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Karte - 030 - Urmeßtischblatt 1842
Stadtmuseum Ibbenbüren - Startseite
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Raum der Stadtgeschichte,
moderne Technik im alten Dienstmädchenzimmer
 


  Punkt Stadtmuseum Ibbenbüren - Öffnung des neuen Raumes der Stadtgeschichte am Sonntag, 5. Juli 2015


Stadtchronik in Form eines Zeitstrahls
Der neue Touchscreen
Klapptafelanlage
 
 

Wie ein Zeitstrahl ist die Ibbenbürener Stadtgeschichte hier veranschaulicht. Vom ersten Steinkirchenbau bis zur Gegenwart sind die wichtigsten Ereignisse zusammengestellt. Zur zeitlichen Orientierung sind im oberen Bereich viele Daten und Fakten der Weltgeschichte abgedruckt.


 


Hier können Besucher an einem besonderen Bildschirm Ibbenbüren neu entdecken. Durch Berühren des Multi-Touch-Screens sind die angezeigten Elemente, wie Karten, Pläne und Luftbilder aufrufbar. Auch interessant ist der digitale "Blick ins Archiv". Nach bewährtem Prinzip "Altes Bild - Neues Bild" sind historische und neue Aufnahmen aus der Stadt zum Durchblättern angelegt.

 

Spannend ist die Entwicklung der Ibbenbürener Industrie. An der großen Klapptafelanlage können detailreiche Ausarbeitungen zu Sonderthemen betrachtet werden. Die Anfänge des Bergbaus, der Glas-, Textil- und Ziegelindustrie sind dargestellt, wie auch Erläuterungen zur Stadtsanierung oder Siedlungs-
struktur.

 
  Fotos: Annette Bucken          



  Ausgrabungen "Auf dem Trüssel"

Ausgrabungen "Auf dem Trüssel"

Wer schon einmal sein Auto auf dem Toom-Baumarkt-Parkplatz abgestellt hat, der ahnt ja gar nicht, dass genau hier schon vor über 3000 Jahren Menschen beerdigt wurden. Auf diesem Platz wurden im Jahr 1992/93 Ausgrabungen gestartet. Damals sollte der Marktkauf-Baumarkt entstehen. Nach Räumung des Mutterbodens wurden viele Grabanlagen, Bodenverfärbungen und Fundstücke entdeckt und dokumentiert. Die Archäologen sicherten ca. 100 Urnen, viele Grabbeigaben in Form von Schmuck und Werkzeug und sogar Reste von Fladenbrot wurden nachgewiesen. Einige Urnen aus dieser Grabung sind im neuen Raum der Geschichte ausgestellt. Außerdem sind auch Fundstücke aus der Steinzeit zu sehen.

 
Ausgrabungen "Auf dem Trüssel" - Plan: Archäologie Münster
 



Blick in die Vor- und Frühgeschichte
 
Blick in die Vor- und Frühgeschichte
 
  Foto: Stadtmuseum  






Punkt Ein Meter Stadtgeschichte Ibbenbüren
Seite oben

Broschüre 1





Die Idee:

„Ein Meter Stadtgeschichte“
So könnte man es auf den Punkt bringen. Zum ersten Mal wurden viele Daten der Stadtgeschichte Ibbenbürens gesammelt und übersichtlich in einer Tabelle abgedruckt. Um diese Datenfülle von über 1000 Jahren zu veranschaulichen, wurde ein Zeitstrahl mit den bedeutensten Begebenheiten erstellt. Verkleinert auf einen handlichen Meter kann man diese Chronik zu Hause aufklappen. Der aufmerksame Leser erfährt Vielfältiges aus Politik und Wirtschaft, Kultur, zu Land und Leuten und natürlich alles in dirketem Vergleich zwischen Weltgeschehen und Stadtgeschichte.

