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Foto: (Die Presse am Bahnhof) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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Archiv - Stadtmuseum Ibbenbüren
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Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Januar - Juni 2011
Juli - Dezember 2011



Der "Mord" wurde aufgeklärt! - IVZ vom 28.12.2011
Renovierung im Museum beendet - IVZ vom 21.10.2011
Historischer Glücksgriff - IVZ vom 13.09.2011
Denkmal in drei Teilen - IVZ vom 09.09.2011
Klinke schmückt Sonderheft - Tag des Denkmals - IVZ vom 03.09.2011
Bronzezeit im Stadtmuseum - IVZ vom 08.08.2011
Hochzeit, schön romantisch. Trauungen im Stadtmuseum - IVZ vom 06.08.2011
Stadtmuseum - Romantik, Realismus, Revolution - Stadtjournal - August 2011
Ältestes Stück aus dem Jahr 1750 - Stadtjournal - August 2011
Briefe von 1750 machen Sammler glücklich - IVZ vom 11.07.2011
Ibbenbürener Postgeschichte - Osnabrücker Sonntagszeitung vom 10.07.2011
Kiste war mit Schwarte eines Wildschweins bezogen - IVZ vom 02.07.2011

Pressespiegel Grafik



Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Juli - Dezember 2011



Der "Mord" wurde aufgeklärt!
Liesel Albers liest ihren Weihnachtskrimi im Stadtmuseum.

IVZ vom 28.12.2011

Ibbenbüren. Fünfundzwanzig Zuhörer lauschten jetzt einer Autorenlesung im Stadtmuseum. Am kurzweiligen zweiten Weihnachtstag hörten die Besucher die neueste Kriminalgeschichte von Liesel Albers, heißt es in einer Pressemitteilung. Wie rücksichtslos und hinterhältig der Weihnachtsmann benutzt wurde, um einen Mord zu vertuschen, hatte sich die Autorin extra für ihre Zuhörer an diesem zweiten Weihnachtstag ausgedacht. Mit viel Beifall bedankten sich die Zuhörer am Ende für diese etwas andere Weihnachtsgeschichte.
Die Besucher können schon gespannt sein auf die nächste Veranstaltung. Die bisher erschienen Bücher von Liesel Albers sind im Stadtmuseum erhältlich.


Quelle: IVZ vom 28.12.2011


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2011
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Renovierung im Museum beendet
IVZ vom 21.10.2011

Ibbenbüren. Wie das Stadtmuseum Ibbenbüren mitteilt, erstrahlen die Räumlichkeiten nach drei Wochen Renovierung in ganz neuem Licht. Am Sonntagnachmittag, 23. Oktober, gibt es die Erstbesichtigung. Der Förderverein Stadtmuseum ist dankbar für die Unterstützung zahlreicher Firmen.
Es finden sich in den Räumen Spuren vergangener Epochen: klassizischtisch das Damenzimmer, barock der Salon, verschiedene Epochen im Herrenzimmer mit dunklen Möbeln und Holzdecke. Brautpaare würden sich wohlfühlen, da das Zimmer einen schönen Rahmen zum Ja-Sagen bietet. In allen drei Räumen zitieren die neuen Tapeten nun diese Stilepochen.


Quelle: IVZ vom 21.10.2011


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Historischer Glücksgriff
IVZ vom 13.09.2011


Stadtmuseum zeigt beim Tag des offenen Denkmals seine wechselvolle Geschichte.

-clu- IBBENBÜREN. Wenn Häuser sprechen konnten, dann hätten manche eine Menge zu erzählen. Wie das Stadtmuseum, vielen Bürgern noch als "Haus Herold" bekannt, das am Sonntag - beim "Tag des offenen Denkmals" - bereits morgens geöffnet war und seine wechselvolle Geschichte präsentierte. Begonnen hatte alles um 1880, als die Breite Straße ausgebaut wurde und nach und nach eine Reihe herrschaftlicher Häuser entstand, die wohlhabenden Kaufleuten gehörten.

Bildunterschrift: Jürgen Povel und Theo Overberg vom Förderverein im frisch restaurierten Treppenhaus des Stadtmuseums. Foto Claudia Ludewig

Bildunterschrift: Jürgen Povel und Theo Overberg vom Förderverein im frisch restaurierten Treppenhaus des Stadtmuseums. Foto Claudia Ludewig

1892 wurde die "Villa Hövel" vom Zimmermeister und Bauunternehmer Julius Hövel im Stil des Historismus erbaut: ein Jahr später kaufte und bezog Bernhard Hövel zusammen mit seiner unverheirateten Schwester das Haus als Ruhesitz. Nach dem Tod Hövels wurde das Haus im Jahr 1912 an Johann Bernhard Többen verkauft, der dort mit seiner Familie einzog. Dessen Tochter Irmgard übernahm 1953 zusammen mit ihrem Mann Albin Herold die Villa; in dieser Zeit wurde auch die Bezeichnung "Haus Herold" geprägt.


