kassel. 1961/63 wurde die Zechenbahn bis zum Hafen km 4 am Mittellandkanal verlängert und gleichzeitig elektrifiziert. Der Ibbenbürener Bergbau erhielt damit einen direkten Zugang zum Wasserstraßennetz.

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Gleisanlage der v. Oeynhausen  Schachtanlage - Ostfeld
 
 Fotos: Sammlung Suer 
Gleisanlage der v. Oeynhausen
Schachtanlage - Ostfeld
 


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Ausschnitt Grundkarte- Änderungsblatt 3712/2 - Gleisplan der Zechenbahn - Schachtanlage v. Oeynhausen - 1955
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Ausschnitt Grundkarte- Änderungsblatt 3712/2 - Gleisplan der Zechenbahn - Schachtanlage v. Oeynhausen - 1955
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spacerAusschnitt Grundkarte- Änderungsblatt 3712/2 - 1955 - Geobasisdaten: Kreis Steinfurt - Vermessungs- und Katasteramt - , ST/286/2009
(Mit freundlicher Genehmigung der Kreisverwaltung Steinfurt - Vermessungs- und Katasteramt)
http://www.kreis-steinfurt.de


spacerDamploks der Preussag Zechenbahn: (RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH)

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Die Lok 1 (Eh2t, Hanomag 10569/1927 rangiert an der  Aufbereitung/Kohlenwäsche im Bf Esch - Februar 1962
Die Lok 2 (Cn2t, Hanomag 4164/1905, rangiert an der von-Oeynhausen-Schachtanlage - Februar-1964
Lok 3 (1'E1'h2t, Henschel 23331/1935),  der "Ibbenbürener Bulle" - Februar 1962
 
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Lok 1 (Eh2t, Hanomag 10569/1927
Februar 1962 (Verschrottet 1964)
Lok 2 (Cn2t, Hanomag 4164/1905,
rangiert - Februar-1964
Lok 3 (1'E1'h2t, Henschel 23331/1935),
der "Ibbenbürener Bulle" - Februar 1962
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spacerLok 1 - Hanomag FNr. 10569/1928, Eh2t, 1435 mm - Lok 2 - Hanomag FNr. 4164/1904, Cn2t, 1435 mm
Lok 3 - Henschel FNr. 23331/1936, 1'E1'n2t, 1435 mm - Deutz FNr. 13702/1935, B-dm, 1435 mm

Nach der Elektrifizierung der Preussag Zechenbahn 1963 wurden die Dampfloks ausgemustert und verschrottet.


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E-Loks der Preussag Zechenbahn: (RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH)

E-101
- Krupp FNr. 4398/1963 {AEG 8266}, Typ mechT, Bo'Bo'-el, 1435 mm
E-102 - Krupp FNr. 4399/1963 {AEG 8267}, Typ mechT, Bo'Bo'-el, 1435 mm

Die beiden Krupp-E-Loks E101 und E102 sind noch im Einsatz
Preussag E-Loks - E-101 und E-102
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Fotos: Sammlung Suer - Ludger Kenning
-Die Preussag E-Loks - E-101 und E-102
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spacer Strecke, Züge, Loks
spacerEigentümer: RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH
spacerBahnhöfe: von Oeynhausen, Püsselbüren, Esch, Vorbahnhof Hafen
spacer Streckenlänge: Oeynhausen bis Esch 5,3 km; Oeynhausen bis Hafen Bergschneider 8,8 km
spacer Gesamtlänge Gleisanlage 25 km, 45 Weichen; sechs technisch gesicherte Bahnübergänge, sieben nicht technisch gesicherte Bahnübergänge; acht Brücken.
spacer zwei E-Loks Baujahr 1963, Hersteller AEG/Krupp; eine Teletrak Diesel-Rangierfahrzeug, Fa. Windhoff
spacer 101 Klappkübel-Wagen , drei Schlusswagen, acht Personen-, zwei Bahnmeisterwagen, zwei Gewichtwagen
spacer Nebenanschließer: RWE Kraftwerk; Bergschneider, AkzoNobel, Wibarco
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Historie: 1927: Errichtung der Grubenanschlussbahn nach Esch mit Bahnhof Oeynhausen; 1934 bis 1972: Erweiterung des Zechenbahnhofs, Verlängerung von Gleisen, Neubau Verladegleise; 1962: Verlängerung von Esch zum Hafen Bergschneider; 1964: Anschluss am Kraftwerk Block A; 1981: Erweiterung und Betrieb der Nordhalde und Anschluss Kraftwerk Block B

 

Tonnage in 2012: 117 000 Tonnen Nusskohle zum Hafen Uffeln; 35 000 Tonnen Nusskohle und 43 000 Tonnen Feinkohle zum Bahnhof Esch; Anlieferung RWE-Kraftwerk mit Ammoniak, Schweröl, Braunkohlenstaub.

spacer Steigung: 1 zu 40 (auf 40 Meter ein Meter Höhe)
spacer Geschwindigkeit: runter 25 km/h, bergauf 15 km/h
spacer Bremsweg: runter ca. 100 bis 150 Meter; bergauf: ca. zehn Meter
spacermaximale Zuglänge : 120 Achsen (60 Waggons)
spacer Kapazität bei Bergfahrt: 650 Tonnen
Quelle: IVZ EPAPER vom 16.09.2013 - Seite 21 als PDF (2 MB)


