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Das St.Josef-Stift in Ibbenbüren
 
Das St.Josef-Stift in Ibbenbüren

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Ibbenbüren einst und jetzt - Von Anton Rosen - Ibbenbüren - Stadt im Jahr 1831 - Von Anton Rosen

1825
gehört das Haus auf der Parzelle 97 Kreymeyer. Hier befand sich 1894 die Essensche Wirtschaft der
Witwe Hantelmann, 1895 Abriß und Neubau vom Josefstift

1825 gehört das Haus auf Parzelle 92 Kröner. Der Krönersche "Tempel" wurde für die Erweiterung vom
Josefstift angekauft. Mit dem Erweiterungsbau wurde 1930 begonnen

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Ibbenbüren einst und jetzt,von Anton Rosen

Der katholische Pastor von Brogbern nahm 1633 in Ibbenbüren die Zügel in die Hand und sorgte dafür, daß die reformierten Prediger in der Kirche sich nicht mehr betätigen konnten. In dieser Zeit hielten die Reformierten ihren Gottesdienst in "Kröners Tempel" ab. (daher der Name)

Im Jahre 1847 bat der Zeichenlehrer und Tischler J. J. Brandt um die Erlaubnis, in Ibbenbüren eine chemische Farbenfabrik zu eröffnen. Diesem Antrage wurde von der Regierung stattgegeben. Die Fabrik, die in Kröners Tempel untergebracht war, stellte vor allem Grün und Chromgelb her. Die Farbfabrik muß nicht lange bestanden haben.

 Ibbenbüren einst und jetzt,

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IVZ - 15.7.1899 - https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=76&pageno=1
Anfang August soll in dem hiesigen St. Josephstift der Handarbeitsunterricht beginnen. Der Beitrag soll
den Ärmeren ganz entlassen werden.

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IVZ - 25.11.1899 - https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=131&pageno=1
Am Nachmittag jeder Woche trifft sich der Paramentenverein unter der Leitung seiner Präsidentin, Frau Kramer, im Josefsstift zu gemeinsamer Arbeit zur Beschaffung und Fertigung würdiger Paramente (Meßgewänder) und von sonstigem Kirchenschmuck zu sorgen.

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IVZ - 1.2.1902 - https://archiv.ivz-aktuell.de/index.php?action=2
Lokales und Provinzielles
Ibbenbüren, den 1. Februar 1902 - Katholische höhere Mädchenschule
Von zuverlässiger Seite ist uns die Mittheilung geworden, daß die Übernahme der katholischen höheren Mädchenschule in Ibbenbüren durch Ordensschwestern von der göttlichen Vorsehung nunmehr die Genehmigung des Königlichen Ministeriums gefunden hat. Jedenfalls wird darum der betreffende Unterricht zu Ostern des Jahres wieder beginnen können.

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Ibbenbüren einst und jetzt - Von Anton Rosen - Ibbenbüren

Dort, wo das Josefstift steht, befand sich früher eine Gastwirtschaft Schulz, die 1870 durch Einheirat in den Besitz von Ludwig Essen überging.
1938
gehört das Haus auf Parzelle 97 Kreymeyer. Hier befand sich 1894 die Essensche Wirtschaft der Witwe Hantelmann, 1895 Abriß und Neubau vom Josefstift
1939
Ostern 1939 wurde der höheren Mädchenschule des Josefstiftes staatlicherseits die Erlaubnis entzogen, neue Schülerinnen in die Sexta aufzunehmen. Damit war der allmähliche Abbau dieser Schule eingeleitet.

 Ibbenbüren einst und jetzt,

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DIE KATHOLISCHE MÄDCHENSCHULE, JETZT REALSCHULE FÜR MÄDCHEN

Ibbenbüren einst und jetzt - Von Anton Rosen  

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Arrow Neben dem Gymnasium (früher Rektoratschule) befanden sich in der Stadtgemeinde Ibbenbüren noch zwei höhere Mädchenschulen, und zwar die katholische höhere Mädchenschule und die evangelische höhere Mädchenschule.
Erstere ist durch die Bemühungen des Herrn Pfarrers Cremann und des Kaufmanns "Wattendorf unter Zustimmung der Regierung ins Leben gerufen. Da seit dem 11. April 1898 die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung bereits einen Kindergarten und eine Handarbeitsschule hier leiteten, fiel die Wahl des Kuratoriums auf diese. Doch auch schon zehn Jahre vorher bestand eine katholische höhere Mädchenschule in privater Hand.
Die Schülerinnenzahl dieser Schule war jedoch in den letzten Jahren vor 1902 so gesunken (10 Schülerinnen), daß sich diese Schule nicht mehr halten konnte. Fräulein Gröning, die letzte private Lehrerin, löste deshalb die Schule auf.
Am 16. April 1902 wurde die neue höhere Mädchenschule im St. Josefsstift eröffnet, wenn auch nur mit 14 Schülerinnen in 2 Klassen. Unter der Leitung der Schwestern entwickelte sich die junge Schule recht günstig, und seit dem Jahre 1908 wurde an ihr in einem sechsklassigen System nach den Lyzeumsplänen unterrichtet (Klasse VII bis II). 1926 wurde die VII. Klasse abgebaut. Die Grundschule umfaßte nämlich die vier ersten Schuljahre. Das hiesige Lyzeum mußte daher mit der Sexta und nicht wie vorher mit der Septima beginnen.
Auf Grund eines Ministerialerlasses vom Jahre 1926 hatten sich die kleineren höheren Mädchenschulen zu entscheiden, ob sie den Lehrplan einer Rektoratschule oder einer Mittelschule dem Unterricht zu Grunde legen wollten. Das Kuratorium sprach sich für eine Mittelschule aus mit Plan 5, da dieser Schultyp den örtlichen Verhältnissen am besten gerecht wird. Ab Ostern 1927 arbeiteten zunächst die drei unteren Klassen VI, V, IV nach dem Plan der Mittelschule, während die beiden oberen Klassen nach dem alten Lyzeumsplan ausliefen. So konnten Schülerinnen, die sich dem wissenschaftlichen Studium widmen wollen, auch nach dem eingeführten Mittelschulplan von der Obertertia ab in die Untersekunda einer höheren Vollanstalt übertreten, wenn sie außer Englisch entweder Französisch oder Latein als Wahlfach wählten.
Die verschiedenen Tätigkeitszweige im Josefstift und der Andrang zur Mädchenmittelschule hatte sich so ausgedehnt, daß das Haus zu klein wurde und ein Neubau in Aussicht genommen werden mußte. Der Krönersche "Tempel" mit Garten, die sich bis in die Schulstraße erstreckten, wurde angekauft. Mit dem jetzigen, in jeder Hinsicht modernen Bau, wurde 1930 begonnen und schon 1931 konnten die Schülerinnen ihre engen Räume im Altbau vertauschen mit den schönen, freundlichen und sonnigen Räumen des Neubaus. Dem Neubau wurde eine schöne geräumige und komplett eingerichtete Schulküche eingefügt, worin die Mädchen der Kochschule und die Schülerinnen der 6. Mittelschulklasse ihre Kochkünste erlernen konnten. Auf Grund einer Revision durch zwei Vertreter der Regierung im Oktober 1932 wurde im Dezember desselben Jahres die Schule als vollausgestaltete Mittelschule im Sinne der Bestimmung vom 1. Juni 1925 anerkannt und erhielt die Berechtigung zur Erteilung der mittleren Reife. Auf Befehl der nationalsozialistischen Regierung mußte die Schule ab Ostern 1939 abbauen, jedes Jahr eine Klasse weniger. Seit Ende August desselben Jahres mußte das Schulhaus als Reservelazarett dienen. Im Altbau wurden notdürftig die Klassenräume untergebracht. Ostern 1944 wurde die letzte 6. Klasse entlassen. Damit hatte die private Mädchenmittelschule vorerst ihr Ende erreicht. Die Haushaltungsklasse bestand weiter als "hauswirtschaftliche Lehrgänge". Die Wiedereröffnung der Schule erfolgte am 31. Oktober 1945. Mit mehr als 250 Schülerinnen beider Konfessionen wurde der Anfang gemacht. Da aber die Engländer einige Räume im Bau für sich beanspruchten, mußte man sich zunächst mit 8 Klassenräumen behelfen.


ArrowAnzahl der Schülerinnen ::

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Jahr
Mittelschule
Haushaltungsschule
Gesamtzahl
 
 
1926
86
-
86
 
 
1947
296
56
352
 
 
1948
362
60
422
 
 
1950
359
60
419
 

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Nach einer Revision der Haushaltungsklassen seitens der Regierung im März 1951 erfolgte die Genehmigung einer staatlich anerkannten privaten Haushaltungschule.

Die Tätigkeitszweige im St. Josefs-Stift sind: Private Mädchenmittelschule, Haushaltungschule, Kochkurse, Nähkurse, Kindergarten, die alle gut besucht werden. Seit Ostern 1951 führt diese Anstalt den Namen: Realschule für Mädchen. Leiterinnen: ab Ostern 1928 Schwester Longina, seit 1945 Schwester Borgia.

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DIE GESCHICHTE DES JOSEFSSTIFTES

Ibbenbüren einst und jetzt - Von Anton Rosen  

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Pfarrer Cremann erhielt im Jahr 1892 die ministerielle Genehmigung, in Ibbenbüren eine wohltätige Anstalt, das heutige Josefs-Stift, zu gründen. Zu diesem Zweck wurde 1895 die der Witwe Hantelmann gehörige sogenannte Essensche Wirtschaft für eine Summe von 16 000 Mark käuflich erworben und 1898 neu aufgebaut und entsprechend eingerichtet, wozu weitere 32 000 Mark erforderlich waren. Nach feierlicher Einweihung des Hauses, das seitdem den Namen "Josefs-Stift" führt, wurde am 18. April 1899 zunächst die Bewahrschule" eröffnet. Bald darauf begann auch der Handarbeitsunterricht. Der Andrang war ein so großer, daß die Zahl der Schwestern von drei auf fünf erhöht werden mußte. Der Kindergarten wurde anfänglich schon von 120 Kindern besucht, während an dem Handarbeitsunterricht in drei Abteilungen 181 Mädchen von Stadt und Land teilnahmen. In den schlimmen Nachkriegsjahren nach 1918 hat sich das Josefs-Stift an der karitativen Hilfe gut beteiligt. An Arme wurde genäht, Kinderspeisung ging täglich hier in der Halle vor sich.
Der Altbau war zu klein geworden, man mußte an einen Erweiterungsbau denken. Im Jahre 1929 wurde der "Krönersche Tempel" mit dessen Garten für 35 000 Mark für diesen Zweck erworben. Das Richtfest des jetzigen stolzen Baues konnte 1931 gefeiert werden. Im Sommer 1937 bekam die Kapelle neuen Anstrich, neuen Altar, ewiges Licht und Weihwasserbecken. Alle Anschaffungen deckte Herr Kaufmann Dyckhoff als Geschenk für das Josefs-Stift, wofür er besonders großes Interesse hatte. Das Beste war ihm nicht für diesen Zweck zu gut: Der Altar aus hellem und die drei Stufen aus schwarzem Marmor. Auf dem feuerfesten Tabernakel steht unter einem schönen runden Baldachin ein aus Holz geschnitztes Kreuz. Hinter dem Tabernakel, bis hoch unter die Decke, erhebt sich ein großes Kreuz aus poliertem Nußbaumholz. Einfach, solide, stilvoll und zur Andacht stimmend ist das Ganze.
Am 27. August 1939 standen plötzlich Offiziere und zehn Mann im Hause, um ein Lazarett in den Räumen des Hauses einzurichten. Der ganze Neubau mußte geräumt werden. Das Lazarett wurde für hundert Verwundete eingerichtet, die von zwei Ärzten, Rote-Kreuz-Schwestern und sechs Sanitätern betreut werden sollten. Genau ein Jahr später wurden alle drei Lazarette1 in Ibbenbüren wieder aufgelöst. Von Oktober 1941 ab wurden einige Räume im Neubau an die neugegründete städtische Mittelschule verpachtet. Da wurde unerwartet im Februar 1942 das Lazarett von neuem eingerichtet, auch im Krankenhause, Waldfrieden und im evangelischen Gemeindehause. Jetzt mußte das Josefs-Stift 120 Plätze für die Verwundeten und außerdem 15 Plätze für das Pflegepersonal zur Verfügung stellen. Rote-Kreuz-Schwestern bekamen wieder die Pflege, während die Küche von den Schwestern des Josefs-Stiftes besorgt wurde. Alle Soldaten, die hier landeten, waren sehr zufrieden, ja voll des Lobes über die gute Küche und Verpflegung. Im Jahre 1944 wurde die Kriegslage immer schlimmer. Aus den Lazaretten in Frontnähe wurden die Verwundeten stets weiter ins Hinterland gebracht. Ibbenbüren hatte zu dieser Zeit zwölf Reservelazarette. Die Zahl der Verwundeten im Josefs-Stift belief sich auf 200. Dazu kam die Verpflegung von 70 Verwundeten, die in Sillings Saal am Markt lagen. Die von der Front eingebrachten Soldaten waren Bilder des Elends. Das ging so weiter bis Ende März. Die Kampfzone rückte näher und näher, auch bis in unsere Gegend. Acht Tage lang währten die Kämpfe zwischen Engländern und Deutschen. Die Deutschen sprengten die Kanalbrücke bei Saerbeck, um den Gegner aufzuhalten.

