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Luftaufnahme. Blick zur Kanalstraße. Um 1960 - Sammlung Suer
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Stadtchronik
Geschichte des heutigen Stadtmuseums spacer
Ibbenbüren Gestern & Heute spacer
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Stadtmuseum Ibbenbüren


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Gestern & Heute - Ibbenbüren im Wandel der Zeit
Kanalstraße
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St.-Joseph-Stift - Ecke Schulstraße/Kanalstraße - Um 1932
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Ecke Schulstraße/Kanalstraße - 2009
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St.-Joseph-Stift - Ecke Schulstraße/Kanalstraße - 1932
Ecke Synagogenstraße/Kanalstraße - 2009
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1932 - Das imposante Gebäude des St.-Joseph-Stifts wurde als höhere Mädchenschule um 1931 auf dem ehem. Grundstück "Kröners Tempel" erbaut. Das St.-Josef-Stift wurde im April 1982 abgebrochen. 1973 Neubau als Roncalli-Realschule an der Roncallistraße.

 

2009 - Auf dem Grundstück des ehem. St.-Joseph-Stiftes steht nun seit 1985 dieser schöne Wohn- und Geschäftskomplex. (Ecke Kanalstraße/ Synagogenstr:): Rechts im Bild die Rückseite des Hauses/Grundstücks der Familie Kröner.

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spacerFoto: Sammlung Suer
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Foto: Matthias Franke - 2009spacer


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Rechts Kröners Tempel (Später Josefstift) 1930
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Kanalstraße mit Blick zur Christuskirche - 2009
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Rechts Kröners Tempel (Später Josefstift) 1928
Kanalstraße mit Blick zur Christuskirche - 2009
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1928 - Lange Zeit hat der "Tempel" als Vogtei für die Verwaltung der Obergrafschaft Lingen gedient. Der für Alt-Ibbenbüren ungewöhnliche zweistöckige Bau war später für verschiedene gewerbliche und Wohnzwecke eingerichtet. 1929 wurde der Besitz "Kröners Tempel" an die katholische Kirchengemeinde verkauft und für die Erweiterung des St.-Joseph-Stiftes verwendet.

 

2009 - Etwa 80 Jahre später. Blick vom selben Fotostandpunkt in die Kanalstraße. Die drei Dachgiebel links von der Bildmitte sind "Kneipe am Kirchplatz und Café Extrablatt". Rechts im Bild die Geschäftsstelle der Sparda-Bank, Kanalstraße 4. Bis 1985 war hier an der Ecke Schulstraße/Kanalstraße die Gastwirtschaft "Zum alten Kumpel" von Meesen Elly.

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spacerFoto: Sammlung Suer (A. Plake)
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Foto: Matthias Franke - 2009spacer


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Kanalstraße - Haus Kröner (Rückseite) im Winter
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Kanalstraße - Haus Kröner (Rückseite) 2009
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Kanalstraße - Haus Kröner (Rückseite) im Winter - 1925
Kanalstraße - Haus Kröner (Rückseite) 2009
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1925 - Hinter dem Fotografen ist das St.-Joseph-Stift. In der Bildmitte die Rückseite des Hauses Kröner. Links das Dach des Hauses Elfers. Die Familie Kröner bewohnt das Haus seit etwa 1550.

 

2009 - In der Bildmitte die schöne Fachwerk-Rückseite des Hauses Kröner. Links das Dach des Hauses Elfers. Links neben dem Fotografen die Glückauf-Apotheke (hier nicht mehr im Bild).

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spacerFoto: Sammlung Suer (A. Plake)
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Foto: Matthias Franke - 2009spacer


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Kanalstraße - Josef Stift und Haus Kröner (Rückseite) - 1956
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Kanalstraße - Haus Kröner (Rückseite) - 2009
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Kanalstraße - Josef Stift und Haus Kröner (Rückseite) - 1960
Kanalstraße - Haus Kröner (Rückseite) - 2009
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1960 - Kanalstraße und Große Straße waren hier noch für den Autoverkehr freigegeben. (Bis 1973) Links hinter der Sandsteinmauer ist das Grundstück des St.-Joseph-Stiftes. Rechts die Rückseite des Hauses Kröner. In der Bildmitte Haus Möhlmann. (Große Str. 1) Abriss 1962.
Der PKW im Vordergrund ist ein NSU-Fiat Neckar.

 

2009 - Bis zur Glückauf-Apotheke (Kanalstraße 2), und Rosen-Apotheke am Unterer Markt 5, kann die Kanalstraße heutzutage (2009) befahren werden. (Als Verkehrsberuhigte Zone) Rechts die Rückseite des Hauses Kröner. Siehe auch Oberer Markt >>>

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spacerFoto: Sammlung Klaus Dreverhoff - 1960
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Foto: Matthias Franke - 2009spacer


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Durchgang von der Kanalstraße zum Oberen Markt
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Durchgang von der Kanalstraße zum Oberen Markt - 2009
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Durchgang von der Kanalstraße zum Oberen Markt - Um 1926
Durchgang von der Kanalstraße zum Oberen Markt - 2009
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1926 - Am linken Bildrand der Krönersche "Tempel", ab 1931 steht hier der große Neubau des Josefs Stift's: Heute Brillen Korinsky, Alta Cucina und weitere Einzelhandelsgeschäfte. Am Oberen Markt, (Bildmitte) das Haus des Josef Hoffschulte (jun.) mit Tankstelle und Autozubehörhandel. Hinter dem Radfahrer die Hausecke von Kröner. Rechts das Haus des Metzgers Beyer.

 

2009 - Blick aus der Synagogenstraße über die Kanalstraße zum Oberen Markt. (Durchgang zwischen Haus Kröner und Haus Silling). Brillen Korinsky an der Kanalstraße 2A, Ecke Synagogenstraße, ist hier nicht mehr im Bild. In der Bildmitte am Oberen Markt, das Haus des Franz Hoffschulte. Seit 2009 ist hier ein Blumenladen im Haus am Oberen Markt Nr. 6

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spacer Foto: Sammlung Suer (A. Plake)
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Foto: Brigitte Striehn - 2009 spacer



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Blick aus der Schulstraße zum Oberen Markt
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Blick aus der Schulstraße zum Oberen Markt
 
 
1. Blick aus der Schulstraße zum Oberen Markt
 
2. Blick aus der Schulstraße zum Oberen Markt
 
         
 

1 1970 - Links am Bildrand steht noch das St.-Joseph-Stift, das im April 1982 abgebrochen wurde. Rechts das kleine Haus des Metzgers Beyer.

