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Foto: (Die Presse am Bahnhof) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren - Startseite
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spacer Archiv - Stadtmuseum Ibbenbüren
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spacerPressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Januar - Juni 2009
Juli - Dezember 2009






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"Italienische Nacht" im Stadtmuseum - IVZ vom 29.12.2009
Geschichten vom Kaffee - IVZ vom 29.12.2009
Aktuelles aus dem Stadtmuseum - Anzeiger vom 23.12.2009
Historische Krippe im Stadtmuseum - IVZ vom 19.12.2009
Eriunnerungen wurden wach - IVZ vom 18.12.2009
Lesung am zweiten Weihnachtstag - IVZ vom 08.12.2009
BLITZ-Sparkochherd - Der Retter in der Kohlennot - Stadtjournal - Dezember 09
Der Kohlenklau - Da ist er wieder - Stadtjournal - Dezember 2009
Kleine Öfchen - großer Erfolg - WIR IN ... vom 26.11.2009
Älteste Urkunde von 1283 - IVZ vom 19.11.2009
Not machte die Menschen erfinderisch - IVZ vom 18.11.2009
Ofensonntage - Ab heute neue Serie im Museum - OSZ vom 15.11.2009
Ofensonntage im Stadtmuseum - WIR IN vom 11.11.2009
Brrrr .. so haben die früher geheitzt - Ibb. Anzeiger vom 11.11.2009
Wer blieb, überlebte die Verfolgung nicht - IVZ vom 11.11.2009
Kohleknappheit regte die Tüftler an - IVZ vom 06.11.2009
Geschichten von der Post im Museum - IVZ vom 17.10.2009
Einen schönen Nachmittag - WIR IN vom 07.10.2009
Volles Haus beim Denkmaltag - IVZ vom 16.09.2009
Tag des offenen Denkmals im Stadtmuseum - IVZ vom 08.09.2009
Nach den Ahnen forschen - IVZ vom 02.09.2009
• "Tag des offenen Denkmals" - Osnabrücker Sonntagszeitung vom 30.08.2009
Senioren hören Dia-Vortrag - IVZ vom 22.08.2009
Spannende Geschichten im Stadtmuseum - IVZ vom 21.08.2009
Das Stadtmuseum stellt sich vor - Ibbenbürener Anzeiger vom 19.08.2009
Spaß beim Erraten historischer Motive - IVZ vom 15.08.2009
Historische Kinderbücher im Museum - IVZ vom 15.08.2009
Tag des offenen Denkmals - WIR IN vom 12.08.2009
Die eigene Geschichte erforschen - IVZ vom 12.08.2009
Historische Aufnahmen im Matthäusheim - WIR IN vom 08.07.2009
Frauen hörten historischen Vortrag - IVZ vom 04.07.2009


Pressespiegel Grafik



spacer Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel - Juli - Dezember 2009



spacer"Italienische Nacht" im Stadtmuseum
IVZ vom 29.12.2009

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Ibbenbüren. Im wahrsten Sinne „fröhliche Weihnacht" erlebten die Besucher am 2. Feiertag im Stadtmuseum. Liesel Albers präsentierte den Zuhörern sowohl amüsante, als auch nachdenkliche Kurzgeschichten, deren Handlungen sich teilweise in Ibbenbüren abspielen. Die Dörenther Autorin versteht es, mit viel Humor und Selbstironie zu unterhalten. Ihre Bücher „Italienische Nacht", „Schleichende Katzen" und „Kurzurlaub mit ungeahnten Folgen" sind jetzt auch im Stadtmuseum zu erhalten. Das Stadtmuseum ist sonntags von 15 – 18 Uhr geöffnet.


spacerQuelle: IVZ vom 29.12.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerGeschichten vom Kaffee
IVZ vom 29.12.2009

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Ibbenbüren. Zu einer Lichtbilderschau trafen sich die Bewohner des Seniorenzentrums an der Rheiner Straße 10. Im gemütlichen Kaminzimmer zeigte Annette Bucken vom Stadtmuseum Bilder zum Thema Kaffee. Interessantes hörten die Senioren über Kaffeepflanzen, historische Handelswege, alte Cafés und Lebensmittelgeschäfte in Ibbenbüren. Bei Kaffee aus der Neuzeit wurden alte Gerätschaften zum Kaffeerösten –mahlen und –kochen untersucht und ausprobiert. Den guten alten Lindes-Kaffee haben alle wieder erkannt. Viel zu schnell ging der Vormittag vorbei. Demnächst werden Ratebilder angeschaut, dann werden einige „harte Nüsse" zu knacken sein.


spacerQuelle: IVZ vom 29.12.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerAktuelles aus dem Stadtmuseum
Anzeiger vom 23.12.2009

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Noch bis Ende Januar wird im Stadtmuseum Ibbenbüren die historische Krippe der Familie Többen gezeigt. Sie ist aus unterschiedlichem Material, wie Gips und Holz gefertigt und wurde dem Verein von Lore Künne, geborene Herold zur Verfügung gestellt. Parallel zeigt das Museum die Sammlung der Notöfen und Sparkochherde. Am 2. Weihnachtstag,16 Uhr, liest Liesel Albers aus ihren Büchern.
Das Stadtmuseum ist sonntags von 15 - 18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt beträgt zwei Euro.

Historische Krippe im Stadtmuseum

spacerQuelle: Anzeiger vom 23.12.2009
Foto: Stadtmuseum


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerHistorische Krippe im Stadtmuseum
IVZ vom 19.12.2009

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Ibbenbüren. Noch bis Ende Januar wird im Stadtmuseum Ibbenbüren die historische Krippe der Familie Többen gezeigt. Sie ist aus unterschiedlichem Material, wie Gips und Holz gefertigt und wurde dem Verein von Lore Künne, geborene Herold zur Verfügung gestellt. Parallel zur Krippenausstellung zeigt das Museum die Sammlung der Notöfen und Sparkochherde.
Sonderveranstaltung: Am 2. Weihnachtstag liest Liesel Albers im Salon aus ihren Büchern. Ab 16 Uhr wird es im Museum gemütlich. Das Stadtmuseum ist sonntags von 15 - 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,-€


spacerQuelle: IVZ vom 19.12.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerEriunnerungen wurden wach - "Cafegeschichten in der Tagespflege"
IVZ vom 18.12.2009

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Laggenbeck. Gebannt lauschten die Tagesgäste den "Cafegeschichten aus der Stadt Ibbenbüren"; die Annette Bucken vom Stadtmuseum Ibbenbüren in der Tagespflege Laggenbeck erzählte. Die Senioren waren sehr interessiert daran, die mitgebrachten alten Kaffeemühlen in unterschiedlichen Größen aus der Nähe zu betrachten und noch mal auszuprobieren. Viele Erinnerungen kamen auch beim Betrachten der Bilder von alten Cafés in Ibbenbüren auf.

Viele Tagesgäste kannten noch gut die alten Gebäude, die dort gezeigt wurden. Schnell kam es zu angeregten Gesprächen untereinander darüber, welche Geschäfte sich jeweils in der Nähe befunden hatten bzw. was sich heute in den Gebäuden befindet.

Unter dem Motto "Den Tag gemeinsam erleben" treffen sich die Senioren an einem bis zu fünf Tagen in der Woche in der Tagespflege am Rotkäpchenweg 12 in Laggenbeck, um entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten, zusammen die vielfältigen Angebote, wie Singen, Spaziergänge, Gymnastik, Gedächtnistraining, Kreatives Gestalten, Kochen und Backen und vieles mehr zu genießen.