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Im Riesenbecker Berg tobten harte Kämpfe; viel Blut ist da geflossen. Von Bocketal und Lehen brachte man armselige Verwundete auf elenden Karren und Bollerwagen, von Kameraden gezogen, hierher. Am 30. 3., Karfreitag, zeigten sich Tiefflieger über Ibbenbüren, und der erste Abtransport der liegenden Verwundeten unseres Lazarettes erfolgte. Am Karsamstag wurden alle marschfähigen Soldaten aus unseren Lazaretten entlassen. Am 2. Ostertag erfolgte der Befehl: Ibbenbüren muß geräumt werden! Die Josefsschwestern blieben im Keller. Montags brannte Lehen. Weithin leuchteten die Flammenfeuer. Dienstags lag Bocketal im Artilleriebeschuß. An diesem Tage, dem 3. April, traf zwischen vier und fünf Uhr nachmittags die erste Granate unsern Bau. Von da ab hauste alles nur in den Kellerräumen des Hauses. Mittwoch, den 4. April, und den folgenden Donnerstag lag schweres Granatfeuer über der Stadt. Donnerstag abend rasten englische Panzer durch die Straßen der Unterstadt, schwere Straßenkämpfe fanden statt. Freitag, gegen drei Uhr morgens, brannten die Häuser am Oberen Markt. Am Sonntag, dem 8. April, richteten die Engländer im Josefs-Stift ein Lazarett für ihre Verwundeten ein. Nach vier Tagen zogen die Engländer ab und die Josefsschwestern, die in diesen Tagen im Krankenhaus Unterkunft fanden, durften wieder in ihr Haus einziehen und es vor dem herumtreibenden Gesindel schützen. Die armen ausgebrannten Eigentümer aus Lehen erhielten aus der Hinterlassenschaft des Reservelazaretts Bettzeug, Bettstellen, Schränke usw.
Vom 14. bis 23. Mai 1945 besetzten 70 Engländer die Räume des Neubaues. Bis Februar 1946 waren Engländer im Hause. Die Stadt Ibbenbüren hat viele Evakuierte und Ostvertriebene aufnehmen müssen. Für diese Armen wurde über drei Monate lang in der Schulküche gekocht, morgens, mittags und abends. Es waren bis zu 365 im Tag. Im Jahre 1947 wurde für 900 Kinder die Schulspeisung im Hause zubereitet. Seit dem 2. April 1948 läutet vom Glockenstuhl die von Herrn P. Wesselmann gestiftete Glocke im Hause. Im März des Jahres 1949 erhielt die Kapelle einen neuen Schmuck. Die Statuen der Muttergottes und des hl. Josef, in Eiche geschnitzt, wurden in der Kapelle feierlich geweiht. Im Dezember 1949 wurde von der Stadt der versprochene Bürgersteig gelegt. Dadurch hat der Blick auf das Josefs-Stift wirklich gewonnen, zumal die angrenzende Kanal- und Schulstraße durch Asphaltdecken schön gestaltet wurden, wurden.
Das Josefs-Stift hat stets Armen und Notleidenden nach Kräften geholfen. Kein Hungriger geht ungespeist von dannen. Und wie viele kommen oft des Tages! Wahrhaftig, es ist eine wohltätige Anstalt, auf die Ibbenbüren stolz sein darf!
Von Anton Rosen

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UNSER HEIMATMUSEUM

Ibbenbüren einst und jetzt - Von Anton Rosen  

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Die ersten Anfänge unseres Museums waren seit 1931 in dem nicht ausgebauten obersten Stockwerk des Josefstiftes untergebracht. Schließlich gelang es, vom hiesigen Turnverein das jetzt vollkommen zerstörte Haus an der Brunnenstraße vor der Besitzung Hövel zu pachten, um dort die gesammelten Museumsstücke unterzubringen. Der Träger des hiesigen Museums war der Heimatverein.

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Chronik des Amtes Ibbenbüren, Laumanns-Chronik, Heimatchronik

Laumanns-Chronik, Heimatchronik  

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27. August 1939
Das Elisabeth-Hospital, das Josefstift und das Kloster Waldfrieden werden zu Reserve-Lazaretten erklärt. Die von der Wehrmacht zu diesem Zweck beschlagnahmten Räume - im Josefstift auch die Kapelle - müssen unverzüglich geräumt und zur Verfügung gestellt werden. Das allerheiligste Sakrament, das seit dem 28.12.1900 in der Kapelle des Josefstiftes aufgewahrt wurde, wurde in den Mittagstunden des 28. August vom Pfarrer in aller Stille in die Krankenhauskapelle gebracht.

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Laggenbeck, von der Bauerschaft zum modernen Industriestandort,

Von A. Pelster  

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Bericht von Magdalene Lohage über das Josefstift zur NS-Zeit

Ostern 1934 wechselte ich die Volksschule mit der Katholischen Höheren Mädchenschule in Ibbenbüren. Als Kind vom Lande mußte ich mich zuerst an die neuen Mitschülerinnen gewöhnen. Einige fielen mir besonders auf durch ihre Kleidung. Sie trugen einen dunkelblauen Rock und eine weiße Bluse, unterm Kragen ein schwarzes Halstuch, das vorn von einem geflochtenen Lederknoten zusammengehalten wurde. Darüber eine kurze braune Jacke mit vielen Lederknöpfen, die man Kletterweste nannte. Oder das schwarze, grün und rot abgesetzte Wolljäckchen, das "Berchtesgadener Jäckchen". Diese Mitschülerinnen gehörten zu den Jungmädeln (JM), einer Unterstufe des BDM (Bund Deutscher Mädel). Gemeinsam mit dem "Jungvolk" oder "Pimpfen", den 10-bis 14jährigen Jungen, gehörten sie zur Hitlerjugend (HJ), der Staatsjugend des Dritten Reiches.
Vorerst ließ es mich kalt, wenn diese Mitschülerinnen in Kluft, wie wir diese Dienstuniform nannten, in der Schule saßen. Dann wurde der Samstag zum "Staatsjugendtag" erklärt. Alle, die in der HJ waren, gingen von jetzt an am Samstag statt zur Schule zum HJ-Dienst, wir anderen aber hatten 5 Stunden Unterricht, nicht Geschichte, Biologie oder Sport, woran ich Spaß gehabt hätte, sondern Grammatik, Bruchrechnen, Schönschreiben, fünf lange Stunden, die sich endlos hinzogen. Zwei- oder dreimal machte ich das unwillig mit. Immer mehr Plätze blieben am Samstag leer, denn immer mehr Schulkameradinnen wechselten zur HJ über. Ich quengelte zu Hause so lange, bis meine Eltern "meinetwegen" sagten. Ich durfte mich bei der HJ anmelden. "meinetwegen", ein unwilliges, erpresstes "Ja", eigentlich ein "Nein". Doch ich freute mich: Samstags keine Schule mehr! dafür aber "Dienst", von dem ich nicht so richtig wußte, was das war. Der schulfreie Samstag wurde nach einiger Zeit wieder abgeschafft. Es hatte ja sein Ziel erreicht, fast alle Kinder waren "freiwillig" in die Hitlerjugend eingetreten. Einmal in der Woche war nun nachmittags Dienst im neuerbauten Jugendheim. Wir hockten zusammengepfercht im Umkleideraum der Turnhalle, in der es immer nach Staub und Schweiß roch. Da ich zur "höheren Schule" ging, damals eine Ausnahme auf einem Dorf, wurde ich sofort zur Schar-Führerin ernannt. Fünfzehn "Mädel" unterstanden mir, hatten mir zu gehorchen. Die erste halbe Stunde verging mit Anwesenheitskontrolle und Einsammeln von Beiträgen. Ich verzählte mich dabei, schrie "Ruhe!", fing wieder von vorn an und schrie wieder "Ruhe!". Danach war entweder Singen oder Ordnungsdienst. Singen, das waren Lieder mit oft schwer verständlichen Texten. Was bedeutete das: "Es zittern die morschen Knochen der Welt vor dem großen Krieg", "Wenn wir singen, schweigt die Treue, sie ist größer als das Lied" oder "Deutschland, sieh uns, wir weihen dir den Tod als kleinste Tat"? Geheimnisvoller Text, getragene Melodie oder zackiger Marschrhythmus, nationalsozialistische Mystik.

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Deutschland, sieh uns, wir weihen dir den Tod als kleinste Tat. Grüßt er einst unsre Reihen,
werden wir die große Saat. Drum lasst die Fahnen fliegen in das große Morgenrot, das uns
zu neuen Siegen leuchtet oder brennt zum Tod.

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Ich ließ die Lieder einpauken, immer wiederholen. Dazwischen rief ich "Ruhe!". Bei einigermaßen trockenem Wetter übten wir Ordnungsdienst. "Stillgestanden!", "Rührt euch!", "Rechts um!", "Links um!", "Ganze Abteilung kehrt!", "Im Gegenzug vorwärts, marsch, marsch!". Sinnloses Exerzieren und Bimsen in immer gleicher Stupidität, dazwischen ein Blick auf die Uhr. Die Zeit mußte totgeschlagen werden. Und dann meine Hilflosigkeit! Ich war Führerin und wußte nicht, wie ich meine gleichaltrigen Kameradinnen führen sollte. Gewiß gab es Schulungsabende. Die Themen waren: Das Leben des Führers - Das Werk des Führers - Führer und Gefolgschaft - Wir tragen und bauen das Reich. Hehre Worte, Hohle Worte! Aber wie wir Widerspenstige zum Mittun begeistern könnten, lernten wir nicht. So brüllten wir weiterhin "Ruhe"! -
Von A. Pelster

Cover
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spacer IVZ vom 5.6.1952 - https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=12409&pageno=6 spacer
  Fünfzig Jahre höhere Mädchenschule in Ibbenbüren  

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Ein halbes Jahrhundert Dienen an der Jugend
Über vierhundert Schülerinnen besuchen die Realschule / Heute ist Jubiläumstag (1902-1952) im Sankt-Josef-Stift / Mit Gottvertrauen zur Zentenarfeier.