 
 
Broschüre 1 mit eingelegtem Zeitstrahl
   


Punkt Ibbenbüren à la Karte

 


Kartenwerke:

Unzählige Details sind zu erforschen und aufzuspüren, viele kleine Einzelheiten erzählen die Geschichte zur Stadtentwicklung. Wie sahen wohl die ersten Pläne für Ibbenbüren und Umgebung aus, wie genau und präzise waren sie? Urkarte, Flurkarte, Grundkarte, was sind die Unterschiede? Jetzt wird die Vergangenheit auf eine besondere Weise neu entdeckt. Alle verfügbaren Kartenwerke sind digital aufgearbeitet, teils großformatig ausgedruckt. Sie sind für jedermann nutzbar und für die Zukunft unverzichtbar, um in die Vergangenheit zu blicken. Die Daten sind Informationsquelle für Heimatgeschichte, Flurnamenforschung und Erkundung von alten Siedlungsstrukturen. Neue Erkenntnisse zu früheren Bodennutzungen können bei zukünftigen Planungen berücksichtigt werden.

Broschüre 2
   
Broschüre 2 mit Karten - DVD
 



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Ibbenbüren à la Karte

 
Mit neuer Technik werden im Stadtmuseum viele alte Stadtpläne gezeigt. Alle verfügbaren Kartenwerke sind digital aufbearbeitet, teils großformatig ausgedruckt. Sie sind für jedermann nutzbar und für die Zukunft unverzichtbar um in die Vergangenheit zu blicken. Interessant sind Stadtpläne doch erst, wenn man sie auch "lesen" kann. Auf dem Bildschirm lassen sich Karten aus verschiedenen Zeiten vergleichen und man entdeckt, was sich im Laufe der Zeit verändert hat. Der ursprüngliche Verlauf der Aa ist zu erkennen, die Bebauung vor hunderten von Jahren, alte Straßen und Wege und vieles mehr...
 



Punkt Kleine Geschichte des Vermessungswesen

Anfang des 15. Jahrhunderts beginnt die Wiederentdeckung der antiken Schriften, zu denen auch die Geographika des Ptolemaeus gehört. Sie wurde in vielen Veröffentlichungen zur maßgeblichen Grundlage der abendländischen Kartographie bis zum 16. Jahrhundert.
Das Zeitalter der Entdeckungen benötigte genauere und weitreichendere Karten und Instrumente, die dann auch bereitgestellt wurden. Gerhard Mercator entwickelte eine Kartenprojektion, die ebenso brauchbar war wie ein Globus.

Handwerkszeug des Feldmessers
  
Handwerkszeug des Feldmessers *1
 

Setzen der Grenzsteine


Der Territorialstaat formte sich aus und an Stelle der erdbeschreibenden Karte tritt die topographische, ortsbeschreibende Karte als eine Art Generalinventar des Staates mit all seinen einzelnen Teilen. Diese Karten wurden zu Beginn meist auf eigenen Antrieb von Humanisten erstellt und ihren Fürsten gewidmet. In kürzester Zeit erschien eine Fülle von Anleitungen zur Aufnahme der Landschaft und parallel dazu wurden die verschiedensten Geräte hierzu entwickelt. Die fortschreitende Entwicklung der Waffen und der Festungsbau ließen in der Zeit der Religionskriege im 16. und 17. Jahrhundert ein neues Arbeitsfeld für den Landvermesser entstehen.

 
Setzen der Grenzsteine *2
  

Neben diesen wissenschaftlichen Fortschritten in den Meßmethoden, im Instrumentenbau und den Rechenhilfsmitteln ist auch bei allen anderen vermessungstechnischen Arbeiten vom Ende des 18. Jahrhunderts an ein großer Aufschwung zu beobachten.
Die Einführung des Grundsteuerkatasters im Gefolge der französischen Revolution führte zu einer vollständigen und andauernden Vermessung aller Grundstücke und deren Archivierung. Die Einführung des metrischen Systems in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beendete die Zeit der verschiedensten Maßeinheiten und Unterteilungen in fast ganz Europa.



