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Foto: (Die Presse am Bahnhof) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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Archiv - Stadtmuseum Ibbenbüren
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Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Januar - Juni 2017  

Künnemann-Bilder im Stadtmuseum - Ibb-Anzeiger vom 14.06.2017
Künnemann hat noch viele Verehrer -Ausstellung im Stadtmuseum - IVZ vom 6. 62017
10 Jahre Stadtmuseum - Ausstellung Puppenstuben - Stadtjournal Nr. 50 - Mai 2017
Stadtmuseum zeigt Künnemann-Werke - IVZ vom 28.05.2017
Spielideen vor rund 100 Jahren. Puppenstuben im Stadtmuseum - IVZ vom 8.5.2017
Dreharbeiten für den Film „Eises Kälte“ im Stadtmuseum - IVZ vom 28.04.2017
Beim Stadtmuseum läuft es rund - Jahresversammlung - IVZ vom 07.03.2017
Das Stadtmuseum Ibbenbüren blickt auf zehnjähriges Bestehen. IVZ vom 23.02.2017


Pressespiegel Grafik


Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Januar - Juni 2017


Ibbenbürener Anzeiger vom 14. Juni 2017 - Künnemann-Bilder im Stadtmuseum
Sonderschau zum zehnjährigen Bestehen
Ibbenbürener Anzeiger

Ibbenbüren. Noch bis Ende 2017 ist die Sonderausstellung im Ibbenbürener Stadtmuseum mit Bildern des Velper Künstlers Gustav Künnemann zu sehen. Nach Ausstellungen in der Wassermühle in Velpe und im Gemeindehaus in Westerkappeln sind die Bilder seit Pfingsten erstmals in Ibbenbüren zu sehen. Sie zeigen größtenteils Motive der Tecklenbürger Umgebung.


Künnemann war Landschaftsmaler. Er wurde später aber in seiner Arbeit auch abstrakter und versuchte sich in moderner Kunst. 1993 wurde er mit dem Kulturpreis des Kreises Steinfürt ausgezeichnet. Ein guter Bekannter Künnemanns ist Heinz Görtemöller, der dem Stadtmuseum die Bilder zur Verfügung stellt. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Stadtmuseums werden in diesem Jahr mehrere Sonderausstellungen gezeigt. Zurzeit sind neben der Dauerausstellung auch Exponate aus Puppenstuben zu sehen. Seinen "Geburtstag" feiert das Stadtmuseum am 27. August. Dazu wird es ein großes Programm geben.


Quelle: Ibbenbürener Anzeiger vom 14.06,2017



Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2017
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IVZ aktuell vom 6. Juni 2017 - Künnemann hat noch viele Verehrer
Ausstellung des 1998 verstorbenen Malers im Ibbenbürener Stadtmuseum eröffnet
Ibbenbürener Volkszeitung

Von Brigitte Striehn
IBBENBÜREN. „Gustav Künnemann hat wahrscheinlich bis zu 4000 Bilder gemalt.“ Mit dieser Feststellung erstaunte Heinz Görtemöller am Sonntagnachmittag etwa 90 Besucher der Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum. Ganz genau weiß es niemand, denn viele Werke waren Auftragsarbeiten für Menschen aus seinem Umfeld, informierte der Nachlassverwalter des Künstlers. 22 Bilder hängen derzeit im Erdgeschoss des Hauses an der Breiten Straße 9 in Ibbenbüren, darunter Stillleben und Landschaftsmotive.