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Heute ist Jubel- und Erinnerungstag im Sankt-Josef-Stift Ibbenbüren. Seit 50 Jahren gehen junge Menschen in dem stillen, gepflegten Haus in der Kanalstraße aus und ein, um neben gediegener wissenschaftlicher Bildung charakterliche Festigkeit mitzunehmen in das Leben. Ein halbes Jahrhundert widmen die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung sich dem Dienst an der Jugend, die dankbar zurückdenkt an die wertvollen Gaben, die sie empfing. Mit den Altschülerinnen, die der Anstalt treue Anhänglichkeit bewahrten, werden die jungen Menschen sich mit vielen Ehrengästen vereinen in der Bitte, daß Gottes Hand segnend über Haus und Arbeit bleiben möge.

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Dankbare Hände werden heute auf dem alten Friedhof die Grabstätte des verdienten Pfarrers Cremann schmücken, der am 11. April 1898 die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung nach Ibbenbüren berief. Der weitsichtige Priester hatte schon bei Gründung der Handarbeits- und Bewahrschule den Plan, den Schwestern die Leitung der höheren Mädchenschule anzuvertrauen, die unserer Stadt fehlte. In der Kanalstraße baute Pfarrer Cremann den Schwestern ein Haus. Gute Hände boten Mittel zur Einrichtung des Hauses, das Keimzelle des heutigen Sankt-Josef-Stifts wurde, das einen wertvollen Faktor im Leben unserer Stadt bildet und aus Ibbenbüren nicht wegzudenken ist. Auf dem alten Friedhof ruht ebenfalls ein Mann, dessen Name besten Klang hat. Reichstagsabgeordneter H. Wattendorf machte seinen Einfluß bei der Regierung geltend und erreichte die Genehmigung zur Gründung der höheren Töchterschule unter Leitung der Schwestern.

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Arrow Die erste Schulklasse

Wieviel Gänge, Schreiben und Besprechungen verbergen sich zwischen den schlichten, bescheidenen Zeilen der Schulchronik. Die Chronistin hätte das zweite Blatt mit feierlichen Initialen beginnen sollen und den 16. April 1902 in festlichen Lettern hervorheben können. Das ist der Tag, an dem sich die ersten vierzehn Schülerinnen um ihre Klassenlehrerin Schwester Cassilda versammelten. Wenn man die Schülerinnenzahl mit der Frequenz von heute vergleicht, kann man auch daraus die Struktur unserer Heimatstadt ablesen, die durch Bürgerfleiß und Planen, nicht zuletzt aber durch den Fleiß unseres Bergmanns beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung nahm. Von dem guten wissenschaftlichen Gang der Schule überzeugten sich Vertreter der Regierung aus Berlin und Münster. An Namen, die den Älteren unter uns vertraut sind, wollen wir Schulrat Schunck, Geheimrat Schultz, Geheimrat Belli und als Vertreter des Amtsmanns Kaufmann H. Jörgens aus Ibbenbüren nennen.

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Arrow Moderne Unterrichts- und Erziehungsmethoden.

Die Schwestern der Göttlichen Vorsehung pflegen Unterricht und Erziehung der Jugend als besondere Aufgabe. In großen Internaten und gut geleiteten Schulen stehen Erfahrung und Wissen nebeneinander. Der theoretische Unterricht wird untermauert durch Schulfahrten und Besichtigungen. Wir hören von praktischem Unterricht in Natur und an Bauwerken und lesen von Dichter- und Musikabenden. Diese weitblickende moderne Methode war Grundzug der höheren Töchterschule seit der Gründung und fand erfreulichen Niederschlag in den guten Aufnahmeprüfungen an höheren Lehranstalten und glänzenden Examina an den Universitäten durch alle Jahre, wenn die Chronistin diese Tatsache auch mit bescheidener Feder in schlichten Zeilen vermerkt. Das war auch die Freude des Gründers, der am 28. Mai 1913 die weltoffenen Augen schloss. Reiches, verdienstvolles Priesterleben erfüllte sich mit dem Tod von Pfarrer Cremann, der in Ibbenbüren und im Sankt-Josef-Stift unvergessen ist. Als Nachfolger machte Pfarrer Pricking am 27. November seinen Antrittsbesuch in der Schule.

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Arrow Im größeren Haus

Der gute Ruf der Schule ließ die Schülerinnenzahl wachsen. Die Räume waren zu eng für die steigenden Klassen. Im Januar 1926 bot sich günstige Gelegenheit, das Krönersche Besitztum, "Kröners Tempel", käuflich zu erwerben. Jetzt stand der Erweiterung des Hauses und dem Ausbau der Schule nichts mehr im Wege. Das Jahr 1926 war für die Schule von entscheidender Bedeutung, weil ein ministerieller Erlaß die höheren Mädchenschulen aufforderte, sich umzustellen. Das Kuratorium hatte eine glückliche Hand, als es sich für die Mittelschule entschied, die in Ibbenbüren für Jungen leider noch fehlt.

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Arrow Ab 1927 Mittelschule

Das veränderte Schulsystem forderte eine Umstellung im Lehrkörper, so daß ab Ostern 1927 nach dem Mittelschulplan V gearbeitet werden konnte, der den Anschluß an die höhere Schule ermöglichte. Hunderte junger Mädel haben seit der Zeit die Schule absolviert und stehen im Leben an guten, verantwortungsvollen Stellen. Beweis dafür, daß man in Wirtschaftskreisen die zuverlässigen jungen Menschen dieser Schule schätzt, ist die Tatsache, daß schon weit vor Ostern sämtliche abgehende Schülerinnen gute Stellungen fest haben.

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Arrow Vollanstalt und mittlere Reife

Anerkennung und Krönung verantwortungsbewusster Arbeit brachte das Jahr 1932. Am 21. und 22. Oktober kamen Regierungsrat Dr. Hindrichs und Schulrat Dr. Sandmann zu einer gründlichen Revision. Die Prüfung hinterließ den besten Eindruck und brachte als Lohn am Jahresende den Erlaß des Ministers, der die Schule als Vollanstalt im Sinne der Bestimmungen vom 1. Juni. 1925 anerkannte. Damit erhielt die Schule die Berechtigung, die mittlere Reife zu erteilen.

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Arrow Schule muss schließen

In diesen Freudenbecher fielen Gifttropfen in den folgenden Jahren, die 1939 zum Abbau der Schule führten. "Deus providebit!" (Gott wird vorsorgen) schließt die Chronistin zuversichtlich und gottvertrauend dieses unfreundliche Zeitalter.

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Arrow "Und Gott hat gesorgt"

So steht es als Überschrift über der Wiedereröffnung der Schule nach den unseligen Tagen politischer Intoleranz und mörderischen Krieges. In den Angriffstagen vom 1. bis 6. April 1945 musste das Josef-Stift schwere Artillerietreffer hinnehmen, die die Schule und den Altbau empfindlich trafen. Die großen Schäden konnten nur allmählich behoben werden. Nach langen Verhandlungen mit dem englischen Kommandanten in Tecklenburg wurde die Erlaubnis erwirkt, die Schule wieder zu eröffnen. Der 31. Oktober 1945 war ein Freudentag für die Schwestern und Schülerinnen, die in beschränkten Räumen den Unterricht aufnahmen, weil ein Teil des Hauses noch von den Engländern belegt war.

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Arrow Verdiente und beliebte Schulleiterin

Wer kennt Schwester Longina nicht? Sie hätte mit beiden Händen abgewehrt, wenn sie gewußt hätte, daß ihr Name genannt werden sollte. Es ist mehr als ein Akt der Dankbarkeit, wenn kurz angerissen wird, daß diese erfahrene Pädagogin 26 Jahre mit Liebe und Hingabe ihr Wissen und ihre Erzieherfähigkeiten in den Dienst der Schulte stellte. Besonders unter den Altschülerinnen wird die beliebte Lehrerin heute einen Ehrenplatz haben, der ihr sicher ist durch die Verbundenheit mit Ibbenbüren, in der Erinnerung aller, die sie kennen. Die Kriegswunden sind vernarbt. In den gepflegten, gut ausgerüsteten Schulräumen des| Sankt-Josef-Stiftes herrschen täglich frohes Leben und ernstes Streben. Über 400 junge Mädel sitzen vor geistlichen und weltlichen Lehrkräften, die nach modernen Methoden lehren und erziehen. Viele Wünsche werden heute für die Schwestern, das Haus und die Schule gesprochen werden. Grüße werden kommen aus der weiten Umgebung, mit der das Sankt-Josef-Stift herzliche Bindung hat. Die Heimatzeitung macht sich zur Sprecherin und wünscht Gottes Segen für einen glücklichen Aufwärtsweg zur Zentenarfeier.

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Arrow Altschülerinnen bewahrten der Schule die Treue

Weißt du noch, meine Liebe?" / Heute Erinnerungstreffen in Riesenbeck In der langen Reihe der Altschülerinnen, die heute in ihre Schule zurückkommen, um ein Wiedersehen zu feiern und sich zu erinnern an unbeschwerte Jugendtage, werden die Schülerinnen der Jubiläumsklasse von 1902 "oben sitzen". Wir begegneten würdigen, charmanten Damen, die damals schulterlange Zöpfe und große Schleifen trugen. Nett war die Mode von damals, und die Matronen waren muntere, frische Mädel, die sich den Hauch der Jugend bewahrt haben. Die Schule gab ihnen wertvollen Halt und gutes Rüstzeug mit. Sie sind Erzieherinnen geworden, die Wissen und wollen weitergaben, oder sie widmeten sich in sozialen und akademischen Berufen den Mitmenschen. Heute, beim Festakt werden die Altschülerinnen über die Bedeutung behüteter Jugendjahre in einer gut geleiteten Schule sprechen. Im Leben wiederholt sich alles. Mit kleinen Veränderungen werden die Schülerinnen von heute denselben Weg gehen und bei der Zentenarfeier auch "oben sitzen". Es ist nicht uninteressant, die Namen der Schülerinnen zu kennen, die zum ersten Mal die Klassentür öffneten und Fleiß und gutes Betragen auf die jüngeren Jahrgänge vererbten. Wir hören von:

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spacer Katharina Determeyer
Henny Beidermühle
Margarete Jörgens
Maria Glüsenkamp
Anna Hoffschulte
Anna Detrmeyer
Elisabeth Bispinck

Else Brüggen
Luise Mohrmann
Margarethe Glüsenkamp
Sophie Gildemeister
Elisabeth Beidermühle
Maria Brüggen und Maria Otte
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Nach dem Festakt und der gemeinsamen Tafel werden die Jubilarinnen sich mit den jüngeren Klassen in Riesenbeck zu einer Erinnerungsfeier treffen. Nach ernstem Wort und ehrendem Gedenken an die Kameradinnen, die der Hergott rief, werden Kaffeetafel und freundliches Erinnern das Treffen beherrschen: "Weißt du noch, meine Liebe?"