2 1973 - Der Gasthof (Hotel) zum Adler (Familie Lodde) und das Glückauf Kino wurden 1973 abgerissen. Die Hausecke links ist Kröner. Der Fotostandpunkt ist vor der Gaststätte "Zum alten Kumpel".

3. 1978 - Der Gasthof zum Adler wurde 1974 durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzt. (Haus Silling) - Im Neubau war ein co-op Laden und der Bürgerkeller. Links von der Laterne ist das Haus Kröner.

 
Blick aus der Schulstraße zum Oberen Markt
 
     
3. .Blick aus der Schulstraße zum Oberen Markt
 
  Foto 1. Brune / IVZ - Foto 2. Degrell - Foto 3. Kiepker  
(Durchgang zum Oberen Markt)
 



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Blick zur Christuskirche. an der Ecke Kanalstraße/Schulstraße
Ecke Kanalstraße und Synagogenstraße - 2009
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1969 - Am Durchgang zum Oberen Markt sieht man links das Fachwerkhaus des Metzgers Beyer. Rechts im Bild Gastwirtschaft Meese (Zum alten Kumpel) an der Ecke Kanalstraße/Schulstraße. (Synagogenstraße)

 

2009 - Links die Thalia-Buchhandlung (Im ehem. Haus Schäfer & Meese. Nach Intersport Wesselmannn ist jetzt (2009) die Sparda-Bank Münster (rechts) neuer Mieter an der Kanalstraße 4.

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spacerFoto: Sammlung Suer - Schreiber
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Foto: Matthias Franke Juni 2009spacer


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Blick zur Christuskirche. an der Ecke Kanalstraße/Schulstraße
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Ecke Kanalstraße und Synagogenstraße
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Blick zur Christuskirche. an der Ecke Kanalstraße/Schulstraße
Ecke Kanalstraße und Synagogenstraße - 2009
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1969 - Am Durchgang zum Oberen Markt sieht man links das Fachwerkhaus des Metzgers Beyer. Rechts im Bild Gastwirtschaft Meese (Zum alten Kumpel) an der Ecke Kanalstraße/Schulstraße. (Synagogenstraße)

 

2009 - Links die Thalia-Buchhandlung (Im ehem. Haus Schäfer & Meese. Nach Intersport Wesselmannn ist jetzt (2009) die Sparda-Bank Münster (rechts) neuer Mieter an der Kanalstraße 4.

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spacer Foto: Archiv IVZ
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Foto: Matthias Franke - Juni 2009 spacer


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Gaststätte "Zum alten Kumpel" - Ecke Schulstraße/Kanalstraße
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Geschäftsstelle der Sparda-Bank Münster, Kanalstraße 4 - 2009
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Gaststätte "Zum alten Kumpel" an der Schulstraße 1
Geschäftsstelle der Sparda-Bank Münster, Kanalstraße 4 - 2009
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1969 - Gastwirtschaft Meese (Zum alten Kumpel) an der Ecke Kanalstraße/Schulstraße) - (Schulstraße - Heute Synagogenstraße). Abriss der Kneipe 1985.

 

2009 - Nach Intersport Wesselmannn ist jetzt (2009) die Geschäftsstelle der Sparda-Bank Münster neuer Mieter an der Kanalstraße 4.

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spacer Foto: Archiv IVZ
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Foto: Matthias Franke 2009 spacer


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In der Kanalstraße - Blick zur Großen Straße - 1956
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In der Kanalstraße - Blick zur Großen Straße - 2009
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In der Kanalstraße - Blick zur Großen Straße - 1958
In der Kanalstraße - Blick zur Großen Straße - 2009
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1958 - Links am Bildrand ist die Kneipe "Zum alten Kumpel" von Meesen Elly. (Ecke Schulstraße) Auf der anderen Straßenseite die Eisenwarenhandlung von Schäfer & Meese.

 

2009 - Links an der Ecke Synagogenstraße ist jetzt eine Geschäftsstelle der Sparda-Bank, Kanalstraße 4. Gegenüber ist eine Thalia-Buchhandlung (Im ehem. Haus Schäfer & Meese, Marktstraße 2).

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spacerFoto: Sammlung Klaus Dreverhoff - 1958
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Foto: Matthias Franke - 2009 spacer


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Blick von der Christuskirche - Ecke Kanalstraße/Schulstaße
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Blick von der Christuskirche - Ecke Kanalstraße/Schulstaße
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1. Blick von der Christuskirche - Ecke Kanalstraße/Schulstaße .
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2. Blick von der Christuskirche - Ecke Kanalstraße/Schulstaße
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1925 - 1. Aufnahme vom Turm der Christuskirche. Links oben das St. Josef-Stift. Etwas verdeckt durch das Dach von "Kröners Tempel". Rechts oben die Dachgiebel von Kröner. Foto: Sammlung Suer

1955 - 2. Aufnahme vom Turm der Christuskirche. Links oben der große Erweiterungsbau des St. Josef-Stifts. Erbaut um 1930. Der Dachgiebel davor gehört zur Kneipe "Zum alten Kumpel" Foto: Sammlung Suer

2006 - 3. Aufnahme vom Turm der Christuskirche. Oben am Bildrand ist seit 1985 dieser Wohn- und Geschäftskomplex auf dem ehem. Gelände des St. Josef-Stifts. .Links unten das Haus Franz Wesselmann GmbH & Co. KG. Foto: Brigitte Striehn - 2006

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Blick von der Christuskirche - Ecke Kanalstraße/Schulstaße
 
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3. Blick von der Christuskirche - Ecke Kanalstraße/Schulstaße
 