Es entwickelten sich die vier Teilgebiete der Vermessung, die noch heute allgemein unterschieden werden, wenngleich die Grenzen fließend sind: Neben diesen wissenschaftlichen Fortschritten in den Meßmethoden, im Instrumentenbau und den Rechenhilfsmitteln ist auch bei allen anderen vermessungstechnischen Arbeiten vom Ende des 18. Jahrhunderts an ein großer Aufschwung zu beobachten.

Die Einführung des Grundsteuerkatasters im Gefolge der französischen Revolution führte zu einer vollständigen und andauernden Vermessung aller Grundstücke und deren Archivierung. Die Einführung des metrischen Systems in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beendete die Zeit der verschiedensten Maßeinheiten und Unterteilungen in fast ganz Europa. Es entwickelten sich die vier Teilgebiete der Vermessung, die noch heute allgemein unterschieden werden, wenngleich die Grenzen fließend sind:

 
Practica des Landmessens *3
  

*1: Abbildungsnachweis: C. Stephan, J. Liebhalt "Von dem Feldbau" Straßburg 1579 Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund Museumshandbuch Teil 2 Vermessungsgeschichte, herausgegeben im Auftrag des Förderkreises Vermessungstechnisches Museum e.V. Zweite Auflage 1989. Text von ...
http://www.krefeld.de/C12574810046F3FE/html/10D7C9BA03C1EB42C12574B200387CD9#top


*2: Das Setzen neuer Grenzsteine. Um sich später genau an den Ort des Steinsetzens erinnern zu können, wurden Kinder oft verprügelt, mit dem Kopf in das ausgehobene Loch gesteckt und / oder beschenkt. Am Niederrhein erhielten die Kinder Weißbrot und Geld. Aus Franz Philipp Florinus: "Oeconomus prudens et legalis" von 1702.

*3: Practica des Landmessens - http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/13243/7/cache.off
Autor Sems, Johan Dou, Jan Pieterszoon Erscheinungsort Ambsterdam Erscheinungsjahr 1616
© Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)



Setzen der Grenzsteine
Practica des Landmessens
Handwerkszeug des Feldmessers
 
Setzen der Grenzsteine *2
Practica des Landmessens *3
Handwerkszeug des Feldmessers *1
 


Theodolit    

Ein Theodolit ist ein Winkelmessinstrument, das in der Geodäsie (Vermessungskunde) zur Messung von Horizontalrichtungen und Zenit- oder Vertikalwinkeln Verwendung findet.

Theodolit um 1810

Der Theodolit (Herkunft von englisch the „alhidade“, von arabisch al idhâdah „Zeige-/ Teilkreis“) ist ein Winkelmessinstrument. Es wird in der Geodäsie (Vermessungskunde) eingesetzt.

Quelle Grafik : Briefmarke - Bundespost Berlin - 1981
Theodolit um 1810
 
     


Aufgaben der Geodäsie. Dazu gehören:

Die Landesvermessung, also die Vermessung eines großen Gebietes.
Die Erfassung der Geländeform, samt Bewuchs, Gewässer und Verkehrswege (Topographie).
Die Bestimmung von Grundstücken und ihrer Grenzen (Katastervermessung).
Vermessungsarbeiten als Grundlage für die Errichtung von Bauwerken (Ingenieurvermessung).




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Punkt Ibbenbüren im Kartenwerk - Karten Zeitvergleich - Historischen Karten überblenden
Ibbenbüren im Maßstab 1:500 - Ibbenbüren im Maßstab 1:2000 - Ibbenbüren im Maßstab 1:5000
Seite oben


Karten - Maßstab 1:500
Karten - Maßstab 1:2000



Karten Maßstab 1:5000 -  Ibbenbüren - 1842
 
Karten - Maßstab 1:500
Karten - Maßstab 1:2000
Karten Maßstab 1:5000
 
 
Ibbenbüren - 1826
Ibbenbüren - 1826
Urmeßtischblatt Ibbenbüren - 1842
 
  

Vergleichen Sie verschiedene historische Karten von Ibbenbüren auf einen Blick.