 
Link: mazz TV - http://www.mazztv.de/?vid=4028
Impressionen einer Fahrt mit der Zechenbahn: Video
Zu den Lokalvideos auf mazzTV.de
 
Link:
: IVZ vom 16.09.2013 -
Fotostrecke: Eine Fahrt mit der Zechenbahn der RAG - Fotos
http://www.ivz-aktuell.de/fotos+videos/fotostrecken_fotos,-Eine-Fahrt-mit-der-Zechenbahn-der-RAG-_mediagalid,4688.html

Ibbenbürener Volkszeitung



spacer Kohlenwäsche Püsselbüren:

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Kohlenwäsche Püsselbühren

Im Westfeld, wo man im Jahre 1920 den Marianneschacht niedergebracht hatte, konnte die Förderung von 10 000 t im Jahre 1913 auf 78 000 t im Jahre 1923 steigen, fiel jedoch, da sich für die unreine Roh-Kohle wenig Abnehmer fanden, in den folgenden Jahren fast auf die Hälfte zurück. Um die Kohle marktfähig zu erhalten, wurde daher 1926 die längst notwendige Kohlenwäsche in Püsselbüren errichtet. Die gewaschenen Magerkohlen fanden nun guten Absatz und es stieg die Förderung schon im Jahre 1929 auf 189 000 t an.

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Kohlenwäsche Püsselbüren - -
  

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Die Kohlenwäsche diente bis 1980 der Aufbereitung der im Westfeld geförderten Kohle. Dazu wurde die mit Gestein verunreinigte Kohle in ein großes Wasserbecken gegeben. Durch die unterschiedliche Dichte von Kohle und Gestein schwimmt die Kohle auf und kann abgezogen werden.

Foto/Ansichtskarte: Sammlung Suer

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Kohlenwäsche Püsselbüren
Kohlenwäsche Püsselbüren
 
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Kohlenwäsche Püsselbüren
Kohlenwäsche Püsselbüren
 


spacerPüsselbürener Förderstollen und Aufbereitung Westfeld: 
spacer 1856 bis 1860 - Auffahrung des Stollens
1862 - Erste Kohleverladung in Püsselbüren
1896 - Stollenanbindung an Rudolfschacht
1926 - Bau der Kohlenwäsche
1952 bis 1960 - Erweiterung der Kohlenwäsche
1961 bis 1963 - Verlängerung der Zechenbahn bis zum Hafen Uffeln.
1979
- Stilllegung des Westfeldes
1980 - Abbruch der Kohlenwäsche
 
Kohlenwäsche in Püsselbühren - 1960
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 Ansichtskarte: Kohlenwäsche - Sammlung Suer 
Kohlenwäsche in Püsselbüren - 1960


spacerLinks zum Thema:
Siehe auch Wikipedia >
Bahnhof Ibbenbüren-Esch - Gleisplan Bahnhof Esch von DB Netze
Zeche Westfeld - http://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Westfeld
Die Anschlußbahn der Preussag Ibbenbüren 1 - www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,5266141,5266141



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spacer Die TWE - Teutoburger Wald-Eisenbahn:

 

Neben der Staatsbahn gibt es auch eine normalspurige Privatbahn, die Teutoburger-Wald-Eisenbahn, von Ibbenbüren nach Gütersloh mit der Zweigbahn Brochterbeck-Dörenthe bzw. Saerbeck, welche dem allgemeinen Verkehr am 18. Juli 1901 übergeben wurde.


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Die Gesellschaft wurde am 17. Juni 1899 von der Bahnbau- und Betriebsgesellschaft Vering & Waechter unter Beteiligung von fünf Landkreisen sowie zwölf Städten und Gemeinden gegründet. Zweck war der Bau einer normalspurigen, rund 100 km langen Eisenbahn, die am Südrand des Teutoburger Waldes entlangführt.
Geschichte der TWE - 19. April 1899 Erteilung der Bau- und Betriebskonzession.
Die Eröffnung des ersten Teilabschnittes Gütersloh – Laer erfolgte am 1. November 1900. Am 19. Juli 1901 Eröffnung Laer–Ibbenbüren (35,9 km)

Historische TWE Karte
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Historische Karte: Eisenbahn-Tradition e.V.
Historische Karte


Fahrplan der TWE zur Eröffnung in Ibbenbüren (Letztes Teilstück Laer–Ibbenbüren)

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Fahrplan der TWE zur Eröffnung in Ibbenbüren (Letztes Teilstück Laer–Ibbenbüren)
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spacerspacerspacer
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Quelle: Fahrplan aus - IVZ vom 18.07.1901 - http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=411&pageno=4
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TWE Bahnhof Ibbenbüren- 1903

14 Monate nach der Gründung der Gesellschaft wurde bereits der erste Streckenabschnitt eröffnet. Der Eisenbahnbau nahm nun einen starken Aufschwung. Als Gründer traten vor allem finanzkräftige Privatunternehmen hervor. Auch im östlichen Münsterland wurde seitens der Wirtschaft und der Kommunen zunehmend der Wunsch nach einer Bahnanbindung laut. Nachdem 1895 ein erster Anlauf aufgrund politischer Streitereien gescheitert war, wurde 1897 das seinerzeit äußerst aktive Bahnbauunternehmen Vering & Waechter mit dem Bau der TWE-Strecke betraut.