Bis Anfang der 1980er- Jahre lebte Irmgard Herold noch weiter an der Breiten Straße, dann bot sie der Stadt das Haus zum Verkauf an. So ging die Villa 1982 in das Eigentum der Stadt über, die das Gebäude wegen des geplanten Heldermannstraßenbaus abreißen lassen wollte. Zwar wurde der Straßenverlauf schließlich geändert und das Haus 1987 restauriert sowie unter Denkmalschutz gestellt, doch seine Zeit als Wohnhaus war abgelaufen. Verschiedene Nutzer siedelten sich für wenige Jahre im Haus an, bis die Stadt letztlich beschloss, das Haus zu verkaufen. Ein Käufer fand sich jedoch nicht, was sicherlich auch mit der Verstümmelung des Anwesens in Richtung Heldermannstraße zusammenhing: Der einst große Garten wurde zugunsten des Straßenbaus direkt am Haus abgeschnitten:


Doch was zunächst so unvorteilhaft schien, entpuppte sich für einige Historienbegeisterte als wahrer Glücksfall: Das "Haus Herold" wurde - mit Unterstützung der Stadt - zum Stadtmuseum. 2007 übernahm ein neu gegründeter Förderverein den Betrieb, während die Stadt weiter für die bauliche Unterhaltung zuständig ist. Dazu gehört auch die Restaurierung der mit einem kunstvoll verzierten Geländer versehenen Innentreppe, die nun wieder in edlem Glanz erstrahlt.


Der Förderverein hat es sich dagegen zur Aufgabe gemacht, neben Sonderausstellungen im ersten Stock vor allem die stilechte Ausstattung des Erdgeschosses zu organisieren. "Wir versuchen, das Haus im Stile der vorigen Jahrhundertwende einzurichten"; erzählt Jürgen Povel vom Förderverein. Während der farbigen Deckenstuck und die Fußböden noch original sind, war vom ursprünglichen Mobiliar und der übrigen Ausstattung außer zwei Porträts nichts mehr vorhanden. Doch inzwischen ist es gelungen; Damenzimmer, Salon und Herrenzimmer mit Leihgaben sowie Auktions- und Nachlasskäufen in altem Glanz erstrahlen zu lassen, wenngleich noch einige Details fehlen. In diesem Jahr sollen die drei "Prachträume" noch historisch getreue Tapeten erhalten.
Jürgen Povel ist stolz auf die geleistete Arbeit; "In den wenigen Jahren hat es sich eigentlich sehr erstaunlich entwickelt."


Die Sonderausstellung zur Postgeschichte, aber auch die Räume des Erdgeschosses, können jeden Sonntag in der Zeit von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Quelle: IVZ vom 13.09.2011


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2011
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Denkmal in drei Teilen
IVZ vom 09.09.2011

Denkmal in drei Teilen. Eingelagert, aber nicht vergessen: Das Monument mit Adler vom Christuskirchplatz.

Von Peter Henrichmann. Ibbenbüren. Der Auftrag ist einfach: Spurensuche. Wo ist es abgeblieben, das Kriegerdenkmal vom Christus-Kirchplatz? Dieses schlanke Monument, das an einem der prominenten Orte mitten in der Stadt Ibbenbüren gestanden hat. Das ist noch gar nicht so lange her... Die Spurensuche, sie hat ein wenig gedauert. Nicht, dass es schwer zu finden wäre, dieses Kriegerdenkmal. Schließlich stand erst Anfang des Jahres in der Zeitung, dass es abgebaut und eingelagert wurde.

Zwei Mann, ein Adler: Dirk Hawerkamp (l.) und Jürgen Bucken flankieren das gute Stück. Das 150 Kilogramm schwere Teil aus Sandstein steht warm und trocken zwischengelagert im Stadtmuseum.. (Fotos: Peter Henrichmann)

Bildunterschrift: Zwei Mann, ein Adler: Dirk Hawerkamp (l.) und Jürgen Bucken flankieren das gute Stück. Das 150 Kilogramm schwere Teil aus Sandstein steht warm und trocken zwischengelagert im Stadtmuseum.
(Fotos: Peter Henrichmann)

Wo anders als im Rathaus könnte nun die Spurensuche beginnen? Theo Overberg, Chef im Bauamt, weiß Bescheid: Abgebaut und eingelagert ist es, das Kriegerdenkmal. Wahrlich nichts Neues. Und das ist doch auch gar keine Geschichte für die Zeitung. Eingemottet - es gibt nichts zu berichten.
Eine Rückfrage bei Stadtbaurat Robert Siedler macht die Fährte nicht heißer. Und wie das so ist mit einer Spurensuche: Man lässt sich leicht ablenken. Zettel werden auf Zettel gelegt - und geraten in Vergessenheit.
Bis neulich: Da wehte ein Hauch des Schicksals den Spurensuche-Zettel zurück auf den Schreibtisch. Und nun kam André Hagel ins Spiel. Der Pressesprecher der Stadt Ibbenbüren verleiht der Suche neuen Schwung.
Das Kriegerdenkmal, weiß er umgehend zu berichten, es ist noch vorhanden. In Teilen. Der Sockel und die Säule lagern beim Bau- und Servicebetrieb Ibbenbüren. Und der Adler, der ist im Stadtmuseum.


