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Foto: (Die Presse am Bahnhof) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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Archiv - Stadtmuseum Ibbenbüren
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Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Juli - Dezember 2014  

Märchenwelt wird abgebaut - Wochenende im Tecklenburger Land vom 20.12.2014
Letzte Chance für Besichtigung - IVZ vom 14.12.2013
Märchenwelt wird abgebaut - IVZ vom 13.12.2014
Die 50er Jahre und Karten kommen. Wochenende im Tecklenburger Land 22.11.2014
Die 50er Jahre und Karten kommen - IVZ vom 19.11.2014
Erster Weltkrieg begann vor 100 Jahren - Unser Wochenende vom 11.10.2014
Erster Weltkrieg begann vor 100 Jahren - IVZ vom 09.10.2014
Wenn alte Häuser ihre Geschichte erzählen - IVZ vom 16.09.2014
"Farbe" zum Tag des offenen Denkmals - WIR IN vom 10.09.2014
Thema ist Farbe - IVZ vom 10.09.2014
Stadtmuseum zeigt Farbe - IVZ vom 04.09.2014
Vor 100 Jahren in Ibbenbüren - Stadtjournal Ibbenbüren, 2014 - Ausgabe 30
Franz Hoffschulte am 21.06.2014 gestorben. Stadtjournal Ibbenbüren, Ausgabe 30

Pressespiegel Grafik

Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Juli - Dezember 2014



Unser Wochenende im Tecklenburger Land vom 20.12.2014
Märchenwelt wird abgebaut - Ausstellung im Stadtmuseumgeht zu Ende
Unser Wochenende

IBBENBÜREN. Sicher waren es über 100 Märchen, die Ruth Rahe im alten „Dienstmädchenzimmer“ vorgelesen hat. Mit Jungen und Alten, Forschern und Denkern, Zuhörern und Leseratten verbrachte Ruth viele Nachmittage im Stadtmuseum. Das Schönste ist das Stöbern: „Ach hier, dieses Buch vom dicken fetten Pfannekuchen, das hatte ich früher auch!“ Viele Besucher staunten über die Vielfalt der ausgestellten Bücher, Puppen und Figuren, vor allem über das reichliche zauberhafte Zubehör aus aller Herren Länder.

Ruth erzählte aus der Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat.Stadtmuseum Ibbenbüren

Bildunterschrift: Ruth erzählte aus der Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat. Foto Stadtmuseum Ibbenbüren

Noch einige Märchen wird es bis zum Jahresende geben, dann ist Schluss. Am 28. Dezember ist Ruth Rahe um 16 Uhr zum letzten Mal im Märchenzimmer. Danach packt sie all ihre Märchenschätze ein und fährt zu ihrem Eulenhäuschen an der Schelderdiekstraße.

Das Stadtmuseum an der Breiten Straße 9 ist sonntags ist von 15 bis 18 Uhr geöffnet.


Quelle: "Unser Wochenende im Tecklenburger Land" vom 20.12.2014


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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IVZ vom 15.12.2014 - Letzte Chance für Besichtigung
Ibbenbürener Volkszeitung

IBBENBÜREN. Die Ausstellung historischer Lernöfchen und Puppenherde ist noch bis zum Jahresende im Ibbenbürener Stadtmuseum zu besichtigen.

Schon immer war das Spielen mit dem Feuer reizvoll – mit Kohle, Gas oder Strom konnten mit einem Lernofen, genau wie auf einem richtigen Küchenherd, Speisen gekocht, gebraten und gebacken werden. Bemerkenswert ist, dass die kleinen Öfen auch heute noch funktionieren. Man könnte im Stadtmuseum ein Süppchen darauf kochen.

Die Exponate von Ofenkenner Hans Hoffmeister sind letztmalig am 28. Dezember zu besichtigen. „Durch die Sonderausstellung im Ibbenbürener Stadtmuseum sind viele Leute nach Asbeck gekommen, um sich die großen über 100 Jahre alten Öfen im Feuerstätten-Museum Asbeck anzuschauen und Aspekte zur Bedeutung des Feuers im Laufe der Menschheitsgeschichte zu erleben“, sagt Hoffmeister.
Das Stadtmuseum an der Breiten Straße 9 ist sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.