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Kanalstraße - Wesselmann (links) und Wysada
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Kanalstraße - Haus Wesselmann (links) - 2009
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Kanalstraße - Wesselmann (links) und Wysada - Um 1965
Kanalstraße - Haus Wesselmann (links) - 2009
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1965 - Links am Bildrand die Franz Wesselmann GmbH & Co. KG. Kanalstraße 10+12. Rechts ist das Haus von Wysada Elektro- und Sanitärinstallationen. In der Bildmitte das kleine Fachwerkhaus Schröder:

 

2009 - Noch steht hier das Haus Wesselmann in der Kanalstraße. Haus Schroeder ist verschwunden und musste der Erweiterung von Wesselmann platz machen. Wesselmann reicht jetzt bis zum ehem. Haus Wysada:

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spacerFoto: Sammlung Suer
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Foto: Matthias Franke - 2009 spacer


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Kanalstraße 10 - 4 -Wesselmann (links) und Wysada - 1965
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Haus Wesselmann (links) Kanalstraße 10 - 2009
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Kanalstraße 10 - 4 -Wesselmann (links) und Wysada - 1965
Haus Wesselmann (links) Kanalstraße 10 - 2009
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1965 - Links am Bildrand die Franz Wesselmann GmbH & Co. KG. Kanalstraße 10+12. Haus Schroeder, Nr. 8 (Friseur) und das dritte Haus von links ist Wysada Elektro- und Sanitärinstallationen, Kanalstraße Nr. 4. Hinter Wysada ist die Kneipe "Zum alten Kumpel" von Meesen Elly. (Ecke Schulstraße) Am rechten Bildrand ist der Lindenhof.

 

2009 - Noch steht hier das Haus Wesselmann in der Kanalstraße. Haus Schroeder ist verschwunden und musste der Erweiterung von Wesselmann platz machen. Wesselmann reicht jetzt bis zum ehem. Haus Wysada, in dem seit 2008 ein Körperschmuckstudio (Tattoos) ist. Kanalstrasse 6. Am rechten Bildrand ist 2009 das Café Extrablatt:

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spacer Foto: Sammlung Suer
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Foto: Matthias Franke - 2009 spacer


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Ehem. Haus Wesselmann - Kanalstraße 10 - 2009
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Grundstück - Kanalstraße 10 - 5. April 2010
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1. Haus Wesselmann - Kanalstraße 10 - September 2009
2. Grundstück Kanalstraße 10 - 5. April 2010
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spacerBebauungskonzept für den Neubau Kanalstraße 10 12

4. Das neuen Wohn- und Geschäftshaus am 14.April 2011 spacer
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3. Bebauungskonzept für den Neubau Kanalstraße 10
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4. Das neuen Wohn- und Geschäftshaus am 14. April 2011
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spacer 2009 - 1. Die ehemalige Wesselmann-Immobilie an der Kanalstraße 10 soll 2009 abgerissen werden und einem Neubau weichen. .Foto: 2009 Matthias Franke

2010 - 2. Die Bauunternehmung Börgel hat schon das Fundament und die Tiefgarage der neuen Immobilie erstellt. (April 2010) Foto: 2010 Matthias Franke

2010 - 3. Das Bebauungskonzept für den Neubau an der Kanalstraße 10 (Ehem. Haus Wesselmann) sieht die bauliche Ausnutzung des gesamten Grundstücks vor. Im Erdgeschoss sollen 1500 Quadratmeter Einzelhandel entstehen. Foto © Architekt Werner Lürwer

2011 - 4. Das neuen Wohn- und Geschäftshaus auf dem Areal des ehemaligen Geschäftshauses Wesselmann an der Kanalstraße, ist hier am 14. April 2011 fast fertig. Der Woolworth-Einzug wird im Mai sein. Foto: 2011 - M. Franke



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Die "Alte Schule am Kirchplatz", Kanalstraße 9
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Die "Alte Schule am Kirchplatz", Kanalstraße 9
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"Alte Schule am Kirchplatz" - Kanalstraße 9 (Blick vom Kirchplatz)
"Alte Schule am Kirchplatz" - Kanalstraße 9 (Blick vom Kirchplatz)
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Um 1930 - Alte Schule am Kirchplatz - Das massive, 2-geschossige Sandsteingebäude mit Satteldach wurde 1846 errichtet, nachdem der Vorgängerbau (um 1800 entstanden) bei einem Brand vollständig zerstört wurde.

 

2010 - Aufstockung 1868, Umbauten 1884 und 1896. Das Gebäude bildet zusammen mit der Christuskirche eine städtebauliche Einheit.
Baudenkmal - Inventar-Nr. A 6

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spacer Foto: Sammlung Suer
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Foto: Brigitte Striehn - 2010 spacer


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Blick zur Kanalstraße und Christuskirche
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Blick zur Kanalstraße und Christuskirche
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Blick zur Kanalstraße und Christuskirche
Christuskirche - 2009
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1930er Jahre - Das Haus links im Bild ist das Pastorat. Vor dem Kirchturm die Rückseite von Haus Rietbrock, dann Haus Determeyer.

 

2009 - Zentrum der Christus-Gemeinde ist die Christuskirche, deren Turm Wahrzeichen der Stadt Ibbenbüren ist und aus dem 10. Jahrhundert stammt.

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spacer Foto: Sammlung Suer
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Foto: Brigitte Striehn - 2009 spacer


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Haus Determeyer - Kanalstraße 13 - 1971
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"Neues" Sieben-Giebel-Haus - Kanalstraße 13 - 2009
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1. Haus Determeyer - Kanalstraße 13 - 1971
2. "Neues" Sieben-Giebel-Haus - Kanalstraße 13 - 2009
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Magnus wird abgerissen - Kanalstraße - Juli 2011
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Logo Stadtmuseum
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3. Magnus wird abgerissen - Kanalstraße - Juli 2011
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1 1971 - Links im Bild das Haus Determeyer mit Friseur Markert. In der Bildmitte der Laden von Milch Pelster. Links von Milch Pelster entsteht der Erweiterungsbau des Kaufhauses Overmeyer. Rechts im Bild Haus Rietbrock. (Haus des Gelbgießers Rietbrock) Kanalstraße 18.