Die Tagespflege Laggenbeck ist montags bis freitags, von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Finanzierung erfolgt über die Pflegeversicherung, unter Umständen ohne Abzüge beim Pflegegeld. Interessierte können unter der Telefonnummer 05451/897277 während der regulären Öffnungszeiten gerne einen Termin zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch vereinbaren.


spacerQuelle: IVZ vom 18.12.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerLesung am zweiten Weihnachtstag
IVZ vom 08.12.2009

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Ibbenbüren. Liesel Albers liest am 2. Weihnachtstag Kurzgeschichten im Stadtmuseum an der Breiten Straße 9. Dabei geht es um dubiose Erbschaftsangelegenheiten bis hin zu unverzeihlichen Modesünden . In gemütlicher Runde präsentiert die Dörenther Autorin am Samstag, 26. Dezember, um 16 Uhr im Salon ihre Bücher. Anmeldung ist nicht erforderlich, heißt es in einer Pressemiteilung.
Das Stadtmuseum ist sonntags von 15 - 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,- €


spacerQuelle: IVZ vom 08.12.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerBLITZ-Sparkochherd - Der Retter in der Kohlennot
Erfindung in den 1920er Jahren mit 90 Prozent Brennstoffersparnis
Stadtjournal - Dezember 2009

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"Der Blitz - Sparkochherd ist eine außerordentliche Erfindung für das ganze Volksleben. Holz und Kohlen sind teuer oder nicht zu beschaffen. Er beseitigt die Sorgen der Hausfrau, denn der Verbrauch ist sehr gering. Der Blitz - Sparkochherd ist schnellheizend und nicht nur in der Küche und in jedem Zimmer, sondern auch, da er enorme Heizkraft entwickelt, in größeren Räumen zu verwenden."
Auszug aus einer Werbung um 1924,
D.R.G.M. (Deutsches Reichsgebrauchsmuster, ohne Patentrecht)

BLITZ-Sparkochherd - Der Retter in der Kohlennot

spacerBildunterschrift: Der Brennraum hat genau die Größe von einem Brikett. Auf die Beantragung eines Patents wurde wohl ganz bewusst verzichtet, damit in heimischen Werkstätten das Sparöfchen nachgebaut werden durfte (und sollte). Außerdem war am Sparkochherd kein eigener Schornsteinanschluss vorhanden, da dieser auf einem vorhandenen Ofen aufgesetzt wurde. Die Rauchgase wurden über den großen Unterofen abgeführt und somit auch die letzte Restwärme an den Raum abgegeben.

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Diese positive Nachricht erreichte das Volk in den 1920er Jahren als "Retter in der Kohlennot". Deutschland lag am Boden. Die Weltwirtschaftskrise hatte das Land in den Abgrund geführt. Not, Elend und Hunger waren überall zu spüren. Die Patienten beim Arzt oder auch Kunden beim Frisör wurden gebeten, ein Stück Brikett mitzubringen, um den Warteraum zu heizen. Das Geld war nichts mehr wert. Die Hausfrauen trugen säckeweise Bargeld zum Einkauf. Ein Brot kostete 400 Milliarden Mark.
Eine ähnliche Notlage beherrschte Deutschland auch in der Nachkriegszeit ab 1946. Es ist überliefert, dass einem Privathaushalt 25 Pfund Kohle für den gesamten Winter 1948/49 zustand.


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Da kam der neue wunderbare Blitz - Sparkochherd gerade richtig. Die herkömmlichen großen Öfen und Kochmaschinen mussten in Notzeiten aufgrund Brennstoffmangels häufig stillgelegt werden. Die relativ großen Brennräume verbrauchten in kurzer Zeit viel Brennstoff, denn eine kleine Glut wurde von viel kalter Luft umspült. Es konnte nicht effektiv geheizt werden. Es entstanden kleine Öfen mit großer Wirkung. Als Krönung des Erfindergeistes kann man wohl diese keksdosengroßen Unterzugöfen bezeichnen, die oftmals in heimischen Werkstätten hergestellt wurden. Diese hatten keinen eigenen Rauchabzug, sondern wurden auf den bestehenden Herd in die Kochmulde eingesetzt. Somit wurde auch die letzte Wärme der Rauchgase an den Unterofen abgegeben und an den Raum abgestrahlt. Es gab außerdem passendes Zubehör wie Töpfe und Kannen mit abgesenkten Böden, Backformen und vieles mehr. die weit in die Brennkammer hineinragten, um die Flammen zu berühren.

Um auch Stubenöfen effektiver nutzen zu können, wurden Anbaukochtrommeln wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt. Auf diesem überdimensionierten, oben abgeflachten Ofenrohr konnte man Töpfe oder Kannen abstellen. An den zusätzlich angebrachten Stangen konnte man ganz unauffällig Wäsche trocknen.

Lange Zeit wurde viel Geld zum Schornstein hinausgeschmissen. Gleich, ob Strom, Gas, Öl, Holz oder Kohle, immer waren die Rauchabgase noch heiß, wenn sie in den Schornstein gelangten. Erst durch den Einsatz der "Brennwerttechnik" änderte sich die Effizienz. Heutzutage drückt man auf "ON" und die die Wohnung wird warm.

Im Stadtmuseum Ibbenbüren, an der Breiten Straße 9 ist derzeit eine sehenswerte Ausstellung zu diesem Thema zu sehen. Sehr anschaulich wird die Zeit der "Kohlennot" dargestellt. Der Frühstücksherd, Stubenofen mit Kochtrommel, Not - Brotbackofen mit Zubehör und vieles mehr sind dort zu bestaunen. Alle Gegenstände sind Leihgaben aus der Sammlung "Vom offenen Feuer bis zur Ofenglut" des ausgewiesenen Ofenkenners Hans Hoffmeister aus Metelen. Auch die schon vorhandenen großen Prunköfen in den drei ausgeschmückten Räumen an der Straßenseite und die Kochmaschine in der Küche stammen aus Hoffmeisters Lebenswerk. In der 1200 - Seelen - Gemeinde Asbeck stellt er eine hochwertige Sammlung zum Thema "Feuer" aus, mehrere Öfen, teils hundert Jahre alt, die letzten Belegexemplare einer Industriekultur sind dort zugänglich gemacht worden. (ab)


spacerQuelle: Stadtjournal - Ausgabe 2 - Dezember 2009



spacerDer Kohlenklau - Da ist er wieder!
Stadtjournal - Dezember 2009

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Der Kohlenklau - Da ist er wieder!
Ein Bösewicht aus dem Jahre 1942, vor dem man sich sehr hüten musste.

Mit dem Begriff "Kohlenklau" verbindet man ja im Allgemeinen das Beschaffen von Kohle oder Brenngut in Notzeiten. Fast zehntausend Flüchtlinge musste Ibbenbüren 1945 aufnehmen und auch noch wohnlich unterbringen. In den Häusern wurde zusammengerückt. Das Wohnzimmer wurde abgeschafft und auf einem Herd kochten manchmal drei Familien. Die Kohlenknappheit war sehr groß.

Der Kohlenklau - Da ist er wieder

spacerBildunterschrift: Die Abbildung sah man 1942 bis 1945 oft an Hauswänden. Das Bild wurde uns freundlicherweise von "www.der-weltkrieg-war-vor-deiner-tuer.de.tl" zur Verfügung gestellt.