Quelle: IVZ vom 15.12.2014


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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IVZ vom 13.12.2014 - Märchenwelt wird abgebaut
Die Märchenausstellung im Stadtmuseum ist bald zu Ende.
Ibbenbürener Volkszeitung

IBBENBÜREN. Sicher waren es über 100 Märchen, die Ruth Rahe im alten „Dienstmädchenzimmer“ vorgelesen hat. Mit Jungen und Alten, Forschern und Denkern, Zuhörern und Leseratten verbrachte Ruth viele Nachmittage im Stadtmuseum. Das Schönste ist das Stöbern: „Ach hier, dieses Buch vom dicken fetten Pfannekuchen, das hatte ich früher auch!“ Viele Besucher staunten über die Vielfalt der ausgestellten Bücher, Puppen und Figuren, vor allem über das reichliche zauberhafte Zubehör aus aller Herren Länder.

Ruth erzählte aus der Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat.Stadtmuseum Ibbenbüren

Bildunterschrift: Ruth erzählte aus der Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat. Foto Stadtmuseum Ibbenbüren

Noch einige Märchen wird es bis zum Jahresende geben, dann ist Schluss. Am 28. Dezember ist Ruth Rahe um 16 Uhr zum letzten Mal im Märchenzimmer. Danach packt sie all ihre Märchenschätze ein und fährt zu ihrem Eulenhäuschen an der Schelderdiekstraße.


Das Stadtmuseum an der Breiten Straße 9 ist sonntags ist von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Quelle: IVZ vom 13.12.2014


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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"Unser Wochenende im Tecklenburger Land" vom 22.11.2014
Die 50er Jahre und Karten kommen - Derzeitige Ausstellungen im Stadtmuseum enden
Unser Wochenende

IBBENBÜREN. Der Ausstellungswechsel im Stadtmuseum naht: Das „Spiel mit dem Feuer“ ist zum Jahresende vorbei, die Lernöfchen und Puppenherde werden wieder ins Ofenmuseum nach Asbeck zurückgebracht. Eine gemütliche Märchenlesung mit Ruth ist letztmalig am 28. Dezember um 16 Uhr: Die drei Bären.

Neues ist in Sicht: Eine Ausstellung zum Thema „Die 1950er Jahre in Ibbenbüren“ und als neue Dauereinrichtung: „Stadtgeschichte à la Karte“. Viele Stadtpläne aus historischer Zeit, Schautafeln und Zeitstrahlen werden zu sehen sein.

   
Lernofenausstellung bis zum Jahresende

Am großen Bildschirm können Besucher sich „Pläne einst und jetzt“ anschauen und sehen, wie die Stadt Ibbenbüren gewachsen ist: Vom Dorf mit Kirche in der Mitte bis zur heutigen 50 000-Einwohner-Stadt. Anhand vieler Darstellungen von Stadtereignissen im Vergleich mit anderen wichtigen Weltgeschehnissen können Besucher in die neue einzigartige Aufarbeitung der Stadtgeschichte Ibbenbürens eintauchen.

Im Stadtmuseum sind viele alte und neue Bücher zur Stadtgeschichte, kleine Hefte aus alten Zeiten zu Themen wie Schule, Gründungs- und Vereinsgeschichten und Begebenheiten in und um Ibbenbüren erhältlich. Außerdem sind Bücher mit Ansichtskarten, Geschichten und Bilder zu Cafés und Röstereien, Publikationen über Ausgrabungen und 3000 Jahre alten Fundstücken, Ibbenbürener Postgeschichte(n) und die 50er-Jahre-Bücher mit „Tim und Opa“ zu erwerben.


Die Geschichten im fünften Buch des Stadtmuseums handeln von Ibbenbüren in den 1950er Jahren. Viele Bilder und die dazu passenden Geschichten werden von „Tim und Opa“ erzählt. Tim ist acht Jahre alt und fragt seinen Opa aus. Opa, der in den 1950er Jahren Kind war, erzählt von dem einzigen, allerschönsten Weihnachtsgeschenk, von Omas Fahrrad, Kölperköppen und anderen Dingen. Viele amüsante aber auch nachdenkliche Geschichten vom „Willhaben“ und „Nichtbrauchen“ sind in diesem Buch für 18,50 Euro aufgeschrieben.