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- - TWE Bahnhof Ibbenbüren- 1903
 

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Nach einem am 26. September 1899 abgeschlossenem Betriebsvertrag übernahm das Berliner Eisenbahnbau- und Betriebsunternehmen Vering & Waechter zunächst für eine Dauer von zehn Jahren pachtweise die Teutoburger Wald-Eisenbahn. Der Fahrplan sah in den Anfangsjahren ausschließlich gemischte Züge vor, die sowohl dem Personen- als auch dem Güterverkehr dienten. Für den Betriebsdienst standen dreiachsige Nassdampflokomotiven zur Verfügung, von denen die Firma Borsig bis 1913 insgesamt zehn Exemplare geliefert hat. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 35 km/h.

Die TWE Strecke im Bocketal
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Die TWE Strecke im Bocketal

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Haltestelle Bocketal in Lehen

Der planmäßige Einsatz von Dampflokomotiven endete bei der Teutoburger Wald-Eisenbahn Ende der 1960er Jahre. Mit dem endgültigen Aus des TWE Schienenpersonenverkehrs am 31. Oktober 1987 hatten neben den beiden Triebwagen VT 62 und VT 65 auch die noch vorhandenen zweiachsigen Personenwagen ausgedient. Neben einem umfangreichen Busbetrieb mit einer Vielzahl von Linien - vorwiegend im Gütersloher Kreisgebiet - betreibt die Teutoburger Wald-Eisenbahn weiterhin Güterverkehr auf der Schiene. Dazu zählen auch die Stahlzüge Hanekenfähr - Paderborn Nord.

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TWE Dampfzug an der
Haltestelle Bocketal in Lehen

Fotos/Ansichtskarten TWE : Sammlung Suer - E. Frenz




spacer Teutoburger Wald-Eisenbahn: TWE
Ibbenbüren Ost -
Gleisanlage/Gebäude



 
Amtlicher Taschenfahrplan 1945 - der Reichsbahndirektion Münster
Amtlicher Taschenfahrplan 1945 - der Reichsbahndirektion Münster
 
 
Amtlicher Taschenfahrplan 1945
222g - Ibbenbüren (Ost) - Gütersloh (Nord) - Hövelhov
 
 
der Reichsbahndirektion Münster
Gütersloh (Nord) - Ibbenbüren (Ost)
 

  Quelle: Fahrplan 1945 - Stadtmuseum Ibbenbüren  



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TWE Bahnhof Ibbenbüren- 1903
TWE Station Ibbenbüren Ost
TWE Station Ibbenbüren Ost
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TWE Bahnhof Ibbenbüren- 1903
TWE Station Ibbenbüren Ost
Blick von der Wilhelmstraße -1957
TWE Station Ibbenbüren Ost
mit Triebwagen VT 70 - 1961
 


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TWE mit eigenem Gleis im Bahnhof Ibbenbüren - 1966
TWE eigener Bahnhof Ibbenbüren Ost - 1961
Ende des kleinen Bahnhofgebäudes  der TWE - ()Bf Ibbenbüren-Ost
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Die TWE mit eigenem Gleis im DB
Bahnhof Ibbenbüren - Von 1964 - 1968
VT 20 im TWE eigenen Bahnhof
Ibbenbüren Ost - 1961
Ende der kleinen Haltestelle der
TWE - (Bf Ibbenbüren-Ost) 1969
 


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Altes TWE Gleis - Ehem. Einfahrt - Bf. Ibbenbüren Ost - 2009
Altes TWE Gleis - Ehem. Ausfahrt - Bf. Ibbenbüren Ost - 2009
TWE Gleisanlage (Ausfahrt)  Blick nach Osten
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Altes TWE Gleis - Ehem. Einfahrt
Bf. Ibbenbüren Ost - 2009
Altes TWE Gleis - Ehem. Ausfahrt
Bf. Ibbenbüren Ost - 2009
TWE Gleisanlage (Ausfahrt) Links
DB Gleise. Blick nach Osten. 1989
 


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Alter TWE Güterschuppen
TWE Gleisanlage - Ausfahrt
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Alter TWE Güterschuppen
Rückseite (LKW Laderampe) 1989
TWE Gleisanlage - Ausfahrt
nach Gütersloh - 1984
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Fotos: Högemann - E. Frenz - G. Wolff - M. Franke - Sammlung Suer - M. Klingsöhr



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spacer CAPTRAIN - Teutoburger Wald-Eisenbahn-AG:

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Die Teutoburger Wald-Eisenbahn-AG (TWE AG) wurde im Jahr 1899 gegründet und befindet sich heute (2012) zu 100 % im Eigentum der Captrain Deutschland GmbH. Im Jahr 2003 wurde der Eisenbahnbetrieb in das Tochterunternehmen, TWE Bahnbetriebs GmbH ausgegliedert.