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Die Bergleute, die sonst dafür sorgten, dass Kohlen "nach oben" kamen, waren an der Front, gefallen oder zwangsweise in Fabriken eingesetzt, die Kriegsgerät herstellten. Unsere Wälder waren leergefegt, so manches Möbelstück wurde verheizt. Der Kohlentransportzug mit der Zechenbahn wurde meistens von der Polizei bewacht, wenn er nicht bestohlen werden sollte. Am Besten in der Nacht, an Langsamfahrstellen oder vor Signalen sprangen dennoch die geübten Kletterer auf den noch fahrenden Zug und warfen große Kohlenstücke herunter. Die bereitstehenden Sammler hatten Taschen, Säcke, Kisten und Kartons, Bollerwagen und Fahrräder in Windeseile vollgepackt und verschwanden in der Dunkelheit.


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Natürlich ist das Kohlenklauen verboten. Die Ibbenbürener Ordnungshüter befanden sich in einem Zwiespalt: Einerseits mussten sie den Gesetzen Geltung verschaffen, andererseits froren sie selbst und hatten deshalb großes Verständnis für diese Form des Diebstahls. Die Figur "Kohlenklau" - dick, schwarz und gierig - wurde aber schon während des Krieges geprägt. Unter der Losung "Kampf dem Kohlenklau" begann am 23. Juni 1942 eine Propagandaaktion zur Einsparung von Brennstoffen. Um der Kriegsmaschinerie die notwendige Energie zu sichern wurde versucht, die Menschen von einer eigens dazu gegründeten Propagandaabteilung zum Sparen zu bewegen. Dabei wurden große Anstrengungen unternommen. Die Kohlenklauaktion ist bis heute wohl eine der umfangreichsten Energiesparaktion, die jemals durchgeführt wurde.
Was tut Kohlenklau?
Er zieht kalte Luft ins warme Zimmer, im leeren Zimmer brennt Licht, das Radio spielt ohne Zuhörer, der falsch geheizte Ofen wärmt schlecht… überall, wo wertvolle Kohle, Strom und Gas verschwendet werden, hat Kohlenklau seine Hand im Spiel. Er will uns überall reinlegen! Bis Kriegsende wurden viele Serien in der Tageszeitung abgedruckt, dabei wurde gezeigt, wie sich Kohlenklau durch das Fehlverhalten der Bürger bereichert. Außerdem konnte man lesen, wie und wo man ihn fassen konnte. Es gab Tipps und Tricks zum richtigen Umgang mit Energie, Sparsamkeit wurde groß geschrieben.
Die Werbebeauftragten ließen sich viele Aufklärungskampagnen einfallen. Sogar Kohlenklau - Spiele waren auf dem Markt, es waren die einzigen, die neu hergestellt waren. Natürlich sollte der erzieherische Hintergrund einen großen Nutzen bringen. Außerdem trieb der Kohlenklau auch in Schulfilmen sein Unwesen.

Eine Ausstellung bis 17. Januar 2010 im Stadtmuseum Ibbenbüren befasst sich mit diesem Thema. Die Abbildung des "Kohlenklau" - Plakats sah man 1942 und 1945 häufig an Hauswänden. (ab)


spacerQuelle: Stadtjournal - Ausgabe 2 - Dezember 2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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Kleine Öfchen - großer Erfolg
WIR IN .. vom 26.11.2009

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Kleine Öfchen - großer Erfolg

Alles rund um Brennstoffmangel und Kohlenklau in Notzeiten, das ist ein spannendes und interessantes Thema. Hierzu startete das Stadtmuseum eine Sonderausstellung, die noch bis zum 17. Januar 2010, sonntags von 15 - 18 Uhr geöffnet ist. Die Mitglieder des Fördervereins verzeichneten am vergangenen Sonntag einen großen Ansturm.

Kleine Öfchen - großer Erfolg

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Quelle: WIR IN .. vom 26.11.2009
Foto: Stadtmuseum


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerÄlteste Urkunde von 1283 - Förderverein Stadtmuseum besichtigt alte Kirchendokumente
IVZ vom 19.11.2009

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Am Montagabend hatten Pfarrer Thomas Lemanski und Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum zu einem Gespräch über Dokumente aus dem Archiv der Kirchengemeinde St. Mauritius in das Pfarrhaus an der Großen Straße eingeladen. Seit einem Jahr beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der Aufarbeitung und Dokumentation der Schriften. Werner Suer begrüßte die Gäste und freute sich über das Interesse. Pfarrer Lemanski gab einige Erläuterungen zu den zwölf Apostelbildern, die den Flur des Pfarrhauses schmücken. Sie stammen von verschiedenen Künstlern und sind wohl im 17. Jahrhundert gemalt worden, zuzuordnen der Soester/Lippstädter Schule. Das hatte Dr. Udo Grote, Domkustos in Münster, bei einem Besuch in Ibbenbüren bestätigt. Ein genaues Entstehungsdatum ist nicht bekannt, aber sie waren schon in der alten Fachwerkkirche, dem Vorgängerbau der heutigen Mauritiuskirche, zu sehen


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In der ersten Etage des Hauses steht ein großer Schrank, in dem Bücher aufbewahrt werden, die für die Geschichte Ibbenbürens von Bedeutung sind. An den Wänden hängen Bilder und eine alte Landkarte. Den Teilnehmern des Treffens erläuterten Werner Suer und Hubert Bitter, wie sie bei der Archivierung vorgehen und welche Funde sie dabei gemacht haben. Wie stark das Alltagsleben im 19. Jahrhundert noch von religiösen Gegensätzen bestimmt war, verdeutlichte eine "Kriminal"-Geschichte über die "Folgen einer gemischten Ehe" von Pfarrer Kremann, vorgelesen von Werner Suer.

Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum trafen sich im Pfarrhaus der Kirchengemeinde St. Mauritius, um Dokumente aus dem Archiv zu sichten.

spacerBildunterschrift: Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum trafen sich im Pfarrhaus der Kirchengemeinde St. Mauritius, um Dokumente aus dem Archiv zu sichten.

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Die Arbeitsgruppe des Stadtmuseums erstellt derzeit eine Überblick über sämtliche Bestände, die der Gemeinde St. Mauritius zuzuordnen sind. Sie werden zu großen Teilen im Bistumsarchiv der Diözese Münster aufbewahrt. Die älteste Urkunde, die im Findbuch aufgelistet ist, stammt aus dem Jahre 1283.


spacerQuelle: IVZ vom 19.11.2009
Foto: IVZ - Brigitte Striehn


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerNot machte die Menschen erfinderisch - Ofenausstellung im Stadtmuseum eröffnet
IVZ vom 18.11.2009

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In Zeiten knapper Kassen müssen sich die Menschen etwas einfallen lassen, um ihr Leben einigermaßen erträglich zu gestalten. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts war es immer wieder die Brennstoffversorgung, die in kalten europäischen Wintern Notsituationen herbeiführte. Im Stadtmuseum ist noch bis zum 17. Januar 2010 eine Ausstellung von alten Öfen zu sehen, die besonders auf die Lebensumstände in Mangel- und Kriegszeiten verweist.


