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Foto: (Die Presse am Bahnhof) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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Archiv - Stadtmuseum Ibbenbüren
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Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Juli - Dezember 2012  


„Opa, wie war das früher?“ - Osnabrücker Sonntagszeitung - Ausgabe Nr. 52
Neues Buch vom Stadtmuseum Ibbenbüren - Stadtjournal Ausgabe 20 - Dez. 2012
Stadtmuseum bietet ein neues Buch rund um die 1950er Jahre an. IVZ vom 23.11.12
"Intarsia" - Ausstellung im Stadtmuseum findet viel Bewunderung - IVZ 09.10.12
Kunstvolle Holzarbeiten im Stadtmuseum - IVZ vom 12.09.2012
Kunstvolle Nachbildung ist mit vielen Motiven übersät - IVZ vom 04.09.2012
5 Jahre Stadtmuseum - Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012
Anna und Emma - Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012
Intarsien: Tag des offenen Denkmals - Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012
Ausstellung bei "Ab in die Mitte" - IVZ vom 07.08.2012
Fünf Jahre Stadtmuseum Ibbenbüren - Osnabrücker Sonntagszeitung - 05.08.2012
Ein wahres Schmuckkästchen - Unser Wochenende vom 03.08.2012
Fünf Jahre Stadtmuseum an der Breiten Straße - WIR IN vom 01.08.2012
Fünf Jahre Stadtmuseum an der Breiten Straße - IVZ vom 28.07.2012



Pressespiegel Grafik


Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Juli - Dezember 2012


„Opa, wie war das früher?“
Neuer Band in der Schriftenreihe des Ibbenbürener Stadtmuseums erschienen.
Osnabrücker Sonntagszeitung vom 23.12.2012

Ibbenbüren. Rechtzeitig zu Weihnachten ist der fünfte Band aus der Schriftenreihe des Ibbenbürener Stadtmuseums „Ibbenbüren neu entdecken“ erschienen. Das Buch trägt den Titel „Tim und Opa in Ibbenbüren – Geschichten und Fotos aus den 1950er Jahren“.

„Viele Besucher im Stadtmuseum fragten immer mal wieder nach Bildern aus den 50er Jahren, Bilder etwa vom Oberen Markt mit der Milchbar ‚Die Kuh’, Bilder aus den Zeiten des Hochbetriebs an der Sommerrodelbahn oder von der Feuerwehr auf dem Neumarkt“, berichtet Annette Bucken, die die Idee zu dem Buch hatte und bei der im Museumslädchen man es jetzt für 18,50 Euro kaufen kann.

Annette Bucken im Museumslädchen

Bildunterschrift: Bei Annette Bucken im Museumslädchen gibt es jetzt den fünften Band aus der Schriftenreihe des Stadtmuseums. Foto: Luck

Das ebenso simple wie geniale Konzept: Ein Kind fragt einen Erwachsenen, wie das früher war, als er Kind war. Was habt ihr gemacht ohne das Fernsehen? Wohin ging euer Flug in den Urlaub? Wie viele Geschenke hast du zu Weihnachten bekommen? Auf diese Weise ist schnell ein für Erwachsene wie Kinder gut lesbarer Frage- und Antwort-Text entstanden, illustriert mit zahlreichen zeitgenössischen Fotos. „Alle Tim-Sätze sind fett gedruckt, die Antworten von Opa in normaler Schriftstärke, so dass man das Buch auch wunderbar abwechselnd zu zweit lesen kann“, schwärmt Annette Bucken. Tim fragt und Opa antwortet, er erzählt Begebenheiten aus seiner Kindheit und unternimmt mit seinem Enkel Ausflüge in die Vergangenheit: wenn sie in den Wald gehen und Moos suchen für das Osternest, einen Drachen mit Zeitungspapier basteln oder wenn sie versuchen, ein Iglu aus Schneeblöcken „so wie früher“ zu bauen.


„Tim und Opa“ eignet sich übrigens ganz toll als Weihnachtsgeschenk in letzter Minute. Das Ibbenbürener Stadtmuseum und das Museumslädchen sind heute von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Zu sehen gibt es derzeit die Ausstellung „Intarsia“ mit schönen Holzeinlegearbeiten sowie eine Ausstellung großformatiger, historischer Aufnahmen vom Oberen Markt und der Großen Straße.
Mehr Informationen unter www.stadtmuseum-ibbenbueren. de. H.L.


Quelle: Osnabrücker Sonntagszeitung vom 23.12.2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Neues Buch vom Stadtmuseum Ibbenbüren
„Tim und Opa in Ibbenbüren, Geschichten und Fotos aus den 1950er Jahren.“
Stadtjournal - Ausgabe 20
Dezember 2012

Fünf Jahre besteht das Stadtmuseum inzwischen. Seine Schriftenreihe „Ibbenbüren neu entdecken“ ist nicht weniger lang

Die Grundidee dazu, in „Frage und Antwort“ die 1950er Jahre vor Augen zu stellen, war schon 2008 geboren. Annette Bucken plante einen immerwährenden Kalender mit zwölf Geschichten unter der Leitfrage: Wie war das früher? Das Personal war auch bald zur Hand: Enkel Tim fragt seinen Opa.