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Arrow Wir bitten die Festgäste zu Tisch

Köstliche Dinge geschmackvoll serviert / Können gibt Sicherheit und Freude / Theorie und Praxis Die Hauswirtschaft ist das ureigenste Feld der Frau. Selbst wenn sie beruflich gehindert ist, sich hier zu betätigen, raten wirtschaftliche und familiäre Gründe dazu, jungen Mädchen eine gediegene Ausbildung in den hauswirtschaftlichen Fächern zu geben. Aus dieser Erkenntnis bemühen sich Oberin und Lehrkräfte im Sankt-Josef-Stift, neben dem Vermitteln von Wissen Realschule, Haushaltungsschule und Vierteljahres-Kochkursus in der neuzeitlichen Hochschule miteinander wetteifern zu lassen. Wir erinnern uns an die letzte Ausstellung im März, die viele Gäste in die Anstalt führte, die begeistert waren von den geschmackvoll gedeckten Tischen und dem vornehmen Arrangement.
Gute Anregungen wurden mitgenommen von den Festtafeln in blumigem Damast und geschliffenem Glas. Ein Willkommen bot ein Waldstück mit Moos und Farnkräutern, in das geschickte Hände Kuchenpilze gesetzt hatten. Ansprechende Salatplatten, delikate Schnittchen und Süßspeisen boten sich in einfallsreicher Verzierung an. Die eigene Idee gab dem Gericht das Gesicht. Eine einfache Speise gewinnt durch die Aufmachung, und wenn es auch nur ein i-Tüpfelchen aus Marmelade ist, das man auf den Pudding setzt. In der Bäckerei hantierten flinke Hände in sauberen Kitteln und Häubchen. Wir sahen geschmackvoll garnierte Torten und originell gespritzte Platten. Besonderer Wert wird auf Anrichten der Tische gelegt. Wir standen vor einem Geburtstagstisch und einer Ostertafel, die helle Begeisterung hervorrief. Den Ostertisch schmückte ein Kuchenlamm, von bunten Eiern umgeben. Zu jedem Gedeck gehörte ein gebackenes Osternest mit Eiern und ein buntes Osterei mit Osterhasengesicht. Den Pfingsttisch zierte neben einem schwarz glasierten Maikäfer eine Bowle. Kleine Kuchenmaikäfer waren auf die einzelnen Gedecke verteilt. Die Festtafel wirkte persönlich und feierlich durch die Gedecke. Neben der praktischen Anleitung in der Küche steht die Theorie mit gründlichem Unterricht in Biochemie. Wertvolles, praktisches Können wird täglich vermittelt, das Sicherheit gibt im Leben und Freude schenkt.

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Arrow Schöpfen und gestalten nach eigenen Ideen

Moderner Handarbeitsunterricht fördert künstlerische Veranlagung der Schülerinnen / Wertvolles Können Unser Bild zeigt eine schmuckvolle Ecke aus der Handarbeitsausstellung im Josef-Stift. In Zeichnen, Entwerfen und Handarbeiten zeigt sich die künstlerische Veranlagung der jungen Mädel, die glücklich gefördert werden. In den Tüll-Arbeiten finden wir Zierfische, Fabeltiere und Wunderblumen. Die Nadelarbeiten auf langen Tischen vervollständigen den Eindruck, daß die Lehrerinnen den Schülerinnen nicht nur die Initiative lassen, sondern ihr Bemühen sorglich stützen. So wird neben der Technik die Idee gefördert und die Persönlichkeit geformt. Wie in dem modernen Zeichenunterricht der Schule stellen die Lehrpersonen nur das Thema. Entwurf und Ausführungen bleiben den Schülerinnen überlassen. Die Arbeiten der einzelnen Klassen unterscheiden sich dadurch, daß jeder Turn- und Handarbeitsbeutel trotz des gleichen Stoffes eigenes Gesicht trägt. Allen Arbeiten liegt neben der Idee die exakte schneiderische Ausführung zugrunde. Wertvolles Können nehmen die jungen Mädel mit in das Leben, wo sie auch stehen mögen in späteren Jahren. Die nähkundige Hand, wenn sie nicht im Kunstgewerbe ihren Lebensberuf finden will, ist für das Familienleben von unschätzbarem Wert. Hand in Hand mit dieser Fertigkeit geht neuzeitlicher Zeichenunterricht. Die Schülerinnen legen ihre ganze Jungmädchenromantik in die kleinen Bildwerke und lassen ihrer Phantasie freien Lauf. Die unteren Klassen üben sich an griechischen Sagen, orientalischen Fabeln und an "Zwerg Nase". Die Zeichnungen der Großen sind routinierter, kühner in der Linienführung und mehr in das Blickfeld gerückt. Der schöpferische Gedanke ist schon in der ersten Klasse spürbar und findet in kleinen Farbstudien seinen Niederschlag. Neben dem Vermitteln von Wissen und Können der künstlerischen Veranlagung steht die Pflege des Körpers. Turnen, Gymnastik, Wandern und Schwimmen halten den Körper gesund und widerstandsfähig. Der Leib ist die wertvolle Schale, in der eine reiche Seele ruhen soll.

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  IVZ vom 5.6.1952 - https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=12409&pageno=6  

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 	Schreibgruppe Generation bunt
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spacer Das St. Josef-Stift Ibbenbüren - Erinnerungen an die Schulzeit der "Sechziger-Jahre" spacer
  Schreibgruppe Generation bunt auf der Internet-Homepage www.g-bunt.de  

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Arrow Am 25. April 1962 begann das Schuljahr mit der neuen Leiterin Fräulein Renate Kruse. Zu der Zeit gehörten auch noch mehrere Ehrwürdige Schwestern zum Lehrerkollegium der Mädchenrealschule. Lehrschwestern waren Schwester Ansgara (für Mathe, Physik, Chemie) , Schwester Oscara und die neue Oberin, die Haushaltslehre und Nadelarbeit übernahm. Als sehr strenge, aber von allen respektierte Lehrerin galt Schwester Ansgara, die schon seit 1950 an der Schule unterrichtete.
Ein Höhepunkt in diesem Jahr war der Neubau der Turnhalle. Für dieses Vorhaben wurde das Haus Nr. 2 an der Schulstraße -bekannt im Volksmund unter “Judenhaus“ - abgerissen. Die feierliche Einweihung durch Dechant Heufers erfolgte am 5. November 1963.
Im folgenden Jahr fand in dieser Halle eine große Handarbeits-, Werk- und Zeichenausstellung statt. Die Anschaffung eines eigenen Webrahmens hatte es ermöglicht Jacken, Kleider, farbenfrohe Vorleger und Brücken dafür anzufertigen. Decken, Schürzen, Kopfkissen mit den verschiedensten Zierstichen, Häkelarbeiten, Bast- Sisal- und Batikarbeiten gehörten ebenso zum reichhaltigen Angebot. Rund 1000 Gäste waren der Einladung durch die Leiterin gefolgt und freuten sich über die vielfältige Ausstellung.
Zu den jedes Jahr wiederkehrenden Ereignissen gehörte auch die Adventsandacht, die in der Weihnachtszeit jeden Montag unter dem brennenden Adventskranz im Treppenhaus abgehalten wurde, außerdem der Besuch vom Nikolaus und Knecht Ruprecht. Der Nikolaus brachte sein “Himmelstagebuch“ mit und anhand dieses Buches lobte oder tadelte er die einzelnen Schülerinnen. Danach gab es Plätzchen und außerdem noch Bücher für die Bibliotheken der einzelnen Klassen. Zu den zusätzlichen adventlichen Aktivitäten gehörten 1965/66 das Packen und Verschicken von Paketen in die Ostzone.

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Arrow Großer Beliebtheit erfreuten sich die ein- oder auch mehrtägigen Klassenfahrten. Sie gehörten zu den Höhepunkten eines jeden Schuljahres. Im Jahr 1965 erfolgte die erste Auslandsfahrt nach Frankreich, um die alle Teilnehmerinnen beneidet wurden. Aber auch Exerzitien mit Schwester Ansgara standen auf dem Programm. Nicht so beliebt waren die Pflichtbesuche der wöchentlichen Schulgottesdienste am Freitagmorgen um 8 Uhr in der St. Mauritius- bzw. Christuskirche. Nachdem ältere Schülerinnen sich geäußerten hatten, dass sie die Teilnahme als Zwang empfinden würden, erfolgte eine Änderung. Die Unter- und Oberstufe durften sich 14-tägig abwechseln.
Um eine schnelle Umstellung des Schuljahresbeginn von Ostern (derzeitige Einschulung) auf den Herbst zu erreichen, fand 1966 das erste Kurzschuljahr vom 20. April bis 30. November statt. Das zweite folgte vom 5. Dezember 1966 bis 26. Juli 1967, um dann 1967/68 endlich wieder ein Schuljahr über zwölf Monate erreicht zu haben. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung der Klassenbezeichnungen von sonst 1 – 6 auf dann 5 – 10
Großer Wert wurde auch auf die musikalische Ausbildung der Schülerinnen gelegt. Es wurden Konzerte vom Schulchor und –orchester mit “Geistlicher Musik“ veranstaltet. Die Einnahmen aus diesen Konzerten waren für die Anschaffung einer schuleigenen Orgel bestimmt. Auch der Verkauf von rund 250 aufgenommenen Schallplatten zum Preis von 5,00 Mark sollte dazu dienen. Das Ziel der Schule stand immer im Mittelpunkt - Die Schülerinnen ganzheitlich zu prägen und christliche Werte zu vermitteln. Veränderungen haben stattgefunden, die Erinnerungen bleiben.
Gaby Schneuing

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Arrow Zur Geschichte der Schule ::

Die Anfänge der Höheren Mädchenrealschule gehen auf das Jahr 1902 zurück. Am 16. April begann mit vierzehn Schülerinnen das erste Schuljahr. Lehrkräfte waren die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Schon 1927 erhielt sie die staatliche Anerkennung als Mittelschule und konnte somit die Mittlere Reife erteilen. Durch den großen Andrang waren die räumlichen Kapazitäten bald erschöpft und es wurde über einen Neubau nachgedacht. Dieser erfolgte auf dem ehemaligen Grundstück “Kröners Tempel“, Ecke Schulstraße/Kanalstraße. 1931 erfolgte der Umzug dort hin.
Ein weiterer Umzug erfolgte 1973, nachdem das Bischöfliche Generalvikariat dem Bau einer dreizügigen Realschule, einschließlich Turnhalle, auf dem Rählmannschen Gelände an der Wilhelmstraße zugestimmt hatte. Am 1. November 1973 erfolgte der Einzug in die neue Schule.
Zur Erinnerung an das Leben und vor allen an das völkerverständige Wirken Papst Johannes XXIII. , bürgerlich “Angelo Giuseppe Roncalli“ , wurde er als Namens- und Schutzpatron gewählt und die Schule Roncalli-Schule genannt
ie Künstlerin Tisa von der Schulenburg schuf eine 1,10 m hohe Bronzestatue , die von ihr genau nach Maß angefertigt wurde, damit sie an die Säule im Eingangsbereich des sogenannten Pädagogischen Zentrums der Schule passte. Die Schule schätzt sich bis zum heutigen Tage glücklich, ein Werk dieser Künstlerin, die 1949 zum Katholizismus konvertierte und als Schwester Paula in das Kloster der Ursulinen in Dorsten eintrat. In der Schulkonferenz im Januar 1991 fiel, nach einer schweren Entscheidung, der Entschluss, die Mädchenrealschule zum nächsten Schuljahr auch für Jungen zugänglich zu machen. Damit wurde auf Veränderungen der örtlichen Schullandschaft und den Wunsch der Eltern reagiert.
Das neue Schuljahr begann am 2. September 1991 mit einer gravierenden Änderung. Erstmalig, nach einer fast 90-jährigen Tradition, konnten Mädchen und auch Jungen die Roncalli-Schule besuchen.
Das Bestreben galt weiterhin, die gute und gezielte Mädchenförderung zu erhalten unter dem Motto: “Bewährtes erhalten, Neues wagen“.
Gaby Schneuing

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Quelle: Generation Bunt - http://www.g-bunt.de/index.php/
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"Tim und Opa"

Geschichten und Fotos aus den 1950er Jahren
Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren - Band 5
Von Annette Bucken

spacer"Tim und Opa"

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Arrow 1895 erwarb Pastor Cremann das Grundstück der Witwe Hantelmann, um dort das St.-Josef-Stift zu errichten. 1931 wurde es auf dem linken Nachbargrundstück als "Schule für höhere Töchter" (Mädchenrealschule) erweitert. Den Unterricht erteilten die Schwestern des Ordens von der Göttlichen Vorsehung. Aus dieser Schule ging 1973 die Roncalli-Realschule hervor. In der nicht ausgebauten oberen Etage befand sich früher in zwei zusammenhängenden Räumen das erste Heimatmuseum Ibbenbürens. Das Gebäude wurde 1982 abgebrochen und durch ein modernes Wohn- und Geschäftshaus ersetzt.