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Am ersten "Ofensonntag" begrüßten die Vorsitzenden des Fördervereins Stadtmuseum Ibbenbüren e. V., Jürgen Povel und Jürgen Bucken, die zahlreichen Besucher. Sie freuten sich besonders, die ausgewiesenen Experten für alte Öfen, Hans Hoffmeister und seine Frau Carmen aus Metelen, für einen Rundgang gewonnen zu haben. Das Sammlerehepaar hat die meisten der Ausstellungsstücke aus seinen eigenen Beständen, die im nächsten Jahr in das Ofenmuseum Asbeck umziehen werden, zur Verfügung gestellt. Im Stadtmuseum Ibbenbüren stehen in diesem Winter besonders Ideen im Vordergrund, die kostbare Wärme von Holz oder Kohle möglichst bis zum letzten Funken ausnutzen

Sie haben die Ausstellung für die Ofensonntage maßgeblich mitgestaltet: Jürgen Povel, Hans Röhrs (Bergbaumuseum), Jürgen Bucken, Hans und Carmen Hoffmeister, Annette Bucken (v.l.n.r.)

spacerBildunterschrift: Sie haben die Ausstellung für die Ofensonntage maßgeblich mitgestaltet: Jürgen Povel, Hans Röhrs (Bergbaumuseum), Jürgen Bucken, Hans und Carmen Hoffmeister, Annette Bucken (v.l.n.r.)

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Bei der Führung durch die Räume des Museums folgten die Besucher gebannt den Ausführungen von Jürgen Bucken und Hans Hoffmeister zu Energiesparaktionen, die noch gar nicht so lange zurückliegen. Bei der Recherche seien die Ausstellungsmacher auf viele interessante Details gestoßen, die jetzt hier dokumentiert werden, so Bucken. 1942 hatte die Regierung eigens zum Zweck der Bekanntmachung von Sparmaßnahmen eine Propagandaabteilung gegründet. Die Menschen wurden dazu aufgerufen, Löcher in den Herden oder Ofenrohren abzudichten, Feuerstellen mit Ziegeln oder Schamotte zu verkleinern, Rußschichten zu beseitigen oder den Schornstein öfter auszufegen. "Kampf dem Kohlenklau - wer Energie verschwendet, stiehlt der Volksgemeinschaft Kohlen und beklaut die Rüstung", hieß es damals im Nazijargon.


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Ralf und Ursula Caris waren mit ihren Söhnen Marvin und Marlon ins Stadtmuseum gekommen. Die Schüler des Goethe-Gymnasiums wussten bisher nicht genau, wie die Menschen früher hier in der Gegend lebten und fanden es durchaus interessant, etwas darüber zu erfahren

Um mit dem wenigen Brennstoff auszukommen, wurden spezielle Öfen und Herde erfunden, die Wärme aus Rauchgasen gewannen. Die moderne Brennwerttechnik beruhe auf eben diesem Prinzip, erklärte Hans Hoffmeister. 25 Pfund Kohle pro Jahr gab es damals, damit wären die Leute nicht durch den Winter gekommen. Blitz-Sparkochherde oder Unterzugöfen schufen Abhilfe. In den "Frühstücksherd" wurde abends ein in Zeitungspapier gewickeltes Brikett gelegt, so war am Morgen noch Glut vorhanden und es wurde schneller warm. 90 Prozent Brennstoffe konnten mit diesen Geräten eingespart werden.


spacerBildunterschrift: Ralf und Ursula Caris waren mit ihren Söhnen Marvin und Marlon ins Stadtmuseum gekommen. Die Schüler des Goethe-Gymnasiums wussten bisher nicht genau, wie die Menschen früher hier in der Gegend lebten und fanden es durchaus interessant, etwas darüber zu erfahren

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Der "Kohlenklau" hatte jedoch auch eine andere Dimension, an die sich noch einige Besucher erinnern konnten. Wenn Kohlenzüge auf Bahnhöfen hielten, stürmten die Menschen die Waggons und versuchten, die knappe Zuteilung aufzustocken. In Kurven fiel auch schon einmal etwas herunter, das dann aufgesammelt wurde. Wer etwas zum Tauschen hatte, fuhr mit dem Fahrrad oftmals weite Strecken, um ein paar Briketts aufzutreiben. Die Ibbenbürener sind aufgefordert, ins Museum zu kommen und von eigenen Erfahrungen zu berichten.

Die Ausstellung im Stadtmuseum an der Breiten Straße 9 ist noch bis zum 17. Januar immer sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 2 Euro. Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-ibbenbueren.de.


spacerQuelle: IVZ vom 18.11.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerOfensonntage - Ab heute neue Serie im Museum
Osnabrücker Sonntagszeitung vom 15.11.2009

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Ibbenbüren. Ab heute, 15. November, sollen die beliebten „Ofen-Sonntage“ im Ibbenbürener Stadtmuseum wiederholt werden. Unter dem Motto „Brennstoffmangel und Kohlenklau“ zeigt das Stadtmuseum bis zum 17. Januar jeden Sonntag Öfchen und Sparherde aus Notzeiten.
Die besonderen Stücke aus der Sammlung Hans Hoffmeister (Ofenmuseum Asbeck) dokumentieren den Brennstoffmangel der 1920er und 1940er Jahre, von dem auch Ibbenbüren betroffen war. Die Zeiten der Kohleknappheit stellten Tüftler vor die Herausforderung, besonders sparsame Öfen zu entwickeln. So brachte etwa der „Blitz-Sparkochherd“ eine Brennstoffersparnis von 90%. Zur effektiveren Nutzung von Stubenöfen wurden diese mit Anbaukochtrommeln ausgestattet, auf denen man Töpfe oder Kannen abstellen und sogar die Wäsche trocknen konnte. Die Figur „Kohlenklau“ begleitete und illustrierte 1942 die erste große Energiesparaktion: Um der Kriegsindustrie notwendige Brennstoffe zu sichern, wurden die Menschen in einer Aktion zur Einsparung von Brennstoffen aufgerufen. H.L.


spacerQuelle: Osnabrücker Sonntagszeitung - 15.11.2009


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spacerOfensonntage im Stadtmuseum
WIR IN vom 11.11.2009

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Ibbenbüren. Gleich an mehreren Sonntagen zeigt das Stadtmuseum an der Breiten Straße Öfen und Sparkochern aus Notzeiten. Die Sonderausstellung beginnt am Sonntag (15. November) und endet am 17. Januar (Sonntag). Diese besonderen Stücke wurden in den 1920er und 1940er Jahren infolge Brennstoffmangel entwickelt.

Patienten beim Arzt, Kunden beim Frisör - sie alle wurden gebeten, bei jedem Besuch ein Brikett zum Heizen des Warteraums mitzubringen. Die große Kohleknappheit spornte Tüftler zu einem enormen Ideenreichtum an. Da entstand der neue wunderbare Blitz-Sparkochherd, der eine Brennstoffersparnis von 90% garantierte.

Anbaukochtrommeln wurden wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt

spacerBildunterschrift: Anbaukochtrommeln wurden wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt.

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Um auch Stubenöfen effektiver nutzen zu können, wurden Anbaukochtrommeln wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt. Auf diesem überdimensionierten, oben abgeflachten Ofenrohr konnte man Töpfe oder Kannen abstellen. An den zusätzlich angebrachten Stangen konnte man ganz unauffällig Wäsche trocknen.


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Die Figur "Kohlenklau" ist eine Erfindung von 1942, um die Bevölkerung zum Energiesparen zu bewegen.

tn der Ausstellung sind besondere Öfen aus dieser Zeit, die aus der Ofensammlung "Vom offenen Feuer bis zur Ofenglut" von Hans Hoffmeister stammen, zu sehen. Die Figur "Kohlenklau" - dick, schwarz und gierig - wurde schon während des Krieges geprägt. Unter der Losung "Kampf dem Kohlenklau" begann am 23. Juni 1942 eine Propagandaaktion zur Einsparung von Brennstoffen. Um der Kriegsmaschinerie die notwendige Energie zu sichern wurde versucht, die Menschen von einer eigens dazu gegründeten Propagandaabteilung zum Sparen zu bewegen. Dabei wurden große Anstrengungen unternommen. Die Kohlenklauaktion ist bis heute wohl eine der umfangreichsten Energiesparaktion, die jemals durchgeführt wurde.


spacerBildunterschrift:
Die Figur "Kohlenklau" ist eine Erfindung von 1942, um die Bevölkerung zum Energiesparen zu bewegen.