1. Starten Sie hierzu mit der Auswahl des Maßstabes.
2. Schieben Sie nun den Schieberegler mit dem Mauszeiger zwischen den beiden Kartenansichten hin und her.


Widderplan 1823/26) - © GSV Städteatlas Verlag (Karte 026)
  Urmeßtischblatt von 1842 - © Stadt Ibbenbüren (Karte 030)  



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Punkt Ibbenbüren im Kartenwerk - Bebauung zwischen Oberem und Unterem Markt

Bebauung zwischen Oberem und Unterem Markt

Friedhofstraße. So hieß früher die jetzige Marktstraße am evangelischen Kirchplatz, die nun eine Geschäftsstraße geworden ist. Auf der Friedhofstraße wurden früher alle Toten des Amtes Ibbenbüren zu ihrer letzten Ruhestätte getragen oder gefahren. Jahrhundertelang, also bis 1838, befand sich der hiesige Friedhof auf dem Platz um die evangelische Kirche. Die ehemalige Friedhofstraße war ein 2 Meter breiter Fußpfad, der in das abschüssige Burggelände eingetreten war. Die Häuser an der Marktstraße sind erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden.
(Aus "Ibbenbüren. - Einst und jetzt" von Anton Rosen - IVD 1952)

Bebauung zwischen Oberem und Unterem Markt
   
 *Widderplan 1823/26) - © GSV Städteatlas Verlag - Dr. phil. Ellen Widder
(*Widderplan 1823/26)
 



Rund um den Kirchplatz
Unsere Seiten "Gestern & Heute"
 
   
Der Obere Markt >>>Die Marktstraße >>>Der Christuskirchplatz >>>
Der Untere Markt >>>Die Kanalstraße >>>Die Brunnenstraße >>>



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Punkt Information zum Thema :: Kleiner Uberblick über die Geschichte des Vermessungswesens

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Kleiner Uberblick über die Geschichte des Vermessungswesens

Zeitpunkt .. Ereignis

1525 ......... erste europäische Gradmessung Paris-Amiens durch Jean Ferne
1552 ........ .Leonhard Digges verwendet erstmalig den Namen Theodelitus für ein Scheibeninstrument
spacer mit um den Mittelpunkt drehbarem Diopterlineal
1578 ......... Tycho Brahe wendet zum ersten Mal das Prinzip der Triangulation an.
1608 ......... Hans Nipperley erfindet das Fernrohr
1614 ......... Neper veröffentlicht die Logarithmentafel
1642 ......... Pascal baut die erste Rechenmaschine
1656 ......... Das Wort Kataster wird erstmalig in Hessen erwähnt
1661 ......... Erfindung der Röhrenlibelle
1670 ......... französische Gradmessung Paris-Amiens durch Jean Picard, Quadrant mit Zielfernrohr und
spacer Fadenkreuz, 4m-lange Holzlatten
1730 ......... Sisson in England baut erste moderne ” Feldmesser-Theodolit"
1799 ......... Meter in Frankreich gesetzliche Längeneinheit
1808 ......... Napoleon ordnet auch für die linksrheinischen Gebiete eine allgem.Parzellarvermessung an,
spacer um ein Grundsteuerkataster aufzubauen
1834 ......... Fertigstellung des rheinisch-westfälischen Katasters
1840 ......... In Westfalen werden die Katasterangaben den Hypothekenbüchern zugrunde gelegt
1850 ......... Einführung der Photogrammetrie
1850 ......... Einführung des legalen Meters (1868 Norddt. Bund, 1872 Deutschland)
1900 ......... Inkrafttreten der Reichsgrundbuchordnung und des BGB
1941 ......... Konrad Zuse entwickelt das erste programmgesteuerte Rechengerät
1949 ......... Art. 70 Grundgesetz: Vermessungswesen ist Angelegenheit der Länder
1957 ......... Start Sputnik 1 – Beginn des Satellitenzeialters
1980 ......... Marktreife der ersten Personalcomputer
1994 ......... Vollständiger Aufbau des Global Positioning System (GPS)

