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Foto: (Die Presse am Bahnhof) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Januar - Juni 2017  


Beim Stadtmuseum läuft es rund - Jahresversammlung - IVZ vom 07.03.2017
Das Stadtmuseum Ibbenbüren blickt auf zehnjähriges Bestehen. IVZ vom 23.02.2017


Pressespiegel Grafik


Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Januar - Juni 2017


IVZ vom 7. März 2017 - Beim Stadtmuseum läuft es rund
Jahresversammlung
Ibbenbürener Volkszeitung

Beim Stadtmuseum läuft es rund - Jahresversammlung


76 Trauungen und Dutzende Führungen in 2016 sowie eine bei Besuchern aus der gesamten Region besonders beliebte Ausstellung über die 1950er Jahre gehören zu den zahlreichen Aktionen und Aktivitäten, auf die die Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum Ibbenbüren am Donnerstagabend im Haus Herold während der Jahresversammlung zurückblickten.
Bildunterschrift: Der Vorstand des Fördervereins Stadtmuseum mit (v.l.) Annette Bucken, Dirk Hawerkamp, Jürgen Povel, Theo Overberg und Jürgen Bucken freut sich, dass es rund läuft. Foto: Dietlind Ellerich

Der Vorstand des Fördervereins Stadtmuseum mit (v.l.) Annette Bucken, Dirk Hawerkamp, Jürgen Povel, Theo Overberg und Jürgen Bucken freut sich, dass es rund läuft.

Vorstandsmitglied Annette Bucken ließ das vergangene Jahr in launigen Worten Revue passieren, erinnerte an Filmaufnahmen und Märchensonntage, an die Öffnung eines leeren Tresors, die Erstellung von einer Reihe von Broschüren und eine besondere Schenkung. „Nach langem Zögern haben sich Rolf Stichling und seine Frau entschlossen, dem Stadtmuseum die im Trauzimmer stehenden dunklen schweren Eichenmöbel zu schenken“, freuten sich die Vorstandsmitglieder.
Dass es im Verein rund läuft, wurde bei den Neuwahlen deutlich. Einstimmige Wiederwahl hieß es für den Vorsitzenden Jürgen Povel, seinen Stellvertreter Jürgen Bucken, den Schriftführer Heiner Jessing, den Schatzmeister Dirk Hawerkamp sowie für die drei Beisitzer Annette Bucken, Theo Overberg und Werner Suer. Die Kasse werden im kommenden Jahr Robert Herkenhoff und Andreas Rolke prüfen.
Aus dem Arbeitskreis Stadtentwicklung berichtete Josef Bröker über die mühselige Entzifferung, Transkribierung und zum Teil Übersetzung zahlreicher Rentmeisterrechnungen aus den Jahren 1555 bis 1702, die guten Einblick in das damalige soziale Leben gäben und deutlich machten, dass von der sogenannten „guten alten Zeit“ nicht die Rede sein könne. Die Daten sollen in Broschüren und einer CD erfasst werden.


Aus dem Lenkungsausschuss Stolpersteine erzählte Gernold Mudrack. Er erinnerte an die Verlegung der ersten 23 Steine in Anwesenheit des Künstlers Gunter Demnig im Oktober 2016 und kündigte eine weitere Aktion für das laufende Jahr an. Bei der zweiten Auflage werde es nicht nur um Häuser ehemaliger jüdischer Mitbürger, sondern auch um andere Verfolgte gehen. So seien ein Stein für einen wegen Eidverweigerung hingerichteten Zeugen Jehovas oder eine Stolperschwelle für Zwangsarbeiter der Zeche in Planung. Begeistert sind Mudrack und seine Mitstreiter davon, wie gut die Stolpersteine in der Bevölkerung ankommen. Mit so viel Zustimmung und Unterstützung habe er nicht gerechnet, gab er unumwunden zu.
Ein wenig Kopfzerbrechen bereitete den Vereinsmitgliedern die aktuelle Situation des umfangreichen Archivs des Stadtmuseums. Die als Zwischenlösung genutzten Kellerräume in der Roncallistraße seien zu klein, der Keller des Museums werde bis zum Ende des Jahres noch vom Begegnungszentrum genutzt. Der Vorstand hofft, im März 2018 das neue Archiv im Hause vorstellen zu können.
Bis dahin hat der Förderverein aber noch eine Menge vor. So stehen nicht nur Neugestaltungen innen und außen auf dem Programm, sondern vor allem die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Vereins mit Sonderausstellungen und Märchensonntagen rund ums Jahr und einem großen Fest am 27. August.
Von Dietlind Ellerich


Quelle: IVZ vom 7. März 2017
http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/143384/Lokales/Beim-Stadtmuseum-laeuft-es-rund
Ibbenbürener Volkszeitung


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2017
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IVZ vom 23. Februar 2017 - Ein Haus zum Anfassen
Das Stadtmuseum Ibbenbüren blickt auf zehnjähriges Bestehen
Ibbenbürener Volkszeitung

Ein Haus zum Anfassen
Das Stadtmuseum Ibbenbüren blickt auf zehnjähriges Bestehen


Von Claus Kossag
IBBENBÜREN. Das Jahr 2017 ist für das Stadtmuseum Ibbenbüren ein ganz besonderes. Denn vor zehn Jahren wurde mit Unterschriften im Rathaus die Gründung des Fördervereins besiegelt. Annette Bucken, eine der engagierten Ehrenamtlichen im Stadtmuseum an der Breiten Straße 9: „Seitdem ist der Kern der Truppe noch so zusammen geblieben wie damals.“ Und so freuen sich die Ehrenamtlichen, dass sich das Stadtmuseum im ehemaligen Haus Hövel/Herold so gut etabliert hat.