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Geöffnet ist an Sonn- und Feiertagen von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,- €


spacerQuelle: WIR IN vom 11.11.2009
Fotos: Stadtmuseum


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerBrrrr ... so haben die früher geheitzt?
Ibbenbürener Anzeiger vom 11.11.2009

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Spannende Ausstellung: Ofensonntage im Stadtmuseum

Ibbenbüren. Gleich an mehreren Sonntagen zeigt das Stadtmuseum in der Breiten Straße in Ibbenbüren eine bemerkenswerte Sammlung an Öfen und Sparkochern aus Notzeiten. Diese besonderen Stücke wurden in den 1920er und 1940er Jahren infolge Brennstoffmangel entwickelt.
Patienten beim Arzt, Kunden beim Frisör - sie alle wurden gebeten, bei jedem Besuch ein Brikett zum Heizen des Warteraums mitzubringen. Die große Kohleknappheit spornte Tüftler zu einem enormen Ideenreichtum an. Da entstand der neue wunderbare Blitz-Sparkochherd, der eine Brennstoffersparnis von 90% garantierte.

Anbaukochtrommeln wurde wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt.

spacerBildunterschrift: Anbaukochtrommeln wurden wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt.

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Um auch Stubenöfen effektiver nutzen zu können, wurden Anbaukochtrommeln wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt. Auf diesem überdimensionierten, oben abgeflachten Ofenrohr konnte man Töpfe oder Kannen abstellen. An den zusätzlich angebrachten Stangen konnte man ganz unauffällig Wäsche trocknen.


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Die Figur "Kohlenklau" ist eine Erfindung von 1942, um die Bevölkerung zum Energiesparen zu bewegen.

In der Ausstellung sind besondere Öfen aus dieser Zeit, die aus der Ofensammlung "Vom offenen Feuer bis zur Ofenglut" von Hans Hoffmeister stammen, zu sehen. Die Figur "Kohlenklau" - dick, schwarz und gierig - wurde schon während des Krieges geprägt. Unter der Losung "Kampf dem Kohlenklau" begann am 23. Juni 1942 eine Propagandaaktion zur Einsparung von Brennstoffen.
Um der Kriegsmaschinerie die notwendige Energie zu sichern wurde versucht, die Menschen von einer eigens dazu gegründeten Propagandaabteilung zum Sparen zu bewegen. Dabei wurden große Anstrengungen unternommen.


spacerBildunterschrift:
Die Figur "Kohlenklau" ist eine Erfindung von 1942, um die Bevölkerung zum Energiesparen zu bewegen.

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Die Kohlenklauaktion ist bis heute wohl eine der umfangreichsten Energiesparaktion, die jemals durchgeführt wurde.

Die Sonderausstellung beginnt am 15. November und endet am 17. Januar. Geöffnet ist an Sonn- und Feiertagen von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,- €


spacerQuelle: Ibbenbürener Anzeiger vom 11.11.2009
Fotos: Stadtmuseum


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerWer blieb, überlebte die Verfolgung nicht - Vortrag zur jüdischen Gemeinde
IVZ vom 11.11.2009

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Ibbenbüren. Sehr beeindruckt waren die Zuhörer im voll besetzten Saal des Stadtmuseums am Montag abend, als sie den Vortrag "Die Vertreibung der jüdischen Gemeinde Ibbenbürens" von Sebastian Rolf hörten. Auf Einladung der Volkshochschule referierte der aus Ibbenbüren stammende Historiker die Ergebnisse seiner Recherchen zum Schicksal der jüdischen Einwohner seiner Heimatstadt.

Die vor 1933 hier lebenden 52 Juden bezeichnete er als ausgesprochen gut integriert, waren doch ihre Familien zum Teil schon seit 1694 ansässig. Als angesehene Kaufleute und Handwerker, Mitglieder in Organisationen, Vereinen und Fastnachten waren sie einfach Teil der Bürgerschaft. 1912 hatten sie die neue Synagoge gebaut, ein städtebauliches Schmuckstück, nachdem das Haus mit dem Gebetsraum am Unteren Markt baufällig wurde.

Sebastian Rolf referierte am 71 Jahrestag der Pogromnacht im Stadtmuseum seine Forschungsergebnisse zur Vertreibung der jüdischen Gemeinde aus Ibbenbüren. Foto: Wilm Froese

spacerBildunterschrift:
Sebastian Rolf referierte am 71 Jahrestag der Pogromnacht im Stadtmuseum seine Forschungsergebnisse zur Vertreibung der jüdischen Gemeinde aus Ibbenbüren. Foto: Wilm Froese

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Rolf schilderte, wie sich die Vertreibungsmaßnahmen kontinuierlich steigerten. Zuerst entzog man ihnen die wirtschaftliche Grundlage. Es folgte die Diskriminierung in den Rassengesetzen, dann das Novemberpogrom von 1938, zu dessen Jahrestag viele der Zuhörer vor dem Vortrag an einer Gedenkveranstaltung an der Gedächtnisstele für die Synagoge teilgenommen hatten. Nach der "Arisierung" ihres Grundbesitzes löschten Flucht und schließlich Deportation die Ibbenbürener Gemeinde vollständig aus.

Ob der als erste Maßnahme von der NSDAP angeordnete Boykott vom 31. März 1933 in Ibbenbüren befolgt wurde, ließ sich nicht sicher nachweisen. Ein Fleischerboykott fand aber in Ibbenbüren ab Juli 1935 statt. Erst im Oktober wurde dieser Boykott beendet, nachdem auch die Viehhändler boykottiert und von der öffentlichen Viehwaage ausgeschlossen worden waren.

Da waren aber schon einige jüdische Familien zum Aufgeben ihrer Geschäfte gezwungen, und es setzten die Auswanderungen ein. Dennoch glaubt Rolf feststellen zu können, dass in Ibbenbüren Maßnahmen gegen die Juden nur dann allgemein befolgt wurden, wenn sie in ordentliche Gesetze gekleidet waren.

Das war bei den Rassegesetzen und dem Reichsbürgergesetz der Fall, mit dem Juden nicht mehr "Reichsbürger", sondern nur noch Staatsangehörige waren. Besonders betroffen machte die Geschichte einer mit einem Christen verheirateten und getauften Frau jüdischer Abstammung, die als Christin zwar eigentlich nicht unter die Rassegesetze fiel, aber dennoch als Kind jüdischer Eltern wieder zur Jüdin erklärt und nach dem Tod ihres Mannes deportiert wurde.

Zum 71. Jahrestag des Novemberpogroms von 1938 zeichnete Rolf die damaligen Ereignisse nach. Ein Zeitzeuge unter den Zuhörern bestätigte die Schilderungen der Demütigungen und Brutalitäten gegen die Juden und die endgültige Zerstörung der Synagoge durch die Feuerwehr. So gewannen die schlimmen Fakten noch eine bewegende menschliche Dimension.

Ebenfalls breiten Raum im Vortrag nahm die Stufe der "Arisierung" jüdischen Besitzes ein, weil sie gut dokumentierbar ist. Hier konnte Rolf den Besitzwechsel jedes Hauses nachvollziehen, wobei der Ankauf durch die Stadt wegen teils konstruierten öffentlichen Interesses und weit unter dem Wert Fragen aufwarf.