Annette Bucken (l.) und Heinz Görtemöller haben großen Anteil am Zustandekommen der Ausstellung, Gertrud Bodenstein freute sich über das große Interesse. Foto: Brigitte Striehn

Bildunterschrift:
Annette Bucken (l.) und Heinz Görtemöller haben großen Anteil am Zustandekommen der Ausstellung, Gertrud Bodenstein freute sich über das große Interesse. Foto: Brigitte Striehn

Auch die Brunnenstraße in Ibbenbüren ist zu sehen. "Davon bin ich ganz fasziniert“ sagte Liesel Albers begeistert. Die Dörenther Malerin und Buchautorin schätzt Künnemann sehr, seitdem sie 2014 erstmals von ihm hörte. Görtemöller war ein begehrter Gesprächspartner und er hatte noch eine Überraschung mitgebracht: zwei besondere Werke aus dem umfangreichen Schaffen Künnemanns. Eines zeigte ein Bergbaumotiv mit einer gesellschaftskritischen Aussage, dazu hatte ihn wohl der Beruf des Vaters angeregt. Seit einer schweren Verwundung im Zweiten Weltkrieg wurden seine Gemälde düsterer und eher mystisch. Görtemöller, seit vorigem Jahr Vorsitzender der „Gustav-Künnemann-Stätte“ in der Wassermühle Velpe, hatte ein gutes Verhältnis zu dem Künstler, der am 22. März 1906 in Metten (Westerkappeln) geboren wurde und 1998 in Velpe starb.


„Mein Onkel brauchte keine Tapeten, bei ihm hingen die Wände voller Bilder“, erzählte Gertrud Bodenstein. Als Nichte und Patenkind erinnerte sie sich an viele Geschichten aus ihrer Kindheit. „Er war so begeistert von Farben, dass er sich sogar die Schuhe anmalte“, brachte sie die Zuhörer zum Schmunzeln. Er sei sehr beliebt und unterhaltsam gewesen, auch hätte er sie selbst zur Verarbeitung eigener Erfahrungen durch Malen angeregt.


„Im Herbst werden wir die jetzt vorhandenen Bilder noch einmal austauschen, damit wir möglichst vieles zeigen können“, kündigte Annette Bucken vom Förderverein Stadtmuseum an. Sie hatte die Gäste begrüßt und das Haus vorgestellt. Die Ausstellung ist Teil der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum, das am 27. August begangen wird. Sie ist noch bis zum Jahresende immer sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei


„Die Bilder wurden bereits von Mitgliedern des Heimatvereins Westerkappeln in einem Verzeichnis erfasst.“
Heinz Görtemöller

Quelle: IVZ vom 6. Juni 2017


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2017
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Stadtjournal vom Mai 2017 - Ausgabe 50 - 8 Jahrgang
10 Jahre Stadtmuseum Ibbenbüren - Ausstellung Puppenstuben
Stadtjournal - AS-Multimedia Buch- und Zeitschriftenverlag

10 Jahre Stadtmuseum Ibbenbüren
Neue Ausstellung, da lohnt sich genaues Hinschauen - Puppenstuben


In der Schublade liegt winzig kleines Besteck und Mini-Porzellan steht auf dem gedeckten Kaffeetisch. Sogar kleinste Tortenstückchen sind zu sehen.
Die Puppenstuben und Kaufläden aus einem Jahrhundert sind in der unteren Etage im Stadtmuseum ausgestellt. Die älteste ist von 1895, sie ist bestimmt nur für die Wohlhabenderen gedacht, wurde zu Weihnachten zum Ansehen und Spielen ausgepackt – für die Mädchen. Nach damaligem Zeitgeist hatten Eltern und Erzieher einen Hintergedanken: Bei den Kindern sollten die Fähigkeiten zum Planen, Organisieren und zu konkretem Handeln gefördert werden. Die Kinder konnten ihre Fantasien und ihre Kreativität ausleben und in Bezug zur Realität setzen.


Ein weiterer Gesichtspunkt war das positiv besetzte Rollenspiel, mit dem die Mädchen auf ihre zukünftige Rolle als Mutter und Hausfrau vorbereitet wurden. Sie sollten die mütterlich-fürsorglichen Tätigkeiten widerspruchslos übernehmen und weitergeben können.
Kaufläden, zumindest solche mit nicht „spezifisch weiblichem“ Sortiment (Damenmode, Hüte), waren ein Spielzeug für Jungen und Mädchen gleichermaßen, während Puppenküchen und Puppenhäuser traditionell eher den Mädchen vorbehalten waren.