So entstand eine Geschichte nach der anderen: vom Elternhaus und der Landwirtschaft, von Schule und Freizeit. Die Ideen kamen aus den Erinnerungen der eigenen Kindheit wie aus denen ihres Ehemannes Jürgen. Das Bild begann sich zu runden: Wie gestaltete sich damals der Tagesablauf ohne unsere modernen Hilfsmittel? Wie funktionierten die Gerätschaften in den 1950er Jahren? Was tat man ohne Fernsehen? Solchen Fragen geht Tim auf den Grund:


„Opa, wie war das früher?“ Um das Ganze im Wortsinn anschaulich zu machen, wurden liebevolle Illustrationen und viele Fotos aus den 1950er Jahren hinzugefügt. Von A wie Almhütte bis Z wie Zugfahrt mit der TWE, die Bilder erinnern an die vergangene Ibbenbürener Geschichte. Dazu musste geforscht, sortiert und getextet werden.

Herausgekommen ist ein amüsantes Ibbenbürener Geschichtenbuch mit vielen Fotos, für Kinder und Erwachsene. Man kann es auch zu zweit lesen, abwechselnd oder - warum nicht gleich - von Opa vorlesen lassen.

Ab dem 28. November sind die „Tim und Opa-Geschichten“ für 18,50 Euro zu haben. Angeboten wird es in den Buchhandlungen und natürlich sonntags im Lädchen des Stadtmuseums. Das neue Buch ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für Kinder und Erwachsene. (ab)


Quelle: Stadtjournal - Ausgabe 20 - Dezember 2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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"Tim und Opa in Ibbenbüren"
Stadtmuseum bietet ein neues Buch rund um die 1950er- Jahre an

IVZ vom 23.11.2012

Ibbenbüren. Fünf Jahre besteht das Stadtmuseum inzwischen. Seine Schriftenreihe "Ibbenbüren neu entdecken" ist nicht weniger lang. Die Grundidee dazu, in "Frage und Antwort" die 1950er Jahre vor Augen zu stellen, war schon 2008 geboren. Annette Bucken plante einen immerwährenden Kalender mit zwölf Geschichten unter der Leitfrage: Wie war das früher?


Das Personal war auch bald zur Hand: Enkel Tim fragt seinen Opa. So entstand eine Geschichte nach der anderen: vom Elternhaus und der Landwirtschaft, von Schule und Freizeit. Die Ideen kamen aus den Erinnerungen der eigenen Kindheit wie aus denen ihres Ehemannes Jürgen. Das Bild begann sich zu runden: Wie gestaltete sich damals der Tagesablauf ohne unsere modernen Hilfsmittel? Wie funktionierten die Gerätschaften in den 50er Jahren? Was tat man ohne Fernsehen? Solchen Fragen geht Tim auf den Grund: "Opa, wie war das früher?"


Um das Ganze im Wortsinn anschaulich zu machen, wurden liebevolle Illustrationen und viele Fotos aus den 1950er Jahren hinzugefügt. Von A wie Almhütte bis Z wie Zugfahrt mit der TWE, die Bilder erinnern an die vergangene Ibbenbürener Geschichte. Dazu musste geforscht, sortiert und getextet werden. Herausgekommen ist ein amüsantes Ibbenbürener Geschichtenbuch mit vielen Fotos, für Kinder und Erwachsene. Man kann es auch zu zweit lesen, abwechselnd oder - warum nicht gleich - von Opa vorlesen lassen.


Ab dem 28. November sind die "Tim und Opa-Geschichten" für 18,50 € zu haben. Angeboten wird es in den Buchhandlungen und natürlich sonntags im Lädchen des Stadtmuseums.


Quelle: IVZ vom 23.11.2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Künstler "malt" mit Hölzern - "Intarsia" - Ausstellung im Stadtmuseum findet viel Bewunderung
IVZ vom 09.10.2012

Ibbenbüren. Großformatige Bilder der "Großen Straße" und Fotos von Alt- Ibbenbüren waren am Sonntag im Stadtmuseum Ibbenbüren zu sehen. Und für diese Bilderreise in die Vergangenheit bot die denkmalgeschützte Stadtvilla aus dem Jahr 1892 natürlich einen idealen Rahmen. Besonderer Anziehungspunkt im Stadtmuseum Breite Straße war am Sonntag die Eröffnung der Ausstellung "Intarsia", in der Theo Bußmann noch bis zum 30. Dezember jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr seine kunstvollen Intarsienarbeiten zeigt.
Bildunterschrift: Gemeinsam mit Annette Bucken (l.) bewundern Besucher das "Glanzstück" der Ausstellung, die Nachbildung des "Wrangel" - Schrankes. Foto: Francis Kroll

Gemeinsam mit Annette Bucken (l.) bewundern Besucher das  "Glanzstück" der Ausstellung, die Nachbildung des "Wrangel" - Schrankes. Foto: Francis Kroll

Neben zahlreichen wunderschönen Einlegearbeiten aus verschiedenen Hölzern gibt es ein ganz besonderes Kleinod. Im Landesmuseum Münster befindet sich der sogenannter "Wrangel" -Schrank, der angeblich der Tochter des Feldmarschalls "Wrangel" gehört haben soll.

Fast 450 Jahre nach Erstellung dieses berühmten Kabinettmöbelstücks hat Theo Bußmann aus Ibbenbüren eine kunstvolle Nachbildung gefertigt. Insgesamt rund tausend Stunden hat der 81-jährige Intarsienkünstler für diese aufwendige Arbeit benötigt. Das Auge kann sich nicht satt sehen an den verschiedenen Darstellungen.