Im letzten Teil ging Rolf dem Schicksal jeder einzelnen Familie nach. Die nach Übersee Ausgewanderten überlebten alle, die ins europäische Ausland Emigrierten nur zur Hälfte. Von den in deutsche Großstädte Geflohenen blieb nur einer am Leben, einige sind verschollen und vermutlich wie die übrigen in Konzentrationslagern umgekommen. Kein Mitglied der Gemeinde hat sich nach dem Krieg wieder in Ibbenbüren niedergelassen. Wilm Froese


spacerQuelle: IVZ vom 11.11.2009
Foto: IVZ - Wilm Froese


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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Kohleknappheit regte die Tüftler an - IVZ vom 06.11.2009
Ofensonntage im Stadtmuseum an der Breiten Straße berichten von Notzeiten

Ibbenbüren.
Gleich an mehreren Sonntagen zeigt das Stadtmuseum an der Breiten Straße Öfen und Sparkochherde aus Notzeiten. Diese besonderen Stücke wurden in den 20er und -40er Jahren infolge Brennstoffmangels entwickelt. Patienten beim Arzt, Kunden beim Frisör - sie alle wurden gebeten, bei jedem Besuch ein Brikett zum Heizen des Warteraums mitzubringen.

Stubenofen mit Anbaukochtrommel.

spacerBildunterschrift:
Der Stubenofen mit Anbaukochtrommel. Diese wurde wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt.

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Die große Kohleknappheit spornte Tüftler zu einem enormen Ideenreichtum an. Da entstand der neue wunderbare Blitz-Sparkochherd, der eine Brennstoffersparnis von 90% garantierte.
Um auch Stubenöfen effektiver nutzen zu können, wurden Anbaukochtrommeln wie eine Brücke zwischen Ofen und Wand eingesetzt. Auf diesem überdimensionierten, oben abgeflachten Ofenrohr konnte man Töpfe oder Kannen abstellen. An den zusätzlich angebrachten Stangen konnte man ganz unauffällig Wäsche trocknen.
In der Ausstellung sind besondere Öfen aus dieser Zeit, die aus der Ofensammlung "Vom offenen Feuer bis zur Ofenglut" von Hans Hoffmeister stammen, zu sehen.
Die Figur "Kohlenklau" - dick, schwarz und gierig - wurde schon während des Krieges geprägt. Unter der Losung "Kampf dem Kohlenklau" begann am 23. Juni 1942 eine Propagandaaktion zur Einsparung von Brennstoffen.
Um der Kriegsmaschinerie die notwendige Energie zu sichern wurde versucht, die Menschen von einer eigens dazu gegründeten Propagandaabteilung zum Sparen zu bewegen. Dabei wurden große Anstrengungen unternommen. Die Kohlenklauaktion ist bis heute wohl eine der umfangreichsten Energiesparaktion, die jemals durchgeführt wurde


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Die Sonderausstellung beginnt am Sonntag, 15. November, und endet am 17. Januar. Geöffnet ist an Sonn- und Feiertagen von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,- €


spacerQuelle: IVZ vom 06.11.2009
Foto: Stadtmuseum


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerGeschichten von der Post im Museum - Ausstellung
IVZ vom 17.10.2009

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Ibbenbüren. Im Stadtmuseum Ibbenbüren wird derzeit eine Sonderausstellung mit dem Titel "Postgeschichte und -Geschichten in Ibbenbüren" vorbereitet. Um die Ausstellung möglichst interessant gestalten zu können, setzten die Organisatoren auf die Hilfe der Ibbenbürener Bevölkerung, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtmuseums.

Die Schilderung besonderer Erlebnisse , aber auch alte Telefonbücher und Telefone, "niedliche" Postkarten vom Beginn des 20. Jahrhunderts, Fahrpläne, Fahrkarten und Fotos von Postbuslinien, Bahnpostbriefe, Umschläge mit alten Briefmarken, speziell aus der Inflationszeit, Schmuckblatt- und andere Telegramme, Feldpostkarten und -Briefe, Suchkarten des DRK, Briefumschläge aus dem "Postkrieg" zwischen der BRD und DDR, Umschläge hiesiger Geschäfte mit Eigenwerbung, ungültige Postsparbücher, Fotos von Personen, die bei der Post beschäftigt waren - über alles, was mit dem Thema Post zu tun hat, freuen sich die Organisatoren, entweder als Abgabe oder als Leihgabe.

Wer Materialien für die Ausstellung besitzt, möchte sich an Ausstellungsleiterin Antje Plath, 05451 - 89 94 55, oder während der Öffnungszeiten sonn- und feiertags zwischen 15 und 18 Uhr an die Museumsbetreuer im Stadtmuseum wenden.


spacerQuelle: IVZ vom 17.10.2009


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Einen schönen Nachmittag

WIR IN vom 07.10.2009

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verbrachten die Awo-Senioren in der Tagesstätte an der Raheneschstraße. Nach Kaffee und Kuchen sahen sie sich einen Lichtbildervortrag zum Thema "Historische Ansichten aus der Stadt Ibbenbüren" an. Annette Bucken vom Stadtmuseum zeigte viele alte Bilder auf einer großen Leinwand. Nach gut zwei Stunden präsentierten einige Mitglieder des Awo-Singkreises einen schönen Abschluss mit Musik und Gesang. Auch der Männerchor Bockraden hatte sich zu einer Bilderschau angemeldet.

Awo-Senioren in der Tagesstätte an der Raheneschstraße

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Sie kamen wie sonst immer zur Chorprobe in Rohlmanns Gaststätte, aber diesmal nahmen sie ihre Frauen mit und erzählten viele Dönkes und Geschichten beim Betrachten der historischen Aufnahmen. Gruppen und Vereine können sich für einen Lichtbildervortrag vom Stadtmuseum bei Annette Bucken, Telefon: 05451 - 18024, anmelden.


spacerQuelle: WIR IN vom 07.10.2009
Foto: Stadtmuseum


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spacerVolles Haus beim Denkmaltag - Besucher forschen im Stadtmuseum nach Vorfahren
IVZ vom 16.09.2009

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Ibbenbüren. Am "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich das Stadtmuseum an der Breiten Straße genauer anzusehen. Erstmalig wurden originale Baustoffe, die beim Bau des Hauses verwendet wurden gezeigt. Diese wurden kürzlich entdeckt und werden jetzt in die Dauerausstellung mit aufgenommen, teilte das Stadtmuseum anlässlich der Veranstaltung mit


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In einer Sonderaktion stellten sich die Familien- und Ahnenforscher vor. Hier konnten Interessierte sich auch über die moderne Art Ahnenforschung zu betreiben informieren. Dazu werden Computer eingesetzt. In vielen detaillierten Fachgesprächen ging es um den Einstieg in die Ahnenforschung, aber auch um spezielle, tiefer gehende Themen. Es wurden auch Tipps gegeben, schon bestehende Ahnendateien fortzusetzen oder zu ergänzen.
Wer diese Gelegenheit, sich zu informieren, versäumt hat, ist zu einem der nächsten Treffen der Familien- und Ahnenforscher herzlich eingeladen. Sie treffen sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr im Stadtmuseum.

Hans Nostheide präsentiert einige der Familien- und Ahnentafeln.
  
Hans Nostheide präsentiert einige
der Familien- und Ahnentafeln.

spacerQuelle: IVZ vom 16.09.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerTag des offenen Denkmals im Stadtmuseum
IVZ vom 08.09.2009

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Genealogie, Modetrend oder ernsthafte Wissenschaft der Ahnenforscher?