CAPTRAIN
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Seither konzentriert sich die Gesellschaft auf den Betrieb ihrer über 100 km langen Gleisinfrastruktur auf der Achse Ibbenbüren – Gütersloh – Paderborn. Quelle: Teutoburger Wald-Eisenbahn-AG
CAPTRIN/Teutoburger Wald-Eisenbahn-AG - www.captrain.de/twe_ag.html

Teutoburger Wald-Eisenbahn Logo
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Die Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE)
ist sowohl eine 1899 als Aktiengesellschaft gegründete Nichtbundeseigene Eisenbahn (NE-Bahn) mit Unternehmenssitz in Gütersloh als auch eine zwischen 1900 und 1903 von der gleichnamigen Privatbahn-Gesellschaft in Betrieb genommene eingleisige Eisenbahnstrecke, die Ibbenbüren, Tecklenburg, Lengerich (Westfalen), Lienen (Kreis Steinfurt), Bad Iburg und Bad Laer (Landkreis Osnabrück) mit Versmold, Harsewinkel, Gütersloh, Verl (Kreis Gütersloh) und Hövelhof (Kreis Paderborn) verbindet.

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Teutoburger_Wald-Eisenbahn

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Eintrag der TWE Strecke im Elektronischen-Kursbuch der Deutschen Bahn (DB)
Tabellennummer/Streckennummer: 12400
Laufweg: > Ibbenbüren - Bad Laer - Gütersloh Nord - Hövelhof > < Hövelhof - Gütersloh Nord - Bad Laer - Ibbenbüren <

Webseite der Teutoburger Wald Eisenbahn (TWE) - http://www.teutoburgerwaldeisenbahn.de
Wikipedia - Teutoburger Wald-Eisenbahn - http://de.wikipedia.org/wiki/Teutoburger_Wald-Eisenbahn
Video -Fahrt mit dem Teuto-Express - http://www.youtube.com/watch?v=Hg3s7th0dtI&feature=player_embedded



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spacer Lappwaldbahn (LWS) übernimmt TWE

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IVZ aktuell vom 20.02.2015
Sind demnächst wieder Güterzüge unterwegs auf der Strecke der Teutoburger-Wald-Eisenbahn (TWE)? Tuckert der beliebte Teuto-Express wieder von Ibbenbüren über Tecklenburg nach Lengerich und weiter bis Versmold? Die Chancen stehen gut, dass die Strecke wiederbelebt wird ... mehr > > >

IVZ aktuell vom 01.12.2015

Der Vertrag ist unterzeichnet: Die Lappwaldbahn übernimmt die Strecke der Teutoburger Waldeisenbahn (TWE. Erklärtes Ziel des neuen Eigentümers ist die Reaktivierung der derzeit unbefahrbaren Strecke für den Güterverkehr und den Tourismus... mehr > > >

IVZ vom 30.12.2015
Test mit 200 Tonnen Schotter. Nach über vier Jahren Pause rollt ein Güterzug auf den TWE-Gleisen
Lienen Der Transport von 200 Tonnen Schotter per Eisenbahn ist Alltagsgeschäft. Nicht in diesem Fall. Die Lappwaldbahn, seit 1. Dezember Eigentümer der TWE-Gleise zwischen Versmold und Ibbenbüren, hat mit dieser Fuhre die Voraussetzungen erfüllt, Fördermittel des Bundes zu erhalten.

 

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Lappwaldbahn (LWS)
Webseite der Lappwaldbahn
- http://www.lappwaldbahn.de/
Wikipedia - Lappwaldbahn - https://de.wikipedia.org/wiki/Lappwaldbahn




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spacer Bücher zum Thema TWE

spacerDampflokomotiven auf der Teutoburger Wald-Eisenbahn
Deutsche Klein- und Privatbahnen
Die Teutoburger Wald-Eisenbahn
Die Teutoburger Wald-Eisenbahn
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1.

2.
3.
4.
 

 1. Dampflokomotiven auf der Teutoburger Wald-Eisenbahn - Högemann, Josef - Verlag Kenning, Nordhorn 1994 
 2. Deutsche Klein- und Privatbahnen Band 6: Von Gerd Wolff - EK- Verlag Freiburg, 2000 
 3. Die Teutoburger Wald-Eisenbahn - Von Josef Högemann - Hrsg. Verlag Kenning, Nordhorn, 1997 
 4. Die Teutoburger Wald-Eisenbahn - Von Josef Högemann - Verlag Uhle & Kleimann, Lübbeck, 1986  