Es gab verschiedene Modellarten, wie z. B. Spiel-Kaufladen, Verkaufsstand oder Standkaufladen. Sie sind immer aus Holz gefertigt und als Regal gestaltet, das auch mit Schubladen und/oder Türen sowie einer Wanduhr versehen sein kann. Fast immer ist die Regal- Rückwand mit dem vorderen Tresen mittels Klapptüren, Ablagen oder Regalen verbunden. Bestückt wurden diese je nach Modell mit verkleinerten Warenpackungen und Warennachbildungen (Schaugerichte). Auch Probepackungen und kleinformatige echte Produkte konnten verwendet werden. Sie enthielten oft bekannte Markenartikel der damaligen Zeit. Für Markenunternehmen eröffnete sich mit solchen Nachbildungen ein werbender Zugang bereits zur Spielwelt von Kleinkindern. (pd)


Quelle: Stadtjournal Ibbenbüren - Ausgabe 50 - Mai 2017


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IVZ aktuell vom 24. Mai 2017 - Stadtmuseum zeigt Künnemann-Werke
Sonderausstellung startet an Pfingstsonntag
Ibbenbürener Volkszeitung

-lb- IBBENBÜREN. Ansichten aus dem Tecklenburger Land, Stilleben, später nach einer Verwundung im Krieg auch mystisch-religiöse Motive – der Westerkappelner Künstler Gustav Künnemann hat Hunderte Bilder gemalt. Ab Pfingstsonntag (4. Juni) sind etwa 15 davon im Stadtmuseum Ibbenbüren zu sehen.


„Er war ein sehr heimatverbundener Mensch, die Gegend hier hat ihm viel bedeutet“, sagt Heinrich Görtemöller. Der Westerkappelner kannte den 1998 verstorbenen Maler sein Leben lang. Werner Suer vom Stadtmuseum stellte den Kontakt zu ihm her und machte es so möglich, dass die Werke, die auch Ibbenenbürener Szenen zeigen, hier zum ersten Mal öffentlich zu sehen sind. Zur Eröffnung am Pfingstsonntag um 15 Uhr wird Görtemöller die Bilder vorstellen. Solche Ausstellungen seien auch eine Möglichkeit, das Werk Künnemanns, der 1993 den Kulturpreis des Kreises Steinfurt erhielt, einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, so Görtermöller. Ausgewählte Bilder sind regelmäßig in seiner Wassermühle in Velpe zu sehen.

Stadtmuseum zeigt Künnemann-Werke
 

Bildunterschrift: Die ersten Bilder sind schon da: Bis Pfingstsonntag werden Annette Bucken und die übrigen Museumsfreunde sie aufhängen. Foto: Linda Braunschweig

Gezeigt werden die Werke dann bis Ende des Jahres im Salon, im Herren- und im Damenzimmer. Neue Nägel in die Wand schlagen darf das Team des Stadtmuseums dafür übrigens nicht, Denkmalschutz. Deshalb werden die Bilder, die sonst die Räume zieren, abgenommen und die Künnemann-Werke dort aufgehängt, erklärt Annette Bucken vom Museum. Dadurch ist die Zahl der Exponate jedoch begrenzt.


Die Sonderausstellung der Künnemann-Bilder ist Teil des Programms zum zehnjährigen Bestehen des Stadtmuseums. Bereits vor wenigen Wochen haben in den Räumen des Hauses auch Puppenstuben und deren Einrichtung Einzug gehalten. - Linda Braunschweig

Gefeiert wird der runde Geburtstag am 27. August. Bis dahin soll auch der Balkon von 1892 saniert sein.
Das Museum ist sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.



Quelle: IVZ vom 24. Mai 2017 - Stadtmuseum zeigt Künnemann-Werke
Foto: Linda Braunschweig
Ibbenbürener Volkszeitung


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IVZ aktuell vom 8. Mai 2017 - Spielideen vor rund 100 Jahren
Puppenstuben und mehr im Stadtmuseum - Von Holger Luck
Ibbenbürener Volkszeitung

Spielideen vor rund 100 Jahren - Puppenstuben und mehr im Stadtmuseum

Mit Puppenstuben spielen nur Mädchen? Ein heute überholtes Rollenklischee, das bis weit in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts allgemein Gültigkeit hatte. Davon unter anderem zeugt seit Sonntag eine kleine aber feine Sonderausstellung im Ibbenbürener Stadtmuseum.