Nach der Tischlerlehre fertigte Bußmann bereits 1957 ein großformatiges Holzbild mit Ibbenbürener Motiven und aktualisierte es später in einer Neuauflage. Die unterschiedlich strukturierten Hölzer haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Die Bilder in ihrer Kleinteiligkeit und Genauigkeit lassen den Betrachter staunen. Vorlage für Bußmanns Intarsienarbeiten sind meist Bilder von namhaften Künstlern, die er dann auf seine Weise mit 16 verschiedenen Holzarten für Furniere und Wurzelfurniere umsetzt.


"Zwei- bis dreihundert Stunden für jedes Bild muss ich rechnen", sagt Bußmann. Annette Bucken, Vorstandsmitglied im Förderverein Stadtmuseum, führte am Sonntag Aufsicht im Stadtmuseum und verriet den Besuchern so manches Detail der umfassenden Ausstellung. Dass darin viel Herzblut steckt, wurde so für die Besucher an diesem Nachmittag spürbar.


Quelle: IVZ vom 09.10.2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Kunstvolle Holzarbeiten im Stadtmuseum
IVZ vom 12.09.2012

Der bundesweite "Tag des offenen Denkmals" war in diesem Jahr dem Natur- und Baustoff Holz gewidmet. Im Stadtmuseum Ibbenbüren bestaunten viele Besucher die Ausstellung "INTARSIA" mit kunstvollen Holzeinlegearbeiten von Theo Bußmann. Der gelernte Tischler entdeckte schon früh seine künstlerische Ader. Nach Abschluss der Lehrzeit legte er bereits 1957 ein großformatiges Holzbild mit Ibbenbürener Motiven vor, das er später noch einmal mit einer Neuauflage aktualisierte.

Theo Bußmann (2. v.l.)

Nach Abschluss der Lehrzeit legte er bereits 1957 ein großformatiges Holzbild mit Ibbenbürener Motiven vor, das er später noch einmal mit einer Neuauflage aktualisierte. Zum "Tag des offenen Denkmals" erklärte Theo Bußmann (2. v. l.) den Besuchern, wie eine derart aufwendige Arbeit entsteht. Das Stadtmuseum, Breite Straße 9, zeigt die vielseitigen Holzarbeiten von Theo Bußmann noch bis Ende Dezember sonntags von 15 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung. Eintritt frei.


Quelle: IVZ vom 12.09.2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Kunstvolle Nachbildung ist mit vielen Motiven übersät
Ausstellung zum Thema Holz zum Tag des offenen Denkmals

IVZ vom 04.09.2012

Ibbenbüren. Fast 450 Jahre nach Erstellung des berühmten Kabinettmöbelstücks ist in Ibbenbüren eine kunstvolle Nachbildung entstanden. Die von Theo Bußmannerstellte Nachbildung eines "Wrangelschrankes" ist der prunkvolle Mittelpunkt der Ausstellung zum Tag des offenen Denkmals, Thema "Holz".
Genau so aufwändig wie das Original ist das Objekt im Stadtmuseum gearbeitet. Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals, Thema "Holz" am 9. September zeigt der Förderverein unter anderem dieses kunstvolle Möbel.
Kabinettschränke sind Kastenmöbel, die aus der Zeit um 1500 in Spanien entstanden sind. Viele Fächer und Schubladen dienen zur Aufbewahrung von wertvollen Gegenständen. Schreibutensilien, Siegel, Dokumente, Briefe, Münzen, Medaillen und Schmuck lagen vielleicht in Schatullen und Schachteln hinter den verschließbaren Flügeltüren.
Foto: Theo Bußmann hat eine Nachbildung des "Wrangelschrankes" erstellt >>>

Foto: Theo Bußmann, im Hintergrund seine Nachbildung des "Wrangelschrankes"

Angeblich soll der historische "Wrangelschrank" einst der Tochter des Feldmarschalls "Wrangel" gehört haben. Der Nachbau im Stadtmuseum entstand in der Werkstatt von Theo Bußmann. Auch dieser Schrank hebt sich - genau wie das original - durch die Qualität der Einlegearbeiten hervor. Alle Flächen belegte Bußmann mit vielen verschiedenfarbigen, unterschiedlich strukturierten Hölzern. Die Bilder strahlen durch Feinheit und Genauigkeit, die Kleinteiligkeit der einzelnen Motive ist überwältigend.
Tierdarstellungen, vor allem Vögel, Kriegsgerät, Vasen, Blumen, Rampen mit unrealistischen Architekturbrocken, Stücke von Rollen oder Rädern, Schnörkel, das Auge kann sich nicht satt sehen, man entdeckt immer Neuigkeiten. Auch die Seitenwände sind mit Motiven übersät, dicht aufgefüllt mit Gerätschaften, Putten und Blumen, Obstschalen und Bäumen - eine eng zusammengefügte Bilderwelt. Kurz gesagt: Der Inhalt zeigt die Vergänglichkeit aller Macht und Pracht auf Erden.


Im Stadtmuseum können interessierte Besucher auch die vielen kunstvollen Einlegearbeiten von Theo Bußmann anschauen. Die Nachbildung des "Wrangelschrankes" ist der prunkvolle Mittelpunkt der Ausstellung zum Tag des offenen Denkmals, Thema "Holz".

Ausstellung im Stadtmuseum, Breite Straße 9 bis Ende Dezember 2012; Eintritt frei sonntags 15 - 18 Uhr
und am Tag des offenen Denkmals von 10 bis 18 Uhr.