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Arrow Alt-Ibbenbüren
von Friedrich E Hunsche und Bernhard Holwitt

Das Josefstift in der Kanalstraße um 1905 war bis 1898 die Gaststätte Essen
Die Schulbauten lagen nahe beieinander: an der Kanalstraße die evangelische Schule und im Sankt-Josef-Stift die 1902 gegründete "Höhere Mädchenschule der Kirchengemeinde Sankt Mauritius". Jahrzehntelang vorher hatten sich die Schwestern des Sankt-Josef-Stiftes der Weiterbildung der Mädchen mit großem Erfolg gewidmet. Die 1898 nach Ibbenbüren berufenen Schwestern von der Göttlichen Vorsehung begannen ihre Bildungsarbeit mit Handarbeitskursen, Haushaltungslehrgängen und später auch mit einer gutbesuchten Haushaltungsschule.


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Arrow Ibbenbüren, vom ländlichen Kirchspiel zur modernen Stadt
Von
Friedrich Hunsche

Im Jahre 1823 gab es in Ibbenbüren drei Brauereibetriebe. Bierbrauer waren Goldbeck an der Kanalstraße, später Meese, verpachtet um 1875 an Ludwig Essen. Hier steht jetzt das Josephstift. Meese betrieb die Brauerei noch bis 1896, gab sie dann auf, weil sie nicht mehr rentabel war. Eine staatlich anerkannte Haushaltungsschule gab es auch im katholischen Josephstift und bei den katholischen Schwestern vom Guten Hirten. Das Josephstift wurde 1899 eröffnet. Im Jahre 1928 fand hier auch die bereits erwähnte kath. Höhere Mädchenschule ihren Platz. Aus der Arbeit des Ibbenbürener Heimatvereins muß hervorgehoben werden, daß dessen Mitglieder sich schon bald nach der Gründung um die Einrichtung eines Museums bemühten. 1931 wurde das gesammelte Kulturgut im Dachgeschoß des Josephstiftes untergebracht. Um die Stücke der Öffentlichkeit vorstellen zu können, pachtete der Heimatverein das alte Fachwerkhaus Hövel an der Brunnenstraße.


 
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Arrow Geschichte der katholischen Kirche
Von B. Cremann

Wie viel Großartiges das Krankenhaus seit dem 10. August 1858 geleistet hat, lässt sich daraus ersehen, dass im Durchschnitt täglich 44 Kranke gepflegt wurden. Daneben war fortwährend die eine oder andere Schwester in der häuslichen Pflege beschäftigt. Eine weiter wohltätige Anstalt (Josefsstift) wurde 1891 und 1892 ministeriell genehmigt, konnte aber erst 1899 ins Leben gerufen werden. Es handelte sich um eine Niederlassung der "Schwestern von der göttlichen Vorsehung" Ihre Aufgabe war die Einrichtung einer Kleinkinder-Bewahrstube, einer Handarbeits- und Haushaltungsschule, und später eines Armenhauses


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. Dazu wurde 1895 die so genannte Essen'sche Wirtschaft der Witwe Hantelman für eine Summe von 16.000 Mark gekauft und 1898 von Hövel neu aufgebaut und entsprechend eingerichtet, wozu weitere 32.000 Mark erforderlich waren. Nach feierlicher Einweihung des herrlichen Hauses, das nunmehr den Namen "Josephsstift" führt, wurde am 18. April 1899 zunächst die Bewahrschule eröffnet. Bald darauf begann auch der Handarbeits-Unterricht. Der Andrang war so groß, dass die Zahl der Schwestern von 3 auf 5 erhöht werden musste. Die Bewahrschule wird bereits von 120 Kindern besucht, während am Handarbeits-Unterricht in 3 Abteilungen 181 Mädchen von Stadt und Land teilnehmen. Auch dieses Besitztum ist bereits frei von Schulden, wofür der Gemeinde dankbare Anerkennung gebührt.

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Arrow Josefstift Kollegium 1961
Foto - Archiv Stadtmuseum Ibbenbüren

Abkürzungen
HW =Hauswirtschaft # Dt = Deutsch # Sr = Schwester

Rechts auf dem Podest hing eine schwarze Tafel mit 3 Blumenvasen auf jeder Seite, Frau Schulte, Nr. 17, steckte Wildblumen u. Gräser in die Vasen, die Schülerinnen mußten in der Biostunde beim Vorzeigen der Vasen herausfinden, wie die Pflanzen heißen

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Josefstift Kollegium 1961
Josefstift Kollegium 1961

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1. Frl. Bröske
2. Frau Rolfes
3. Frau Hanisch (Deutsch, Englisch, Französisch)
4. Schwester Siegwalda, (HW)
5. Herr Vogt (Mathematik, Phys.,Chemie)
6. Erich Luttermann (Musik u. Organist)
7. Schwester Lioba ?---------------(Geschichte, Deutsch)
8. Schwester Felicitas (Geschichte, Deutsch)
9. Frl. Johanna Bathe (Deutsch, Geschichte,Mathe, Bio
10. Dechant Heufers
11 die Nr. fehlt
12. Schwester Ansgara (Mathe, Chemie, Physik)
12.1 Frau Vogt, Ehefrau von Herrn Vogt, lfd. Nr. 5, (HW) 13. Schwester Raphaela, Später Schulleitung
14. Frl. Elisabeth Klein (Handarbeitslehrerin)

15. Schwester ?....................................
16. Frl. Ida Storm, gnt. Gaußling (HW,Kunst, Bio) 17. Frau Susanne"Minna" Kotzur, verh. Schulte
Bio,die Frau von Ferdinand Schulte, Pseudon.
"Fännand" bei d. IVZ, wh. bei Barlag, Gr. Str.
18. Schwester ------------
19. Schwester Waltrudis (Biologie)
20. Frl. Martin (Erdkde, Dt.)
21. Frl. Ide Beermann, Tanzlehrerin, Textilhaus B.
(Sport)
22. Schwester Modestis (Sport)
23. Frl. Ilger (Mathe, Engl.) Noch unterzubringen :
Sr. Edelwina, (Handarbeiten), Sr.Alwinga, Sr. Borgia-Schulleiterin-, Sr. Hildburga, (Deutsch), Sr. Lioba,
Sr. Theodoria
 

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100 Jahre, vom St. Josefs-Stift zur Roncalli-Schule - Historisches
Der Chronik entnommen und ergänzt: 19.Mai 2002 - Hans Ulrich Dust

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Gründung am 16.4.1902 als Höhere Mädchenschule unter Leitung der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung.1927 als Mittelschule durch ministeriellen Erlass anerkannt (Berechtigung zum Erteilen der sog. "Mittleren Reife")

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Unter Hitler 1939 geschlossen.
Wiedereröffnung am 31.Oktober 1945
Ab 1.November 1973 Roncalli-Realschule
Leiterinnen des Josef-Stiftes bzw. der Roncalli-Realschule ab 1902 1902
1905 Schwester Agnesia
Jan.1906 - Herbst 1907 Frl. Anna Stahm
1907 - 1909 Schwester Longina
Ostern 1909 - Okt. 1910 Schwester Edeltrudis
Okt. 1910 - Herbst 1911 Schwester Hiltruda
ab Herbst 1911 - 18.10.1912 Schwester Leogardis
ab Herbst 1912 - 27.10.1915 Schwester Josephine
ab Winter 1915 - Frühjahr 1916 Schwester Alague
Ostern 1916 Schwester Coelestine
bis Ostern 1917 Schwester Apollonia
ab Ostern 1917 - 1924 Schwester Mariana
ab 1924 - Ostern 1928 Schwester Siegberta
ab Ostern 1928 - 1945 Schwester Logina Kalberg - (gest. 4.8.1961 - 81 Jahre)
Jan. 1946 Schwester Borgia Hamschmidt
1956 - 1960 Schwester Raphaela Schmitz - gest. 27.8.64 - 70 Jahre)
1960 - 1962 Schwester Felicitas: Stellvertreterin für
erkrankte Schwester Raphaela Schmitz
ab Ostern 1962 - 1988 Direktorin Renate Kruse
(gest. 13.Juni 1996 - 69 Jahre)
ab 1.8.1988 Rektorin Beate Greshake

Der Chronik entnommen und ergänzt: 19.Mai 2002 - Hans Ulrich Dust

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So habe ich es erlebt - Von Magdalene Lohage
Die NS-Zeit

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Am 13. 1939 September begann wieder die Schule. Vieles hatte sich verändert. Die meisten Räume des Josefstiftes waren zum Lazarett erklärt worden. Auch alle Schulräume. Unser Klassenverband, wir waren nur noch acht oder zehn Mädchen, war in einem winzigen Nebenraum untergebracht. Da saßen wir dicht gedrängt zusammen und genossen die Intimität der Enge. Diese ging sogar soweit, dass wir uns zu Beginn der großen Pause in einer Reihe aufstellen mußten, um, angeführt von einer Lehrerin, gemeinsam zu den Toiletten zu marschieren. Sie gehörten ansonsten zum Lazarettbereich.
Gemeinsam mußten wir diesen Ort auch verlassen. Wir hätten ja so gern mal einen Soldaten gesehen. Am liebsten einen Verwundeten. Aber die paar Insassen des Lazaretts waren nicht verwundet, sondern litten wahrscheinlich an irgendeiner normalen Krankheit. Aber etwas durften wir für sie tun. Dienstags hatten wir Kochunterricht. Dann galten unsere Kochkünste den Soldaten. Wir mußten riesige Mengen Kartoffeln schälen und in großen Näpfen Quarck zu Stippmilch rühren. Der wurde dann abgefüllt in kleinere Schüsseln. Die Schüsseln, die auf den Tisch der Offiziere kamen, wurden mit Zimtkringel verziert, die Mannschaften mußten unverzierten Quark essen. Nach einigen Wochen hatte das Lazarett eine eigene Küche eingerichtet. Wir konnten danach wieder regulär kochen lernen.

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IVZ-Beilage 50 Plus
Nr. 49 Die "Engelchen" erwarten vor dem Josefstift den Bischof.