 

spacerAuszug aus "Datenerfassung mit geodätischen Methoden" Wilfried Korth



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Punkt Links zum Thema :: Geoinformation der Stadtverwaltung Ibbenbüren

Ibbenbüren - Stadtplanung - Stadtentwicklungsprogramm - Stadtumbau

Ibbenbüren - Aktuellen Projekte des Fachdienstes Stadtplanung - Webseite der Stadt Ibbenbüren
http://www.ibbenbueren.de/magazin/magazin.php?menuid=956&topmenu=951

Ibbenbüren - Stadtentwicklungsprogramm - Webseite der Stadt Ibbenbüren
http://www.ibbenbueren.de/staticsite/staticsite.php?menuid=1622&topmenu=951

Ibbenbüren - Stadtumbau
http://www.ibbenbueren.de/staticsite/staticsite.php?menuid=1638&topmenu=48&keepmenu=inactive




Punkt Links zum Thema :: Ibbenbüren in Google Maps/Karten - Ibbenbüren in Bing Maps/Karten
Seite oben

Ibbenbüren bei Google Maps/Karten - http://goo.gl/maps/ud5wg
  Ibbenbüren bei Bing Maps/Karten - http://www.bing.com/maps 




Punkt Links zum Thema :: Kartographie

Deutschen Gesellschaft für Kartographie - http://www.dgfk.net/index.php
Deutschen Gesellschaft für Kartographie - Sektion Münster - http://www.muenster.dgfk.net/

spacer Landesvermessungsamt NRW - http://www.lverma.nrw.de/produkte/topographische_karten/historische_Karten
Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) - http://www.bkg.bund.de/
Historic-maps - http://www.historic-maps.de/
IEG-MAPS - Server für digitale historische Karten - http://www.ieg-maps.uni-mainz.de/
Internet Portal Westfälische Geschichte - http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/
Deutscher Verein für Vermessungswesen e.V. (DVW) - http://www.dvw.de/
GSV Städteatlas Verlag - http://stadtgeschichte.de/

Wikipedia - Kartografie (auch Kartographie) - http://de.wikipedia.org/wiki/Kartografie
Wikipedia - Vermessung - http://de.wikipedia.org/wiki/Vermessung
Deutsche Gesellschaft für Kartographie e.V. - http://www.dgfk.net/
Bundesamt für Kartographie und Geodäsie - http://www.bkg.bund.de/
Le Coq und die 'Topographische Karte von Westfalen' - http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte

OpenStreetMap.org - http://www.openstreetmap.org
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Punkt Links zum Thema :: Kartographie - Filme

Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland
http://www.adv-online.de/Startseite/
Maßarbeit - Amtliches deutsches Vermessungswesen - Der Geo Film


Die Neuvermessung der Welt - Arte Doku 2016 HD

Veröffentlicht am 02.09.2016- Video - https://youtu.be/zDBAbhsVPlg

Die Welt wird neu vermessen auf den Zentimeter genau, rund um die Uhr.
200 Jahre nach Alexander von Humboldts
Entdeckungsreisen haben Radarsatelliten, Drohnen und fahrende Spezialkameras den Job übernommen.
Heerscharen von Datensammlern speisen Tag und Nacht Geo-Daten in gigantische Rechnernetzwerke ein.




Punkt Bücher zum Thema :: Stadtgeschichte
Seite oben
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spacer "Bronzezeit in Westfalen. Ibbenbüren vor 3500 Jahren"
Hrsg. Stadtmuseum Ibbenbüren - Band 3 der Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren
Ibbenbürener Vereinsdruckerei GmbH - Ibbenbüren 2009
124 Seiten mit 83 Abbildungen - 14,80 Euro.
Webseite zur Ausstellung > > >
"Bronzezeit in Westfalen. Ibbenbüren vor 3500 Jahren"