Puppenstuben, Kaufläden und weitere ausgesuchte Exponate ergänzen bis zum Jahresende die Dauerausstellung in den Räumen des alten Hauses Herold.
Dass in jener Zeit nur Mädchen mit Puppen spielten, heißt keinesfalls, dass es Entsprechendes nicht auch für Jungen gegeben hätte. „Da waren es dann eben Spiel-Werkstätten oder Dampfmaschinen“, erklärt Jürgen Bucken vom Stadtmuseum und zeigt das Beispiel einer Fabrikhalle aus dem Jahr 1930. Wie die anderen Exponate der neuen Sonderausstellung, ist diese inmitten der Dauerausstellung platziert. Museumsbesucher können die Relikte der Kindheit überall entdecken. Auf Fensterbänken, Tischchen oder Anrichten – wo gerade Platz ist.


Neben Geschlechterklischees mache die Ausstellung auch eine Entwicklung in der Verarbeitung deutlich. In den Jahrzehnten nach 1900 noch filigran und mit viel Liebe zum Detail, gehe es seit der Jahrhundertmitte deutlich nüchterner und Kosten sparender zu. Und auch Klassenunterschiede zeigten die Ausstellungsstücke, so Bucken:
„Eine Bürgermeistertochter spielte eben anders als eine Bauern- oder Arbeitertochter.“ Wenn letztere überhaupt in den Genuss solcher Spielsachen kam, was eher selten der Fall gewesen sein dürfte.

Nur wenig befindet sich beim Stadtmuseum Ibbenbüren geschützt hinter Glas. Die meisten Exponate dürfen in die Hand genommen, oder wie in diesem Fall, bespielt werden.

  Bildunterschrift: Nur wenig befindet sich beim Stadtmuseum Ibbenbüren geschützt hinter Glas. Die meisten
Exponate dürfen in die Hand genommen, oder wie in diesem Fall, bespielt werden. Foto: Holger Luck
 

Seine Frau und Museumskollegin Annette Bucken sieht es weniger analytisch, betont vielmehr den Nostalgie-Faktor: „Die Ausstellung soll bei den Menschen vor allem Erinnerungen an das Spielzeug ihrer Kindheit wachrufen“, sagt sie. Das sei auch ihr Zugang zum Thema gewesen. Den Kaufladen ihrer Kindheit habe sie bei den Vorbereitungen zur Ausstellung auf einem alten IVZ-Foto wiederentdeckt. Das Bild war im Jahr 1952, zur Eröffnung der neuen Spielwarenabteilung im Keller des damaligen Kaufhauses Overmeyer, entstanden. Bild und Originalspielzeug sind Teil der neuen Ausstellung im Stadtmuseum. Hauptleihgeber der Exponate ist einmal mehr Hans Hoffmeister vom ehemaligen Feuerstättenmuseum in Asbeck.

Der informativ-nostalgische Ausflug in die Geschichte der Puppenstuben ist nur das erste von zahlreichen Highlights, mit denen das Stadtmuseum in diesem Jahr das Zehnjährige feiert. Ganz bewusst „vollgepackt mit Ausstellungen und Aktionen“ seien die nächsten Monate, sagt Bucken. So werden ab Juni Werke des 1993 mit dem Kulturpreis des Kreises Steinfurt ausgezeichneten und fünf Jahre darauf verstorbenen Velper Malers Gustav Künnemann ausgestellt. Außerdem liest Ruth Rahe an jedem letzten Sonntag im Monat ab 16 Uhr Märchen und Geschichten „aus der Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat“. Die zentrale Veranstaltung zur Feier des runden Geburtstags ist am Sonntag, 27. August.