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Bischof zum Anfassen
Firmung Anno 1943 / Empfang am Josefstift

Willkommen ist auf dem großen Blumenteppich, der über dem Haupteingang des ehemaligen St. Josefstiftes in Ibbenbüren angebracht ist, zu lesen. In Erwartung des hohen Gastes stehen die weiß gekleideten kleinen Mädchen, im Volksmund liebevoll "Engelchen" genannt, mit ihren Blumenkörbchen vor und auf den Stufen des Hauptportales. Zwei etwas größere Mädchen auf der obersten Stufe haben Blumensträuße in den Händen. Die werden sie gleich dem Bischof, der im Josefstift erwartet wird, überreichen. Wahrscheinlich werden sie ihn mit einem Gedicht willkommen heißen und fiebern diesem Augenblick entgegen. Bischof von Münster war damals, es sind die 30er-Jahre, Clemens August, Graf von Galen. Wenn der Bischof kam -meist war die Firmung der Anlass - war das ein ganz besonderes Ereignis, eine feierliche und festliche Angelegenheit für die Kirchengemeinde, aber auch für die Stadt. Der Bischof wurde an der Stadtgrenze von den Honorationen und auch ein bis zwei Kommunionkindern des letzten Jahres feierlich empfangen. Nach der Begrüßung, ein Gedicht gehörte auch immer dazu, stiegen der Bischof und die, die ihn begrüßt
hatten, in die bereitgestellte, aufwändig geschmückte Kutsche, selbst die Räder waren mit bunten Bändern versehen.
Man fuhr, begleitet von einer Reiter-Eskorte, manchmal war es auch eine Eskorte von Radfahrern, durch die Stadt zur Mauritiuskirche. Am Straßenrand standen dicht gedrängt Menschen, die den Bischof sehen wollten. Bürger und Geschäftsleute hatten die Straßen mit Fahnen, Girlanden, Blumen und Spruchbändern geschmückt. Dazu eine Geschichte aus der Zeit vor dem Nationalsozialismus:

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Bei dem Ausschmücken und der Erstellung von Spruchbändern beteiligte sich ganz selbstverständlich der jüdische Kaufmann Rosenthal, wohnhaft in der Nähe des Oberen Marktes. Auch er ließ ein Band über die Straße spannen, es begann so: "Und bin ich auch ein Israelit, so hab ich doch den Bischof lieb ..." Am Tage der Firmung war die Mauritiuskirche voll. Die Zahl der Firmlinge war sehr groß, kamen doch auch Kinder aus den umliegenden Orten dazu. Im Gegensatz zu heute,
wo jeder Firmling seinen persönlichen Firmpaten mitbringt, wurden damals Firmpaten für größere Gruppen sozusagen von der Kirche "bestimmt". Es waren angesehene, kirchentreue Persönlichkeiten. Der Bischof hielt sich meistens etwas länger in der Stadt auf, ein Besuch bei den Ordensschwestern im St. Josefstift gehörte dazu. Er spazierte aber auch einfach durch die Stadt und sprach mit Passanten, die ihm zufällig begegneten. Am Abend des Firmtages 1943 versammelten sich einige Firmlinge vor dem Pastorat, bildeten einen Sprechchor und skandierten: "Wir wollen unsern Bischof sehen!" Und der trat tatsächlich vor die Eingangstür (sie ist heute wie damals erst über etliche Stufen zu erreichen). Oben stand er, sehr eindrucksvoll, schon allein die Größe von 2,04 Meter wirkte enorm, und gab den versammelten Kindern den Segen. Dann entließ er sie mit dem lockeren Satz: "So, jetzt geht mal wieder schön nach Hause!"
Maria Beier

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IVZ-Beilage 50 Plus - Nr. 46

Dieses Foto wurde um 1930 aufgenommen. Es gehört Maria Rieke, geborene Haverkamp und zeigt die damalige Kindergartengruppe des St.-Josef-Kindergartens im Josefstift.

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So spielten Kinder anno 1930 - Erinnerungen an die Kindergartenzeit im Josefstift,

1899 gegründet vom Orden der Göttlichen Vorsehung. Zwölf Mädchen, 13 Jungen, zwei Kindergartenhelferinnen und die Kindergartenschwester Germanis, Schwester vom Orden der Göttlichen Vorsehung, stellen sich dem Fotografen. Schwester Germanis ist nur von der Seite zu sehen, Ordensschwestern durften sich damals nicht fotografieren lassen. Stolz stehen die Kinder mit ihren von zu Hause mitgebrachten Spielsachen im Hof des Ibbenbürener Josefstiftes. Der Fototermin war augenscheinlich angekündigt, vielleicht sollte es ein Erinnerungsfoto werden, die ältesten Kinder würden nächste Ostern eingeschult. Wegen des Fototermins sind die Kinder in ihrem "Sonntagsstaat" erschienen.

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Das Foto wurde um 1930 aufgenommen. Es gehört Maria Rieke
Das Foto wurde um 1930 aufgenommen. Es gehört Maria Rieke

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Kein Mädchen trägt eine Schürze, was sonst üblich war. Die Jungen haben den damals sehr modischen Matrosenanzug, braune Strickanzüge (Bleyle und Kubier waren die beherrschenden Marken) oder Lederhosen an. Noch etwas ist ungewöhnlich: Viele der auf dem Foto zu sehenden Spielsachen sind von zu Hause mitgebracht, zwei große Puppenwagen, in der Obhut von Mia Brüggen und Adele Heukamp, ein kleiner Sportwagen, gehalten von Margret Köster, gehören sicher nicht zur Ausstattung des Kindergartens, ebenso wenig wie die zwei großen Gefährte der Jungen. Das Fahrzeug ganz vorne ähnelt einem Rennwagen; es ist ausgerüstet mit Steuerrad, Hupe, Scheinwerfern, Rädern mit Radkappen, einer Motorhaube. Dieses Auto würde noch heute Kinderherzen höher schlagen lassen. Weitere Spielsachen sind: Roller, Tretmobil, Schaukelpferd, Puppen, Bälle. In der Hauptsache hielten sich die Kinder in dem großen Raum des Kindergartens auf. Hier hatten sie an kleinen Tischen ihre festen Plätze, hier saßen sie auf den kleinen Stühlen, spielten mit Bauklötzen und Stäbchen, kneteten mit Knetgummi, malten mit Kreiden oder Buntstiften, schnitten nach Anleitung der Helferinnen kleine Deckchen aus, falteten aus Papier Drachen oder Schiffchen. Geschichten aus der Bibel, Märchen, Legenden wurden vorgelesen, Lieder gesungen, Spiele gemacht. Die erstellten Arbeiten wurden mehrfach genutzt. Zum einen schmückten sie die Wände, zum anderen erstellten die Helferinnen mit ihnen Büchlein, die die Kinder beim Verlassen des Kindergartens als Erinnerung an die Zeit im Kindergarten ausgehändigt bekamen
Hier in diesem Raum aßen sie auch ihr Frühstücksbrot, das sie in den kleinen, meist braunen Umhängetaschen mitgebracht hatten. In der großen Pause ging es hinaus auf den Hof. Bei gutem Wetter hielt man sich hier auch über die Pause hinausgehend auf.
Ball-, Lauf- und Abschlagspiele wurden gern gemacht, draußen konnte man sich gegenseitig stimmgewaltig anfeuern, das Rufen, ob als Siegesgeschrei oder Buhruf, war in der Nachbarschaft gut zu hören. Auf dem Hof gab es auch den großen Sandkasten; kleine Schaufeln und Förmchen luden zum Bauen und "Kuchenbacken" ein. Außerdem standen hier einige Turngeräte und eine Schaukel, auf der drei Kinder nebeneinander Platz hatten. Ein herausragendes Ereignis war das Sommerfest. Dazu zog man in einem langen Zug durch die Ibbenbürener Stadt Richtung Groner Allee in den Park von Kettelers Villa (Spielplatz, wo heute die Ludwigkirche steht). Auf Bollerwagen wurden Spielsachen wie Bälle und Seilchen mitgenommen. Aber auch Trinkbecher und ein großer Eimer waren wichtige Requisiten für das Fest. In diesem Eimer wurde nämlich Limonade angesetzt, zumeist war sie rot, daran erinnert sich Maria Rieke noch ganz genau. Der Park bot sich idealerweise zum Spielen und Tollen an, gegen den Durst gab es dann die rote, den Kindern herrlich schmeckende Limonade.

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In der zweiten Hälfte von 1930 bekam das Sommerfest einen weiteren Höhepunkt, da gab es nämlich einen Schützenkönig und eine -königin. Die Zeichen der Königswürde waren zunächst sehr schlicht, der König trug einen spitzen, aus einer Zeitung gefalteten Hut, die Königin ein Blumenkränzchen im Haar. Aber nichts desto trotz genoss man die Ehre, König und Königin zu sein. Die Wahl zum König erfolgte durch ein Wettspiel. Die Schützenscheibe in der Gestalt eines Vogels war auf einer hohen Stange befestigt. Die Kinder mussten versuchen, den Vogel mit Tennisbällen zu treffen. Die Scheibe hatte einen Klappmechanismus. War der Vogel getroffen, so klappte die Scheibe um, der Schützenkönig stand fest. Vor Ostern kündigte sich der Osterhase an. Staunend beobachteten die Kinder jeden Morgen einen "Hasen" mit langen Ohren, der ihnen aus einem der oberen Fenster des Hauptgebäudes zuwinkte.
Der Kindergarten St. Josef wurde 1899 von den Schwestern vom Orden der Göttlichen Vorsehung gegründet. Es war der erste katholische Kindergarten in Ibbenbüren. Die Räume (Aufenthaltsraum, Toiletten) befanden sich im angebauten Wirtschaftsteil des Josefstiftes. Später, als die Zahl der Kindergartenkinder stieg, wurde eine zweite Gruppe eingerichtet, die im Hauptgebäude unt
erkam. Der Kindergarten St. Josef existierte bis 1954. Dann war der neue St.-Mauritius-Kindergarten bezugsfertig.
Von Maria Beier

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IVZ vom 22.3.1951 - https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=12053&pageno=6
Mittelschule - Realschule in in Ibbenbüren

Mittelschule - Realschule in IbbenbürenAm Montag, dem 19. März, konnte 32 Schülerinnen das Abschlusszeugnis der voll ausgebauten hiesigen Mädchen-Mittelschule in feierlicher Abschiedsstunde überreicht werden. Diese Mädchen-Mittelschule heißt laut Mitteilung der Regierung vom Beginn des neuen Schuljahres ab Realschule.

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Die Realschule ist eine weiterführende Schule für solche Jugendliche, die geistig besonders veranlagt sind und auch Neigung und Begabung für praktische Berufe besitzen. "Somit ist sie die Bildungsstätte für die große Zahl der Mädchen, die später in ihrem Berufsleben sowohl mit der Praxis aus auch mit der Theorie vertraut sein müssen und die in den überwiegend praktischen Berufen in überwachender oder anleitender Stellung gegebene Ideen und Pläne sinnvoll durchzuführen imstande sind und geistige und praktische Aufgaben zu erfüllen haben. Sie ist die Schule der praktisch und geistig Begabten, die nach einem gehobenen Beruf in Handwerk, Gewerbe, Industrie und Handel, in privater und öffentlicher Verwaltung und in der Landwirtschaft oder nach einer gehobenen verantwortlichen Tätigkeit im Bereiche der hauswirtschaftlichen, sozialpflegerischen, technischen, künstlerischen und sonstigen fraulichen Aufgaben streben."
Die Realschule will mit den Mitteln und Methoden, die ihrem eigenständigen Wesen und Zweck entsprechen, ihren Schülerinnen eine in sich abgeschlossene, gesteigerte Allgemeinbildung geben. Die Realschule ist also in erster Linie eine menschenformende, allgemeinbildende Schule, die eine enge Verbindung mit dem konkreten Leben wahrt. Sie knüpft wohl an das Berufsinteresse an, aber sie bereitet nicht auf einen speziellen Beruf vor. Das formale Wissen und Können wird freilich mit Rücksicht auf die spätere Anwendung im Berufsleben entfaltet. Sie hat also eine reale und echt menschliche Aufgabe zu erfüllen. Sie erzieht die Schülerinnen zur eigenen, verantwortungsbewussten Weiterbildung. "Die Realschule baut ihren Unterricht und ihre Erziehung auf wissenschaftlicher Grundlage auf. Sie arbeitet mit modernen und praktisch erprobten Methoden." Sie ist grundständig und sechsjährig und bleibt somit dem idealen Ziel der Mittelschule treu, "die Schülerinnen zu freien, verantwortungsfreudigen, sittlich und religiös gefestigten Persönlichkeiten zu erziehen, die die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Sachlichkeit, die rechte Rangordnung aller Werte und die gegenseitige Achtung der Menschen und der Völker, ihre eigene soziale Verpflichtung gegenüber ihren Mitmenschen und die Liebe zur Heimat und zum Vaterland sich ins Herz geschrieben haben". Die Realschule erfreut sich der besonderen Gunst des Kultusministeriums.