Quelle: IVZ vom 04.09.2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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5 Jahre Stadtmuseum an der Breiten Straße
Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012

Ich bin mir sicher, dass wir hier in fünf Jahren ein Schmuckkästchen haben werden“, so Bürgermeister Steingröver bei der Gründungsversammlung im Rathaus im August 2007.


Der Weg zum „Schmuckkästchen“ war lang. Bei der ersten Besichtigung des Domizils aus dem Jahr 1892 staunten die Mitglieder des neuen Fördervereins nicht schlecht: prachtvolle Stuckdecken und ansonsten gähnende Leere. Dass hier viel Arbeit wartete, war sofort klar, ein Plan musste her. Die Räume wurden schnell einigermaßen hergerichtet, denn schon im September, dem Tag des offenen Denkmals sollten viele Leute das Haus besichtigen. Nach ein paar Wochen Fleißarbeit präsentierte der Verein schon die erste Ausstellung, Ansichtskarten aus unserer Stadt wurden gezeigt. Da der Besucherandrang unerwartet groß war, wurde der Termin zum Finale nach hinten verlegt. Weitere Ausstellungen folgten in kurzen Abständen: „In der Luft lag Kaffeeduft“, die Geschichten der Cafés und Röstereien aus Ibbenbüren waren 2008 ein großer Erfolg. Dann folgte die „Bronzezeit in Ibbenbüren“, aus Anlass eines Feuerwehrjubiläums zeigte der Förderverein danach „Feuer und Flamme“, und die „Ibbenbürener Postgeschichten“ konnten sich die Museumsgäste im Jahr 2011 anschauen.


Parallel sollten die Räume im Erdgeschoss im passenden Stil möbliert werden und zwischendurch renovierte die Museumsgruppe in mühevoller Kleinarbeit zusammen mit Ibbenbürener Handwerkern die beiden Etagen. Bald fand so manches historische Möbelstück per LKW - Transport ein schönes neues Zuhause im Stadtmuseum. Dank der guten Kooperation mit dem Denkmalamt des Landschaftsverbandes in Münster wurden im Herbst 2011 die historischen Räume endlich mit passenden Tapeten ausstaffiert.

Im Laufe der Zeit haben sich viele „Ibbenbürener Schätze“ im Archiv angesammelt. Nach gewisser „Schlummerzeit“ werden sie bei passender Gelegenheit in den oberen Räumlichkeiten zur Stadtgeschichte gezeigt. Unter anderem ist eine sehr beachtliche Fotosammlung, die mehrere tausend Bilder umfasst, entstanden, die auch in digitaler Form vorliegt.
In regelmäßigen Abständen werden Bilderabende veranstaltet. An jedem zweiten Dienstag im Monat können Interessierte um 19 Uhr in der Villa Ibbenbürener Ansichten anschauen. Auch außerhalb der Öffnungszeiten können Gruppen und Vereine, Geburtstagskinder und Jubelpaare sich eine Bilderschau - auch zu Hause - bestellen.
Noch schöner stellt sich seit kurzem die beeindruckende Glasausstellung dar und in der Küche erfährt der Besucher alles zu alten Cafés und Röstereien.


In dieser jungen Vereinsgeschichte erstellten die ehrenamtlichen Fleißarbeiter schon vier eigene Bücher. Die Arbeitsgemeinschaft im Verein ist immer bemüht, den Besuchern die die Wohnkultur und Lebensart der vergangenen Gründerzeit begreiflich zu machen und zu erläutern. Eine weitere Aufgabe ist das Aufarbeiten der Stadtgeschichte. Die alte Villa aus dem Jahr 1892 soll vielfältig genutzt werden, ganz besonders von den Brautleuten, die in den historischen Räumen ja sagen. Es sind noch viele Projekte zu verschiedenen Themen geplant, derzeit werden historische Landkarten und Stadtpläne Ibbenbürens aufgearbeitet, um sie allen Interessierten zugänglich zu machen.

Für Besucher lohnt sich immer ein Wiederkommen, denn auch die kleineren Ausstellungen sind sehenswert. Immer wieder werden Exponate zur Vervollständigung der Ausstattung hinzugefügt und verfeinert. So komplettiert sich das „Schmuckkästchen“.
Aktuell werden Bilder vom Oberen Markt und der Großen Straße gezeigt.


Quelle: Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Anna und Emma
Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012

Dienstmädchengeschichte, beinahe glaubhaft, diesmal von alten Socken

Anna hatte sich im Laufe der Zeit mit dem netten älteren Herrn, der seit dem Sommer des letzten Jahres im Haus gegenüber wohnte, angefreundet. Er bewohnte eine kleine Wohnung im Dachgeschoss, war fleißig und sauber. Sogar die schmalen Fenster waren immer blank geputzt und die Geranien bekämen regelmäßig Wasser.


Selbst Annas Arbeitgeber hatten nichts an ihm auszusetzen. Neuerdings aber beschwerte sich die Hausdame über „den Alten da oben“, sodass Anna und Emma den Ärger in der Küche hören konnten. Es ging um graue, löchrige Schachtsocken, die auf der kleinen Wäscheleine hingen, die sich der Rentner ans Fensterbrett montiert hatte. Um Genaueres rauszukriegen, lehnte Emma sich an die Salontür um zu lauschen. Das gefiel Anna gar nicht, o gottogott, wenn das man gut geht, so etwas gehörte sich nicht. Es sei überaus peinlich, hörte Emma, sich jeden Tag so etwas ansehen zu müssen. Der Blick fiel tatsächlich vom Salon auf das gegenüberliegende Haus, direkt auf das Überbleibsel aus Bergmannszeiten. Anna und Emma wussten schon seit einigen Tagen, das die Socken jetzt dort hängen bleiben mussten! Als sich am Sonntagmorgen die Nachbarn nach dem Kirchgang auf der Straße trafen, schubste die Hausdame ihren Mann an. Sie wies auf den Rentner, der gerade ins Haus ging. Ihm müsse mal jemand ordentlich Bescheid sagen, dabei stemmte sie ihre Arme in die Hüften und schaute wütend ihren Gatten an.