An den Adventssonntagen öffnet das Stadtmuseum von 15 bis 18 Uhr. Sondertermine nach Absprache.

Quelle: "Unser Wochenende im Tecklenburger Land" vom 22.11.2014


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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IVZ vom 19.11.2014 - Die 50er Jahre und Karten kommen
Derzeitige Ausstellungen im Stadtmuseum enden
Ibbenbürener Volkszeitung

IBBENBÜREN. Der Ausstellungswechsel im Stadtmuseum naht: Das „Spiel mit dem Feuer“ ist zum Jahresende vorbei, die Lernöfchen und Puppenherde werden wieder ins Ofenmuseum nach Asbeck zurückgebracht. Eine gemütliche Märchenlesung mit Ruth ist letztmalig am 28. Dezember um 16 Uhr: Die drei Bären.

Neues ist in Sicht: Eine Ausstellung zum Thema „Die 1950er Jahre in Ibbenbüren“ und als neue Dauereinrichtung: „Stadtgeschichte à la Karte“. Viele Stadtpläne aus historischer Zeit, Schautafeln und Zeitstrahlen werden zu sehen sein.

   
Lernofenausstellung bis zum Jahresende

Am großen Bildschirm können Besucher sich „Pläne einst und jetzt“ anschauen und sehen, wie die Stadt Ibbenbüren gewachsen ist: Vom Dorf mit Kirche in der Mitte bis zur heutigen 50 000-Einwohner-Stadt. Anhand vieler Darstellungen von Stadtereignissen im Vergleich mit anderen wichtigen Weltgeschehnissen können Besucher in die neue einzigartige Aufarbeitung der Stadtgeschichte Ibbenbürens eintauchen.

Im Stadtmuseum sind viele alte und neue Bücher zur Stadtgeschichte, kleine Hefte aus alten Zeiten zu Themen wie Schule, Gründungs- und Vereinsgeschichten und Begebenheiten in und um Ibbenbüren erhältlich. Außerdem sind Bücher mit Ansichtskarten, Geschichten und Bilder zu Cafés und Röstereien, Publikationen über Ausgrabungen und 3000 Jahre alten Fundstücken, Ibbenbürener Postgeschichte(n) und die 50er-Jahre-Bücher mit „Tim und Opa“ zu erwerben.


Die Geschichten im fünften Buch des Stadtmuseums handeln von Ibbenbüren in den 1950er Jahren. Viele Bilder und die dazu passenden Geschichten werden von „Tim und Opa“ erzählt. Tim ist acht Jahre alt und fragt seinen Opa aus. Opa, der in den 1950er Jahren Kind war, erzählt von dem einzigen, allerschönsten Weihnachtsgeschenk, von Omas Fahrrad, Kölperköppen und anderen Dingen. Viele amüsante aber auch nachdenkliche Geschichten vom „Willhaben“ und „Nichtbrauchen“ sind in diesem Buch für 18,50 Euro aufgeschrieben.


An den Adventssonntagen öffnet das Stadtmuseum von 15 bis 18 Uhr. Sondertermine nach Absprache.

Quelle: IVZ vom 19.11.2014


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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"Unser Wochenende im Tecklenburger Land" vom 11.10.2014
Erster Weltkrieg begann vor 100 Jahren - Vortrag im Stadtmuseum am 11. Oktober 2014
Unser Wochenende

IBBENBÜREN. In diesem Jahr jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Im Stadtmuseum Ibbenbüren, Breiten Straße 9, können die Besucher sich in einer kleinen Ausstellung mit dem Thema „Erster Weltkrieg“ zum Beispiel seltene Kriegs-Bilderbücher für Kinder, Erinnerungsexponate und viele Feldpostkarten anschauen. Der Geschäftsführer im Bezirksverband Münster des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Jens Effkemann, wird zum Thema einen Vortrag im Stadtmuseum halten und unter anderem auch über die Arbeit des Volksbundes berichten. Er zeigt die Möglichkeiten der Gräbersuche mit dem Computer.


Fast zehn Millionen Soldaten auf der ganzen Welt sind während dieser vier Kriegsjahre getötet oder verwundet worden. In Deutschland belegte man das Gemetzel mit Frankreich mit dem Begriff „Blutmühlen“ – was dieses genau bedeutet, das erfahren die Besucher am Samstag, 11. Oktober, um 15 Uhr im Stadtmuseum. Der Eintritt ist frei.