Stimmt, dort kann man das 150 Kilo schwere Sandsteinteil - fein sauber gemacht und vom Schmutz der Jahrzehnte befreit - tatsächlich in Augenschein nehmen. „Der Adler steht hier, damit er nicht in Vergessenheit gerät“, sagt Jürgen Bucken (Stadtmuseum).
Dort hat sich ein Arbeitskreis schon Gedanken gemacht, wie man den Wiederaufbau des ganzen Denkmals regeln kann. „Wir wollen gerne das Signal geben, dass wir da was tun wollen“, sagt Bucken. Es geht um Geld, um Sponsoren um Helfer und die bestimmt aufwendige Organisation. Bis das alles in der Reihe ist, bleibt der Adler wo er ist: Im Stadtmuseum, nebenan vom Trauzimmer.


Wo ist der Rest? Werner Dirkes, Leiter des Bau- und Servicebetriebes, kann die Spurensuche vorantreiben: An der Diekwiese, auf dem alten Bauhof nahe dem Aasee liegen Fragmente der Säule und der Rest vom Sockel. Wenn man das so sieht in der Halle, ist das ein ganz schöner Haufen Zeugs. Und nicht in bestem Zustand...Das Kapitell, der 500 Kilo schwere Kopf der Säule sowie die Metall-Platten mit den Text-Teilen hat Dirkes extra eingelagert: Gut verpackt am neuen Bibb-Standort - damit nichts drankommt. Wenn es nach Dirkes geht, könnte es lieber heute als morgen losgehen mit dem Wiederaufbau.Die Spurensuche, sie war also erfolgreich: Alles noch da vom Kriegerdenkmal.

Da sitzt er auf dem Denkmal: Werner Dirkes hat eine der alten Hallen des alten Bauhofes am Aasee aufgemacht. Dort sind einige Teile des Kriegerdenkmals eingelagert. Möglicherweise kommt es ja bald nahe dem Klinikum auf dem Alten Friedhof zu neuen Ehren.


Bildunterschrift: Da sitzt er auf dem Denkmal: Werner Dirkes hat eine der alten Hallen des alten Bauhofes am
Aasee aufgemacht. Dort sind einige Teile des Kriegerdenkmals eingelagert. Möglicherweise kommt es ja bald
nahe dem Klinikum auf dem Alten Friedhof zu neuen Ehren.

Und nun? Wird es wieder aufgebaut? Dazu kommen ganz klare Aussagen aus dem Büro des städtischen Pressesprechers: Bevor das Kriegerdenkmal wieder aufgebaut werden kann, sagt André Hagel, muss erst einmal Geld aufgetrieben werden. „Es ist nötig, im Haushalt der Stadt für das Jahr 2012 Mittel in Höhe von rund 50.000 Euro bereitzustellen.“ Das Denkmal muss saniert werden. Dieses Thema kommt wieder. Sicher...


Quelle: IVZ vom 09.09.2011


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Klinke schmückt Sonderheft - Tag des Denkmals im Stadtmuseum
IVZ vom 03.09.2011

Von Sabine Plake IBBENBÜREN. Das Foto zeigt die Eingangstür zum Stadtmuseum. Die gusseiserne Klinke – passend zum Fensterschmuck – öffnet die Tür zu dem Haus, dass es seit 1892 gibt und das unter Denkmalschutz steht. Für Annette Bucken ist es so etwas wie ein Schatz. Es muss gehegt und gepflegt werden,

„Wenn wir auch etwas einreichen, das kann nicht schaden. Mach mal, Annette!“ So kam die Beteiligung am Wettbewerb zustande.

sie freut sich über viele Gäste, die sich an der typischen Einrichtung erfreuen – wie zum Beispiel die Brautpaare, die sich dort trauen lassen.

Die Klinke war’s, die es Annette Bucken angetan hat. Ein Foto des Schmuckstückes schickte sie an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Foto: Sabine Plake

Bildunterschrift: Die Klinke war’s, die es Annette Bucken angetan hat. Ein Foto des Schmuckstückes schickte sie an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Foto: Sabine Plake

Am Sonntag, 11. September, wird das Haus die Tür mit der Klinke öffnen – dann ist Tag des Denkmals. Und um auf diesen Tag aufmerksam zu machen, wird seit 1993 jedes Jahr ein neues Plakat von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erstellt. Und diesmal, 2011, ist die Klinke der Eingangstür eins von 15 Motiven auf dem Sonderheft, das den Titel „Romantik Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“ trägt. Zudem wird es die Plakate zieren, die jetzt aufgehängt werden.