So steht das Jahresprogramm 2017 natürlich auch im Zeichen des Zehnjährigen. Ganz besonders wird das am Sonntag, 27. August, der Fall sein. Denn an besagtem Tag im Jahr 2007 war das erste Treffen zur Gründung des Fördervereins. Am Jubiläumstag im August wird es ein Sonderprogramm geben – der genaue Inhalt steht noch nicht fest. Geplant ist im September ein neues Buch, eine Jubiläumsausgabe unter dem Titel „Momente in Ibbenbüren“. Zudem ist während des Jahres eine Ausstellung mit Künnemann-Bildern und eine Puppenstuben-Ausstellung geplant. Bereits angelaufen ist das Programm „Jeden Monat ein Märchen“ – immer an jedem letzten Sonntag eines Monats im Stadtmuseum an der Breiten Straße 9.


Und natürlich ist das Stadtmuseum wie immer sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Annette und Jürgen Bucken sowie Dirk Hawerkamp freuen sich über die gute Resonanz. Zwischen 60 und 70 Besucher sind es Sonntag für Sonntag. Viele gingen mit dem Satz „Ich komme noch mal wieder“, so Annette Bucken. Denn bei einem Besuch ließen sich oft nur Teilaspekte des großen Stadtmuseum-Angebots entdecken.
Und auch das ist besonders im Museum. Bucken: „Man darf bei uns fast alles in die Hand nehmen.“ Da können Schubladen geöffnet und alte Rechnungen begutachtet werden. Oder der Gast wirft einen erstaunten Blick in die Speisekarte der Vermählung von Johann Bernard Martin und Elisabeth Többen aus dem Jahr 1912. Das Publikum muss nicht von Schautafel zu Schautafel gehen, die Besucher bekommen etwas erzählt von den Ehrenamtlichen. „Alles ist darauf ausgerichtet, dass die Gäste das Haus kennenlernen“, erklärt Bucken.
Wie gesagt, das Spektrum ist breit. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt Münster und der Stadt Ibbenbüren engagieren sich fast 70 Mitglieder, mehrerer Arbeitsgruppen und Helfer im Förderverein und in der früheren Villa, die Julius Hövel 1892 erbauen ließ. Zu Angebot und Aufgaben schreibt das Stadtmuseum: „Regelmäßige Öffnungszeiten, Organisation von Ausstellungen, Führungen, Terminplanungen für Gruppen und Vereine, Beschaffung von „richtiger“ Einrichtung, Präsentation und Pflege des Objekts, Werbung und Internetauftritt, Unterhaltung des großen Archivbestandes, das alles und noch sehr viel mehr wurde bewerkstelligt. Die Ausstattung in der herrschaftlichen Villa kann sich sehen lassen, in der oberen Etage sind informative Ausstellungen, wie zum Beispiel ´Die 1950er Jahre´ und ´Stadtgeschichte´.“ Zu den Höhepunkten im Obergeschoss gehört zudem ein „Toucher“, ein Tisch, auf dem Karten, Ansichten und Fotos elektronisch geblättert werden können – im direkten Vergleich mit aktuellen Aufnahmen.


Für die Zukunft wünschen sich die Ehrenamtlichen weitere Mitstreiter. Vor allem für die Gästebetreuung am Sonntag, die derzeit auf wenigen Schultern ruht.

Das vielseitige Stadtmuseum Ibbenbüren

Im Stadtmuseum...
• wird Stadtgeschichte dokumentiert, aufbereitet, veröffentlicht, ausgestellt.
• finden Treffs der Ahnenforscher statt.
• forschen Gruppen und Vereine.
• heiraten Paare im Herrenzimmer.
• kann man historische Bücher anschauen und auch kaufen.
• kann man sich jeden Sonntagnachmittag informieren, aufhalten, stöbern, forschen.
• erfährt der Besucher, wie es früher war.
• können alte Bilder mit neuen verglichen werden.
• forschen Kinder nach einem Schatz.
• gibt es verschiedene Ausstellungen.
• gibt es zum Thema Kaffee und Cafés Interessantes zu entdecken.
• darf man in alle Schubladen schauen.
• kauft man historische Ansichtskarten.
• werden Urnen aus der Bronzezeit ausgestellt.
• liegen viele Karten und Pläne, digital und auch auf Papier.
• schlägt jede Stunde eine über 200 Jahre alte holländische Standuhr.
• ist eine große 1950er-Jahre-Ausstellung • •
• dürfen Besucher auf dem alten Sofa Platz nehmen.
• erfahren die Gäste, wann die letzte Postkutsche gefahren ist.
• ist es nie langweilig.
• gibt es Brausetütchen zum Probieren.
• ist fotografieren erwünscht.
• wurden schon mehr als 15000 alte Bilder gesammelt, digital erfasst und geordnet.
• waren schon Besucher aus fernen Ländern.
• kann man Lincrusta Tapeten anschauen.
• darf man einen Tresor von 1892 aufmachen.
• gibt es Rätsel und Verborgenes.
• steht eine Spendenkiste für Schotter und Kies.

Zusammengestellt vom Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e.V.

„Ein Besuch im Stadtmuseum lohnt sich – und zwar nicht erst, wenn man älter ist.“ Annette Bucken

Quelle: IVZ vom 23. Februar 2017
http://www.ivz-aktuell.de/Artikel/140445/Lokales/Ein-Haus-zum-Anfassen
Ibbenbürener Volkszeitung



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© Foto Seite oben: (Die Presse am Bahnhof/Weberei Többen 1956) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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© Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren
Aktualisiert/Update 09.03.2017
www.stadtmuseum-ibbenbueren.de
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