Quelle: IVZ vom 9. Mai 2017
Spielideen vor rund 100 Jahren. Puppenstuben und mehr im Stadtmuseum
http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/152499/Lokales/Spielideen-vor-rund-100-Jahren
Ibbenbürener Volkszeitung
  Quelle: IVZ aktuell tv vom 8. Mai 2017
Spielideen vor rund 100 Jahren - Puppenstuben und mehr im Stadtmuseum
http://www.ivz-aktuell.de/Media/Video/11456/Stadtmuseum-Neue-Ausstellung-zeigt-Puppenstuben-und-Kauflaeden
ivz-aktuell.tv


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2017
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IVZ vom 28. April 2017 - Wer ist der Mörder? Dreharbeiten für den Film „Eises Kälte“
im Stadtmuseum Ibbenbüren
Ibbenbürener Volkszeitung

Wer ist der Mörder? Dreharbeiten für den Film „Eises Kälte“ im Stadtmuseum Ibbenbüren


Von Sabine Plake
IBBENBÜREN. Die Szene hat es in sich, es ist, als sei man im 19. Jahrhundert. „Und Action“. Ludger Baakmann betritt den Saal. Carolina hat gerade ihren Sohn verloren, sie stürmt auf ihn zu, ohrfeigt und beschimpft ihn. Die Gäste der Beerdigungsfeier schauen betreten. „Cut“, ruft Regisseur Roland Busch. „Das war schon gut. Denkt daran, alle siezen sich in dieser Zeit, sie sagen nicht du.“


Es ist die letzte große Szene, die an diesem Abend im Stadtmuseum in Ibbenbüren gedreht wird. Der Nordwalder Roland Busch führt die Regie für die Verfilmung des historischen Kriminalromans „Eises Kälte“ des Nordwalder Autors Klaus Kormann. Die Geschichte spielt im Wesentlichen im münsterländischen Altenberge und das Drehbuch stammt vom Steinfurter Klaus Uhlenbrock.


Es kann alles so stehen bleiben“, gibt Busch Anweisungen im Hier und Jetzt. „Es ist perfekt. Auch der Kinderwagen kann dort bleiben.“ Busch geht begeistert durch die Räume. Die Villa Hövel ist aus dem Jahr 1892. „Das ist in unserem Film die Villa des Brauerei-Besitzers Wesselmann“, erzählt Busch.
Hier und da wird noch an den historischen Kostümen gezupft, der Schnäuzer gerichtet, Petra Zander macht auf dem Flur das letzte Sprechtraining mit den Darstellern. Dann geht es los.


Der Eiskeller von Altenberge ist übrigens keine Erfindung des Autors, es gibt ihn wirklich. Vor Erfindung moderner Kühlschränke war nämlich das Kühlen von Lebensmitteln eine schwierige Aufgabe. Einen besonders großen unterirdischen Kühlschrank besaß seit ungefähr 1860 die Brauerei Beuing. Gleich drei solcher Eishallen bildeten den Eiskeller. Heute ist er ein Museum (www.eiskeller-altenberge.de)
Der Film wird weitestgehend privat, also durch Spenden finanziert. Regisseur Roland Busch drehte auch „8cht“. Der Theaterpädagoge und Sänger (Vokal-Ensemble Sechs Zylinder) engagierte ein Team von erfahrenen Film-Technikern und engagierten Theater- und Laien-Schauspielern. Die Dreharbeiten, die hauptsächlich an Wochenenden stattfinden, stehen kurz vor der Fertigstellung.


Enrico Pohle ist Sänger der klassischen Branche. Vor rund 15 Jahren hat er beim Quasi-So-Theater mit der Schauspielerei angefangen. Er war bei vielen Aufführungen dabei, unter anderem bei Addams Family, Nonsens oder Momo. Heute spielt er auf der Freilichtbühne Reckenfeld – neben seinem Beruf als Koordinator der Jugendhilfe Tecklenburg. Annette Bucken vom Stadtmuseum jedenfalls ist begeistert. „Es ist doch toll, wenn das Stadtmuseum Kulisse sein kann für einen solchen Film.“

Bis alles fix und fertig ist, wird allerdings noch rund ein Jahr vergehen. Mitte 2018 soll „Eiseskälte“ in den Kinos anlaufen. Wenn möglich nicht nur in NRW, sondern bundesweit.

sabine.plake@ivz-aktuell.de


„Auch der Kinderwagen kann bleiben.“
Regisseur Roland Busch ist begeistert über das Interieur des Stadtmuseums.