Quelle: Unser Wochenende im Tecklenburger Land vom 11.10.2014


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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IVZ vom 09.10.2014 -
Erster Weltkrieg begann vor 100 Jahren
Ibbenbürener Volkszeitung

IBBENBÜREN. In diesem Jahr jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Im Stadtmuseum Ibbenbüren, Breiten Straße 9, können die Besucher sich in einer kleinen Ausstellung mit dem Thema „Erster Weltkrieg“ zum Beispiel seltene Kriegs-Bilderbücher für Kinder, Erinnerungsexponate und viele Feldpostkarten anschauen. Der Geschäftsführer im Bezirksverband Münster des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Jens Effkemann, wird zum Thema einen Vortrag im Stadtmuseum halten und unter anderem auch über die Arbeit des Volksbundes berichten. Er zeigt die Möglichkeiten der Gräbersuche mit dem Computer.

Fast zehn Millionen Soldaten auf der ganzen Welt sind während dieser vier Kriegsjahre getötet oder verwundet worden. In Deutschland belegte man das Gemetzel mit Frankreich mit dem Begriff „Blutmühlen“ – was dieses genau bedeutet, das erfahren die Besucher am Samstag, 11. Oktober, um 15 Uhr im Stadtmuseum. Der Eintritt ist frei.


Quelle: IVZ vom 09.10.2014


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IVZ vom 16.09.2014 -
Tag des offenen Denkmals
Wenn alte Häuser ihre Geschichte erzählen
Ibbenbürener Volkszeitung

-clu- TECKLENBURGER LAND. Einmal im Jahr erhalten Kulturinteressierte im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals“ die Gelegenheit, bekannte und unbekannte Baudenkmäler (neu) zu entdecken. So präsentierten sich auch am Sonntag wieder sechs Gebäude der Region der Öffentlichkeit – mal mit, mal ohne ein kleines Programm.


Seit nunmehr sieben Jahren gibt es das Stadtmuseum Ibbenbüren („Haus Herold“) in der Breiten Straße in Ibbenbüren. Aus dem einstmals leeren Haus, das ursprünglich sogar abgerissen werden sollte, ist im Laufe der letzten Jahre ein echtes Schmuckstück entstanden, das die Lebensweise einer gutbürgerlichen Familie um 1900 aufzeigt.

Am „Tag des offenen Denkmals“ stellte der Förderverein des Museums, der für die Belange des Hauses zuständig ist, das Thema „Farbigkeiten“ in den Blickpunkt. Sowohl in den drei Prunkräumen des Hauses im Erdgeschoss als auch im unteren Flur sind die originalen Wand- bzw. Deckenbemalungen weitestgehend erhalten. Die Deckenbemalungen sowie die prächtigen Stuckverzierungen der Prunkräume waren lange Zeit aufgrund der abgehängten Decken unbemerkt geblieben,. Sie waren der Grund, weshalb das heutige Stadtmuseum unter Denkmalschutz gestellt wurde und deshalb erhalten blieb.


Doch auch die Wände im Erdgeschossflur sind ein Hingucker: Es handelt sich bei ihnen keineswegs – wie man vielleicht auf den ersten Blick vermuten könnte – um Marmorfliesen, sondern um Farbe, die auf feuchtem Putz kunstvoll in Marmoroptik aufgebracht wurde; eine Technik übrigens, die bei der Ibbenbürener Malerfirma Wiegers durchaus noch bekannt ist, weshalb die Firma extra für den „Tag des offenen Denkmals“ Schaustücke aus den Bereichen Maler, Vergolder und Stuckateur zur Verfügung stellte. Quelle: IVZ EPAPER vom 16.09.2014

IVZ Galerie: Tag des offenen Denkmals
http://www.ivz-aktuell.de/fotos+videos/fotostrecken_fotos,-Tag-des-offenen-Denkmals-_mediagalid,5826.html

Link: IVZ Aktuell vom 15.09.2014 - http://www.ivz-aktuell.de/lokales/ibbenbueren


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WIR IN ... vom 10.09.2014
Sieben Jahre Stadtmuseum
- "Farbe" zum Tag des offenen Denkmals.
WIR IN

Ibbenbüren. Fast auf den Tag genau vor sieben Jahren wurde der Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren im Vereinsregister eingetragen. Drei Daten hat sich der Verein zum Anlass genommen, Besonderes im Stadtmuseum zu zeigen.