Ende 2010 hatte die Deutsche Stiftung den Förderverein des Stadtmuseums aufgefordert, sich an der Plakatgestaltung zu beteiligen. „Mitmachen kann nicht schaden“, sagten sich die Mitglieder, „schließlich steht die Stadtvilla an der Breiten Straße seit Jahren unter Denkmalschutz.“ Das Stadtmuseum präsentiere Lebensart und Wohnkultur um 1900 – das passt doch zum Motto.


Annette Bucken machte Fotos und schickte sie ein. Im Januar kam dann die Überraschung: „Herzlichen Glückwunsch zur Auswahl Ihres Bildes für das bundesweite Plakat zum Tag des offenen Denkmals“, hieß es in der E-Mail aus Bonn.

Das Foto von der Klinke hatte die Jury überzeugt. „Unter Tausenden Einsendungen fiel uns die Auswahl nicht leicht“, schrieben die Juroren. Immerhin steht die Ibbenbürener Klinke jetzt neben solchen Bauwerken wie den Kaiserthermen in Trier, Schloss Drachenburg in Königswinter, dem Bergmannsdom in Essen und Burg Rheinstein.


| Tag des Denkmals im Stadtmuseum am Sonntag, 11. September, 10 bis 18 Uhr; Eintritt frei, Ausstellung: Postgeschichte(n) in der Stadt Ibbenbüren. Weitere Denkmäler, die am 11. September ihre Tore öffnen: ! Kunsthaus Gravenhorst ! Klostermühle Hörstel ! Knollmanns Mühle, Hörstel ! Alte Ruthemühle, Recke.


Quelle: IVZ vom 03.09.2011


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Bronzezeit im Stadtmuseum
IVZ vom 08.08.2011

IBBENBÜREN. Das Stadtmuseum (Breite Straße 9) macht auf den Lichtbildervortrag zum Thema „Bronzezeit in Ibbenbüren“ am morgigen Dienstag, 9. August, um 19 Uhr aufmerksam. Ausgrabungen in den 1990er-Jahren auf dem Trüssel und die bemerkenswerten Funde geben dann einen Eindruck der Gegend vor 3000 Jahren. Weitere Lichtbildervorträge sind am 13. September („Altes Bild – neues Bild“, Teil 6), 11. Oktober („Altes Bild – neues Bild“ Teil 7) und 8. November („Altes Bild – neues Bild“, Teil 8), jeweils um 19 Uhr imStadtmuseum an der Breiten Straße 9. Der Eintritt zu den Lichtbildervorträgen ist frei.


Quelle: IVZ vom 08.08.2011


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Hochzeit, schön romantisch. Trauungen im historischen Stadtmuseum
IVZ vom 06.08.2011

-hen- Ibbenbüren - Die Braut ganz wunderhübsch im weißen Kleid, der Bräutigam im schicken Anzug, die ganze Gästeschar festlich gekleidet, es kann wirklich der oft zitierte schönste Tag im Leben werden: der Hochzeitstag. Paare die eine romantisch gehaltene Hochzeit in einem wunderschönen historischen Rahmen feiern wollen, sie sind im Stadtmuseum in Ibbenbüren sehr willkommen. Schon seit einigen Wochen können sich Frau und Mann - außer im sehr nüchtern gehaltenen Rathaus der Stadt - auch im historischen Herrenzimmer des Stadtmuseums das offizielle Ja-Wort fürs Leben geben. Die Standesbeamten der Stadt Ibbenbüren kommen gerne ins Stadtmuseum und vollziehen dort die Trauung. Sechs Paare haben sich dort bereits getraut. Und sie waren alle begeistert, berichtet Annette Bucken, die gute Seele des alten Hauses am Rande der Innenstadt. Wir haben uns umgesehen im Trauzimmer des Stadtmuseums. Es ist auch ein tiefer Blick in die großbürgerliche Historie.


"Früher hielt sich im heutigen Trauzimmer nach getaner Arbeit der Hausherr auf"; Annette Bucken vom Stadtmuseum weiß, wie es im vergangenen Jahrhundert gewesen ist. Bücher, Zigarren und manch ein hochprozentiges Gläschen gingen durch großbürgerliche Herrenhände in dem Gebäude, dass viele Ibbenbürener noch unter dem Namen Haus Herold kennen. 1892 wurde es erbaut, rund 100 Jahre später hat es die Stadt gekauft, abgerissen wurde es aber gottlob nicht. Heute steht das Stadtmuseum unter Denkmalschutz.

Mit einer guten Idee haben Werner Suer (Stadtmuseum) und Winfried Haselow (Standesamt) dafür gesorgt, dass man das historische Ambiente heutzutage nicht nur als Museum, sondern ganz lebendig erleben kann. Als Trauzimmer.