Eises Kälte
Klaus Kormann, Eises Kälte, Oldigor Verlag 2012, ISBN: 978-3955019303: Die Kommissarin Karen Leymann kann sich keinen Reim darauf machen: Der Tote, den man im historischen Eiskeller von Altenberge gefunden hat, ist schon seit 140 Jahren tot. Dennoch ist seine Leiche nahezu unverwest. Karen kehrt in den Keller zurück und wird Zeugin von Ereignissen, die sich um 1860 in Altenberge abgespielt haben. Zusammen mit ihren Kollegen will sie das Mysterium verstehen und den Mord aufklären..
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Quelle: IVZ vom 28. April 2017
Dreharbeiten für den Film „Eises Kälte“ im Stadtmuseum Ibbenbüren
http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/151056/Lokales/Wer-ist-der-Moerder
Ibbenbürener Volkszeitung


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IVZ vom 7. März 2017 - Beim Stadtmuseum läuft es rund
Jahresversammlung
Ibbenbürener Volkszeitung

Beim Stadtmuseum läuft es rund - Jahresversammlung


76 Trauungen und Dutzende Führungen in 2016 sowie eine bei Besuchern aus der gesamten Region besonders beliebte Ausstellung über die 1950er Jahre gehören zu den zahlreichen Aktionen und Aktivitäten, auf die die Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum Ibbenbüren am Donnerstagabend im Haus Herold während der Jahresversammlung zurückblickten.
Bildunterschrift: Der Vorstand des Fördervereins Stadtmuseum mit (v.l.) Annette Bucken, Dirk Hawerkamp, Jürgen Povel, Theo Overberg und Jürgen Bucken freut sich, dass es rund läuft. Foto: Dietlind Ellerich

Der Vorstand des Fördervereins Stadtmuseum mit (v.l.) Annette Bucken, Dirk Hawerkamp, Jürgen Povel, Theo Overberg und Jürgen Bucken freut sich, dass es rund läuft.

Vorstandsmitglied Annette Bucken ließ das vergangene Jahr in launigen Worten Revue passieren, erinnerte an Filmaufnahmen und Märchensonntage, an die Öffnung eines leeren Tresors, die Erstellung von einer Reihe von Broschüren und eine besondere Schenkung. „Nach langem Zögern haben sich Rolf Stichling und seine Frau entschlossen, dem Stadtmuseum die im Trauzimmer stehenden dunklen schweren Eichenmöbel zu schenken“, freuten sich die Vorstandsmitglieder.
Dass es im Verein rund läuft, wurde bei den Neuwahlen deutlich. Einstimmige Wiederwahl hieß es für den Vorsitzenden Jürgen Povel, seinen Stellvertreter Jürgen Bucken, den Schriftführer Heiner Jessing, den Schatzmeister Dirk Hawerkamp sowie für die drei Beisitzer Annette Bucken, Theo Overberg und Werner Suer. Die Kasse werden im kommenden Jahr Robert Herkenhoff und Andreas Rolke prüfen.
Aus dem Arbeitskreis Stadtentwicklung berichtete Josef Bröker über die mühselige Entzifferung, Transkribierung und zum Teil Übersetzung zahlreicher Rentmeisterrechnungen aus den Jahren 1555 bis 1702, die guten Einblick in das damalige soziale Leben gäben und deutlich machten, dass von der sogenannten „guten alten Zeit“ nicht die Rede sein könne. Die Daten sollen in Broschüren und einer CD erfasst werden.