Ibbenbüren.
Am Sonntag, 13. September, dem "Tag des offenen Denkmals", besteht im Stadtmuseum an der Breiten Straße 9 die Möglichkeit, Ahnenforschung zu betreiben. Zumindest können Interessierte den Forschern über die Schulter schauen.

Natürlich werden auch Führungen durch die historischen Räume angeboten. Bei Kaffee und Muckefuck können die Besucher erfahren, wie früher Kaffeebohnen geröstet wurden, oder die wunderschönen Stuckdecken betrachten und auch die große Glassammlung besichtigen.

Viele Menschen möchten mehr über ihre Vorfahren wissen. Wer sie waren, wo sie gelebt haben, wie ihr beruflicher Werdegang war. Wo kam die Familie her, was bedeutet der Familienname.

Dieses wachsende Interesse ist auch in der Familien- und Ahnenforschergruppe Ibbenbüren ein Thema.
Ob Kirchenbücher, Totenzettel oder sogar Urkundensammlungen: Viele Quellen bilden die Grundlage für die Ahnenforschung. Manches ist schon digitalisiert worden und ermöglicht somit über moderne technische Hilfsmittel eine Auswertung der Archive und Sammlungen.

Wer früher Ahnenforschung betreiben wollte, musste Standesämter, kirchliche oder weltliche Archive aufsuchen. Heute kann man in vielerlei Hinsicht diese Arbeit vom heimischen Computer aus erledigen und die lästige Zettelwirtschaft entfällt. Diese Möglichkeiten möchte die Familien- und Ahnenforschergruppe Ibbenbüren der Öffentlichkeit am 13. September vorstellen.

Auch die Beziehung der Heimatgeschichte zur Genealogie wird erläutert. Hans Nostheide wird die Quellenlisten der Arbeitsgemeinschaft vorstellen. Ebenso wird Michael Arenhövel von der Osnabrücker Genealogischen Vereinigung Fragen beantworten.

Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-ibbenbueren.de oder www.ahnenforscher-ibbenbueren.de

Öffnungszeiten am 13. September: 10 - 18 Uhr



spacerQuelle: IVZ vom 08.09.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerNach den Ahnen forschen - Stadtmuseum
IVZ vom 02.09.2009

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Ibbenbüren. Beim Tag des offenen Denkmals am 13. September von 10 bis 18 Uhr im Stadtmuseum an der Breiten Straße.9 stellen sich die Ahnenforscher vor. Die Gruppe der Familien- und Ahnenforscher zeigt, wie man mit Hilfe eines PC-Programms Familienforschung betreiben kann. Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich alle Interessierten um 18 Uhr im Stadtmuseum und tauschen ihr Wissen aus. Ahnenforschung ist mehr, als Namen und Daten sammeln, ist Geschichts- und Heimatkunde. Gäste sind immer willkommen. Das Stadtmuseum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


spacerQuelle: IVZ vom 02.09.2009


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spacer"Tag des offenen Denkmals" - Ibbenbürener Stadtmuseum öffnet
Osnabrücker Sonntagszeitung vom 30.08.2009

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Ibbenbüren. Am Sonntag, 13. September, dem "Tag des offenen Denkmals", öffnet auch das Ibbenbürener Stadtmuseum die Türen des Hauses Herold in der Breiten Straße. Die 1892 im Stil des Klassizismus erbaute und 1987 unter Denkmalschutz gestellte Fabrikanten-Villa bietet repräsentative Wohnräume im Erdgeschoss, reich verzierte Stuckdecken im Stil des Historismus, Ölgemälde an der Decke im Salon und original erhaltene Bodenkeramik.

Das Ibbenbürener Stadtmuseum öffnet am „Tag des offenen Denkmals“.
 
Bildunterschrift: Das Ibbenbürener Stadtmuseum öffnet am „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Luck

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Ebenfalls zu sehen sein wird die Glassammlung mit Produkten der ehemaligen Ibbenbürener Glashütten. .Als besondere Attraktion stellt sich an diesem Tag die Gruppe der Familien- und Ahnenforscher vor. Sie präsentieren historische Dokumente, Katasterund Ortskarten, Urkunden, Fach- und Heimatbücher sowie bildliche Familienaufstellungen und vieles mehr. Auf diese Weise wollen die hiesigen Genealogen die Ahnenforschung als Geschichtswissenschaft für Anfänger und Fortgeschrittene präsentieren.
Das Stadtmuseum ist am „Tag des offenen Denkmals“ in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Interessierte sind herzlich zum Schnuppern und Kennenlernen eingeladen. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen unter www.stadtmuseum- ibbenbueren.de. H.L.


spacerQuelle: Osnabrücker Sonntagszeitung vom 30.08.2009


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spacerSenioren hören Dia-Vortrag
IVZ vom 22.08.2009

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Einen unterhaltsamen Nachmittag verbrachten die Mauritius-Senioren am vergangen Donnerstag im Gemeindehaus an der Alten Nordstraße. Nach Pflaumenkuchen und Kaffee kam eine angeregte Unterhaltung zu den historischen Aufnahmen aus der Stadt Ibbenbüren zustande. Zwei Stunden vergingen wie im Flug, denn Annette Bucken vom Stadtmuseum erzählte viele interessante Details zu den alten Aufnahmen, die sie auf einer großen Leinwand zeigte. Die Senioren nahmen das Angebot über einen weiteren Vortrag, zum Thema Kaffee gerne an.

Lichtbildervortrag - Mauritiusgemeinde
  
Lichtbildervortrag - Mauritiusgemeinde

spacerDas Stadtmuseum bietet für Gruppen Lichtbildervorträge zu verschiedenen Themen an.
Kontakt: Annette Bucken – Tel. 05451 18024

spacerQuelle: IVZ vom 22.08.2009 


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spacerSpannende Geschichten im Stadtmuseum
IVZ vom 21.08.2009

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Zu einer Märchenstunde lud das Stadtmuseum Ibbenbüren an der Breiten Straße ein. Im Rahmen des Straßenfestes las Brigitte Striehn aus historischen Kinderbüchern vor. Vor allem die spannenden Geschichten aus dem Struwelpeter faszinierten die kleinen Zuhörer. Sicher war das schon vor 100 Jahren so, als die Mutter Maria Elisabeth Többen ihre Zwillinge Irmgard und Lydia in dem Haus mit Gute-Nacht-Geschichten erfreute.