Zum Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag (14. September) unter dem Schwerpunktthema "Farbe" werden in den drei Prunkräumen des Museums "Farbigkeiten" besonderer Art gezeigt.
In diesem Jahr jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. In der oberen Etage können Besucher sich in der kleinen Ausstellung mit dem Thema Erster Weltkrieg zum Beispiel seltene Kriegs-Bilderbücher für Kinder, Erinnerungsexponate und viele Feldpostkarten anschauen.


Vor sieben Jahren im September 2007 war das Stadtmuseum noch vollkommen leer. Kein einziges Möbelstück war vorhanden, keine Tapeten, keine passende Beleuchtung. In sieben Jahren hat der Verein ein Schmuckstück mit passendem Mobiliar und allem "Drumherum" geschaffen. Jeden Sonntagnachmittag ist für Besucher geöffnet. Es finden viele Führungen nach Absprache statt und seit Mai 2011 können Paare sich in den schönen historischen Räumen das Jawort geben.


Geöffnet ist das Museum sonntags von 15 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Am "Tag des offenen Denkmals" ist das Stadtmuseum von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


Quelle: WIR IN ... vom 10.09.2014


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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IVZ vom 10.09.2014 -
Thema ist Farbe
Ibbenbürener Volkszeitung

IBBENBÜREN. Zum Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 14. September, mit dem Schwerpunktthema „Farbe“, werden in den drei Prunkräumen des Stadtmuseums „Farbigkeiten“ besonderer Art gezeigt. An diesem Sonntag ist das Stadtmuseum von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. In der oberen Etage des Stadtmuseums können Besucher sich in der kleinen Ausstellung „1. Weltkrieg“ seltene Kriegs-Bilderbücher für Kinder, Erinnerungsexponate und viele Feldpostkarten anschauen.


Alle Ausstellungen wie Lernöfchen, Märchen und Weltkrieg bleiben bis zum Jahresende.
Geöffnet: sonntags 15 bis 18 Uhr, Eintritt frei.

Quelle: IVZ vom 10.09.2014


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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IVZ vom 04.09.2014 -
Stadtmuseum zeigt Farbe
Ibbenbürener Volkszeitung

tIBBENBÜREN. Gleich drei Gründe hat das Stadtmuseum, um Besonderheiten zu zeigen. Zum Tag des offenen Denkmals am 14. September, der unter dem Motto „Farbe“ steht, werden in den drei Prunkräumen „Farbigkeiten“ besonderer Art gezeigt.

In der oberen Etage können Besucher sich in der kleinen Ausstellung mit dem „1. Weltkrieg“ zum Beispiel seltene Kriegs-Bilderbücher für Kinder, Erinnerungsexponate und viele Feldpostkarten anschauen.

Und: Im September 2007 war das Haus vollkommen leer. Kein einziges Möbelstück war vorhanden, keine Tapeten, keine passende Beleuchtung. In sieben Jahren hat der Verein ein Schmuckstück mit allem „Drumherum“ geschaffen. Jeden Sonntag ist für Besucher geöffnet. Es gibt Führungen nach Absprache und seit Mai 2011 können Paare sich in den schönen historischen Räumen das Jawort geben.


Quelle: IVZ vom 04.09.2014


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Stadtjournal Ibbenbüren, 2014 - Ausgabe 30 - 5. Jahrgang - August/September
Vor 100 Jahren in Ibbenbüren
Stadtjournal - AS-Multimedia Buch- und Zeitschriftenverlag

Vor 100 Jahren in Ibbenbüren

Wie ein Lauffeuer geht die Kriegsnachricht durch die Stadt. Ibbenbürener Kirmes fällt aus, auch Belustigungen auf dem Viehmarkt sind nicht zugelassen. Badeanstalt kann aber weiterhin besucht werden.