Als dieser sich langsam auf den Weg zum Rentner machen wollte, drehte sie sich um und ging selber rüber. Sie stampfte über die Straße, Nachbars Tür war nur angelehnt, die Stufen der Holztreppe knarrten. Der Rentner staunte nicht schlecht, dass die resolute Nachbarin ihn persönlich besuchen wollte. Gerade wollte sie mit dem Donnerwetter anfangen, da schaute er sie ganz entzückt an und legte den Finger auf seinen Mund. Das darf ja wohl nicht wahr sein, er griff vorsichtig ihren Arm und zog sie in ein kleines Zimmer. Leise öffnete er das Fenster und zeigte ihr die alten Socken. Er war wohl auch noch stolz darauf, ihr die schändlichen Stücke zu zeigen. So ein Skandal.


Man könnte meinen, dass dann ein ganz kleines Lächeln über ihre Lippen huschte, sie erblickte nämlich ein kleines Rotschwänzchen, das in der Strumpföffnung ein kunstvolles Nest gebaut hatte.

Sie schaute ungläubig zum Rentner, er erwartungsvoll zu ihr. Aha, sagte sie, so so, trottete etwas kleinmütig zurück zu der Villa.


Anna, das Dienstmädchen rannte ihr freudestrahlend entgegen, ob denn das Vogelnest nicht niedlich sei… Ja ja, ganz nett, die hätten ja wohl auch hinter dem Haus nisten können! (ab)


Quelle: Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Intarsien: Tag des offenen Denkmals - Thema „Holz“
Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012

Früher war alles aus Holz: Löffel, Teller Tassen, Schuhe sogar Wasserleitungen und Fahrräder

Holz war und ist in unserer Gegend immer und fast überall verfügbar. Es ist ein nachwachsender Rohstoff im Gegensatz zu Stein und Ton als Baumaterial. Fachwerkhäuser, Dachstühle, Kirchenausstattungen, Türen, Tore, Wasserräder, Wagen, Behälter und vieles mehr, das alles lässt sich auch heute noch aus Holz herstellen.


Bilder aus Holz, das ist etwas Besonderes. Am Tag des offenen Denkmals präsentiert das Stadtmuseum viele kunstvolle Bilder, sogenannte Holz- Einlegearbeiten oder Intarsien. Interessierte Besucher erfahren wie solche „Intarsienarbeiten“ entstehen, welches Werkzeug dazu gebraucht wird, welch große Vielfalt an Holzarten und -farben verwendet werden.

Das Wort „Intarsia“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet „einlegen“. Bereits 2000 v. Chr. verzierten die Ägypter Möbel und Särge mit dieser Kunst. Im Mittelalter waren Holzeinlegearbeiten in Europa nicht so beliebt, Goldschmiedearbeiten waren bevorzugt. Die Blütezeit der Intarsia kam spät aus Italien und Spanien. In Florenz soll es im Jahr 1474 rund 80 Werkstätten gegeben haben, dessen Handwerker kunstvolle Holzeinlegearbeiten herstellten. In Deutschland hatte diese Kunst auch schon eine längere Tradition, aber die Anregungen aus Italien und Tirol wurden gern angenommen. Augsburg und Nürnberg waren die Städte mit bedeutenden Werkstätten. Besonders hervorzuheben ist der „Wrangelschrank“ von 1566 im LWL Museum in Münster. Alle Flächen sind mit Einlegearbeiten versehen, er ist ein Schmuckstück.

Diese Intarsienkunst wurde bis heute noch nicht richtig erforscht. Auch Sammler und Hobbykünstler beginnen erst jetzt, den Wert der Kunst und des Handwerks anzuerkennen.

Theo Bußmann ist so ein Künstler, er hat über hundert Bilder gefertigt. Nun präsentiert er seine erstklassigen Kunstwerke im Stadtmuseum. Die Besucher können am Tag des offenen Denkmals von 10.00 bis 18.00 Uhr diese Kunst bewundern. Sonst ist das Stadtmuseum wie immer sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. (ab)


Quelle: Stadtjournal - Ausgabe 18 - August 2012


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Ausstellung bei "Ab in die Mitte"
IVZ vom 07.08.2012

Ibbenbüren. Im Rahmen der City-Offensive "Ab in die Mitte" (17. bis 25. August) präsentiert das Stadtmuseum ab Sonntag, 19. August, Bilder vom Oberen Markt und der Großen Straße. Titel der Ausstellung ist "Große Bilder". Inhalt sind laut einer Ankündigung des Stadtmuseums großformatige Luftaufnahmen des Stadtbereichs sowie Fotos von Geschäften am Oberen Markt und der Großen Straße. Das Stadtmuseum in Ibbenbüren an der Breiten Straße 9 öffnet immer sonntags von 15 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird auch noch nach dem Ende von "Ab in die Mitte", das in diesem Jahr eben jenen Oberen Markt und die Große Straße zum Thema hat, zu sehen sein. Ende ist erst am 30. Dezember.