2 2009 - Im Jahre 1975 wurde an der Kanalstraße ein "Neues" Sieben-Giebel-Haus (links im Bild) errichtetet. In dem Wohn- und Geschäftskomplex sind diverse Einzelhandelsläden, wie z. B. Foto Erhardt an der Kanalstraße 13.

3. 2011 - Die Abbrucharbeiten am ehemaligen Kaufhaus Magnus (Overmeyer) sind weit fortgeschritten. Die Aufnahme zeigt die Situation am 1. Juli 2011. Jetzt ist auch die Rosen-Apotheke wieder zu sehen.

Foto 1: Archiv IVZ - Foto 2 + 3 M. Franke

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Haus Rietbrock - Kanalstraße 18 - Ca. 1968
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Wohn- und Geschäftshaus - Kanalstraße 18 - 2009
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Haus Rietbrock - Kanalstraße 18 - Ca. 1968
Wohn- und Geschäftshaus - Kanalstraße 18 - 2009
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1968 - Das Haus des Gelbgießers Rietbrock. Links am Haus Willi Rietbrock.

 

2009 - Heute (2009) steht hier dieses Wohn- und Geschäftshaus an der Kanalstraße 18.

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spacer Foto: Archiv IVZ
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Foto: M. Franke 2009 spacer


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  Postfiliale bei Magnus - Unterer Markt 6
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Wohn- und Geschäftshaus - Kanalstraße 18 - 2015
 
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Postfiliale bei Magnus - Eingang Kanalstraße
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Wohn- und Geschäftshaus - Kanalstraße 18 - 2015
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spacer 2001 - Eingang Postfiliale bei Magnus an der Kanalstr. Rechts im Bild das Haus Kanalstraße 18. Ehem. Haus des Gelbgießers Rietbrock.   2015 - Der Magnus-Bauzaun..und nichts dahinter. Das Kaufhaus Magnus (Kladden-Nückel/Overmeyer) wurde am 30. Juni 2003 geschlossen.  
spacer Foto: Bucken   Foto: M. Franke - Juli 2015 spacer


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Kanalstraße - Unterer Markt - 1968
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Kanalstraße mit "Sieben-Giebel-Haus" - 2009
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Ausgang Kanalstraße/Unterer Markt - 1968
Ausgang Kanalstraße/Unterer Markt - Sieben-Giebel-Haus - 2009
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1968 - Das Fachwerkhaus links im Bild ist das Haus Schneidewind. (Unterer Markt 7) Es wurde 1973 abgerissen. Rechts im Bild Haus Brüggen. (Radio Brüggen) mit dem Geschäft Elfriede Moden. (Unterer Markt 8)

 

2009 - Wo einst die Häuser Determeyer und Schneidewind standen, wurde 1975 Ibbenbürens "Neues Sieben-Giebel-Haus" als ein Wohn- und Geschäftshaus am "Ende" der Kanalstraße erbaut.

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spacer Foto: IVZ Archiv
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Foto: Matthias Franke 2009 spacer


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Bebauungsplan der Stadt Ibbenbüren - 1908
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Aufnahmestandpunkte - Kanalstraße
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Bebauungsplan der Stadt Ibbenbüren von 1908
Aufnahmestandpunkte - Kanalstraße
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Ibbenbüren - Gestern & Heute - Am Alten Posthof Ibbenbüren - Gestern & Heute - Marktstraße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Bachstraße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Münsterstraße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Bahnhofstraße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Neumarkt
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Breite Straße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Neumarktstraße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Brunnenstraße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Oberer Markt
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Goethestraße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Osnabrücker Straße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Groner Allee Ibbenbüren - Gestern & Heute - Oststraße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Große Straße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Poststraße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Kanalstraße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Roggenkampstraße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Kirchplatz Ibbenbüren - Gestern & Heute - Synagogenstraße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Klosterstraße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Unterer Markt
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Laggenbecker Straße Ibbenbüren - Gestern & Heute - Wilhelmstraße
Ibbenbüren - Gestern & Heute - Ledder Straße    



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Umbenennung von Straßen und Plätzen während des Nationalsozialismus
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Direktive Nr. 30 des Alliierten Kontrollrates zur Namensänderung von Straßen vom 13.05.1946
 
   
 
Rückbenennung/Umbenennung der "Straße der SA", so hieß die Kanalstraße in den Jahren 1933 - 1946
 
   
 
Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus
 
 
IbbenbürenStadt 22 Bezeichnungen / 22 Neu-/Umbenennungen / davon 8 noch gültig
 
  



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Ibbenbüren 1831 - Parzellennummern - Kanalstraße

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Parzellennummern - Kanalstraße - 1831

Parzelle. 54: Meyknecht, Georg Wwe., Nr. 11, Kl. 4 und Kl. 7, 10 M. (h. Kanalstraße 20 - Nückel).
Parzelle. 55: Niemeyer, Heinr., Erben, Nr. 12, Kl. 5, 17 M. (h. Kanalstraße 19 - Krüger).
Parzelle. 57: Mönninghoff, Gerh., Nr. 86, Kl. 7, 40 Ruten - vorher Meyer Gerh. (h. Kanalstraße 18 - Pekster)
Parzelle. 59: Wöstmann, Gerh., Scheune, Kl. 8, 4 Ruten - vorher Determeyer, Anton, Erben, Nr. 13 (h. Kanalstr.
Parzelle. 60: Dierkes, Joh. Heinr., Nr. 32a, Kl. 7, 12 M. (h. Kanalstraße 15 - Rietbrock).
Parzelle. 68: Schräder, Conr. und Herm., Nr. ?, Kl. 6, 15 Ruten (h. Kanalstr. 12 - Saatjohann - und Kanalstr. 11
Parzelle. 70: Rasche, Heinr., Nr. 181, Kl. 7, 5 Ruthen (h. Kanalstraße 8 - Schröder).
Parzelle. 76: Eschmann, Joh. Heinr., Nr. 81, Kl. 5, 20 M. (besteht nicht mehr, zuletzt Kanalstraße 5).
Parzelle. 77: Stern, Joh. Friedr., Nr. 80, Kl. 5, 121 Ruthen (vorher Esselen, Moritz) - 1861 Meyer, Ernst August, Lehrer (h. Kanalstraße 6 - Niemöller).
Parzelle. 78: Kröner, Wilh. (1828 Friedrich ?), Nr. 93, Kl. 6 (h. Kanalstraße 9 - Glüsenkamp).
Parzelle. 79: Timpe, Joh. Bernh. Wwe., Nr. 78, Kl. 5, 5 M. (h. Kanalstraße 10 - Glüsenkamp).
Parzelle. 83: Determeyer, Anton Wwe., Nr. 13, Kl. 4, 2 M. (h. Kanalstraße 17 - Telljohann).
Parzelle. 91: Bayer, Adolph, Nr. 140, Kl. 7, 6 M. (h. Kanalstraße 4 - Bayer).
Parzelle. 97: Kreymeyer, Conrad, Nr. 91, Kl. 5, 58 M. (h. Kanalstraße 1 - Josephstift).
Parzelle. 98: Niemeyer, Gerh. Heinr. Wwe., Nr. 92, Kl. 7 (steht nicht mehr, zuletzt Kanalstr. 3 - Kröner) - Erpenbeck.