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spacer Kleine Ibbenbürener Eisenbahn-Chronik
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spacer spacer Königlich Hannoversche Staatseisenbahn 1843-1866 - Preußische Staatseisenbahn 1866-1920
spacer Deutsche Reichsbahn 1920-1945 - Deutsche Bundesbahn 1949-1994 - Deutsche Bahn AG 1994
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spacer 1825 - Eröffnung der ersten öffentlichen Dampf-Eisenbahn in England zwischen Stockton und Darlington.
spacer 1835 - wurde die erste deutsche Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet.
spacer 1843 - Am 13.03.1843 wird die Königliche Eisenbahn Direktion Hannover errichtet.
spacer 1856 - Eröffnung des Bahnhofs Ibbenbüren am 23. Juni 1856 als Teil der „Hannoverschen Westbahn".
spacer 1856 - wird die Post (Posträume) vom "Alten Posthof" in das Eisenbahnstationsgebäude verlegt
spacer 1856 - Am 26. 06.1856 wurde der Bahnbetrieb auf der neuen Strecke mit 3 Zugpaaren aufgenommen.
spacer 1857 - König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen besteigt am 18. Mai 1857 im Bahnhof lbbenbüren seinen Hofzug.
spacer spacer (Er kam von einer Feier in Tecklenburg zur 150jährigen Zugehörigkeit der Grafschaft Tecklenburg zu Preußen)
spacer 1857 - wird an dem Bahnhofsgebäude Ibbenbürens erster Briefkasten angebracht.
spacer 1862 - erste Kohleverladung in Püsselbüren.
spacer 1866 - Preußen übernimmt am 15.12.1866 die Hannoversche Staatsbahn und die kuhrhessischen Bahnen.
spacer 1875 - Ab 1875 hielten die ersten Schnellzüge im Bahnhof lbbenbüren.
spacer 1879 - Die Firma Siemens führt die erste elektrische Bahn der Welt vor. (Auf der Berliner Gewerbeausstellung)
spacer 1880 - Ab Winterfahrplan 1880 bedienen 5 Zugpaare den täglichen Personenverkehr zwischen Rheine/Osnabrück.
spacer 1881 - wird in Laggenbeck ein Güterbahnhof eingerichtet.
spacer 1885 - erhält Laggenbeck einen Personenbahnhof. (22.06.1885)
spacer 1889 - Am ersten August 1889 um 11 Uhr hielt zum ersten mal ein Personenzug in Püsselbüren.
spacer 1891 - Einführung von Bahnsteigsperren zur Fahrkartenkontrolle.
spacer 1892 - führen die deutschen Eisenbahnen die Mitteleuropäische Zeit, MEZ, ein.
spacer 1899 - Bau einer Aufbereitung und einer Brikettfabrik am Bahnhof Ibbenbüren.
spacer 1901 - Ibbenbüren wird westlicher Endpunkt der Teutoburger Wald-Eisenbahn. TWE. (18. Juli 1901)
spacer 1905 - Die TWE verlängert ihr Gleis bis zum Empfangsgebäude der Staatsbahn. (mit kleinem Abfertigungshaus)
spacer 1906 - Die Bahnstrecke Rheine - Ibbenbüren - Osnabrück wird ab 1906 zweigleisig ausgebaut
spacer 1908 - Nach nur 8 Jahren wird das Bahnhofsgebäude ein weiteres Mal vergrößert.
spacer 1920 - Erste Fahrt eines Luxuszuges am 02.12.1920 von Berlin nach Hoek van Holland. (durch Ibbenbüren)
spacer 1920 - Das Deutsche Reich übernimmt die Staatsbahnen der Länder. (Gründung der Deutschen Reichsbahn)
spacer 1923 - Das Kraftwerk und die Nike AG erhalten eine Anschlussgleisanlage.
spacer 1924 - wurden die beiden Stellwerke an der Bahnhofstraße und Wilhelmstraße/Laggenbecker Straße errichtet:
spacer 1927 - baut die Preussag eine Grubenanschlussbahn von der Zeche bis zum Bahnhof Esch. Die Zechenbahn
spacer wird in den 60er Jahren elektrifiziert und besteht noch heute. (2013)
spacer 1928 - Die vierte Wagenklasse wird abgeschafft.
spacer 1929 - Die Kohlenaufbereitung und Brikettfabrik am Bahnhof Ibbenbüren wird am 11. August 1929 stillgelegt.
spacer 1935 - 100 Jahre deutsche Eisenbahn
spacer 1943 - Konrad Grebe zurück aus Berlin. (Auszeichnung zum Pionier der Arbeit) Empfang am Bahnhof - 5.5.1943
spacer 1944 - kommt auch in Ibbenbüren der Reiseverkehr fast vollständig zum Erliegen.
spacer 1945 - Einstellung des zivilen Schnellzugverkehrs am 23.01.1945 der Deutschen Reichsbahn. (Fliegerangriffe)
spacer 1945 - Durch Tieffliegerbeschuss des Bahnhofs Esch werden am 1. 1.1945 mehrere Personen getötet.
spacer 1945 - Am Karfreitag wird ein Güterzug mit Tankwagen im Güterbahnhof Ibbenbüren in Brand geschossen.
spacer 1945 - übernehmen die Besatzungsmächte den Betrieb der Eisenbahn in den jeweiligen Besatzungszonen.
spacer 1949 - Gründung der Deutschen Bundesbahn. (als Nachfolgerin der Deutschen Reichsbahn)
spacer 1953 - Die Eingangshalle des Bahnhofs Ibbenbüren wird durch einen Vorbau/Anbau wesentlich vergrößert.
spacer 1956 - Abschaffung der Bahnsteigsperren und der Bahnsteigkarten bei der DB.
spacer 1956 - Abschaffung der 3. Wagenklasse.
spacer 1964 - Fertigstellung des Anschlussgleises vom Bahnhof Esch zum Hafen Ibbenbüren des Mittelland-Kanals.
spacer 1964 - Zechenbahn - Anschluss am Kraftwerk Block A
spacer 1964 - Die TWE erhält am 31. Mai im Bahnhof Ibbenbüren einen eigenen Bahnsteig.
spacer 1968 - Der Personenverkehr der TWE wird am 25. Mai 1968 eingestellt.(Strecke Ibbenbüren–Versmold)
spacer 1974 - Letzte Dampflok (Br. 93 873) im Bahnhof Ibbenbüren, am 25.09.1974
spacer 1974 - Die Bahnstrecke Rheine - Ibbenbüren - Osnabrück ist ab dem 26. September 1974 elektrifiziert.
spacer 1977 - Die Ära der Dampflokomotiven ist zu Ende.
spacer 1980 - Der neue Bahnhof Ibbenbüren öffnet am 18. Mai 1980 in Ibbenbüren seine Schalter
spacer 1980 - Mit Inbetriebnahme des Drucktastenstellwerkes am 8.Mai 1980 haben die 1924 errichteten Stellwerke am
spacer Ibbenbürener Bahnhof ausgedient.
spacer 1981 - Zechenbahn Erweiterung und Betrieb der Nordhalde und Anschluss Kraftwerk Block B
spacer 1983 - Mit Eintritt des Sommerfahrplans 1983 (28 Mai) wird Ibbenbüren D-Zug-Station.
spacer 1983 - Der schienengleiche Bahnübergang Osnabrücker Straße wird für immer geschlossen. 04.08.1983
spacer 1986 - Fertigstellung der Eisenbahnbrücke westlich des Ibbenbürener Bahnhofs. (B 219 Unterführung)
spacer 1994 - Die Deutsche Bundesbahn wird privatisiert. (Private Betreiber auf dem DBAG- Netz werden zugelassen)
spacer 2000 - 100 Jahre Teutoburger Wald-Eisenbahn.
spacer 2002 - Der Güterbahnhof Ibbenbüren wird am 2. Januar 2002 stillgelegt.
spacer 2006 - Der Abbruch der Gleisanlagen des Ibbenbürener Güterbahnhofs erfolgt in dem Jahren 2006 und 2007.
spacer 2006 - Der Schlusswaggon eines Gleisbauzuges ist am 6. November kurz vor dem Bahnhof Ibbenbüren ausgebrannt.
spacer 2006 - Entgleister Zug der Zechenbahn kommt knapp neben einem Einfamilienhaus zum Stehen. (16.01.2006)
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spacer Siehe auch unsere Seite - Stadtgeschichte > Ibbenbürens Stadtchronik >>>
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  Druckansicht >>> Kleine Ibbenbürener Eisenbahn-Chronik
   