"Viele Paare suchen etwas Romantisches", sagt Annette Bucken: So kommt dann manchmal zuerst die Braut mit ihrer besten Freundin ins Stadtmuseum, um sich umzusehen. Wenn die Damen begeistert sind, wird auch der "Zukünftge" vor Ort überzeugt. "Die Paare sind echt begeistert", sagt Annette Bucken, und: "Viele sagen, dass sie gar nicht gewusst haben, dass es so was Schönes gibt hier in Ibbenbüren".


Die Begeisterung ist verständlich, das Stadtmuseum und besonders das Trauzimmer sind echte Schmuckstücke: Durch einen Glücksfall kam man an ein zeitgenössisches, unglaublich gut erhaltenes Herrenzimmer. Wuchtige Stühle, ein großer Bücherschrank (mit ein Mal Goethe komplett), ein kleiner Stollenschrank (das ist eine Art Bar) und ein schöner Schreibtisch finden sich im Trauzimmer. Die Möbel aus Eiche - dunkel gebeitzt - sind reich verziert mit Blumen-, Früchte- und Tier- Ornamenten. Das gilt auch für den schlanken metallenen Prunkofen im Trauzimmer. Lichtdurchflutet ist das Trauzimmer immer, die Fenster lassen viel Licht herein. Eine traumhafte Stuckdecke, eine mehrflammige Deckenleuchte sowie Kerzenschein aus silbernen Leuchtern komplettieren das Hochzeitsambiente.

Zwölf Sitzplätze gibt es im Trauzimmer, aber auch größere Gesellschaften sind natürlich willkommen. Sie können das "Ja-Wort" der Liebenden problemlos verfolgen. Wenn der Standesbeamte seine Pflicht getan hat, und wenn sie (und er auch) "Ja" gesagt haben, kann im Stadtmuseum ein schöner Sektempfang organisiert werden. Natürlich gehören Fotos zur Hochzeit, sowohl im Haus wie auf dem großen Balkon bieten sich tolle Perspektiven.
Im Mai dieses Jahres gab es die erste Trauung im Stadtmuseum, sechs weitere Paare haben sich seitdem schon getraut. "Wir haben geheiratet, vielen Dank für die schöne Trauung" hat ein Paar ins Gästebuch geschrieben. Und wer nun mehr wissen will, findet viele weitere Infos unter www.ibbenbueren.de


Quelle: IVZ vom 06.08.2011


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Stadtmuseum - Romantik, Realismus, Revolution
Stadtjournal - Ausgabe 12 - August 2011

Romantik, Realismus, Revolution - Das 19. Jahrhundert - Deutsche Stiftung Denkmalschutz verwendet Foto vom Stadtmuseum Ibbenbüren
Das bundesweite Plakat zum Tag des offenen Denkmals am 11. September 2011 zeigt einen Ausschnitt der schönen alten Eingangstür mit Klinke. Im vergangen Winter rief die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf, Fotos von Denkmälern zur Plakatgestaltung 2011einzusenden. Im Stadtmuseum dachte man sich, dass „mitmachen“ nicht schaden könne. Schließlich ist das Gebäude von 1892 seit vielen Jahren als Denkmal eingetragen. In der Stadtvilla wird Wohnkultur und Lebensart des 19. Jahrhunderts präsentiert.

Foto Stadtmuseum

Den Mitarbeitern der Denkmalstiftung fiel die Auswahl schwer, denn die Resonanz war sehr groß. Das Foto von der alten Türklinke überzeugte als Beispiel für das Motto „Romantik, Realismus, Revolution - Das 19. Jahrhundert“.Unter Tausenden wurde es ausgesucht und ziert nun, mit einigen anderen, das diesjährige Titelbild zum Denkmaltag. Wir sind stolz auf diese Anerkennung und es ist uns eine Ehre mit diesem Ibbenbürener Foto auf dem bundesweiten Plakat der Denkmalstiftung vertreten zu sein. Foto: Stadtmuseum


Quelle: Stadtjournal - Ausgabe 12 - August 2011


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Ältestes Stück aus dem Jahr 1750
Stadtjournal - Ausgabe 12 - August 2011

Neue Sonderausstellung „Postgeschichte(n) aus der Stadt Ibbenbüren“ im Stadtmuseum
Die Post hat eine lange Tradition in Ibbenbüren. Das war für den Förderverein des Stadtmuseums Grund genug, dem Thema eine Ausstellung zu widmen. Die vierte Sonderausstellung „Postgeschichte(n) aus der Stadt Ibbenbüren“ können Besucher zu den Öffnungszeiten Sonntagnachmittags von 15.00 bis 18.00 Uhr bewundern.