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Alle Angaben (Parzellennummern) aus - Anton Rosen - Ibbenbüren - Einst und Jetzt - Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 1952 - © IVD
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Links zum Thema :: Kanalstraße in der IVZ
Ibbenbürener Volkszeitung
IVZ Archiv

spacer Neubau an der Ibbenbürener Kanalstraße
spacer IVZ Online vom 03. 09. 2009 - http://www.ivz-online.de/lokales
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  Aus dem Namen "Auf der Küzel Bach" wurde die "Kanalstraße"
spacer IVZ Archiv vom Montag, 24 September 2007 - http://archiv.ivz-aktuell.de/index4.php?id=29194&pageno=17




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Ibbenbüren - Kanalstraße

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  Bemerkung zu den Straßennamen

Ringstraße - später Schulstraße - heute Synagogenstraße
Auf der Kürtel Bach. - heute Kanalstraße. Den Namen "Auf der Kürtel Bach" hat die Straße 1830 bekommen.
Von 1938 bis 1945 "Straße der SA". Ab 1945 "Kanalstraße".

Kürtelbecke (Kiördelbiäke). - Unter der früheren Amtskasse, gegenüber Rieping, entsprang die Kürtelbecke, die ihren Lauf durch die Große Straße, an Kröners Tempel vorbei zum abgezweigten Arm der Plane nahm. An beiden Seiten dieses Baches standen früher alte Fachwerkhäuser. (Große Straße/Kanalstraße/Unterer Markt)

Siehe auch unsere Webseite - Ursprung und Bedeutung Ibbenbürener Straßennamen >
Plane und Kürtelbecke - Siehe auch Wikipedia > http://de.wikipedia.org/wiki/Plane




spacer Ibbenbüren und Kanalstraße auf Ansichtskarten

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Oberstadt und Kanalstraße - Um 1935
spacerKanalstraße 1 - St. Josefstift - 1905
Oberstadt und Kanalstraße - Um 1925
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Oberstadt und Kanalstraße - Um 1935
Kanalstraße 1 - St. Josefstift - 1905
Oberstadt und Kanalstraße - Um 1925


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spacer "Altes" Sieben-Giebel-Haus, Kanalstraße
Die Stallsche Brauerei war in der Meeseschen Besitzung (Eisengeschäft Schäfer) untergebracht. Die dazu gehörige Wirtschaft, die später an Tenbrink überging, dann Reese, dann Lodde, darauf Hartmann und Silling folgten, ist das Hotel zum Adler.
Im November 1923 vernichtete ein verheerender Brand an der Marktstraße das alte "Meesesche Haus mit den sieben Giebeln". Breit und behäbig lag der 1577 errichtete Bau jahrhundertelang am Eingang zum evangelischen Kirchplatz. Die "Meesenburg", wie sie von den Ibbenbürenern genannt wurde, zählte zu den schönsten und traditionsreichsten Wohn- und Geschäftshäusern der Stadt.
Seit 2008 ist eine Thalia-Buchhandlung und andere gewerblichen Mieter im Haus Marktstraße 3.


  Die "Kneipe am Kirchplatz", Kanalstraße 3
Ibbenbüren: Fachwerkhaus trägt einen Querbalken über der Eingangstür mit der Jahreszahl 1690. Es handelt sich hier um ein zweistöckiges Gebäude mit massivem, enggestelltem Fachwerk, bestehend aus 5 Hauptständern. Die Gefache sind durch die Zwischenpfosten unterteilt. In den Jahren 1979 / 1980 wurde in den Räumen eine Gaststätte eingerichtet.


spacer Der Lindenhof (jetzt Extrablatt), Kanalstraße 5
stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert. 1990 / 91 erfolgte ein Umbau. Die geputzte axial aufgebaute Fassade mit Sandsteingewänden und -sockeln besitzt zum Kirchplatz hin einen geschweiften Giebel.


spacer Die "Alte Schule am Kirchplatz", Kanalstraße 9
st ein massives 2-geschossiges Sandsteingebäude mit Satteldach und Sprossenfenstern mit Sandsteingewänden. Das Gebäude wurde um 1800 als Schulgebäude der ev. Gemeinde gebaut und diente gleichzeitig als Küsterwohnung. Bei einem Brand im Jahre 1846 wurde das Gebäude fast vollständig zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Das Gebäude ist die älteste noch erhaltene Schule in Ibbenbüren.