Der Ernst der politischen Lage hat auch in Ibbenbüren große Aufregung hervorgerufen, bald sind Straßen und Marktplätze trotz der späten Stunden stark belebt, man feiert die Ereignisse. Es herrscht begeisterte Stimmung und patriotische Lieder werden gesungen.
Leute, die als Kriegsfreiwillige eintreten wollen, können sich beim diesseitigen Kommando mündlich oder schriftlich melden. Bei Minderjährigen ist die Einwilligung der Eltern mitzubringen. Die Zeitung veröffentlicht täglich Todesanzeigen von jungen Soldaten, die 21, 22jährig für König und Vaterland den Heldentod gestorben sind. (Und das ist erst der Anfang...August/September 1914). Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass auf einer Feldpostkarte der Name des Empfängers, genaue Dienststellung, Division, Regiment, Bataillon, Kompagnie in ordentlichen und deut - lichen Buchstaben geschrieben sein muss, keinesfalls aber ein Bestimmungsort. Nur wenn der Empfänger einem Truppenteil angehört, der im Feld ein festes Standquartier hat, kann die Post zugestellt werden. Bei Laza - rettaufenthalt muss aber ein Bestimmungsort angegeben werden.


In der Stadt soll ein Vereinslazarett und in Bad Ledde ein Genesungsheim zur Kriegskrankenpflege errichtet werden. Die Eisenbahn fährt nach dem neuen Fahrplan der Militär-Lokalzüge. Am 20. September, Sonntag treffen 95 deut - sche Verwundete mit der Bahn ein. 60 werden im Krankenhaus und 35 im Lazarett in der Werthmühle versorgt. „Hässliche Neugier bildet bei den Verwundetentransporten in den Lazaretten ärgerliche Belästigung. Wo die Verwundeten zu sehen sind treffen sie auf blöde angaffende Leute“, IVZ Lokalteil September 1914.


Freiwillige Liebesgaben: Sammeln und Herstellen von warmen Socken, Leibbinden und Halstüchern für die Angehörigen im Kriegsfelde. Das Gewicht sollte 250 Gramm nicht überschreiten, dann könnten die Sachen im geschlossen starken Briefumschlag für 20 Pfennig als Feldpostbrief versendet werden, so die Empfehlung an die Hausfrauen. Der Kriegshilfsverein beabsichtigt, den im Felde stehenden Kriegern unserer Stadt 1 Paar Socken zu senden. Die Verschickung hat Kaufmann Schütte übernommen. Außerdem sollen die Ibbenbürener Zigarren, Zigaretten, Rauch- und Kautabake, Geld an die von hier abfahrenden, sowie mit den Militärzügen hier durchkommenden Einberufenen zur Verfügung gestellt werden. Auch werden gern Butterbrote, Kaffee und Limonade, sowie Schinken, Würste und weitere Naturalien am Bahnhof angenommen.


Außerdem sollen die Ibbenbürener Zigarren, Zigaretten, Rauch- und Kautabake, Geld an die von hier abfahrenden, sowie mit den Militärzügen hier durchkommenden Einberufenen zur Verfügung gestellt werden. Auch werden gern Butterbrote, Kaffee und Limonade, sowie Schinken, Würste und weitere Naturalien am Bahnhof angenommen. Kaufmann Heinrich Schütte an der Münsterstraße – heute Spielhouse – organisiert die Verteilung. Im IVZ Verlag sind zwei Landkarten mit der Darstellung von westlichen und östlichen Kriegsschauplätzen erschienen. „Für 30 Pfennig im Taschenformat für jeden erschwinglich“.

Auch bei Rieping sind Karten von Kriegsschauplätzen erhältlich, in IVZ von 1914
   
Auch bei Rieping sind Karten von Kriegsschauplätzen erhältlich, Quelle: IVZ von 1914