spacer*Ibbenbüren - Vom ländlichen Kirchspiel zur modernen Stadt" Von Friedrich Ernst Hunsche
Mit einem Beitrag von Prof. Dr. Gerhard Keller, Verlag Bernhard Scholten
4530 Ibbenbüren Ibbenbüren 1974 - 256 Seiten, Gebunden
Bücher im Online Archiv des Stadtmuseums >>>
Ibbenbüren - Vom Ländlichen Kirchspiel zur modernen Stadt


spacer"Alt-Ibbenbüren"
Bilder Berichte Geschichten von Friedrich E. Hunsche und Bernhard Holwitt
Ibbenbürener Vereinsdruckerei GmbH 1979 - Gebundene Ausgabe - 260 Seiten
Stadtmuseum Ibbenbüren - Im Bestand
Online Archiv des Stadtmuseums >>>
Alt-Ibbenbüren - Bilder Berichte Geschichten


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850 Jahre Ibbenbüren
– Porträt einer Stadt in Text und Bild,

Kartographie und Stadtgeschichte. Ibbenbüren im Spiegel von Altkarten,
Josef Bröker, Ibbenbüren 1996
(Ibbenbürener Studien 3), S. 87–125 (2. Aufl. 1997).
850 Jahre Ibbenbüren: Porträt einer Stadt in Text und Bild


spacer Westfälischer Städteatlas - Ibbenbüren - GSV Städteatlas Verlag
Widder, Ellen Blattsammlung (lose) in grüner Kartonmappe, Atlasformat: 51 x 36 cm
Anzahl der Seiten: 10 - Abbildungen: 3 - Karten: 9 - Text: 2 - ISBN: 9783891151327
GSV Städteatlas Verlag, (1994) - http://stadtgeschichte.de/
Westfälischer Städteatlas - Ibbenbüren


spacer Weitere Informationen ::

Landkarten verstehen und richtig nutzen - pdf 3 MB
Ein Informationsfaltblatt der Bezirksregierung Köln / Abteilung 7 - GEObasis.nrw
Download der PDF Broschüre von - Bezirksregierung Köln / Abteilung 7 - GEObasis.nrw
Informa-tionsfaltblatt der Bezirksregierung Köln / Abteilung 7 - GEObasis.nrw


spacer Tipps zum Kartenlesen. Karte lesen - Karten nutzen - Karten verstehen - pdf 6,5 MB
Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung
Download der PDF Broschüre
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung



spacerQuellen ::
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  © Stadtentwicklung Ibbenbüren - Grafik - Innenstadt Bereich - Fachdienstes Stadtplanung - Stadt Ibbenbüren
© Geoinformation der Stadtverwaltung Ibbenbüren
  © Widderplan 1823/26) - Mit freundlicher Genehmigung des GSV Städteatlas Verlags - 33184 Altenbeken
  © Landkarten verstehen und richtig nutzen Bezirksregierung Köln / Abteilung 7 - GEObasis.nrw






Punkt "Raum der Stadtgeschichte" in der Presse
Presse
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IVZ vom 26.06.2015
Neuer „Raum der Stadtgeschichte“ öffnet Anfang Juli
Ibbenbürener Volkszeitung

Lohn für fünf Jahre Vorbereitung

Neuer „Raum der Stadtgeschichte“ öffnet Anfang Juli

Stadtgeschichte in Metern“, viele Karten und Klapptafeln sollen in einem neuen Raum im Stadtmuseum den Besuchern die Stadtgeschichte nahe bringen. Fünf Jahre haben die Ehrenamtlichen an dem „Raum für Stadtgeschichte“ gearbeitet, am 5. Juli ist feierliche Eröffnung.