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spacer Links zum Thema
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spacerBahn/Bahngeschichte
spacerWikipedia - Deutsche Bundesbahn - http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bundesbahn
spacerWikipedia - Geschichte der Eisenbahn in Deutschland - http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte
spacerWikipedia - Deutsche Reichsbahn - http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reichsbahn
spacerWikipedia - Bahnstrecke Löhne–Rheine - http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke
spacerWikipedia - Bahnhof Ibbenbüren - http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Ibbenb%C3%BCren
spacerWikipedia - Bahnhof Ibbenbüren-Esch - http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Ibbenb%C3%BCren-Esch
spacerWikipedia - Bahnhof Ibbenbüren-Laggenbeck - http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Ibbenb%C3%BCren-Laggenbeck
spacerWikipedia - Teutoburger Wald-Eisenbahn - http://de.wikipedia.org/wiki/Teutoburger_Wald-Eisenbahn
spacerHannoversche Westbahn - http://www.westbahn.de/bahn/bahnplaene/westb/westb.html
spacerDeutsche Reichsbahn-Gesellschaft - http://www.hs-merseburg.de/~nosske/EpocheII/
spacerOsnabahn.de - http://www.osnabahn.de/
spacerBahnen und Recht - http://www.wedebruch.de/
spacerDaten zur Geschichte des Eisenbahnwesens und der Bahntechnik (PDF) - http://www.verkehrswesen.tu-cottbus.de
spacer 
spacerLandesarchive - Online Findbücher
spacer Landesarchiv Nordrhein-Westfalen - http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/index.html
spacer Niedersächsisches Landesarchiv - http://aidaonline.niedersachsen.de/
spacer 
spacerVerkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde, Verbände, Vereine
spacer Deutsche Bahn AG (DB) - http://www.bahn.de/p/view/index.shtml
spacer Bilddatenbank der Deutsche Bahn AG (DB) - http://www.bahnimbild.de/fotothek/cmd/
spacer Westfalen Bahn GmbH - http://www.westfalenbahn.de/
spacer Teutoburger Wald Eisenbahn (TWE) - http://www.teutoburgerwaldeisenbahn.de
spacer Eisenbahn-Tradition e.V. - http://www.eisenbahn-tradition.de/
spacer Freundeskreises Teuto-Express - http://www.freundeskreis.eisenbahn-tradition.de/index.htm
spacer Westfälische Localbahn e.V. - http://www.westloc.de/index.php
spacer BahnLokal - http://www.bahnlokal.de/index.php
spacer 
spacerEisenbahnmuseen
spacer Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen - http://www.eisenbahnmuseum-bochum.de
spacer Eisenbahnmuseum Dieringhausen - http://www.eisenbahnmuseum-dieringhausen.de
spacer Pängelanton Eisenbahnmuseum Münster - http://www.paengelanton.de/museum.php
spacer Westfälischen Eisenbahnmuseum Münster - http://www.wem-muenster.de/
spacer Eisenbahnmuseum Metelen - http://www.bahnhofsmuseum.de/
spacer Museumseisenbahn Hamm - http://www.museumseisenbahn-hamm.de/
spacer DB Museum Nürnberg/Verkehrsmuseum Nürnberg - http://www.deutschebahn.com/site/dbmuseum/de/start.html
spacer Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin - http://www.sdtb.de/
spacer 
spacerLinkportale/Foren
spacer RAILHOO - Eisenbahn Link Katalog - http://www.railhoo.de/
spacer Eisenbahn Webkatalog - http://www.eisenbahn-webkatalog.de/
spacer Eisenbahn-Kurier - http://www.eisenbahn-kurier.de/
spacer LOK Report - http://www.lok-report.de/
spacer Drehscheibe Online - http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,5266141,5266141
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spacer Links zum Thema - DB
   