Quelle: IVZ vom 07.08.2012


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Fünf Jahre Stadtmuseum Ibbenbüren
 
Förderverein präsentiert Stadtgeschichte und schreibt Erfolgsgeschichte.
Osnabrücker Sonntagszeitung - 05.08.2012

Ibbenbüren. „Ich bin mir sicher, dass wir hier in fünf Jahren ein Schmuckkästchen haben werden!“ – Bürgermeister Heinz Steingröver sollte recht behalten, als er dies im August 2007, anlässlich der Gründungsversammlung des Fördervereins Ibbenbürener Stadtmuseums prophezeite. Denn fünf Jahre später gibt es im alten „Haus Herold“ an der Breiten Straße drei wundervoll im Stil der Gründerzeit restaurierte Räume, eine Dauerausstellung mit Glasexponaten, ein Museumslädchen und sogar eine hauseigene Schriftenreihe.

Der Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren darf stolz auf  fünf Jahre aktive Museumsarbeit zurückblicken. Foto: Luck
 
Der Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren darf stolz auf
fünf Jahre aktive Museumsarbeit zurückblicken. Foto: Luck

Der Förderverein zählt knapp 60 Mitglieder, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das historische Erbe der Stadt Ibbenbüren zu bewahren, zugänglich zu machen und umfassend zu vermitteln. Den aktiven Kern bilden rund 15 stadtgeschichtlich Interessierte, die Ausstellungen organisieren, Museumsbesucher während der Öffnungszeiten betreuen und die Verschönerung des Gebäudes sowie seiner Räume vorantreiben.

Die erste Sonderausstellung zum Thema Ansichtskarten aus Ibbenbüren öffnete im März 2008 ihre Türen, und der Besucheransturm ließ keine Zweifel, wie groß das Interesse der Ibbenbürener an ihrem neuen Stadtmuseum war. Auch die weiteren Sonderausstellungen zu Cafés und Röstereien, zur Bronzezeit, sowie zur städtischen Feuerwehr- und Postgeschichte fanden jeweils viel Zuspruch bei den Museumsbesuchern. Begleitend erschien jeweils ein Exemplar der Schriftenreihe, die inzwischen vier informative Bände umfasst.


Neben der Kulturarbeit gab es für die Museumsaktiven in den letzten fünf Jahren aber auch manche praktische Herausforderung. Gemeinsam mit Ibbenbürener Handwerkern wurden in mühevoller Kleinarbeit die beiden Etagen des Museums vollständig renoviert. Manches historische Möbelstück fand ein schönes neues Zuhause im Stadtmuseum, und Dank der guten Kooperation mit dem Denkmalamt des Landschaftsverbandes in Münster konnten im Herbst 2011 die historischen Räume endlich auch mit den passenden Tapeten ausstaffiert werden. Heiraten kann man im Stadtmuseum übrigens auch: In Zusammenarbeit mit dem Standesamt Ibbenbüren wird Brautpaaren die schöne Möglichkeit geboten, sich im historischen Ambiente von Empfangszimmer, Salon und Herrenzimmer das Ja-Wort zu geben.

Für die Zukunft sind noch viele Projekte zu verschiedenen Themen geplant. Derzeit werden historische Landkarten und Stadtpläne Ibbenbürens aufgearbeitet, um sie allen Interessierten zugänglich zu machen. Im Zusammenhang mit der Veranstaltung „Ab in die Mitte“ gibt es ab dem 19. August eine Ausstellung mit historischen Fotos vom Oberen Markt und von der Großen Straße. Die nächste Sonderausstellung zeigt Intarsien (Holz-Einlegearbeiten) aus der Sammlung von Theo Bußmann. Sie öffnet zum Tag des offenen Denkmals, am 9. September. Beide Ausstellungen können anschließend noch bis Jahresende besichtigt werden.

Das Stadtmuseum öffnet jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr. Jeweils am 2. Dienstag im Monat gibt es Lichtbildvorträge unter dem Titel „Altes Bild – neues Bild“. Außerhalb von Sonderausstellungen ist der Eintritt frei. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.stadtmuseum-ibbenbueren. de. H.L.


Quelle: Osnabrücker Sonntagszeitung vom 05.08.2012


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Ein wahres Schmuckkästchen.
 
Fünf Jahre Stadtmuseum an der Breiten Straße / Immer wieder Ausstellungen
Unser Wochenende vom 03.08.2012

Ibbenbüren. "Ich bin mir sicher, dass wir hier in fünf Jahren ein Schmuckkästchen haben werden", so Bürgermeister Steingröver bei der Gründungsversammlung im Rathaus im August 2007.
Der Weg zum "Schmuckkästchen" war lang. Bei der ersten Besichtigung des Domizils aus dem Jahr 1892 staunten die Mitglieder des neuen Fördervereins nicht schlecht: prachtvolle Stuckdecken und ansonsten gähnende Leere. Dass hier viel Arbeit wartete, war sofort klar, ein Plan musste her. Die Räume wurden schnell einigermaßen hergerichtet, denn schon im September, dem Tag des offenen Denkmals sollten viele Leute das Haus besichtigen. Nach ein paar Wochen Fleißarbeit präsentierte der Verein schon die erste Ausstellung, Ansichtskarten aus unserer Stadt wurden gezeigt.
Da der Besucherandrang unerwartet groß war, wurde der Termin zum Finale nach hinten verlegt. Weitere Ausstellungen folgten in kurzen Abständen: "In der Luft lag Kaffeeduft", die Geschichten der Cafés und Röstereien aus Ibbenbüren waren 2008 ein großer Erfolg. Dann folgte die "Bronzezeit in Ibbenbüren", aus Anlass eines Feuerwehrjubiläums zeigte der Förderverein danach "Feuer und Flamme", und die "Ibbenbürener Postgeschichten" konnten sich die Museumsgäste im Jahr 2011 anschauen. Parallel sollten die Räume im Erdgeschoss im passenden Stil möbliert werden und zwischendurch renovierte die Museumsgruppe in mühevoller Kleinarbeit zusammen mit Ibbenbürener Handwerkern die beiden Etagen. Bald fand so manches historische Möbelstück per LKW - Transport ein schönes neues Zuhause im Stadtmuseum. Dank der guten Kooperation mit dem Denkmalamt des Landschaftsverbandes in Münster wurden im Herbst 2011 die historischen Räume endlich mit passenden Tapeten ausstaffiert.