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Die ev. Christuskirche, Kanalstraße 11
Christuskirche steht an der Stelle, an der sich etwa ab dem 9. Jahr-hundert die erste Ortskirche des "Kirchspiels Ibbenbüren" befand. Die unter Denkmalschutz stehende Christuskirche besteht aus einem spätgotischen Kirchenschiff mit einem romanischen, dreiseitig freistehendem Westturm.
Baudenkmal - Ev. Stadtpfarrkirche - Inventar-Nr. A 01

Evangelische Christus-Gemeinde  Ibbenbüren

spacer Die unteren Stockwerke des Turms stammen aus dem Ende des 12. Jahrhunderts. 1523 - 1535 entstand ein völliger Neubau des Kirchenschiffes. Die Christuskirche ist eine 3-schiffige Hallenkirche, die Gewölbeausmalungen stammen aus der Erbauungszeit. Bei einem Brand der Stadt 1846 stürzte der obere Teil des romanischen Turmes ein, er wurde 1851 - 1853 in neuromanischem Stil wiederaufgebaut. Wikipedia > http://de.wikipedia.org/wiki/Christuskirche

 

Die gotische Sonnenuhr mit Inschrift an der Südseite der Kirche berichtet darüber. Die Inschrift dieser Steintafel, deren mittelalterliches Latein zu mancherlei Deutung Anlass gegeben hat, habe ich vor wenigen Jahren in etwa entziffern können.
Herr Rosen hat darüber in einer Heimatzeitung berichtet. (Buch "Von der Vorzeit" Seite 30) R. Borgmann

 

spacer Die Inschrift der Sonnenuhr besagt;

Anno Domini M CCCCO XXIII Johannes obiit, natus de brumlev, vicarus templi huius hic primi lapidis locator et ymi; quo vero defunvto petere rogat eo

Das heißt:
Im Jahre 1523 starb Johannes, genannt von Brumley, Vikar dieser Kirche, der hier Grundstein und Fundament gelegt hat. Nach seinem Tode, so bittet er, mögest Du für ihn beten.
Die gotische Sonnenuhr mit Inschrift an der Südseite der Kirche
   
Sonnenuhr an der Südseite
  Quelle: Dr. Richard Borgmann
Foto: Stadtmuseum


spacer "Neues" Sieben-Giebel-Haus - Kanalstraße 13
Im Jahre 1975 wurde an der Kanalstraße ein neues Sieben-Giebel-Haus errichtetet.

spacer blick.punkt - Haus der Christus-Gemeinde - Kanalstraße 16
Gemeindezentrum im "blick.punkt", dem Haus der Christus-Gemeinde, Kanalstraße 16

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  Rund um die alte Kanalstraße - Heimat und Leben vom 21.12.1953 - Beilage der Ibbenbürener Volkszeitung.

Als die „Kürdelbiärke" noch über die Straße plätscherte / Kröners Tempel, altes Wahrzeichen unserer Stadt / Von „Kladden-Nückel" bis „Zum alten Kumpel"

 

Eine alte Kirchenchronik, die den großen Brand von Ibbenbüren im Jahr 1846 beschreibt, nennt die heutige Kanalstraße noch Bachstraße, die von dem Kürdelbach durchflossen wurde, dessen Quelle sich im Keller der früheren Amtssparkasse in der Großen Straße (jetzt Arbeitsamt) befand. Die „Kürdebiärke" floß an Kröners Tempel entlang und vereinte sich auf dem Unteren Markt mit der Plane, die durch die Brunnenstraße herabfloss. Kam man damals von der Großen Straße in die Kanalstraße, so stand rechts, wo heute das Josefstift seinen Vorgarten hat, das Haus der Witwe Hantelmann, die sogenannte Louis Essensche Wirtschaft. Gleich daneben stand Kröners Tempel, ein hohes, altes, stattliches Haus. Früher war es das Salzhaus gewesen und sein Besitzer besaß das Salzmonopol, das der Kaufmann Johann Heinrich Wilhelm Kröner, geb. 1776 in Lengerich, 1822 erhielt. Die Sellerie (das Salzhaus) versorgte Ibbenbüren, Mettingen, Recke und Brochterbeck. Auch Cappeln, Lotte, Wersen, Schale und Halverde mussten mit Salz beliefert werden, das von der Saline Gottesgabe bei Rheine bezogen wurde, im Sommer je Monat 100 und in den Wintermonaten je 200 Zentner.
Der Schenkwirt und Bergmann Wolff vom Dickenberg holte das Salz mit Pferd und Wagen von der Saline. Je Tonne bekam Wolff 15 Silbergroschen. Johann Heinrich Wilhelm Kröner musste eine Kaution von 1000 Taler hinterlegen, um die Verwaltung des Salzmononopols für den Kreis Tecklenburg zu erhalten. Auch wurde ihm die staatliche Stempelhaltung anvertraut. Beide Ämter verwaltete er bis zu seinem Tode 1852. Nach ihm wurde seinem jüngsten Sohn, Friedrich Hermann Arnold Kröner dieses Amt verliehen. Die Sellerie blieb in der Familie Kröner bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Noch heute ist der Name „Solt-Kröner" im Kreis bekannt. 1847 erhielt der Zeichenlehrer und Tischler Johannes Brandt von der Regierung die Erlaubnis, eine chemische Farbenfabrik in Ibbenbüren zu eröffnen. Die Fabrik wurde in Kröners Tempel untergebracht und stellte Grün und Chromgelb her. Im Jahr 1884 wurde sie durch die in Laggenbeck eingerichtete Ockerschlämmerei, das spätere Farbwerk Oranien in den Hintergrund gedrängt, so dass Brandt den Betrieb aufgeben musste. Früher muss der Tempel ein schönes, vornehmes Haus mit großem Garten gewesen sein. Im ersten Stockwerk befand sich ein Saal mit alten Deckengemälden. Ein Amtsrichter bewohnte damals das Haus.


 