spacer DB Bahn - Deutsche Bahn - http://www.bahn.de/p/view/index.shtml
spacer DB-.Konzern - http://www.deutschebahn.com/de/start.html
spacer DB-.Konzern bei facebook - https://www.facebook.com/deutschebahn
   
spacer DB Bahn - Deutsche Bahn AG - Bahnhof Ibbenbüren
spacer DB Bahn - Deutsche Bahn AG - Bahnhof Ibbenbüren-Laggenbeck
spacer DB Bahn - Deutsche Bahn AG - Bahnhof Ibbenbüren-Esch
   
spacer DB mobil - Das Magazin der Deutschen Bahn - http://mobil.deutschebahn.com/
   
spacer Web-Bahnhofstafeln der DB Station&Service AG - Ankunft Ibbenbüren
spacer Web-Bahnhofstafeln der DB Station&Service AG - Abfahrt Ibbenbüren
   
spacer Deutsche Bahn - Android Apps on Google Play - https://play.google.com/store/apps/developer?id=Deutsche+Bahn
spacer Deutsche Bahn - Die mobile Auskunft (Mobile Webseite)
spacer Deutsche Bahn - Die mobilen Apps der Bahn - http://www.bahn.de/wmedia/view/static/partner/apps/desktop.html
   


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spacer Bücher zum Thema
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spacerPreußische Eisenbahngeschichte, Wolfgang Klee, Kohlhammer Edition Eisenbahn, Stuttgart u.a. 1982,
ISBN 3-17-007466-0
spacer1843–1983. 140 Jahre Eisenbahndirektion Hannover. Bundesbahndirektion Hannover (Hrsg.): Schäfer, Hannover, 1983. 109 S. mit zahlr. Abb., kart.
spacerStreckenatlas der deutschen Eisenbahnen 1835 - 1892, H. Kobschätzky, ,Düsseldorf (Alba Buchverlag), 1971.
120 S., zahlr. sw-Fotos u. Faksimileabb., Übersichtskarten u. 33 Detailkarten, zahlr. Tab. (Streckendaten),
spacerDie Zeit der Deutschen Bundesbahn in und um Osnabrück 1949 - 1994. Hülsmann, Lothar H.
160 S., Bildband, Format: 30 x 21 cm, ISBN 3-930817-10-1, Verlag A. Staperfeld, 2003.
spacerDer Teuto-Express: Dampfzüge im Tecklenburger-, Münster- und Osnabrücker Land
von Josef Högemann, Taschenbuch, 82 Seiten, Verlag: Lokrundschau; Auflage: 1 (Mai 2004) ISBN-10: 393164720X
spacer Eisenbahnen in Westfalen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Klee, Wolfgang
224 Seiten, Format: 25 x 17 cm, ISBN 3-402-05260-1, Aschendorff'sche Verlagsbuchhandlung 2001
spacerSchienen durch Westfalen. Meisterfotos der Eisenbahn von 1952 bis 1985.
Von Rotthowe, Ludwig (Fotos), Jürgen-Ulrich Ebel (Hrsg.) Aschendorff-Verlag 2008,
256 S., Bildband mit 310 sw-Fotos (Duoton), Querform 24 x 31 cm, ISBN 3-402-00247-7
spacer Dampflokromantik in Westfalen. Rotthowe, Ludwig
Schindellegi, Schweiz (Merkur-Verlag) 128 S. (nicht paginiert), Bildband mit 117 sw-Fotos, Format: 29 x 23 cm,
spacerEisenbahn im Münsterland. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft Schienenverkehr Münsterland e.V.
Berga / Elster (Barteld Redaktion & Verlag), 2007, 96 S., Bildband mit 91 Farbfotos, ISBN 3-935961-09-X
spacer 40 Jahre Eisenbahndirektion Münster - 1895-1935, Hrsg. Rbd Münster (Westf).1935, 144 Seiten
W. Menninghaus und G. Krause,
spacerDeutsche Klein- und Privatbahnen. Band 6: Nordrhein-Westfalen, nordöstlicher Teil. Wolff, Gerd, Silvia Teutul
439 S., 1097 sw-Fotos, Format: 30 x 21 cm, ISBN 3-88255-664-1
spacerDampflokomotiven auf der Teutoburger Wald-Eisenbahn. Hrsg. Eisenbahn-Tradition e.V. - Högemann, Josef
60 S., 55 sw- u. 14 Farbfotos, Querform 21 x 22 cm, kartoniert, ISBN 3-927587-33-8
spacerDer Ibbenbürener Steinkohlenbergbau. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. 2., überarbeitete Auflage
Ort Paderborn - Verlag Schöningh, 1987 - ISBN-10: 3506772244
spacer Der Ibbenbürener Bergbau des 20. Jahrhunderts in Bildern. Hans Röhrs: 2. überarbeitete und erweiterte
Auflage 1998 Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1998 - ISBN 3-921290-97-X
spacerQuellen zur Geschichte der Eisenbahn im nördlichen Rheinland, in Westfalen und Lippe von den Anfängen
bis 1880 - Von Thomas Vährmann, Susanne Brockfeld, Michael Funk Veröffentlicht von Respublica, 1998
ISBN 3877101844, 9783877101841, 1292 Seiten
spacer Die Zeit der Deutschen Bundesbahn in und um Osnabrück 1949 - 1994. Hülsmann, Lothar H.: Osnabrück
(Verlag A. Staperfeld), 2003, .ISBN 3-930817-10-1
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 Antiquariate
spacerAntiquariat für Verkehrswesen - https://www.verkehrswesen-antiquariat.de/
spacerDumjahn: Das Eisenbahn-Antiquariat - http://www.dumjahn.de/index.html
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Quellen und Literatur
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Ibbenbüren - Einst und Jetzt - Anton Rosen - Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 1952 - © IVD (Stadtmuseums - Archiv)