Foto - Privat

Bildunterschrift - Diese Arbeitsgruppe hat sich um den thematischen Inhalt und die Ausstattung des „Raums für Stadtgeschichte“ im Stadtmuseum gekümmert: (v.l.) Robert Herkenhoff, Werner Suer, Ewald Bolsmann, Jürgen Povel, Joachim Michels, Siegfried Rauer und Annette Bucken. Es fehlen Matthias Franke und Jürgen Bucken.
Foto - Privat


IBBENBÜREN. Seit fünf Jahren hat sich eine Arbeitsgruppe des Vereins Stadtmuseum Ibbenbüren darangemacht, Stadtgeschichte fassbar zu machen. Am Sonntag, 5. Juli, können die Ehrenamtlichen zu Recht ein Stück weit stolz sein. Dann wird der neue „Raum der Stadtgeschichte“ im Stadtmuseum an der Breiten Straße 9 eröffnet. Der Arbeitskreis mit Ewald Bolsmann, Annette und Jürgen Bucken, Matthias Franke, Robert Herkenhoff, Joachim Michels, Jürgen Povel, Siegfried Rauer und Werner Suer wird dann das rote Band gemeinsam mit Bürgermeister Heinz Steingröver durchschneiden. Der „Raum der Stadtgeschichte“ liegt im ersten Geschoss des Hauses Herold und ist das ehemalige Dienstmädchenzimmer.

Der ehemalige Stadtbaurat Joachim Michels hat im Gespräch mit unserem Medienhaus erklärt, dass der neue Raum der Stadtgeschichte gedanklich auf drei Säulen steht. Da ist zunächst die „Stadtgeschichte in Metern“ zu nennen. Das ist ein etwa 2,40 Meter langes Leporello, das im Raum der Stadtgeschichte hängt und mit Magneten bestückt ist. Oben sind Ereignisse der Weltgeschichte aufgeführt, darunter die der Stadtgeschichte. Michels: „Das soll ein Gefühl für die Zusammenhänge geben, wann was gemacht worden ist.“ Dazu ist auch eine Broschüre erhältlich.


Zweites Novum im Raum der Stadtgeschichte ist „Ibbenbüren a la Karte“. Alle greifbaren Karten der Stadt wurden mit großer Unterstützung der Stadtverwaltung digitalisiert. Sie liegen im Originalmaßstab im Museum aus. Auf CD gibt es die Karten in vier Maßstäben: 1:500, 1:2000, 1:5000 und 1:20 000. Alle Karten sind auf den Punkt Christuskirche zentriert. Das macht einen Vergleich der Stadtpläne und ihrer Entwicklungen über Jahrhunderte möglich. Die Karten liegen auch in Form einer Broschüre vor.


Säule drei des neuen Museums-Highlights sind Klapptafeln, 20 Stück im DIN A 0-Format. Sie werden an der Wand hängen und aufklappbar sein. Zu sehen sind schwerpunktmäßig Bilder und Karten, weniger Text. Die Klappkarten ermöglichen einen Rückblick auf Besonderheiten der Stadt, zum Beispiel Glas- und Ziegelindustrie, Textilindustrie sowie Siedlungs- und Stadtbildentwicklungen. Gebündelte Informationen zu den drei Teilbereichen bietet ein moderner Touchscreen in der Raummitte. An diesem digitalen Tisch können alle vorhandenen Karten, Fotos, Ansichts- und Postkarten aufgerufen werden. Ein weiterer Hingucker ist ein historischer Bebauungsplan der Innenstadt von 1908, der digitalisiert und in Originalgröße hinterleuchtet an der Raumwand angezeigt wird – ergänzt um einen gleichen Ausschnitt aus der Luftbildkarte Ibbenbürens von 2005.


„Wir wollen ein Museum zum Anfassen sein“, sagt Joachim Michels. Wer das live erleben will, der geht am bestens hin zur feierlichen Eröffnung des neuen „Raums der Stadtgeschichte am 5. Juli um 11 Uhr im Stadtmuseum.


  Quelle: IVZ vom 26.06.2015 - Autor: Claus Kossag






IVZ vom 07.07.2015
„Raum der Stadtgeschichte“ eröffnet
Ibbenbürener Volkszeitung

„Raum der Stadtgeschichte“ eröffnet

Feierlich ist am Sonntag der neue „Raum der Stadtgeschichte“ im Stadtmuseum eröffnet worden. Die Dauerausstellung „Ibbenbüren à la Karte“ verdeutlicht anhand von Kartenwerken historische Zusammenhänge.