Anfang des 20. Jahrhunderts machte es einen verwohnten und baufälligen Eindruck. Unten im Hause war ein kleiner Gemüseladen von Frau Ernst, später Lange, eingerichtet, während die übrigen Räume von armen, teils arbeitslosen Leuten bewohnt waren. Der blinde Blömker, der von seinem Jungen durch die Straßen geführt wurde, war eine typische Erscheinung, die dort ein- und ausging. Dort wohnte auch eine alte Kartenlegerin, die sich rühmte, viel vornehmen Besuch von auswärts zu bekommen, dem sie die Zukunft deutete. Sie hat auch ihren eigenen Tod vorausgesagt. Jedes Jahr zu Weihnachten bekam sie vom Frauenverein einen Korb mit Lebensmitteln und ein neues, im Nähverein gearbeitetes Hemd.
1895 erwarb Pastor Cremann das Haus der Witwe Hantelmann zum Preis von 16.000 Mark für die katholische Gemeinde zum Bau des Josefsstifts. Es wurde eingerichtet und nach feierlicher Einweihung im Jahr 1898 wurde ein Kinderhort eröffnet. Bald darauf folgte eine Handarbeitsschule. Beide Einrichtungen wurden gut besucht. Nach dem Weltkrieg 1918, trat das Josef-Stift auch mit karitativer Hilfe hervor. Für Arme wurde genäht und täglich fand eine Kinderspeisung statt. Zur Erweiterung wurde 1929 Kröners Tempel für 35 000 Mark erworben. Die Bewohner des Tempels wurden im Armenhaus „Wilhelmshöhe" (Wiesenerskamp) untergebracht. Das Richtfest des schönen Erweiterungsbaus konnte 1931 gefeiert werden. Im Jahr 1939 musste ein Lazarett für hundert Verwundete darin eingerichtet werden. Von Mai 1945 bis Februar 1946 besetzten Engländer die Räume des Neubaus. Speisungen für Schulen und Ostflüchtlinge wurden durchgeführt, Armen und Notleidenden nach Kräften geholfen.


 

Der schöne Bruchsteinbau mit seinem gepflegten Garten ist eine Zierde der Stadt. Gegenüber vom Tempel lag das Haus des Schlächters Bayer. An ihm führt der Weg vom Oberen Markt zur Ringstraße (jetzt Schulstraße) vorbei. Da das Haus räumlich sehr beengt war, musste die Metzgerei 1933 aufgegeben werden. Nun kam angrenzend Meesen Höffken mit einem alten Fachwerkbau, der früher zum Brauen von Bier benutzt wurde. Dann folgten vier nebeneinander liegende Häuser, über deren spitze Giebel der Kirchturm herüberschaut. Sie gehören zur Kanalstraße, aber ihre Fronten sind dem Kirchplatz zugekehrt. Zunächst das ehemals Eschmannsche, danach dem Meese gehörende Haus, die Meesenburg, fiel 1923 einem Brand zum Opfer. Heute werden auf seinem Platz Eisenwaren und T-Träger gelagert. Daneben das Haus der Familie Niemöller war bis 1861 vom Lehrer Ernst August Meyer bewohnt und gehörte vorher dem Johann Friedrich Stern. Nun folgt die Wirtschaft Glüsenkamp, jetzt der„Lindenhof", mit einem geschwungenen Renaissancegiebel zum Kirchplatz. Hier war das Stammlokal des Männergesangvereins, der noch heute seine regelmäßigen Übungsabende dort abhält. Als 1920 in Ibbenbüren ein gemischter Chor unter der Leitung des Lehrers Rodenkirchen gegründet wurde,fanden auch in den letzten Jahren seines Bestehens hier die Chorproben statt. Glüsenkamp besaß zwei nebeneinander liegende Häuser an der Kanalstraße, das eine war ehemals im Besitz von Wilhelm Kröner, das andere gehörte der Witwe Johann Bernh. Timpe.


 

Die evangelische Stadtschule, die zugleich Küsterwohnung war, wurde 1800 erbaut. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts herrschten simultane Schulverhältnisse. Im Jahr 1831 wurden die Schulkinder nach Konfessionen getrennt. Die ersten Lehrkräfte waren 1810 Lehrer Eschmann und Fräulein Zurmühlen. Das Lehrergehalt war damals sehr bescheiden und betrug 100 Taler im Jahr. Als evangelischer Lehrer blieb Stephan Heinrich Schächter 1831 an der Schule. Als 1846 der große Brand in Ibbenbüren wütete, waren es die Häuser von Dierkes bis Goldbeck, die als die ersten erfasst wurden. Auch das Schulhaus brannte vollständig nieder und wurde dann aus Bruchsteinen neu aufgebaut. Seine Eingangstür befand sich an der südlichen Giebelseite des Hauses. Über ihr war der Spruch in Stein eingemeißelt: „Muss ich nicht sein in dem das meines Vaters ist?" Als erste Lehrerin wird 1856 Fräulein John genannt. In steter Aufwärtsentwicklung wurden nach und nach vier Lehrstellen geschaffen. 1868 wurde ein Stockwerk für ein zweites Klassenzimmer aufgebaut. Die Schule gehörte von jeher zum kirchlichen Besitz. 1883 wurde sie von der Stadt übernommen mit der Bestimmung, dass sie evangelische Schule bleiben müsste. Falls sie zu einem anderen Zweck verwendet werden würde, sollte das Gebäude an die evangelische Kirchengemeinde zurückfallen gegen Zahlung von etwa 7000 Mark.



 
Lageplan Pumpe in der Kanalstraße
  .. Karte: Amt Ibbenbüren

 

1884 und 1896 wurden vier weitere Klassenräume durch Umbauten und Fortfall der Küsterwohnung geschaffen. 1898 nach Einrichtung der fünften Stelle wurde Lehrer August Schächter, Sohn des Stephan Heinrich Schächter, zum Hauptlehrer ernannt. Als er 1909 nach fast 47jähriger Tätigkeit aus dem Amt schied, wurde die Hauptlehrerstelle in eine Rektorenstelle umgewandelt, in die Rektor Peters aus Münster berufen wurde. Während der Nazizeit nahm man auf die Bestimmungen des Jahres 1883 keine Rücksicht und richtete die Schule wieder als Simultanschule ein. Aber nach dem Zusammenbruch 1945 wurde sie wieder in eine konfessionelle Schule umgewandelt. Ein Meter breit war die Treppe, die von der Kanalstraße aus zum Eingang der Schule (und zum Kirchplatz) heraufführte. Rechts von ihr befand sich der Determeyersche Garten, der den Platz vor dem Kirchturm einnahm. Ein schmaler Weg führte an ihm entlang zu den Kirchtüren. Der Garten war umgeben von einer niedrigen Bruchsteinmauer, auf der am Sonntagmorgen die jungen Burschen saßen und die Kirchgänger musterten. Erst beim zweiten Lied bequemten sie sich, in die Kirche einzutreten. Das Determeyersche Haus kam später in den Besitz des Viehhändlers Topp aus Soest, der darin einen Fleischerladen einrichtete. Später erwarb Topp einen Bauernhof in Osterledde, wo noch heute seine Nachkommen leben. Nach dem Tod von Topp im Jahr 1911 ging der größte Teil des Gartens in den Besitz der Kirchengemeinde über. Man tauschte für ihn einen Streifen des Kirchplatzes nahe dem Haus aus. So wurde Zugang zur Kirche und zum Kirchplatz erweitert und verschönt.