Die skandalöse Haltung der weiblichen Jugend in verschiedenen Städten gegenüber ausländischen Gefangenen wird nun wohl keine Nachahmung mehr finden, nachdem deutsche Beamtentöchter seitens der Militärverwaltung so elend bloßgestellt worden sind. Wie schon im Umkreis soll jetzt auch in Ibbenbüren eine Jugendfeuerwehr errichtet werden und in Alstedde ist eine öffentliche Telegrafenanstalt mit Fernsprechstelle eröffnet worden.
Nike: Die neuen Hochspannungsleitungen von Ibbenbüren nach Osnabrück sind in Betrieb gesetzt. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Lebensgefahr bei berühren der Leitungen besteht. Außerdem sind das Besteigen der Masten und das Werfen von Drähten oder anderen Gegenständen überhaupt zu unterlassen. Bei auffälligen Erscheinungen wird die Bevölkerung gebeten, unter der Nummer 1451, 1452 oder 1453 der Niedersächsischen Kraftwerke A.G. Osnabrück anzurufen und den Missstand zu melden. Verboten sind auch die böswilligen Störungen, wie zum Beispiel das Zerschlagen von Isolatoren. Bei Aufklärung durch Angaben aus der Bevölkerung wird eine Prämie von 100 Mark ausgesetzt.
In der Stadt: Großen Schaden richtet ein Sturm Ende September an. Bäume an der Münsterstraße, in Höhe der Werth - mühle wurden entwurzelt und fielen auf die Chaussee.


Ein diebischer Reisegenosse wurde im Zug ertappt beim Entwenden eines Portmonees aus einer Reisetasche. Die Polizei verhaftete den Täter im Ibbenbürener Bahnhof und führte ihn dem hiesigen Gefängnis zu.
In der Stadt ist ein schwarz lackiertes Automobil aufgefallen. Die Damen im Auto verteilten Zwiebäcke an spielende Kinder. Glücklicher Weise aß keines der Kinder davon, Gift oder Bazillen können auf Lebensmittel sein, die Zwiebäcke sind zu einer chemischen Untersuchung eingesendet worden. Beobachter sollten sich die Nummer des Autos einprägen.
Silberhochzeit bei den Merschmeyerschen Wirtsleuten in Laggenbeck. Auf den Kohlfeldern in Ibbenbüren herrscht eine große Raupenplage. Trostlos sieht es dort aus. (ab)


Quelle: Stadtjournal Ibbenbüren, 2014 - Ausgabe 30 - 5. Jahrgang

Link Stadtjournal Ausgabe 30 - http://www.ibb-journal.de/download/399/ausgabe-30#page=10&zoom=auto,-14,269


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Stadtjournal Ibbenbüren, 2014 - Ausgabe 30 - 5. Jahrgang - August/September
Franz Hoffschulte ist am 21. Juni 2014 gestorben
Stadtjournal - AS-Multimedia Buch- und Zeitschriftenverlag

Franz Hoffschulte ist am 21. Juni 2014 gestorben
Aus seinem Wohnzimmer hatte Franz Hoffschulte den besten Überblick auf den Oberen Markt, den schätzte er ganz besonders.


Als er am 19. Januar 1924 im Elternhaus auf dem Oberen Markt 6 geboren wurde, war die Familie bereits in der fünften Generation hier ansässig. Im Hinterhaus (heute Triangel) war früher im Erdgeschoss das Waren- und Salzlager von Hoffschulte. Dort war auch ein Brunnen. Weil in der Nähe der Ahlkump (Jauchegrube) war, gelangte manchmal die Gülle in den Brunnen. „das war gutes Wasser für Kaffee“, scherzte der lustige Ibbenbürener.


Bis 1950 hatte Joseph Hoffschulte, sein Vater, hier eine Tankstelle. Im zweiten Weltkrieg, 1933 brannte das Haus bis auf die Grundmauern nieder. Die Brandursache wurde nie richtig geklärt. Als Franz mit seinen Brüdern und dem Vater im Krieg war, fuhren die Panzer 1940 über die Marktstraße zum Oberen Markt und beschossen das Haus mit Flammenwerfern. Die Mutter und Franz* Schwestern konnten sich retten. Jetzt brannte das Haus ein zweites Mal, später baute man es wieder auf. Vielleicht ist deswegen die Bindung an den Oberen Markt so stark. Lange war Hoffschulte sachkundiger Bürger. „Ich bin ein CDU-Mann“, sagte er vor einigen Jahren, „ich kann mir gut eine Frau auf dem Platz des Bürgermeisters vorstellen.“ Ob im Heimat- und Bürgerschützenverein, in der Fastnacht oder im „Lausen-Martin-Schilder-Putzverein“, beim Treff mit dem Ubo-Kegelverein – Hoffschulte war immer mit ganzem Herzen dabei. Genau wie bei den Segeltörns mit seinen Freunden, oder während der gemeinsamen Reisen mit seiner Frau nach Italien. „Ich konnte sogar die Witze auf Italienisch erzählen...“ so Hoffschulte.