Noch heute erinnern viele Straßennamen an die Postkutschenzeit in Ibbenbüren. Auch der „Alte Posthof“ ist danach benannt. Hier entstand im Zuge der Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück 1648 eine Pferdewechselstation. So führte der Transport vieler wichtiger Dokumente zu den herrschaftlichen Residenzen über Ibbenbüren. Aus der Wechselstation entstand den Folgejahren die erste Poststation. Das Hauptgebäude von 1743 steht heute unter Denkmalschutz. Briefe, Dokumente, Bilder, Stempel und viele weitere Exponate hat der Förderverein des Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit drei fleißigen Sammlern der Postgeschichte für eine Ausstellung zusammengestellt.
Anhand von zahlreichen Originalbriefen mit handschriftlichen Vermerken und Stempeln lässt sich die Veränderung der Postgeschichte ablesen. Der älteste Brief, der zugleich das älteste Stück der Ausstellung ist, stammt aus dem Jahr 1750. Weiterhin sind zahlreiche Fotos, Briefmarken, alte Telefone, Postschilder uvm. zu sehen. Im Eingangsbereich weist eine Figur, die eine alte Postuniform trägt, den Besuchern den Weg in den ersten Stock, wo die weit über 100 Exponate bestaunt werden können. Pläne von Postwegen und Standorten ergänzen die vielseitige Ausstellung.


Eineinhalb Jahre hat die Arbeitsgruppe investiert, um die Ausstellung auf die Beine zu stellen. Unterstützung erhielten sie dabei von Clemens Beckemeyer, der in Mettingen das Postmuseum betreibt, Victor Schneider aus Ibbenbüren, der zur Postgeschichte bis 1900 gesammelt hat, und Helmut Böcker, Postler mit Leib und Seele aus Dörenthe. Sie haben die Ausstellung im Stadtmuseum mit zahlreichen Leihgaben bestückt. Böcker sagte im Rahmen der Eröffnung im Juli deshalb: „Wir können alle ein wenig stolz auf die geleistete Arbeit sein.“ Zu seiner Leidenschaft erklärte er: „Sammler sind glückliche Menschen.“ Kollege Victor Schneider merkte an, dass man anhand der postgeschichtlichen Dokumente immer auch Rückschlüsse auf die politische Geschichte der Stadt ziehen könne.


Fördervereinsvorsitzender Jürgen Povel bedankte sich bei den drei Sammlern, die vieles gerettet haben, was sonst unwiederbringlich vernichtet worden wäre. Zudem freute er sich, dass mit dieser Ausstellung das Obergeschoss zum ersten Mal voll genutzt wird. „Ich wage einmal einen Blick in die Zukunft: Der Keller ist auch noch unbeackert“, sagte Povel und sorgte damit für Schmunzeln bei den anwesenden Gästen, unter denen sich auch die beiden ehemaligen Postbeamten Wilhelm Krützmann und Heinz Wippermann, sowie Bürgermeister Heinz Steingröver befanden. Dieser erinnerte sich an seine Studienzeit, während der er als Aushilfspostbote in Osterledde tätig war. „Das war ein sehr undankbarer Bezirk, denn es ging immer nur berghoch und bergrunter.“ Der Bürgermeister, selbst Mitglied des Fördervereins, lobte die positive Entwicklung des Museums: „Das ist ein gutes Beispiel für engagiertes Ehrenamt. Ich bedanke mich bei allen, die bei der Weiterentwicklung des Museums geholfen haben. Ibbenbüren profitiert davon.“


Quelle: Stadtjournal - Ausgabe 12 - August 2011 - Autor: Petra Wall


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Briefe von 1750 machen Sammler glücklich
IVZ vom 11.07.2011

Ausstellung zur Postgeschichte Ibbenbürens im Stadtmuseum eröffnet

-bst- Ibbenbüren. Im Eingangsbereich des Stadtmuseums weist zur Zeit ein waschechter "Postler" Besuchern den Weg in die erste Etage des Hauses. Dort hat der Förderverein die neue Ausstellung zur Ibbenbürener Postgeschichte aufgebaut. Bei einem Rundgang durch die Räume lassen sich anhand vieler Originalbriefe - der älteste von 1750 - Veränderungen der Postgeschichte nachvollziehen.
Zahlreiche Fotos zeigen die verschiedenen Postgebäude in Ibbenbüren. Pläne von Poststrecken und Standorten ergänzen die abwechslungsreiche Ausstellung. Uniformen, Taschen, alte Telefone, Schilder, Plakate und ein Telefonvermittlungsschrank veranschaulichen die Entwicklung. Ausführliche Informationen liefert zudem das Buch "Postgeschichte(n) aus der Stadt Ibbenbüren", das mit Unterstützung von Markus Bogena und Dieter Knüppe entstand. Erschienen ist der vierte Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums wiederum bei der Ibbenbürener Vereinsdruckerei.