IBBENBÜREN. Der Dreiklang aus engagierten Ehrenamtlichen, einem schönen Haus aus dem 19. Jahrhundert und technischem Fortschritt hat aus dem Stadtmuseum ein Schmuckstück für Ibbenbürener und seine Gäste gemacht.

Die Ausstellung ist eröffnet:

Bildunterschrift: Die Ausstellung ist eröffnet: (vorn v.l.) Jürgen Povel, Luca (11), Jana (8) und Joachim Michels assistieren Bürgermeister Heinz Steingröver beim Durchschneiden des blau-gelben Bandes.


Seit der Gründung des Fördervereins im Jahre 2007 wurde permanent an der Ausstattung des Hauses und an verschiedenen Ausstellungen gearbeitet. Erstmals gibt es jetzt in der ersten Etage einen „Raum der Stadtgeschichte“, in dem anhand von Kartenwerken historische Zusammenhänge verdeutlicht werden.

Bei der Eröffnung der Dauerausstellung „Ibbenbüren à la Karte“ im „Dienstmädchenzimmer“ wies Jürgen Povel auf modernste Technik hin, die Besucher durch einzelne Etappen der Geschichte führt. „Eine Expertengruppe um Joachim Michels hat fünf Jahre an der Realisierung des Vorhabens gearbeitet“, so der Vorsitzende des Fördervereins. Mitarbeiter der Servicestelle Geoinformation der Stadtverwaltung haben Einzelwerke zusammengefasst und zugänglich gemacht. „Das hat auch einen Nutzen für die Stadt, unter anderem bei den Beratungen zur Kohlekonversion“, erklärte Mitarbeiter Wilfried Otto. Deshalb wurde die Genehmigung zur Bearbeitung und Veröffentlichung erteilt.


Bürgermeister Heinz Steingröver würdigte die Arbeit der Enthusiasten, die sich ehrenamtlich um die Aufarbeitung und öffentliche Darstellung des historischen Erbes bemühen. Unterstützt werden sie von der Stadt und vielen Sponsoren. Mit neuen Möglichkeiten digitaler Technik soll Jugendlichen der Zugang ermöglicht werden. Dazu trägt der von Matthias Franke betreute Internet-Auftritt bei. Unter www.stadtmuseum-ibbenbueren.de wird das Leben von grauer Vorzeit bis ins 21. Jahrhundert lebendig.

Joachim Michels erklärte bei der Eröffnung die Herangehensweise an die neue Präsentationsform. Schwerpunkt waren das Sammeln der Karten und einheitliche Darstellungsmöglichkeiten durch Digitalisierung. Sie können auf einem Touchscreen aufgerufen und gegenübergestellt werden. Zusätzlich liegen die Karten auf Papier aus, um dem Anspruch des „Museums zum Begreifen“ gerecht zu werden. Auf 20 Klapptafeln sind zudem eine Vielzahl von Fotos oder Briefköpfe von Firmenschreiben wiedergegeben. Ein Bebauungsplan von 1908 und ein deckungsgleiches Luftbild von heute laden zu Entdeckungen ein. Auf einem „Zeitstrahl“ lassen sich Stadt-und Zeitgeschichte vergleichen.

Die Ausstellung ist eine hervorragende Gelegenheit, über die Vergangenheit die Gegenwart zu erkunden. Im Raum sind zudem Exponate aus der Frühgeschichte zu sehen. Das Museum an der Breiten Straße 9 ist jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Zwei Broschüren können im Lädchen des Museums erworben werden.


  Quelle: IVZ vom 07.07.2015 - Autor: Brigitte Striehn
   
  IVZ vom 07.07.2015 - „Raum der Stadtgeschichte“ eröffnet - Link - IVZ Video und Fotostrecke >>>

  Ibbenbürener Volkszeitung






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© Foto/Karte Seite oben - Karte 030 - Urmeßtischblatt von 1842 - © Stadt Ibbenbüren
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© Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren
Aktualisiert/Update 30.10.2016
www.stadtmuseum-ibbenbueren.de
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