Aus dem Lenkungsausschuss Stolpersteine erzählte Gernold Mudrack. Er erinnerte an die Verlegung der ersten 23 Steine in Anwesenheit des Künstlers Gunter Demnig im Oktober 2016 und kündigte eine weitere Aktion für das laufende Jahr an. Bei der zweiten Auflage werde es nicht nur um Häuser ehemaliger jüdischer Mitbürger, sondern auch um andere Verfolgte gehen. So seien ein Stein für einen wegen Eidverweigerung hingerichteten Zeugen Jehovas oder eine Stolperschwelle für Zwangsarbeiter der Zeche in Planung. Begeistert sind Mudrack und seine Mitstreiter davon, wie gut die Stolpersteine in der Bevölkerung ankommen. Mit so viel Zustimmung und Unterstützung habe er nicht gerechnet, gab er unumwunden zu.
Ein wenig Kopfzerbrechen bereitete den Vereinsmitgliedern die aktuelle Situation des umfangreichen Archivs des Stadtmuseums. Die als Zwischenlösung genutzten Kellerräume in der Roncallistraße seien zu klein, der Keller des Museums werde bis zum Ende des Jahres noch vom Begegnungszentrum genutzt. Der Vorstand hofft, im März 2018 das neue Archiv im Hause vorstellen zu können.
Bis dahin hat der Förderverein aber noch eine Menge vor. So stehen nicht nur Neugestaltungen innen und außen auf dem Programm, sondern vor allem die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Vereins mit Sonderausstellungen und Märchensonntagen rund ums Jahr und einem großen Fest am 27. August.
Von Dietlind Ellerich


Quelle: IVZ vom 7. März 2017
http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/143384/Lokales/Beim-Stadtmuseum-laeuft-es-rund
Ibbenbürener Volkszeitung


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IVZ vom 23. Februar 2017 - Ein Haus zum Anfassen
Das Stadtmuseum Ibbenbüren blickt auf zehnjähriges Bestehen
Ibbenbürener Volkszeitung

Ein Haus zum Anfassen
Das Stadtmuseum Ibbenbüren blickt auf zehnjähriges Bestehen


Von Claus Kossag
IBBENBÜREN. Das Jahr 2017 ist für das Stadtmuseum Ibbenbüren ein ganz besonderes. Denn vor zehn Jahren wurde mit Unterschriften im Rathaus die Gründung des Fördervereins besiegelt. Annette Bucken, eine der engagierten Ehrenamtlichen im Stadtmuseum an der Breiten Straße 9: „Seitdem ist der Kern der Truppe noch so zusammen geblieben wie damals.“ Und so freuen sich die Ehrenamtlichen, dass sich das Stadtmuseum im ehemaligen Haus Hövel/Herold so gut etabliert hat.

So steht das Jahresprogramm 2017 natürlich auch im Zeichen des Zehnjährigen. Ganz besonders wird das am Sonntag, 27. August, der Fall sein. Denn an besagtem Tag im Jahr 2007 war das erste Treffen zur Gründung des Fördervereins. Am Jubiläumstag im August wird es ein Sonderprogramm geben – der genaue Inhalt steht noch nicht fest. Geplant ist im September ein neues Buch, eine Jubiläumsausgabe unter dem Titel „Momente in Ibbenbüren“. Zudem ist während des Jahres eine Ausstellung mit Künnemann-Bildern und eine Puppenstuben-Ausstellung geplant. Bereits angelaufen ist das Programm „Jeden Monat ein Märchen“ – immer an jedem letzten Sonntag eines Monats im Stadtmuseum an der Breiten Straße 9.