Zur Eröffnung trafen sich am Samstag die "Macher" der Ausstellung mit Mitgliedern des Fördervereins und ersten Besuchern. Heinz Steingröver lobte die Arbeit aller Beteiligten als ein gutes Beispiel für engagiertes ehrenamtliches Wirken. Als Bürgermeister und Vereinsmitglied werde er die Nutzung und Weiterentwicklung des Museums weiter unterstützen, denn die Stadt profitiere davon. Die Art der Post habe sich stark gewandelt, stellte er fest. Als er während seines Studiums als Hilfs-Postbote in Osterledde Briefe austrug, ging es noch zu Fuß über den steilen Berg. Es war der unbeliebteste Abschnitt, den bekamen immer die Aushilfen. Diese mussten zudem auf die wohlklingenden Titel ihrer Beamten-Kollegen verzichten, erinnerte sich Heinz Steingröver

Fachsimpeln unter Postexperten
Fachsimpeln unter Postexperten

Bildunterschrift: Fachsimpeln unter Postexperten und Mitgliedern des Fördervereins: Viktor Schneider, Wilhelm Krützmann, Dirk Hawerkamp und Heinz Wippermann (v.l.)

Viele "Postverrückte" waren am Zustandekommen der neuen Ausstellung beteiligt. Etwa eineinhalb Jahre saßen sie mehrmals in der Woche zusammen und fachsimpelten über die Auswahl und Anordnung der Exponate. Aus ihren Erfahrungen eines langen Postler-Lebens erzählten Wilhelm Krützmann und Heinz Wippermann. Viktor Schneider zeigt im Museum seine umfangreiche Sammlung historischer Briefe, Dokumente und Stempel. Bei der Eröffnung betonte er, dass die Geschichte der Post auch Stadtgeschichte ist und nicht losgelöst vom lokalen Geschehen betrachtet werden sollte.
Weitere Exponate stammen von Helmut Böcker, Georg Kipp, Peter Gödicke und von Clemens Beckemeyer. Der Postbeamte i. R. sammelt seit 50 Jahren postgeschichtliche Dokumente, die im Postmuseum des Mettinger Schultenhofes der Öffentlichkeit zugänglich sind."Er hat vieles gerettet, was ohne seine Leidenschaft verlorengegangen wäre", erwähnte Jürgen Povel. Der Vorsitzende des Fördervereins freute sich außerdem, dass erstmals die erste Etage voll genutzt werden kann und dass im Erdgeschoss neuerdings Heiratswillige den Bund fürs Leben schließen können.
"Sammler sind glückliche Menschen", brachte Helmut Böcker seine Leidenschaft auf den Punkt. Dass sie mit ihrem Hobby auch ihre Mitmenschen glücklich machen können, ist derzeit im Stadtmuseum Ibbenbüren zu erleben. Öffnungszeiten: Sonntags 15 - 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 05451- 5047795. Eintritt zwei Euro. Das Buch "Postgeschichte(n) aus der Stadt Ibbenbüren" kann im Museumslädchen und in den Buchhandlungen gekauft werden.
Weitere Informationen und Fotos unter www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/ausstellung_postgeschichte.htm.


Quelle: IVZ vom 11.07.2011 - Foto: Brigitte Striehn


IVZ Online - Fotostrecke:
http://foto.ivz-online.de/fotostrecke/Ibbenbueren/Eroeffnung_der_Postausstellung/830868/1.html



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Ibbenbürener Postgeschichte
Osnabrücker Sonntagszeitung vom 10.07.2011

Eintritt zur Sonderausstellung im Stadtmuseum heute frei.
Ibbenbüren.
Am heutigen Sonntag, 10. Juli, ist erstmals die neue Sonderausstellung „Postgeschichte(n) aus der Stadt Ibbenbüren“ von 11 bis 18 Uhr im Stadtmuseum Ibbenbüren zu sehen. Nicht ganz zufällig fällt der Beginn der Ausstellung mit der zeitgleich stattfindenden Veranstaltungsreihe „Ab in die Mitte“ zusammen, die dieses Mal unter dem Motto „Am Posthof gemeinsam voran“ steht. Nach ungewissen Anfängen wird das Postwesen Ibbenbürens mit dem „Posthof“, der Pferdewechselstation an der Poststraße, erstmals konkret greifbar. An den Gebäuden ist noch die Jahreszahl ihres Entstehens - 1743 - ablesbar.

Die Ausstellung, an der eine Arbeitsgruppe des Museums mehr als anderthalb Jahre gearbeitet hat, präsentiert über 250 Jahre städtische Postgeschichte in zahlreichen Dokumenten, Fotos und historischen Gegenständen, die die Entwicklung der Post in Ibbenbüren ebenso aufschlussreich wie teilweise kurios nachvollziehbar machen. Dabei stellt sie auch wesentliche Zäsuren in der Geschichte des Postwesens dar, etwa nach dem Bau der Bahnstrecke 1856 oder dem Abriss des ehemaligen Postgebäudes an der Osnabrücker Straße. Die Exponate der Ausstellung entstammen zu großen Teilen den Sammlungen von Victor Schneider, Clemens Beckemeyer und Helmut Böcker, die sich diesem Thema seit vielen Jahren und mit unterschiedlicher Interessenlage genähert haben. Sie stellten etwa historische Briefe, Fotos, Stempel, Postschilder, Modelle von Postautos und eine Postkiste zur Verfügung.