Spannende Geschichten im Stadtmuseum
  
Spannende Geschichten im Stadtmuseum

spacerQuelle: IVZ vom 21.08.2009


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spacerDas Stadtmuseum stellt sich vor - Tag des offenen Denkmals in Ibbenbüren
Ibb- Anzeiger vom 19.08.2009

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Ibbenbüren. Am 13. September ist das Stadtmuseum an der Breiten Straße Nr. 9 am "Tag des offenen Denkmals" von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mitglieder des Fördervereins zeigen und erzählen den Besuchern die Geschichte des Hauses, das 1892 erbaut wurde.
Auch die umfangreiche Glassammlung zeigt eindrucksvoll Meisterwerke und Gebrauchsglas aus vergangenen Glashütten -Zeiten in Ibbenbüren.
Vor allem freut sich der Verein auf ein ganz besonderes Projekt. Die Gruppe der Familien- und Ahnenforscher stellt sich vor. Sie präsentieren historische Dokumente aus Ibbenbüren. Kataster- und Ortskarten, Urkunden und Fach- und Heimatbücher und bildliche Familienaufstellungen und vieles mehr. Ahnenforschung ist eine Art der Geschichtskunde für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen.
Wer schon immer seiine Familiengeschichte erforschen wollte, liegt hier richtig. Mit passendem PC-Programm ist die Erstellung einer Ahnentafel recht einfach. Auch die "Internet-Recherche" wird vorgeführt. Der Eintritt ist frei!


spacerQuelle: Ibbenbürener Anzeiger vom 19.08.2009


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spacerSpaß beim Erraten historischer Motive
IVZ vom 15.08.2009

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Historische Aufnahmen aus Ibbenbüren und naher Umgebung sahen die Mitglieder der evangelischen Frauenhilfe bei eibem Diavortrag von Annette Bucken vom Stadtmuseum. Die Teilnehmer hatten großen Spaß beim Raten und Wiedererkennen. Bei Kaffee und Kuchen wurde sogleich der nächste Termin vereinbart, dann geht es um die Geschichte des Kaffees in Ibbenbüren. Das Stadtmuseum bietet Vorträge zu verschiedenen Themen an. Tel.: 0 54 51 - 1 80 24

  
Lichtbildervortrag in der Lukasgemeinde

spacerQuelle: IVZ vom 15.08.2009 


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spacerHistorische Kinderbücher im Museum
IVZ vom 15.08.2009

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Während des Straßenfestes an der Breiten Straße lädt das Stadtmuseum in das historische Gebäude ein. Am heutigen Samstag können die Räume zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden. Ab 15.30 Uhr liest Brigitte Striehn aus historischen Kinderbüchern vor. Die Geschichten von Johanna Spyri, Lewis Carroll oder E. T. A Hoffmann faszinieren noch heute, ebenso wie die Märchen der Brüder Grimm oder von Hans-Christian Andersen. In einigen Vitrinen werden die Bücher ausgestellt, so dass auch die Bilder bekannter Illustratoren wie Ingeborg Meyer-Rey oder Silke Leffler betrachtet werden können.

Historische Kinderbücher im Museum
  
Historische Kinderbücher im Museum

spacerQuelle: IVZ vom 15.08.2009 


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spacerTag des offenen Denkmals - Willkommen im Stadtmuseum Ibbenbüren
WIR IN vom 12.08.2009

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Ibbenbüren. Das Stadtmuseum an der Breiten Straße Nr. 9 öffnet am "Tag des offenen Denkmals" (13. September) von 10 - 18 Uhr seine Türen und erzählt den Besuchern die Geschichte des im Jahre 1892 erbauten Hauses.
Eine umfangreiche Glassammlung zeigt eindrucksvoll Meisterwerke und Gebrauchsglas aus vergangenen Ibbenbürener Glashütten -Zeiten.
Die Museums-Gruppe der Familien- und Ahnenforscher stellt sich ebenfalls vor und präsentiert historische Dokumente, Kataster- und Ortskarten, Urkunden und Fach- und Heimatbücher und bildliche Familienaufstellungen und vieles mehr.
Ahnenforschung ist Geschichtskunde für Anfänger und Fortgeschrittene. Im Museum können sich die Besucher darüber informieren, wie mit Internet-Recherche und dem passenden Computerprogramm die Erforschung der eigenen Familiengeschichte ganz einfach wird.
Am 13. September (Sonntag) bekommen die Besucher die einmalige Gelegenheit, den Fachleuten über die Schulter zu schauen. Der Eintritt ist übrigens frei!


spacerQuelle: WIR IN vom 12.08.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerDie eigene Geschichte erforschen - Stadtmuseum
IVZ vom 12.08.2009

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Ibbenbüren. Im September ist es wieder soweit, das Stadtmuseum an der Breiten Straße Nr. 9 ist am "Tag des offenen Denkmals" von 10 - 18 Uhr geöffnet. Dann werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter die Geschichte des Hauses, das 1892 erbaut wurde, erzählen und zeigen.
So zeige die umfangreiche Glassammlung eindrucksvolle Meisterwerke und Gebrauchsglas aus vergangenen Glashütten -Zeiten in Ibbenbüren.
Vor allem freuen sich die Mitarbeiter des Stadtmuseums darauf, das sich die Gruppe der Familien- und Ahnenforscher vorstellt. Sie präsentiert historische Dokumente, Kataster- und Ortskarten, Urkunden und Fach- und Heimatbücher sowie bildliche Familienaufstellungen.
Ahnenforschung ist Geschichtskunde für Anfänger und Fortgeschrittene, heißt es in der Pressemitteilung. Die Mitarbeiter helfen dabei, ihre Familiengeschichte zu erforschen. Mit dem passendem PC-Programm sei die Erstellung einer Ahnentafel recht einfach. Auch die "Internet-Recherche" werde gezeigt. Und ein geschicktes, interessiertes Enkelkind hilft Ihnen bestimmt bei den Arbeiten am PC.
Am 13. September 2009 bekommen sie die einmalige Gelegenheit, den Fachleuten über die Schulter zu schauen. Der Eintritt ist frei!


spacerQuelle: IVZ vom 12.08.2009


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2009
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spacerHistorische Aufnahmen im Matthäusheim
WIR IN vom 08.07.2009

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Das Stadtmuseum zeigte historische Aufnahmen im Matthäusheim: Viel Vergnügen hatten die Damen der "Frauenhilfe Matthäusgemeinde" bei einem Lichtbildervortrag des Stadtmuseums Ibbenbüren. Annette Bucken zeigte im Matthäusheim viele historische, teils 100 Jahre alte Aufnahmen aus der Stadt. Beim Betrachten wurde lebhaft über die Stadtentwicklung gesprochen, viele Frauen erinnerten sich noch gut an die verschiedenen Lädchen und Kaufhäuser.
Interessierte Gruppen können solche Vorträge mit dem Stadtmuseum an der Breiten Straße 9 absprechen. Die Öffnungszeiten sind sonntags von 15 bis 18 Uhr. Telefonisch erreichen Sie das Museum unter der Nummer 05451 / 441 552.

Historische Aufnahmen im Matthäusheim

spacerQuelle: WIR IN vom 08.07.2009
Foto: Stadtmuseum


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spacerFrauen hörten historischen Vortrag
IVZ vom 04.07.2009

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Viel Vergnügen hatten die Damen der Frauenhilfe der Matthäusgemeinde bei einem Lichtbildervortrag des Stadtmuseums Ibbenbüren. Annette Bucken zeigte im Matthäusheim viele historische, teils 100 Jahre alte Aufnahmen aus der Stadt. Beim Betrachten wurde lebhaft über die Stadtentwicklung gesprochen; viele Frauen erinnerten sich noch gut an die verschiedenen Lädchen und Kaufhäuser. "Die Vergangenheit mit der Gegenwart vergleichen", das war das Thema. Nach einer Stunde des historischen Tauchgangs wurde gleich der nächste Termin mit dem Museum vereinbart.

Frauen hörten historischen Vortrag

spacerInteressierte Gruppen können solche Vorträge mit dem Stadtmuseum an der Breiten Straße 9, Ibbenbüren, absprechen. Die Öffnungszeiten sind sonntags von 15 bis 18 Uhr.
Telefon : 05451 441 552 (Museum) oder : 05451 18024 (Annette Bucken)

spacerQuelle: IVZ vom 04.07.2009
Foto: Stadtmuseum



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Foto Seite oben: (Die Presse am Bahnhof/Weberei Többen 1956) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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© Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren
Aktualisiert/Update 23.12.2009
www.stadtmuseum-ibbenbueren.de
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