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Das bewies die Anwesenheit der Frau Kultusminister Teusch auf der Mittelschultagung in Köln (Oktober 1950). Ihre Ansprache war von grundsätzlicher Bedeutung; sie legte u. a. dar: "Die Wirtschafts- und Berufsstruktur unseres Landes fordert eine besondere eigenwertige und eigenständige Bildungsstätte, in der den aufgeweckten Kindern unseres Volkes die Voraussetzungen für ein weiteres verantwortungsvolles Tun und Leben im Volksganzen gegeben werden, und dieses verantwortungsvolle Tun soll vorwiegend liegen in der Wirtschaft, in der Technik, in Handel und Verwaltung, in Handwerk und Gewerbe, in der sozialen Arbeit und auf all den Arbeitsgebieten, die eben neben gründlicher Allgemeinbildung vor allem auch einen Einschlag in eine gewisse technische und soziale Begabung zu erkennen geben. Und diese Begabung und Eignung müssen wir heute besonders sehen. Gerade die Zeit vor 1945 hat bewiesen, was verkrachte Hochschulexistenzen, was sogenannte verbummelte Studenten, die mit ihrem unvollständigen Wissen soeben durch ein Abitur gekommen sind, anrichten können. Gerade dem Problem der Halbbildung können wir am besten dadurch begegnen, dass wir jungen Menschen in den Berufen, wie ich sie eben kennzeichnete und in denen sie etwas Besonders leisten müssen, eben diese vollständige Bildung mitgeben. Die Realschule soll eine abgerundete Ausbildung vermitteln, während der Bildungsweg des jungen Menschen nach sechsjährigem Besuch der Höheren Schule naturgemäß abgebrochen und damit unvollständig ist. Es muss also eine wahre grundständige Bildung sein."

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Pressemappe im Stadtmuseum Ibbenbüren
Sammlung von Helene Hörstebrock - Seite 23

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1895 erwarb Pastor Cremann das Haus der Witwe Hantelmann zum Preis von 16 000 Mark für die katholische Gemeinde zum Bau des Josef-Stiftes. Es wurde eingerichtet und nach feierlicher Einweihung wurde im Jahr 1898 ein Kinderhort eröffnet.
Bald darauf folgte eine Handarbeitsschule. Beide Einrichtungen wurden gut besucht.
Nach dem 1. Weltkrieg, 1918, trat das Josef-Stift auch mit karitativer Hilfe hervor.

Für Arme wurde genäht und täglich fand eine Kinderspeisung statt.

Zur Erweiterung des Josef-Stiftes wurde im Jahre 1929 (das Nachbarhaus) Kröners Tempel für 35 000 DM erworben. Die Bewohner des Tempels wurden im Armenhaus "Wilhelmshöhe" untergebracht. Das Richtfest des schönen Erweiterungsbaus konnte 1931 gefeiert werden. Im Jahr 1939 musste ein Lazarett für hundert Verwundete darin eingerichtet werden. Von Mai 1945 bis Februar 1946 besetzten Engländer die Räume des Neubaus. Speisungen für Schulen und Ostflüchtlinge wurden durchgeführt, Armen und Notleidenden nach Kräften geholfen. Der schöne Bruchsteinbau mit seinem gepflegten Garten ist eine Zierde der Stadt. Gegenüber Kröners Tempel lag das Haus des Schlachters Bayer. An ihm führt der Weg vom Oberen Markt zur Schulstraße vorbei. Da das Haus räumlich sehr beengt war, musste die Metzgerei 1933 aufgegeben werden. Nun kam angrenzend Meesen Höffken mit einem alten Fachwerkbau, der früher zum Brauen von Bier benutzt wurde. Dann folgten vier nebeneinander liegende Häuser, über deren spitze Giebel der Kirchturm herüberschaut. Sie gehören zur Kanalstraße, aber ihre Fronten sind dem Kirchplatz zugekehrt. Zunächst das ehemals Eschmann, dann Meese gehörende Haus fiel dem Brand der Meesenburg 1923 zum Opfer.

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IV vom 9.10.1987 - https://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=23078&pageno=10

Die weithin angesehene Mädchen-Realschule feiert ein kleines Jubiläum


Roncalli-Schule wird 85 Jahre alt Die Roncalli-Schule, Bischöfliche Mädchen-Realschule feiert ihr 85jähriges Bestehen. Am 16. April 1902 wurde sie unter Leitung der "Schwestern von der Göttlichen Vorsehung" als Höhere Mädchenschule der Kirchengemeinde St. Mauritius gegründet und erhielt den Namen "St.-Josef-Stift". 1927 wurde die Private Mädchenschule zur Mittelschule: Ein ministerieller Erlass verlieh ihr die staatliche Anerkennung und das Recht zur Erteilung der Mittleren Reife. Der Einzugsbereich der Schule umfasste bald das ganze Gebiet des heutigen Altkreises Tecklenburg.
Die Zeit des "Dritten Reiches" markiert in der Geschichte der Schule einen tiefen Einschnitt: Zu Ostern 1939 verfügten die Nazis einen Aufnahmestopp, so dass im Frühjahr 1944 die letzten 8 Schülerinnen entlassen wurden. Nach ihrer Wiedereröffnung am 31.10.1945 erfuhr die Schule einen breiten Zuspruch. Bereits 1950 erreichte sie mit 367 Schülerinnen die vol, ausgebaute Doppelzügigkeit. Nach 60jährigem erfolgreichen Wirken gaben die Vorsehungs- Schwestern 1962 die Schulleitung ab. Sie ging in die Hände von Frau (Renate) Kruse über, die der Schule nunmehr seit 25 Jahren als Direktorin vorsteht. Mittlerweile hatte die steigende Schülerzahl (1963 - 500 Schüler) im "St.-Josef-Stift" Raumprobleme geschaffen, die den Schulträger zu Neubau-Planungen veranlassten. Doch vergingen dann noch 11 Jahre, bis schließlich am 1.11.1973 das neue, modern eingerichtete Schulgebäude bezogen werden konnte.

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Im Jahr darauf erfolgte die Einweihung der neuen Schule. In Erinnerung an das Leben und Wirken von Papst Johannes XXIII nannte sie sich fortan "Roncalli-Schule". Anfang 1978 ging die Roncalli-Schule in die Trägerschaft des Bistums Münster über. Auch im 85. Jahr ihres Bestehens wird die Bischöfliche Mädchenrealschule, die sich als Angebots-Schule versteht, von einem breiten Elternkreis angenommen. 1986 erreichte sie mit 590 Mädchen einen neuen Höchststand in der Entwicklung ihrer Schülerzahl. Das 85jährige Bestehen feiert die Roncalli-Realschule nächsten Freitag (1987) ab 8.30 Uhr in der Schule mit folgendem Programmablauf: Gottesdienst, einleitende Worte durch Frau Direktorin Kruse, Vorführungen durch jeweils eine Klasse der Unter-, Mittel- und Oberstufe:

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"Romeo und Julia im neuen deutschen Stil",

"Vietnamesicher Tanz",
"Der Kiesel", "Sport, Sport, - sportlich !"
"Lehrerkonferenz 1902"
, Lehrerband: " Die Roncalli-Haertbreakers".
 


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spacer St.-Joseph-Stift - Ecke Kanalstraße / Schulstraße

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Die verschiedenen Tätigkeitszweige im Josefsstift und der Andrang zur Mädchenmittelschule hatte sich so ausgedehnt, daß das Haus zu klein wurde und ein Neubau in Aussicht genommen werden musste. Der Krönersche "Tempel" mit Garten, die sich bis in die Schulstraße erstreckten, wurde angekauft. Mit dem jetzigen, in jeder Hinsicht modernen Bau, wurde 1930 begonnen und schon 1931 konnten die Schülerinnen ihre engen Räume im Altbau vertauschen mit den schönen, freundlichen und sonnigen Räumen des Neubaus.

St.-Joseph-Stift
  Foto. Sammlung Suer
St.-Joseph-Stift - Um 1970

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Ostern 1944 wurde die letzte 6. Klasse entlassen. Damit hatte die private Mädchenmittelschule vorerst ihr Ende erreicht. Die Wiedereröffnung der Schule erfolgte am 31. Oktober 1945. Mit mehr als 250 Schülerinnen beider Konfessionen wurde der Anfang gemacht. 2*
Das St.-Josef-Stift wurde im April 1982 abgerissen. 1973 Neubau als Roncalli-Realschule an der Roncallistraße. Auf dem Grundstück des ehem. wurde 1985 ein Wohn- und Geschäftskomplex. (Ecke Kanalstraße/ Synagogenstr:) gebaut.

 
Siehe auch unsere Webseite - Ibbenbüren im Wandel der Zeit - Synagogenstraße/Schulstraße


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Das St. Josef Stift auf Fotos - Ecke Kanalstraße / Synagogenstraße / Schulstraße

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Der Krönersche "Tempel"
ädchenschule im St.-Joseph-Stift
Josef-Stift - Oberstadt
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Der Krönersche "Tempel"
Mädchenschule im St.-Joseph-Stift
St.-Josef-Stift - Oberstadt - Um 1932  

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Am 16. April 1902 wurde die neue höhere Mädchenschule im St. Josef-Sstift eröffnet, Die verschiedenen Tätigkeitszweige im Josef-Stift und der Andrang zur Mädchenmittelschule hatte sich so ausgedehnt, daß das Haus zu klein wurde und ein Neubau in Aussicht genommen werden mußte.
Die verschiedenen Tätigkeitszweige im Josef-Stift und der Andrang zur Mädchenmittelschule hatte sich so ausgedehnt, daß das Haus zu klein wurde und ein Neubau in Aussicht genommen werden mußte. Der Krönersche "Tempel" mit Garten, die sich bis in die Schulstraße erstreckten, wurde angekauft. Mit dem jetzigen, in jeder Hinsicht modernen Bau, wurde 1930 begonnen und schon 1931 konnten die Schülerinnen ihre engen Räume im Altbau vertauschen mit den schönen, freundlichen und sonnigen Räumen des Neubaus.