Im Laufe der Zeit haben sich viele "Ibbenbürener Schätze" im Archiv angesammelt. Nach gewisser "Schlummerzeit" werden sie bei passender Gelegenheit in den oberen Räumlichkeiten zur Stadtgeschichte gezeigt. Unter anderem ist eine sehr beachtliche Fotosammlung, die mehrere tausend Bilder umfasst, entstanden, die auch in digitaler Form vorliegt.
In regelmäßigen Abständen werden Bilderabende veranstaltet. An jedem zweiten Dienstag im Monat können Interessierte um 19 Uhr in der Villa Ibbenbürener Ansichten anschauen. Auch außerhalb der Öffnungszeiten können Gruppen und Vereine, Geburtstagskinder und Jubelpaare sich eine Bilderschau - auch zu Hause - bestellen.
Noch schöner stellt sich seit kurzem die beeindruckende Glasausstellung dar und in der Küche erfährt der Besucher alles zu alten Cafés und Röstereien.

Im Herrenzimmer stehen noch ein alter Thronstuhl und ein Ofen. >>>

Im Herrenzimmer stehen noch ein alter Thronstuhl und ein Ofen

Die Arbeitsgemeinschaft im Verein ist immer bemüht, den Besuchern die die Wohnkultur und Lebensart der vergangenen Gründerzeit begreiflich zu machen und zu erläutern. In dieser jungen Vereinsgeschichte erstellten die ehrenamtlichen Fleißarbeiter schon vier eigene Bücher.
Eine weitere Aufgabe ist das Aufarbeiten der Stadtgeschichte. Die alte Villa aus dem Jahr 1892 soll vielfältig genutzt werden, ganz besonders von den Brautleuten, die in den historischen Räumen ja sagen. Es sind noch viele Projekte zu verschiedenen Themen geplant. Derzeit werden historische Landkarten und Stadtpläne Ibbenbürens aufgearbeitet:

Für Besucher lohnt sich immer ein Wiederkommen, denn auch die kleineren Ausstellungen sind sehenswert. Immer wieder werden Exponate zur Vervollständigung der Ausstattung hinzugefügt und verfeinert. Aktuell werden Bilder vom Oberen Markt und der Großen Straße gezeigt.
Das Stadtmuseum ist geöffnet: sonntags 15 bis 18 Uhr, Eintritt frei. www.stadtmuseum-ibbenbueren.de


Quelle: Unser Wochenende im Tecklenburger Land - vom 03.08.2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Fünf Jahre Stadtmuseum an der Breiten Straße
 
Ausstellung von der Bronzezeit bis zur Postgeschichte
WIR IN vom 01.08.2012

Ibbenbüren. "Ich bin mir sicher, dass wir hier in fünf Jahren ein Schmuckkästchen haben werden", so Bürgermeister Steingröver bei der Gründungsversammlung im Rathaus im August 2007.

Der Weg zum "Schmuckkästchen" war lang. Bei der ersten Besichtigung des Domizils aus dem Jahr 1892 staunten die Mitglieder des neuen Fördervereins nicht schlecht: prachtvolle Stuckdecken und ansonsten gähnende Leere. Dass hier viel Arbeit wartete, war sofort klar, ein Plan musste her. Die Räume wurden schnell einigermaßen hergerichtet, denn schon im September, dem Tag des offenen Denkmals sollten viele Leute das Haus besichtigen. Nach ein paar Wochen Fleißarbeit präsentierte der Verein schon die erste Ausstellung, Ansichtskarten aus unserer Stadt wurden gezeigt. Da der Besucherandrang unerwartet groß war, wurde der Termin zum Finale nach hinten verlegt. Weitere Ausstellungen folgten in kurzen Abständen: "In der Luft lag Kaffeeduft", die Geschichten der Cafés und Röstereien aus Ibbenbüren waren 2008 ein großer Erfolg. Dann folgte die "Bronzezeit in Ibbenbüren", aus Anlass eines Feuerwehrjubiläums zeigte der Förderverein danach "Feuer und Flamme", und die "Ibbenbürener Postgeschichten" konnten sich die Museumsgäste im Jahr 2011 anschauen.

Parallel sollten die Räume im Erdgeschoss im passenden Stil möbliert werden und zwischendurch renovierte die Museumsgruppe in mühevoller Kleinarbeit zusammen mit Ibbenbürener Handwerkern die beiden Etagen. In regelmäßigen Abständen werden Bilderabende veranstaltet. An jedem zweiten Dienstag im Monat können Interessierte um 19 Uhr in der Villa Ibbenbürener Ansichten anschauen.