 

Jetzt ist das Haus Topp im Besitz der Familie Telljohann. Während des letzten Weltkrieges unternahm Telljohann eine Reise nach Dortmund, von der er nicht wieder zurückkehrte. An das Haus von Telljohann reiht sich ein alter Fachwerkbau aus dem Jahr 1624. Er gehört heute zur Marktstraße, aber seine Dielentür führt zur Kanalstraße. Bis 1851 war das Haus im Besitz der Familie Theodor Josephi, heute gehört es dem Korbmacher Schneidewind. Hier stand früher die alte Pastorat, die im Dreißigjährigen Krieg von den Scharen des tollen Christian von Braunschweig geplündert und niedergebrannt wurde. Über seiner rundbogigen Dielentür befindet sich die lateinische Inschrift:

„Friede dem Eintretenden, Heil dem Austretenden in diesem neu wiederhergestellten Hause - 1824“.

Eng und traulich lagen hier die alten Fachwerkbauten beieinander. Nur schmale Pättkes führten zwischen ihnen hindurch. Ein besonders schöner alter Bau ist noch heute das Kaufhaus Overmeyer, vormals Kladden-Nückel, gegenüber dem alten Pfarrhaus. Früher war es im Besitz der Witwe Georg Meyknecht, die darin eine Wirtschaft unterhielt. Zwei Lindenbäume standen rechts und links des Eingangstores. Unweit des Hauses war die Stadtpumpe. Besonders in regenarmer Zeit herrschte hier reges Kommen und Gehen. Durch einen kleinen Hof von Overmeyer getrennt, liegt das Haus des Ofensetzers Krüger, das ehemals im Besitz von Heinrich Niemeyer war und sich in seinem Aussehen in den letzten 50 Jahren kaum veränderte. Die alte Frau Krüger verbrachte die Sommer- und Herbstzeit mit Vorliebe im Wald zum Beeren- und Pilze sammeln. Ihr Mann war nicht nur Ofensetzer, er hatte auch viel Geschick zum Aufhängen von Gardinen.
Sein Nachbar Pelster erwarb das Haus von Gerhard Meyer. Daran lehnte sich ein alter Fachwerkbau, der ehemals Gerhard Wöstmann gehörte und danach Determeyer. Die Witwe Rietbrock ist die älteste Einwohnerin von Ibbenbüren und konnte den 101. Geburtstag feiern. Früher grenzte an Rietbrocks Besitz eine Scheune des evangelischen Pastorats, die tief zurück von der Straße lag. In den alten Chroniken wird die Scheune als auf dem Wehmehof gelegen, bezeichnet. Ehemals war sie ein alter Fachwerkbau mit Strohdach und Stallungen, dessen Dielentür zur Eichenallee in die Wehme führte. Bei dem großen Brand ist das alte Haus verschont geblieben. 1853 wurde für Pastor Giese ein neues Haus (das Pfarrhaus) gebaut. Es war mit Stallungen versehen, da die Pfarrer zu ihrem Lebensunterhalt Landwirtschaft betreiben mussten. Mit Pferd und Wagen fuhren sie über Land, um die zerstreut wohnenden Gemeindeglieder zu besuchen. Zu Pastor Trockels Zeit (1888) wurde das Pfarrhaus durch den Ausbau des Mitteldaches erweitert. Als 1899 das neue Pfarrbesoldungsgesetz in Kraft trat, wurden Diele und Stallungen zu Wohnräumen umgebaut.


 

Hinter dem Wohnhaus befand sich ein Brandteich, in dem zwei Pfarrerskinder beim Spiel den Tod fanden. Man begrub sie unter der alten Esche hinter dem Altersheim an der Gartenmauer des Kolpinghauses. Der Teich wurde in den fünfziger Jahren zugeschüttet. Neben dem Pfarrgarten rechts stand bis vor einigen Jahren die alte Schulpumpe. Dicht dabei liegt das Haus von Kornelius Saatjohann, früher Konrad Schräder. Seine Schwestern besorgten viele Jahre hindurch das Küsteramt in der evangelischen Kirche. Das Eckhaus von Goldbeck-Meese, die Wirtschaft „Zum alten Kumpel", gehört zur Schulstraße. Ein letzter Blick fällt noch auf die malerische Rückseite des alten Krönerschen Hauses. Die drei aneinander geschachtelten Häuser machen einen originellen Eindruck, als wäre eins aus dem anderen herausgewachsen. Über der großen Dielentür steht auf dem Spruchbalken das Psalmwort:

„Habe deine Lust an dem Herrn, er wird dir geben, was dein Herz wünschet. Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird es wohl machen. Kröner 1734."

In frischem Anstrich macht das Haus einen behaglichen Eindruck, auch sein Inneres hat interessante Winkel. Die Front des Hauses liegt am Oberen Markt. Hier hat in alter Zeit der Pranger von Ibbenbüren gestanden.

"Heimat und Leben": Text und Zeichnungen: Helene Hörstebrock.



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"Heimat und Leben": Beilage der Ibbenbürener Volkszeitung.
"Heimat und Leben": Beilage der Ibbenbürener Volkszeitung.
"Heimat und Leben": Beilage der Ibbenbürener Volkszeitung.
"Heimat und Leben": Beilage der Ibbenbürener Volkszeitung.
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  Quelle ::
Aus "Heimat und Leben": Beilage der Ibbenbürener Volkszeitung.
Nr. 17 vom 21. Dezember 1953 - 21. Jahrgang
- Thema: Rund um die alte Kanalstraße






Foto Seite oben: Luftaufnahme. Blick zur Kanalstraße. Um 1960 - Sammlung Suer



© Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren
Aktualisiert/Update 14.09.2016
www.stadtmuseum-ibbenbueren.de
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