Und natürlich ist das Stadtmuseum wie immer sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Annette und Jürgen Bucken sowie Dirk Hawerkamp freuen sich über die gute Resonanz. Zwischen 60 und 70 Besucher sind es Sonntag für Sonntag. Viele gingen mit dem Satz „Ich komme noch mal wieder“, so Annette Bucken. Denn bei einem Besuch ließen sich oft nur Teilaspekte des großen Stadtmuseum-Angebots entdecken.
Und auch das ist besonders im Museum. Bucken: „Man darf bei uns fast alles in die Hand nehmen.“ Da können Schubladen geöffnet und alte Rechnungen begutachtet werden. Oder der Gast wirft einen erstaunten Blick in die Speisekarte der Vermählung von Johann Bernard Martin und Elisabeth Többen aus dem Jahr 1912. Das Publikum muss nicht von Schautafel zu Schautafel gehen, die Besucher bekommen etwas erzählt von den Ehrenamtlichen. „Alles ist darauf ausgerichtet, dass die Gäste das Haus kennenlernen“, erklärt Bucken.
Wie gesagt, das Spektrum ist breit. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt Münster und der Stadt Ibbenbüren engagieren sich fast 70 Mitglieder, mehrerer Arbeitsgruppen und Helfer im Förderverein und in der früheren Villa, die Julius Hövel 1892 erbauen ließ. Zu Angebot und Aufgaben schreibt das Stadtmuseum: „Regelmäßige Öffnungszeiten, Organisation von Ausstellungen, Führungen, Terminplanungen für Gruppen und Vereine, Beschaffung von „richtiger“ Einrichtung, Präsentation und Pflege des Objekts, Werbung und Internetauftritt, Unterhaltung des großen Archivbestandes, das alles und noch sehr viel mehr wurde bewerkstelligt. Die Ausstattung in der herrschaftlichen Villa kann sich sehen lassen, in der oberen Etage sind informative Ausstellungen, wie zum Beispiel ´Die 1950er Jahre´ und ´Stadtgeschichte´.“ Zu den Höhepunkten im Obergeschoss gehört zudem ein „Toucher“, ein Tisch, auf dem Karten, Ansichten und Fotos elektronisch geblättert werden können – im direkten Vergleich mit aktuellen Aufnahmen.


Für die Zukunft wünschen sich die Ehrenamtlichen weitere Mitstreiter. Vor allem für die Gästebetreuung am Sonntag, die derzeit auf wenigen Schultern ruht.

Das vielseitige Stadtmuseum Ibbenbüren

Im Stadtmuseum...
• wird Stadtgeschichte dokumentiert, aufbereitet, veröffentlicht, ausgestellt.
• finden Treffs der Ahnenforscher statt.
• forschen Gruppen und Vereine.
• heiraten Paare im Herrenzimmer.
• kann man historische Bücher anschauen und auch kaufen.
• kann man sich jeden Sonntagnachmittag informieren, aufhalten, stöbern, forschen.
• erfährt der Besucher, wie es früher war.
• können alte Bilder mit neuen verglichen werden.
• forschen Kinder nach einem Schatz.
• gibt es verschiedene Ausstellungen.
• gibt es zum Thema Kaffee und Cafés Interessantes zu entdecken.
• darf man in alle Schubladen schauen.
• kauft man historische Ansichtskarten.
• werden Urnen aus der Bronzezeit ausgestellt.
• liegen viele Karten und Pläne, digital und auch auf Papier.
• schlägt jede Stunde eine über 200 Jahre alte holländische Standuhr.
• ist eine große 1950er-Jahre-Ausstellung • •
• dürfen Besucher auf dem alten Sofa Platz nehmen.
• erfahren die Gäste, wann die letzte Postkutsche gefahren ist.
• ist es nie langweilig.
• gibt es Brausetütchen zum Probieren.
• ist fotografieren erwünscht.
• wurden schon mehr als 15000 alte Bilder gesammelt, digital erfasst und geordnet.
• waren schon Besucher aus fernen Ländern.
• kann man Lincrusta Tapeten anschauen.
• darf man einen Tresor von 1892 aufmachen.
• gibt es Rätsel und Verborgenes.
• steht eine Spendenkiste für Schotter und Kies.

Zusammengestellt vom Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e.V.

„Ein Besuch im Stadtmuseum lohnt sich – und zwar nicht erst, wenn man älter ist.“ Annette Bucken

Quelle: IVZ vom 23. Februar 2017
http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/140445/Lokales/Ein-Haus-zum-Anfassen
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© Foto Seite oben: (Die Presse am Bahnhof/Weberei Többen 1956) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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© Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren
Aktualisiert/Update 15.06.2017
www.stadtmuseum-ibbenbueren.de
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