Die Sonderausstellung öffnet jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr, der Eintritt beträgt zwei Euro. Anlässlich des heutigen Tages des Ehrenamtes am Alten Posthof ist der Eintritt zur Ausstellung frei. Zudem können sich Interessierte am Stand des Fördervereins über die vielfältigen Aufgaben des Stadtmuseums informieren. Informieren kann man sich übrigens auch auf der hervorragend gestalteten Internet-Präsenz des Stadtmuseums unter www.stadtmuseum- ibbenbueren.de. H.L.

Im Beisein von Bürgermeister Heinz Steingröver und allen Beteiligten wurde gestern die Ausstellung  zur Postgeschichte im Ibbenbürener Stadtmuseum eröffnet.

Bildunterschrift: Im Beisein von Bürgermeister Heinz Steingröver und allen Beteiligten wurde gestern die Ausstellung zur Postgeschichte im Ibbenbürener Stadtmuseum eröffnet. Foto: Luck

Quelle: Osnabrücker Sonntagszeitung vom 10.07.2011  


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Kiste war mit Schwarte eines Wildschweins bezogen
IVZ vom 02.07.2011

Umfangreiche Ausstellung zur Postgeschichte / Zeitgleich zum "Ab in die Mitte" - Projekt

Ibbenbüren. In den Blickpunkt rückt der Alte Posthof in diesem Sommer nicht nur durch das "Ab in die Mitte"- Projekt und die Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft. Zeitgleich ist der Posthof, der in der Vergangenheit einen zentralen Stellenwert im Ibbenbürener Postwesen einnahm, Gegenstand einer umfangreichen Ausstellung zur Ibbenbürener Postgeschichte, die am 9. Juli im Stadtmuseum in der Breiten Straße eröffnet wird.



Über anderthalb Jahre hinweg hat eine Arbeitsgruppe des Museums diese Ausstellung vorbereitet, in die mehr als 250 Jahre Postgeschichte einfließen. Dabei gehen die Macher davon aus, dass es auch bereits zuvor eine "Post" in der Stadt gegeben haben wird. Konkret greifbar wird das Postwesen mit dem "Posthof", der Pferdewechselstation an der Poststraße, an deren ehemaligen Gebäuden auch heute noch die Jahreszahl ihres Entstehens - "1743" - ablesbar ist. Zuständig war damals der Posthalter Wehrstein, der den Postbetrieb neben seiner Tätigkeit als Landwirt und Schnapsbrenner unterhielt.

Der Alte Posthof: Dort war früher die Post mit der Pferdewechselstation

Bildunterschrift - Der Alte Posthof: Dort war früher die Post mit der Pferdewechselstation.

Die Ausstellung zeichnet auch die weiteren Schritte der Post, etwa nach dem Bau der Bahnstrecke 1856 oder dem Abriss des ehemaligen Postgebäudes an der Osnabrücker Straße nach. Sie greift dabei auf zahlreiche Dokumente, Fotos und Gegenstände zurück, die die Entwicklung der Post in Ibbenbüren aufschlussreich und teilweise kurios nachvollziehbar machen.

Wesentliche Anteile der Ausstellung entstammen den Sammlungen von Victor Schneider, Clemens Beckemeyer und Helmut Böcker, die sich diesem Thema seit vielen Jahren und mit unterschiedlicher Interessenlage genähert haben. Sie stellen unter anderem historische Briefe, Fotos, Stempel, Postschilder, Modelle von Postautos oder eine Postkiste zur Verfügung. Dieser mit der borstigen Schwarte eines Wildschweins bezogene Behälter war früher zur sicheren Verwahrung der Post an der Postkutsche festgeschnallt.

Im Zusammenhang mit dem Postwesen gibt es vieles zu erzählen und zu zeigen. Einiges davon hat Eingang gefunden in das Buch "Postgeschte(n) aus der Stadt Ibbenbüren", das vom Stadtmuseum Ibbenbüren herausgegeben und zur Ausstellungseröffnung am 9. Juli erscheinen wird. Realisiert wurde es mit Unterstützung der Ibbenbürener Vereinsdruckerei und mithilfe eines Zuschusses des Landschaftsverbandes.

Das reich bebilderte 124-seitige Buch "Postgeschichte(n) aus der Stadt Ibbenbüren" wird zum Preis von 18,50 Euro im Stadtmuseum, in den Ibbenbürener Buchhandlungen und in der Touristinformation der Startmarketing Ibbenbüren GmbH, Bachstraße 14, zu haben sein.


Quelle: IVZ vom 02.07.2011  


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2011
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Foto Seite oben: (Die Presse am Bahnhof/Weberei Többen 1956) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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Aktualisiert/Update 28.12.2011
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