Amt Ibbenbüren - Das Archiv - Im Auftrag des Magistrats. Bearbeitet von Bürgermeister Dr. Müller
Verlags- Gesellschaft für Städtebau - Berlin, 1929 - 82 Seiten (Stadtmuseum - Archiv)

Ibbenbüren - Deutschlands Städtebau, Kommunal- und Volkswirtschaft - Hrsg. Amt Ibbenbüren - Länderdienstverlag
Berlin-Dalem - 1963 (Stadtmuseum - Archiv)

Technische Denkmäler im Kreis Steinfurt, Von Hermann Ketteler, Herausgegeben vom Oberkreisdirektor des
Kreises Steinfurt, 1. Auflage. 1987, 456 Seiten, Softcover, Steinfurt November 1987 (Stadtmuseum - Archiv)

Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von d. Anfängen bis zur Gegenwart. Rickelmann, Hubert und Röhrs, Hans,
Ausgabe 2., überarb. Aufl. Ort Paderborn, Verlag Schöningh, 1987 (Stadtmuseum - Archiv)

Der Ibbenbürener Bergbau des 20. Jahrhunderts in Bildern. Hans Röhrs: 2. überarbeitete und erweiterte
Auflage 1998 (Stadtmuseum - Archiv)

Püsselbüren im Wandel der Zeit - 1150 - 2000 - Franz-Josef Prein und Peter Rathert, St. Mauritius-Schützenbruderschaft Püsselbüren e. V
Püsselbüren, Druckerei Buschmann, Münster, 2000 578 Seiten (Stadtmuseums - Archiv)

Heimatzeitung des Tecklenburger Landes - Beilage der Ibbenbürener Volkszeitung
Nr. 12 / 21. 6. 1985, Seite 210 - 224 (Umfang 16 Seiten) (Stadtmuseum - Archiv)
IVZ Archiv - Heimat-Zeitung Nr. 12 vom 21.06.1985 - http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=22384&pageno=25

Band 14 - UNSER KREIS 2001 - Jahrbuch für den Kreis Steinfurt. Aus einer Haltestelle wurde der einstige Bahnhof Esch, Josef Rötker
Seite 264 (Stadtmuseums - Archiv)

Dampflokomotiven auf der Teutoburger Wald-Eisenbahn. Hrsg. Eisenbahn-Tradition e.V. - Högemann, Josef
60 S., 55 sw- u. 14 Farbfotos, Querform 21 x 22 cm, kartoniert, ISBN 3-927587-33-8 (Stadtmuseum - Archiv)

Die Geschichte der Eisenbahn in Osnabrück - Ute Vergin

Wikipedia - Geschichte der Eisenbahn in Deutschland - Osnabahn.de - Eisenbahn-Tradition e.V.

Kursbuch der Deutschen Reichs-Postverwaltung - Juli 1880 -
Nachdruck 1962, Ritzau KG Verlag Pürgen


Einzelnachweise

*1. Anton Rosen - bbenbüren - Einst und Jetzt - Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 1952 - Seite 287/288
*2. Bernhard Holwitt - Die Geschichte der Eisenbahn im Tecklenburger Land - Heimatzeitung des Tecklenburger Landes -
*2. Beilage zur IVZ - Heimat-Zeitung - Nr. 12 vom 21.06.1985 - http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=22384&pageno=25




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Sh 2 - (Schutz-)Halttafel
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Die Eisenbahnen sind wieder ein solches providentielles Ereignis, das der Menschheit einen neuen Umschwung gibt, das die Farbe und Gestalt des Lebens verändert; es beginnt ein neuer Abschnitt in der Weltgeschichte, und unsere Generation darf sich rühmen, dass sie dabeigewesen. Welche Veränderungen müssen jetzt eintreten in unserer Anschauungsweise und in unsern Vorstellungen! . . .

Heinrich Heine, 1843 anlässlich der Eröffnung der beiden Eisenbahnlinien von Paris nach Orléans und Rouen.

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Foto Seite oben - Brikettfabrik am Bahnhof Ibbenbüren um 1900 - Sammlung Suer



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Aktualisiert/Update 02.09.2016
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