Aktuell werden Bilder vom Oberen Markt und der Großen Straße gezeigt. Noch schöner stellt sich seit kurzem die beeindruckende Glasausstellung dar und in der Küche erfährt der Besucher alles zu alten Cafés und Röstereien. Eine weitere Aufgabe ist das Aufarbeiten der Stadtgeschichte.

Immer sonntags von 15 bis 18 Uhr ist das Stadtmuseum geöffnet, der Eintritt ist frei. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter der Adresse www.stadtmuseum-ibbenbueren.de .


Quelle: WIR IN vom 01.08.2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Ein wahres Schmuckkästchen.  
 Fünf Jahre Stadtmuseum an der Breiten Straße / Immer wieder Ausstellungen
IVZ vom 28.07.2012

Ibbenbüren. "Ich bin mir sicher, dass wir hier in fünf Jahren ein Schmuckkästchen haben werden", so Bürgermeister Steingröver bei der Gründungsversammlung im Rathaus im August 2007.
Der Weg zum "Schmuckkästchen" war lang. Bei der ersten Besichtigung des Domizils aus dem Jahr 1892 staunten die Mitglieder des neuen Fördervereins nicht schlecht: prachtvolle Stuckdecken und ansonsten gähnende Leere. Dass hier viel Arbeit wartete, war sofort klar, ein Plan musste her.



Die Räume wurden schnell einigermaßen hergerichtet, denn schon im September, dem Tag des offenen Denkmals sollten viele Leute das Haus besichtigen. Nach ein paar Wochen Fleißarbeit präsentierte der Verein schon die erste Ausstellung, Ansichtskarten aus unserer Stadt wurden gezeigt.

Da der Besucherandrang unerwartet groß war, wurde der Termin zum Finale nach hinten verlegt. Weitere Ausstellungen folgten in kurzen Abständen: "In der Luft lag Kaffeeduft", die Geschichten der Cafés und Röstereien aus Ibbenbüren waren 2008 ein großer Erfolg. Dann folgte die "Bronzezeit in Ibbenbüren", aus Anlass eines Feuerwehrjubiläums zeigte der Förderverein danach "Feuer und Flamme", und die "Ibbenbürener Postgeschichten" konnten sich die Museumsgäste im Jahr 2011 anschauen.

Im Herrenzimmer stehen noch ein alter Thronstuhl und ein Ofen. >>>

Im Herrenzimmer stehen noch ein alter Thronstuhl und ein Ofen

Parallel sollten die Räume im Erdgeschoss im passenden Stil möbliert werden und zwischendurch renovierte die Museumsgruppe in mühevoller Kleinarbeit zusammen mit Ibbenbürener Handwerkern die beiden Etagen. Bald fand so manches historische Möbelstück per LKW - Transport ein schönes neues Zuhause im Stadtmuseum. Dank der guten Kooperation mit dem Denkmalamt des Landschaftsverbandes in Münster wurden im Herbst 2011 die historischen Räume endlich mit passenden Tapeten ausstaffiert.
Im Laufe der Zeit haben sich viele "Ibbenbürener Schätze" im Archiv angesammelt. Nach gewisser "Schlummerzeit" werden sie bei passender Gelegenheit in den oberen Räumlichkeiten zur Stadtgeschichte gezeigt. Unter anderem ist eine sehr beachtliche Fotosammlung, die mehrere tausend Bilder umfasst, entstanden, die auch in digitaler Form vorliegt.
In regelmäßigen Abständen werden Bilderabende veranstaltet. An jedem zweiten Dienstag im Monat können Interessierte um 19 Uhr in der Villa Ibbenbürener Ansichten anschauen. Auch außerhalb der Öffnungszeiten können Gruppen und Vereine, Geburtstagskinder und Jubelpaare sich eine Bilderschau - auch zu Hause - bestellen.
Noch schöner stellt sich seit kurzem die beeindruckende Glasausstellung dar und in der Küche erfährt der Besucher alles zu alten Cafés und Röstereien.


Die Arbeitsgemeinschaft im Verein ist immer bemüht, den Besuchern die die Wohnkultur und Lebensart der vergangenen Gründerzeit begreiflich zu machen und zu erläutern. In dieser jungen Vereinsgeschichte erstellten die ehrenamtlichen Fleißarbeiter schon vier eigene Bücher.
Eine weitere Aufgabe ist das Aufarbeiten der Stadtgeschichte. Die alte Villa aus dem Jahr 1892 soll vielfältig genutzt werden, ganz besonders von den Brautleuten, die in den historischen Räumen ja sagen. Es sind noch viele Projekte zu verschiedenen Themen geplant. Derzeit werden historische Landkarten und Stadtpläne Ibbenbürens aufgearbeitet, um sie allen Interessierten zugänglich zu machen.
Für Besucher lohnt sich immer ein Wiederkommen, denn auch die kleineren Ausstellungen sind sehenswert. Immer wieder werden Exponate zur Vervollständigung der Ausstattung hinzugefügt und verfeinert. So komplettiert sich das "Schmuckkästchen".
Aktuell werden Bilder vom Oberen Markt und der Großen Straße gezeigt.

Das Stadtmuseum ist geöffnet: sonntags 15 bis 18 Uhr, Eintritt frei.


Quelle: IVZ vom 28.07.2012


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2012
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Foto Seite oben: (Die Presse am Bahnhof/Weberei Többen 1956) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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Aktualisiert/Update 25.07.2014
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