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 	St.-Josef-Stift - Oberstadt
 
  Oberstadt mit St.-Josef-Stift - Um 1935  


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Das St. Josef Stift in Luftaufnahmen und von Turm der Christuskirche

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St.-Josef-Stift - Oberstadt
St.-Josef-Stift - Oberstadt
St.-Josef-Stift - Oberstadt
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St.-Josef-Stift - Oberstadt
St.-Josef-Stift - Oberstadt
St.-Josef-Stift - Schulhof - Um 1963
 

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Stadtmuseum Ibbenbüren
St.-Josef-Stift - Oberstadt
Stadtmuseum Ibbenbüren
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Bodelschwingh Krankenhaus und
St.-Josef-Stift - Oberstadt
 

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St.-Josef-Stift - Oberstadt
St.-Josef-Stift - Oberstadt
- Oberstadt
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1. 1929 wurde der Besitz "Kröners Tempel" an die kath. Kirchengemeinde verkauft. Schulstraße, links Gelbe Schule, Mitte
St. Josef Stift, Kröners Tempel
2: St.-Josef-Stift - Ecke Schulstraße
/Kanalstr: - 1931 auf dem ehem. Grundstück "Kröners Tempel" erbaut. Das St.-Josef-Stift wurde im April 1982 abgebrochen.
. 3. Blick von dem Kirchturm der
Christuskirche über die Kanalstraße zur
Roggenkampstraße und zum Klinikum
 

  Fotos: 1.Sammlung Suer - 2. Leesmann - 3. Bucken  


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  Mit dem modernen Bau, wurde 1930 begonnen und schon 1931 konnten die Schülerinnen ihre engen Räume
im Altbau vertauschen mit den schönen, freundlichen und sonnigen Räumen des Neubaus. beziehen
 

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St.Josef-Stift
St.Josef-Stift
St.Josef-Stift
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St.-Josef-Stift - Schulhof - 1962, ca.
St.-Josfh-Stift - Schulhof - 1962, ca.
St.-Josef-Stift - Kanalstra0e
 

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St.Josef-Stift
St.Josef-Stift
St.Josef-Stift
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St.-Josef-Stift - Kanalstraße 1952
Foto - Dreverhoff
St.-Josef-Stift - Kanalstra0e
Foto - Förster
Turnhalle Mädchenrealschule
Josef-Stift - 1963
 

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St.Josef-StiftspacerSt.Josef-Stift
St.Josef-Stift
St.Josef-Stift
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Krönersche "Tempel" - Josef-Stift
1930 < < < ----- > > >1962
Josef-Stift mit Splitterschutz, links Höhere Töchterschule - 12.08.1943
Lnks lm Bild das Josef-Stift
Ecke Kanalstraße-Schulstraße
 

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St.Josef-Stift
St.Josef-Stift
St.Josef-Stift
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Josef-Stift - Schulstraße
1943
Abbruch Josef-Stift -1982
Foto - Michael Börger
Abbruch Josef-Stift -1982
Foto - Michael Börger
 

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Bebauung an der Kanalstr. - 1993
Bebauung an der Kanalstr. - 1993
Stadtmuseum Ibbenbüren
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Josef-Stift ist verschwunden Neue
Bebauung an der Kanalstr. - 1993
Josef-Stift ist verschwunden Neue
Bebaung links an der Kanalstr. - 1993
 

 
Fotos: - Overberg Suer - Dreverhoff - Börger - Förster - Jürgen Plake - Th. Bußmann - Embscher
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Das St. Josef Stift auf alten Ansichtskarten (AK)

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AK - St.Josef-Stift
AK - St.Josef-Stift
AK - St.Josef-Stift
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AK - St.Josef-Stift - © W. Budke
AK - St.Josef-Stift - © Kipp
AK - St.Josef-Stift
 
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AK - St.Josef-Stift
AK - St.Josef-Stift
AK - St.Josef-Stift
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AK - St.Josef-Stift
AK - St.Josef-Stift - © Kipp
AK - St.Josef-Stift - © Kipp
 


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  Roncalli Schule Ibbenbüren

Am 1. November 1973 konnte das neue, modern eingerichtete Schulgebäude bezogen werden. In Erinnerung an
das Leben Papst Johannes XXIII., dessen bürgerlicher Name Angelo Giuseppe Roncalli war nannte die Schule
sich fortan Roncalli-Realschule
. Nicht ohne Grund wurde Papst Johannes XXIII. zum Namenspatron der Schule gewählt. Er setzte sich Zeit
seines Lebens für eine Verständigung zwischen den Völkern ein.
 

Roncalli Schule Ibbenbüren
- - © Roncalli Schule - Ibbenbüren

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Mit vierzehn Schülerinnen begann im St. Josef-Stift am 16. April 1902 das erste Schuljahr der damaligen Höheren Töchterschule unter Trägerschaft der St. Mauritius-Gemeinde. Lehrerinnen waren die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung.
Die Schule wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Im Jahre 1927 erhielt sie die staatliche Anerkennung als Mittelschule mit dem Recht, die Mittlere Reife zu erteilen. Bilder aus den ersten Jahrzehnten der Schule lassen eine Zeit lebendig werden, die für unsere Generation schon Geschichte ist. Sie zeigen Mädchen – adrett in dunklen Kleidern und weißen Schürzen – gemeinsam mit ihren Lehrerinnen, den Schwestern von der Göttlichen Vorsehung. Die Bilder strahlen eine große Ernsthaftigkeit und Aufmerksamkeit aus, aber gleichzeitig auch eine fröhliche Ausgeglichenheit. Aus den Zeilen der Schwestern sprechen Liebe und Fürsorge, Freude am erzieherischen Wirken und Verantwortung vor dem Schöpfer.
Während des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte wurde die positive Entwicklung der Schule gebremst, denn auch das St. Josef-Stift blieb von den Übergriffen durch das nationalsozialistische Regime nicht verschont. Im Rahmen von Hitlers Gleichschaltungspolitik aller Lebensbereiche war eine christliche Erziehung nicht erwünscht. Sehr sorgenvoll, allerdings auch vorsichtig kommentierten die Schwestern in der Chronik den von den Nationalsozialisten verfügten Aufnahmestopp. So ist über den 17. April 1939 zu lesen: „24 Schülerinnen waren angemeldet für die Sexta, durften aber nicht aufgenommen werden laut Erlass zwei Tage vor Schulanfang. Die Schule müsste gemäß ministeriellem Erlass allmählich abbauen." Gleichzeitig wurde massiver Einfluss auf die Schülerinnen des St. Josef-Stifts genommen, indem im November desselben Jahres Schulrat und Regierungsrat in die Klassen gingen, um die Mädchen zu überreden, doch die neue staatliche Wirtschaftsschule zu besuchen. Mit der Entlassung der letzten acht Schülerinnen wurde die Schule dann im Frühjahr 1944 geschlossen.

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Trotz großer Beschädigungen, die durch Artilleriebeschuss in den letzten Kriegstagen am Gebäude entstanden waren, begann der Unterricht mit sieben Schwestern, zwei weltlichen Lehrkräften und 250 Schülerinnen 1945 neu. Es ist bewundernswert, wie wenig die Schwestern sich entmutigen ließen und im Vertrauen auf Gott an die Zukunft glaubten. „Und Gott hat gesorgt! Die höhere Mädchenschule wird wieder eröffnet!", so beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Schule. Die Schule erfuhr einen breiten Zuspruch. Bereits 1950 erreichte sie mit 367 Schülerinnen die voll ausgebaute Doppelzügigkeit. Die steigenden Schülerzahlen der folgenden Jahre schufen Raumprobleme im St. Josef-Stift, die den Schulträger zu Neubauplänen veranlassten. Am 1. November 1973 konnte das neue, modern eingerichtete Schulgebäude bezogen werden. In Erinnerung an das Leben Papst Johannes XXIII., dessen bürgerlicher Name Angelo Giuseppe Roncalli war, nannte die Schule sich fortan Roncalli-Realschule. Nicht ohne Grund wurde Papst Johannes XXIII. zum Namenspatron der Schule gewählt. Er setzte sich Zeit seines Lebens für eine Verständigung zwischen den Völkern ein. Noch wenige Monate vor seinem Tod im Juni 1963 unterschrieb er die Enzyklika „Pacem in terris“, einen großen Entwurf für den Weltfrieden, in dem die Menschen verschiedener religiöser und politischer Anschauungen in Harmonie, Gerechtigkeit, Sicherheit und Frieden leben.
1978 ging die Roncalli-Schule in die Trägerschaft des Bistums Münster über. Seit 1991 ist sie auch für Jungen geöffnet.

Quelle: Roncalli Schule Ibbenbüren

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Roncalli Schule Ibbenbüren - 2019 - /Roncallistraße 9 - 49477 Ibbenbüren
 

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Roncalli Schule Ibbenbüren
Roncalli Schule Ibbenbüren
Roncalli Schule Ibbenbüren
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Roncalli Realschule - Ibbenbüren - 2019
Roncallistraße 9
Roncalli Realschule - Ibbenbüren - 2019
Roncallistraße 9
Roncalli Realschule - Ibbenbüren - 2019
Roncallistraße 9
 

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Roncalli Schule Ibbenbüren
Roncalli Schule Ibbenbüren
Roncalli Schule Ibbenbüren
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Roncalli Realschule - Ibbenbüren - 2019
Roncallistraße 9
Roncalli Realschule - Ibbenbüren - 2019
Roncallistraße 9
Roncalli Realschule - Ibbenbüren - 2019
Roncallistraße 9
 

  Fotos: Werner Suer - September 2019  

 
Roncalli Schule Ibbenbüren - https://www.roncalli-realschule.de/
 
  Roncalli-Schule - Postadresse: Roncallistraße 9 - 49477 Ibbenbüren - Telefon: 05  


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spacer Bücher zum Thema :: Das St.Josef-Stift in Ibbenbüren spacer

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Ibbenbüren einst und jetzt
Von Anton Rosen

Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 1952
Umfang: 535 S. : Ill., Kt.
Stadtmuseum Ibbenbüren - Im Archiv-Bestand

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Tim und Opa in Ibbenbüren,
Geschichten und Fotos aus den 1950er Jahren
von Annette Bucken
Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren - Band 5
Hrsg. Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V., Ibbenbüren
Druck: Ibbenbürener Vereinsdruckerei GmbH Ibbenbüren,
28. November 2012
124 Seiten
Ibbenbürener Vereinsdruckerei GmbH - http://www.ivd.de

 
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bbenbüren Vom ländlichen Kirchspiel zur modernen Stadt
Von Friedrich Ernst Hunsche
Mit einem geologischen Beitrag v. Gerhard Keller.
Verlag Bernhard Scholten 1974
223 Seiten
Stadtmuseum Ibbenbüren - Im Archiv-Bestand

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Alt-Ibbenbüren - Bilder Berichte Geschichten

von Friedrich E Hunsche (Autor), Bernhard Holwitt (Autor)
2. überarbeitete und erweiterte Auflage: Dezember 1980
Ibbenbürener Vereinsdruckerei GmbH 1980 -
Gebundene Ausgabe: - 272 Seiten
ISBN-10: 3921290031 ISBN-13: 978-3921290033
Ibbenbürener Vereinsdruckerei
Stadtmuseum Ibbenbüren - Im Archiv-Bestand

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Geschichte der katholischen Kirche zu Ibbenbüren

von B. Cremann, Pfarrer in Ibbenbüren

Ibbenbürener Vereinsdr., 1900
Druck und Verlag der Ibbenbürener Vereinsdruckerei
200 Seiten

Stadtmuseum Ibbenbüren - Im Archiv-Bestand
https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/1362166

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rchiv-
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spacer Links zum Thema :: Roncalli Schule  

     
 
Roncalli Schule Ibbenbüren - https://www.roncalli-realschule.de/
 
  Roncalli-Schule - Postadresse: Roncallistraße 9 - 49477 Ibbenbüren  
  Siehe auch unsere Webseite - Ibbenbüren im Wandel der Zeit - Synagogenstraße/Schulstraße  

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Quellen: Alt-Ibbenbüren - Von Friedrich E. Hunsche Bernhard Holwitt - Herausgeber IVZ - Dezember 1980
850 Jahre Ibbenbüren -Historischer Verein Ibbenbüren 1996 - IVZ Heimat-Zeitung 31 Mai 1984 - IVZ - Online
Fotos - Archiv Stadtmuseum - Stadt Ibbenbüren - Archiv W. Suer
 

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Bild oben, Ibbenbüren - Oberer Markt um 1930 - Sammlung Suer (Merseburger)


© Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren
Aktualisiert/Update289.09.2019
www.stadtmuseum-ibbenbueren.de
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