Zum Geburtstag sprach er keine besondere Einladung aus, „wer kommen möchte... ich bin hier“. Franz Hoffschulte, der seit 1952 Konditormeister ist, betrieb unten im Keller seine Konditorei und im Erdgeschoss seinen Laden. Eine geniale Idee kam ihm in einem Urlaub. Dort schaute er sich Funktion und Betrieb einer Milchbar an. Er fragte sich, ob so etwas auch wohl in Ibbenbüren „gehen“ könnte... Es ging – und wie! Am 20. November 1956 eröffnete er ein Café und eine Milchbar. So etwas hatte es in Ibbenbüren noch nicht gegeben. Für einen Besuch dort kratzte so mancher Schüler seine Pfennige zusammen, man wollte - musste - schließlich dabei sein. Schon lange vor acht Uhr morgens waren viele Gäste in der Milchbar, die von den jungen Leuten gern „Die Kuh“ genannt wurde. Da gab es Getränke mit der Bezeichnung „NG“, „Schok-Moc“ oder „Göttertrank“, „NG“ war das „Nationalgetränk“, welches aus Schokoladenmilch, Speiseeis und Sahne bestand und 69 Pfennige kostete. Eine Tasse Kaffee war damals für 59 Pfennige zu haben, eine Flasche Bier kostete 91 Pfennig.


Die Kuh war gerade bei den Jugendlichen beliebt, mit 15, 16 Jahren brauchte man sich in einer Gaststätte nicht blicken lassen. Und neben älteren Herrschaften in irgendeinem Café sitzen, entkoffeinierten Kaffee zu trinken und Buttercremetorte zu essen, das war nicht schick, nicht in, uncool eben! Da kam die „Kuh“ gerade richtig. Oben in der ersten Etage wohnte die Familie mit den beiden Kindern. 1961 wurde das Cafe in einer Rekordzeit von nur zehn Tagen neu gestaltet. Die Milchbar hatte auch Sitzplätze unter freiem Himmel. Damals rollte noch der Verkehr durch die Stadt. Fußgängerzonen gab es noch nicht überall, die Tische und Stühle standen auf dem Fußweg.


1972: Über dem Oberen Markt hing die Weihnachtsbeleuchtung an Stahlseilen und baumelte über dem Platz.
Die Sei le waren auch an Hoffschulten Giebel festgemacht. Während eines Sturms am 13. November 1972 zerrte der Wind so stark am Seil, dass der Giebel abstürzte. Das Mauerwerk krachte direkt vor die Tür auf den Fußweg und auf die Straße. Erst kurz zuvor waren Insassen eines Pkw, der vor dem Café geparkt war, ausgestiegen. In nächster Sekunde passierte das Unglück. Gott sei Dank kam niemand zu Schaden. Das Auto allerdings... Am 23. Dezember 1982 öffnete Hoffschulten Franz das Café ein letztes Mal.


Originalton Franz Hoffschulte bei der Begrüßung eines Ibbenbürener Rechtanwaltes, der gerade auch Notar geworden war: „Guten Morgen, Herr Rechtsanwalt“. Der humorvolle Anwalt flachste zurück: „Wenn schon Anwalt, dann bitte auch Notar“. Der nicht mundfaule Gastwirt, der zwei Meisterprüfungen im Bäckerei und Konditoreihandwerk abgelegt hat, konterte fröhlich: „Dann bitte auch Herr Bäckermeister und Konditormeister.“


Kuh: 20.11.56 bis 23.12.82
Die Gasträume wurden verpachtet, viele Ibbenbürener sahen die Umwandlung dieses Hauses als eine bedauerliche Innenstadt-Entwicklung an. (ab)

Einige Infos sind im Archiv der IVZ nachgelesen.


Quelle: Stadtjournal Ibbenbüren, 2014 - Ausgabe 30 - 5. Jahrgang

Link Stadtjournal Ausgabe 30 - http://www.ibb-journal.de/download/399/ausgabe-30#page=10&zoom=auto,-14,269



Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2014
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© Foto Seite oben: (Die Presse am Bahnhof/Weberei Többen 1956) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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© Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren
Aktualisiert/Update 20.12.2014
www.stadtmuseum-ibbenbueren.de
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